Gefache erneuern,aber wie ?




Guten Tag,ich habe vor,mein hässlich angestrichenes Fachwerkhaus wieder etwas schöner zu gestalten.
Ich muss dazu sagen ,dass ich nicht das Geld habe,alles neu aufzubauen.
Ich habe die Steine und das Holz abgeschliffen und mir nun eine Hydrophobierung und nen holzschutzgel von remmers gekauft.Die fugen der steine habe ich etwa 2 cm ausgekratzt und möchte diese nun wieder verfüllen.

Ich würde mich sehr freuen ,wenn mir jemand sagen kann,mit welchem Mörtel oder was auch immer ich das machen muss.

Ausserdem sind auf der Rückseite des Hauses ganze Gefache neu einzumauern und dort würde mich auch interessieren,was ich da zu beachten habe und welchen Mauermörtel ich verwenden muss.

Vielen Dank !! :)



Ziegelsteine verfugen



Hallo, wir haben im Moment eine ähnliche Baustelle. Hier im Forum habe ich gelesen, dass man für die Verfugung einen Kalkmörtel nimmt. So werden wir das auch machen.

Viele Grüße und viel Erfolg.
Silke



super



e ,ist ja supi !!!
schick doch mal par bilder von eurem bau !!!
würde mich mal interesssieren.
hallochrischi@gmx.de

viele grüße
christian



Balken



Hallo,

Kalkmörtel ist schon richtig, aber ob du die Steine unverputzt lassen kannst, können dir die Profis sagen.

Für die Fachwerkbalken nimmst am besten Leinölfirnis.
Gefache ab/rausklopfen, Balken Schleifen steht mir noch bevor und ich habe mich für die Produkte von Kreidezeit entschieden, auf deren Hp bekommst du alle nötigen Infos zur Grundierung etc.

Grüße
Mary





Hallo Christian,
irgendwas stimmt mit der Emailadresse nicht. Konnte Dir nichts schicken.
Gruß Silke



dankeee



he silke und mary,vielen Dank erstmal.
Die steine will ich nicht rausmachen,denn von innen ist noch 4 cm Lehmputz dranne.deshalb möcht ich ausfugen.
warum ist kalkmörtel denn besser als Zementmörtel ?
Also laut maurermeister sind abgeschliffene steine noch benutzbar,wenn man die im Anschluss versiegelt.Naja und neue steine würden mich ca. 4000€ mehr kosten und ich möcht mich finanziell nicht so belasten.
Würdet ihr denn die Fenster im Gefach aussen bündig setzen oder hinters Fachwerk ?da bin ich auch noch nicht sicher.

die e-mail ist richtig.schade.
hätte mich über nen par fotos von euch beiden gefreut.
interessiert mich immer total ,was andere so machen.
ihr könnts ja nochmal probieren.würd mich echt freuen.

hallochrischi@gmx.de





Lass dir vom Mauerer und Hersteller der Versiegelung eine Garantie geben. Die sollte nicht nur 12 Monate sein. Es sei denn du willst schon dann die Gefache austauschen.
Übrigens ich kann dir sagen was passieren wird. Die Feuchte wird über die Fugen eintreten und als Wasserdampf gemeinsam mit der Versiegelung und anhaftenden Stein, den Stein wieder verlassen.



Mörtel



Hallo Christian,

Zement macht zu, d.h. er nimmt zwar weniger Wasser/Feuchtigkeit auf als Kalkmörtel, gibt es aber sehr viel langsamer wieder ab. Somit läuft man Gefahr, dass die Innenwände feucht werden und sich somit Schimmel bildet.

Kalkmörtel ist diffusionsoffen. Er nimmt viel Wasser/Feuchtigkeit auf, kann diese aber wieder schnell abgegeben.

Die Fenster würde ich bündig setzen :-)

Grüße
Mary



fugen



Fabig,wann wird das passieren,was du beschrieben hast ?
Ich habe mir von remmers Funcosil fc gekauft.20Jahre garantie.
Ein gebinde knapp 500€.soll 2 cm in den Stein eindringen,dort erhärten und wasser draussen halten.dabei angeblich diffusionoffen.

Warum würdest du die Fenster bündig setzen Mary ?
Eneretisch gesehen ist das doch schlecht,oder nicht ?



.



wird kalkmörtel denn richtig hart ?

Würdet ihr das Fachwerk hinterlüften ?
Möchte innen mit Ständerwerk arbeiten und zwischen Dämmung und Fachwerk eine Weichfaserplatte einbauen.
Laut u-wert-rechner gibt es auch ohne Hinterlüftung kein tauwasserproblem.Ist aber wohn ne perfekte Dampfsperrschicht gefragt,damit es nicht ins auge geht.also jeden Deckenbalken gut abkleben und null nach aussen duchgehende Zimmerwände.





Schau mal in die Verarbeitungsrichtlinie
http://www.remmers.de/html/doc/tm/TM1_0711_DE.pdf
Du erfüllst Vorgaben für den Untergrund nicht. Aus dem Grund wird Remmers sicher auch irgendeine Garantie verzichten.





also wie würdest du vorgehen,an meiner stelle ?
danke schön erstmal :)





ja,den Text kenne ich.
warum erfüllt meine Wand die Verarbeitungsrichtlinien nicht ?





komplett verputzen. Sichtmauerwerk im Außenbereich sollte aus intakten Klinkern bestehen. Normal gebrannte Ziegel sind nicht geeignet.





fabig,es wäre super,wenn du mir nochmal kurz die richtige verfahrensweise erleutern könntest.
Hatte mit nem Remmers-mitarbeiter telefoniert und der hat mir dieses produkt angeraten.wenn die fugen verfüllt sind,ist es doch eine geschlossene oberfläche,oder nicht ?
angeblich werden in Lüneburg die ganzen denkmalgeschützten fachwerkhäuser so behandelt.

erklär es mir bitte nochmal richtig.





wo steht das auf dem datenblatt von remmers ?





sind die im Denkmalschutz zugelassenen ziegel nicht alle normal gebrannt ?





bedeutet das,dass ich auch den mit egernsunder reichsvormat neu ausgemauerten Giebel auf der Wetterseite nicht mit dem fc funcosil einpinseln sollte ?





Klinker hat von Haus aus eine glatte Oberfläche. Ein normaler Ziegel eine raue Oberfläche. Das Format ist egal. Du hast die Oberfläche abgeschliffen.
Seite 2 Datenblatt: "Es ist bei der Reinigung darauf zu achten, dass die Bausubstanz so wenig wie möglich geschädigt wird."

Dazu kommt das du bei Fachwerk immer eine Fuge zwischen Gefach und Balken haben wirst. Das dort eindringende Wasser muss wieder raus.

Zitat Seite 1: "Der Untergrund muss in einwandfreiem Zustand sein. Baumängel, wie z. B. Risse, rissige Fugen, fehlerhafte Anschlüsse, aufsteigende und hygroskopische Feuchtigkeit, müssen vorher beseitigt werden.
Es muss gewährleistet sein, dass Wasser und darin gelöste Schadsalze nicht hinter die hydrophobierte Zone gelangen können."

Lass dir von Remmers schriftlich bestätigen das weder dein Abschleifen der Ziegel noch die Fuge eine Problem darstellt und sie trotzdem die Garantie übernehmen.

Ich sehe bei der Verarbeitungsrichtlinie nur Klinker auf den Fotos.





ja,dass ist eine gute Idee,wede einfach nochmal per Mail eine Anfrage stellen.
Denkst du denn,dass ich trotz konstruktivem Wetterschutz,hinterlüftung,Hydrophobierung und kalkmörtelfugen probleme bekommen werde ?

dann wäre es ja fast nicht möglich,alte steine neu zu verwenden.



Tauwasser



Hallo, lies dir mal die Hinweise zu Fachwerk bei u-wert.net durch die sagen zwar dass ihre Rechnung mit Dampfsperre oder hydrophobierten Platten die besseren Werte liefern, empfehlen wegen kapilarem Feuchtigkeitstransport (wird bei ihrem Modell nicht berücksichtigt wenn ich das richtig verstanden habe) bei Fachwerk ohne Dampfsperre oder Luftschicht zu arbeiten, damit eindringende Feuchtigkeit auch nach innen abtransportiert werden kann.



welche Hinterlüftung?



zum konstruktiven Wetterschutz... weder Regen noch Schnee fällt immer senkrecht vom Himmel. Nicht selten gibt es Wind.



.



Wäre das ganze Problem mit einer hinterlüftung nicht behoben ?

Aufbau von innen (fermacell,Konstruktionsebene-4cm,Dampfsperrschicht,Holzrahmen mit 20cm Glaswolle,Steico universal 22mm, dann 4 cm hinterlüftung(Ausssenluft) und danach die alte Fachwerkwand.



.



das stimmt ja fabig.
nur würden ja mehrere Faktoren zusammen spielen.
Konstruktiver Wetterschutz/Hydrophobierter Ziegel/Hinterlüftung/Hydrophobierte und Winddichte Wechfaserplatte.

Wo vermutet ihr da ein Feuchtigkeitsproblem ?
Oder ergibt sich nur ein Problem ohne Hinterlüfteter Fachwerkwand ?





http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/index.php?&d0=1.25&L0=1993248217&mid0=23879&d1=3&L1=1047009148&mid1=130&x1=50&d2=3&L2=1047009148&mid2=36&x2=6&d3=0.02&L3=1319480341&mid3=7&d4=10&L4=1863022887&mid4=131&x4=60&d5=10&L5=1863022887&mid5=36&x5=4&d6=10&L6=1&mid6=131&x6=55&d7=10&L7=1&mid7=36&x7=4&d8=2.2&L8=4&mid8=256&d9=3&L9=5&mid9=90&d10=11.5&L10=2&mid10=135&x10=90&d11=11.5&L11=2&mid11=36&x11=16&bt=0&am=51_10.5_5_25_3_3_c_1993248217L0,1047009148L0,1047009148L1,1319480341L0,1863022887L0,1863022887L1,1L0,1L1,4L0,_0,,1,2,,1,2,,3,,4,5,,4,5,,6,7,,6,7,,8,,&T_i=20&RH_i=50&T_e=-10&RH_e=80&outside=0&name=Wand



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Das alte Fachwerk nur noch in der Funktion als Vorhängfassade auch keine schlechte Idee. Aber 3 Schichten isolierte Konterlattung ist schon ein ziemlicher Aufwand. Ohne die letzte Wlg 040 ist der Dämmwert nur unwesentlich schlechter oder gibts da einen anderen Grund unter 0,15 u-wert zu kommen?



Fachmann



Hallo,

wurde bei den denkmalgeschützten Häusern die Steine auch geschliffen? Das habe ich bei unserer Ziegelmauer auch gemacht.

Den Spalt zwischen Holz und Steinen machst auch mit Kalkmörtel zu, aber, an deiner Stelle würde ich einen Fachmann zu Rate ziehen, der sich das Haus anschaut und dir sagen kann, wie du am sinnvollsten vorgehst.

Schade, dass du soweit weg wohnst. Wir haben hier einen sehr netten und kompetenten Fachwerksanierer und der Hessenpark, der Seminare anbietet ist auch ganz in der Nähe.

Im Branchenbuch, hier im Forum, findest du bestimmt jemanden der dir helfen kann.

btw. Fenster bündig, weil sie jetzt auch bündig sind und ich würde nicht zu viel dran rumverändern. Sieht außerdem schöner aus :-)

Dämmen schön und gut, aber naja, die Häuser sind nun mal uralt und daher auch kälter. Mach dir ´nen Dauerbrandherd rein, kann ich nur empfehelen :-)

Grüße Mary





Naja,die erste 40mm schicht vor der Dampfbremse ist nur die Konstruktionsebene,damit ich mit den Kabeln nicht die Sperrschichten durchbrechen muss.(Für 40mm Hohlwanddosen)
Die restlichen 20 cm sind auf 2x100mm dämmebene geteilt,da ich im kreuzverband arbeiten möchte,um das Ständerwerk mit Dämmung zu überlappen.Die Preise der Dämmung beziehen sich ja auf m3 und da ist es egal,ob ich 240mm oder 40+100+100 nehme.
Auch das Holz gibt es im m3 Preis.
Es ist etwas mehr arbeit,aber da ich Zimmermann bin,macht es 1-2 Tage mehr an Arbeit,aber dafür weniger wärmeverlust.

Nen Dauerbrandofen ist gut,hab schon nen globe fire Gussofen für 63cm scheite.mit kochfeld und sekundärluft.
(allerdings ist das Raumklima manchmal auf primär schöner)


Zentral möcht ich mit nem hdg navora heizen.
20 kw sollten für 200m2 reichen.

das mit den angeblichen Fachmännern ist so ne Sache.durch meinen Beruf kenne ich einige Meister,die entweder nicht mehr auf dem neusten Stand sind oder verschiedenster Meinung sind.Seminare besucht da kaum jemand.
Habe nen KFW-Energieberater,mit dem bespreche ich auch manche details.

Ja,das alte Fachwerk als Vorhangfassade find ich selber geil,aber im Sommer als Hitzeschutz ist es nicht mehr so toll wie vorher.halt alles vor-und nachteile.

mary,ist deiner ziegelmauer schon was abgefrohren ?
der offenporige stein soll ja für frostschäden gut geeignet sein :)
deshalb schau mal schnell nach und berichte mir :)



.



ach so ,mit den bündigen fenstern !!!
die Gefachbreite ist nur 1,01m, und da ich veka-fenster mit uw von 0,8 einbauen will,müsst ich ne verdammt dicke leibung einbauen,um dort nicht den kältesten punkt zu haben.wenn ich nun die fenster zurücksetze und bündig mit der weichfaserplatte,kann ich nen schönes Futter bauen und sogar noch fensterladen.


http://www.wienerberger.de/images/db/srref/Fachwerk___1137406590485.jpg


etwa so nur noch zusätzlich mit schönen Lade.

energetisch gesehen ist es auch viel besser,die fenster hinter zu setzen.ausserdem kann man sie sogar noch 6cm größer bestellen und bekommt von innern nicht den eindruck einer schießscharte,da ein drittel der Fensterbank aussen ist und nicht etwa 35cm innen.(naja,für blumen und Deko ganz schön ) ;)





nee historia,muss nicht unter 0,15 sein.aber ich möchte mit 2500l Pufferspeicher mein haus nen wochenende warm halten können.ab einer bestimmten dämmstärke rentiert es sich zwar finanziell nicht mehr so sehr,aber als holzheizer muss ich an den kompfort denken. ich möchte nicht die nächsten 20 jahre 2x am tag holz nachlegen.da penn ich lieber 10 min. länger :)





ach so,in der lüneburger altstadt wurden die steine nicht geschliffen aber teilweise gestrahlt,glaub ich.
ich kann es leider erst in einigen jahren berichten,ob eine hydrophobierung ausreich,bei offenporigen ziegeln.
nu muss ich da durch.



240 mm Dämmung



Innen vors Fachwerk ? Hab ich das richtig verstanden?

Energetisch gesehen ist es am besten die Fensteröffnungen zu-zumauern......

Einfache Lösung geht doch auch: oder nicht?
- Fenster aussen bündig
- Gefache/ Klinker aussen mit Kalkputz verputzen
- Fachwerk mit Leinöl behandeln
- innen eine 6-8 cm Holzweichfaserplatte mit Lehm und mech. Fixierung direkt auf die saubere Wand und mit Lehm oder Kalkputz verputzt
- in die Fensterinnenleibung eine dünnere Holzweichfaserplatte montiert + Putz, eventl. Schräg für Lichteinfall
-.... fertig

Mit Grüßen
Danilo





Klar, fertig ist es dann, nur was passiert langfrisig??? Ein solches Unterfangen ohne Temperaturverlaufskurven und den damit verbunden Taupunkt zu planen kann im Fall eines "Lottogewinns" gut gehen, aber die Chancen, dass es schief geht sind halt größer.
Sorry aber das ist nicht einfach in 10 Zeilen zu bearbeiten.
Grüße
Matthias



danilo



danilo,erstmal danke für deinen Vorschlag.
Leider kommt deine Möglichkeit für mich nicht in Frage,alleine schon,wegen dem riesigen Energiebedarf beim heizen.eine dünnere Holzweichfaserplatte als leibung möchte ich nicht,da ich ungern den kältesten punkt in der wandfläche habe.
Ich möchte 240mm,weil meiner meinung nach die Energiekosten noch weiter steigen werden und ich wegen eines Holzvergaserkessels den komfort haben möchte nur einmal am tag zu heizen.das bei 200qm.
Ich möchte unter 15.000 kwh/a bleiben .(ca.12rm holz)

bei deiner version dürfte ich sicher 4-5 rm mehr holz pro jahr zerhacken müssen.

Einfach liegt immer im auge des betrachters.Kompliziert ist mein Aufbau für mich nicht,da ich beruflich viele Rahmenbau/Leichtbauwände aufgestellt habe.Eine Ytongwand wäre für mich komplizierter herzustellen.

Ich würde mich über deine Begründung sehr freuen,warum du Fenster aussen bevorzugst,deshalb bin ich nämlich hier,um plausible Ratschläge zu bekommen.



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das mit den zugemauerten fenstern stimmt so auch nicht,da der u-wert über 3,0 liegen würde. da ist selbst eine alte Isoglasscheibe besser.

Oder hast du diesen Satz in einer etwas überschwenglichen Situation geschrieben ? ;)



Enev erlaubt bei



Fachwerkwand einen Wert von 0,84, da ist schon was dran mit dem Austrocknen der Konstruktion. Also denke ich mit der Fachwerkwand als Kaltwand sieht das gar nicht so schlecht aus. Fenster sind dann natürlich ein Problem. Die müssten dann in die Innenwand versetzt werden oder ein zweites als Kastenfenster in der Isolationsschicht. Alle Hersteller von Holzfaserplatten warnen explizit vor einer Platte mit mehr als 6 cm. Und damit gibt es mit dem Materialmix keine Möglichkeit die 0,35 der EnEv zu erreichen.

Ich werde für mein Haus die dünne Holzweichfaser wählen, auch weil ich für den Teil auch die Räume nicht um 3 qm verkleinern möchte. Aber die Lösung mit der Kaltwand ist bei U-Wert komplett problemlos und bestimmt haltbarer als 15cm Holzfaser und dem Taupunkt in der Mitte der Wand.



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ich find es ja sogar gut mit den fenstern innenliegend.(aussen bündig mit steico-platte).kann dann schöne laden einbauen und die fenster einen tick größer wählen.

wie gestaltest du deine Aussenwand denn genau,historia ?

mit der wohnflächenverkleinerung habe ich kein problem,denn selbst jetz bleiben mir 160m2 bei einem aussenmaß von 20x10m.
wenn ich in 10 jahren noch das Dachgeschoss umnutzen möchte,sind nochmal 100m2 drinne.
das ist ja das schöne an großen alten häusern.
wenn ich mir anhöre,dass meine nachbarn zum teil für 2000€ öl im jahr fürs haus kaufen,verstehe ich die welt nicht mehr.
davon fahre ich lieber jedes jahr nen monat an die see und schleck eis.



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meine dachschrägen bekommen sogar 350mm wlg035 verpasst.
dafür werde ich allerdings keine dämmung in die decken einziehen.nur etwas schallschutz.lehm ist ja eh tonnenweise drinne.

die fenster habe ich von veka genommen. alphaline 90mm mit ug 0,5 verglasung.



Für mich ist Außenwand



keine Frage. Die sieht schon seit ein paar hundert Jahren so aus. Eichenfachwerk, da will ich nichts ändern. Irgendwann, vermutlich 1954 wurden auch die Schlafzimmerfenster auf dieselbe Größe wie die Wohnzimmerfenster gebracht. Somit sind die Fenster auch groß genug. Auch falls das Denkmalamt was erlauben würde, bliebe ich bei dem Zustand :-)



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und wie dämmst du genau die wand von innen ?



Holzweichfaserplatte



Ich habe mich für die Version der meisten HWP Hersteller entschieden. Maximal 6 cm HWP darunter Ausgleichsschicht Lehm auf ca. 2 cm Unebenheit, Platte mit Lehm Kleben und 2 Schichten armierter Lehmputz. Wahrscheinlich nehme ich nur 4 cm. Ich habe historisches Sichtfachwerk und heize gerne etwas mehr um die Austrocknung des FW sicherzustellen. Hauptsache die Feuchtigkeit aus dem Fachwerk verteilt sich schön in der Platte und trocknet dann ab. Ergibt nach U-wert.net einen Wert von 0,56, bei schön gerechneter Außenwand. Aber bei Fachwerk gilt ja 0,84.

Aber bei mir macht die eine Fachwerkfassade vielleicht grad mal 15% der Außenfläche aus und die Hautwohnung ist im Dach und da werde ich zeitgemäß Isolieren können.