nebengebäude dach decken

13.04.2011


huhu!!!!
lang ist´s her...
jaja, wir hatten letzte woche die nette dame vom Bauamt hier, wir hatten die BAUABNAHME! ;-)))

unser arschitekt hat sich ja irgendwann gar nicht mehr blicken lassen...
war aber gut so- der verhinderer vom dienst war weg...

wir wohnen, sind natürlich gar nicht fertig, gestern ist das letzte "einbruchsloch" zugemacht worden, die Kellertür ist drin! tolles gefühl, ne dicke, fette Holztür mit nem schlüssel! und nicht n paar morsche bretter und n vorhängeschloss....

ich schweife ab.... ;-))) *schuldi*

unser hübsches nebengebäude, was den idyllischen hof bildet, hat ein wunderschönes dach,eine seite aus biberschwänzen von 1890...
und ist völlig am ende!!! die steine sind brösel, da ist nix zu retten.
die andere seite dürfte ne "heidelberger pfanne" oder irgendwie sowas sein. mörtelverlegung, ist ja klar.

wir hatten im herbst 2 große löcher noch reparieren lassen (war ein ast ins Dach gestürzt)
der Dachstuhl ist noch total in ordnung, kein kopf durchgegammelt, kein gefräßiger Wurm drin, komplett in ordnung. dachlatten müssen natürlich neu, ist ja normal!

der bau wird NICHT ausgebaut. der ist und bleibt unterstellfläche für Werkzeug und kram, gartenmöbel und rasenmäher und unbeheizt.
es sollen auch wieder nur irgendwelche dachsteine drauf auf holzlattung, keine Unterspannbahn und auch sonst nix!

so, ich bin ja selbstbaumäßig mittelschwer unbegabt- ich hab irgendwo in bayern nen Schuppen gesehen, da waren dachsteine drauf, die ganz simpel angeschraubt waren, nix mit pfalz und ortgangsteine...

sah so aus, als ob man sowas selber machen könnte...

und nun meine frage: gibt es irgendeine form der dachdeckung, die einfach auszuführen ist, dicht ist und auch noch nach n bißchen was aussieht? das Gebäude ist niedriger als das haus, wir gucken dauernd auf das dach...

ach so: es muss auch noch preiswert sein- wir sind total pleite!
(kein wunder, wenn man unsummen in ne kombi-heizung steckt)



Moin Henni,



ein Foto wär natürlich klasse, das spart Raterei...

Was solls denn werden?

Nur die maroden Biberschwänze runter und die anderen Pfannen drauflassen (die tun's ja wohl noch ne Weile)?

Oder doch gleich die "endgültige" Lösung mit (gebrauchten) Ziegeln passend zum Hausdach (die ihr aber noch nicht habt)?

Notlösung wäre eine provisorische Eindeckung mit DWD-Platten, die später als Unterdach fungieren, die haben uns letzten Winter auch trockengehalten (Steildach 53°).

Alternativ zu Ortgangziegeln geht auch ein Abschluss mit Windbrett.

Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr euch stundenweise Hilfe holt von jemand, der das schonmal gemacht hat. Bei richtiger Berechnung passend zu den neuen Ziegeln könnt' ihr euch 'ne Menge Flexerei sparen.

Gruss, Boris