Wasserführung am Gebäude

28.03.2011



Hallo allerseits,

habe schon mal vor einiger Zeit die gleiche Frage gestellt, doch nur von einer Person recht unbefriedigende Antworten erhalten. Ich habe ein Fachwerkhaus in Vierständerbauweise mit Durchgangsdeele. Ich habe bereits mit Arbeiten begonnen und auch schon Ideen, doch brauch ich unbedingt fundierte Anregungen. Nach einer Straßenereuerung in den 1960er Jahren liegt das Niveau der Fußschwelle (ach ja, ist ja natürlich nicht mehr vorhanden) in weiten Bereichen bis zu ca. 30cm unter Geländeoberkante. Ich habe die Möglichkeit das Fachwerkgefüge an der extremsten Ecke vielleicht um 10cm anzuheben, dann ist aber schluss. Also alles noch unter Geländeoberkante oder im extremen Spritzwasserbereich. Nun legt mal los. Dafür wäre ich sehr dankbar



Moin Emzet,



dann leg mal vor:
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Sonst kannst du hier lange warten....

Gruss, Boris



Wasserführung am Gebäude volume 2



Hallo Boris und alle anderen,

So eingeloggt bin ich jetzt. Leider habe ich momentan noch Probleme mit meiner Internetverbindung, da ich etwas abseits arbeite, deswegen kann ich noch keine größeren Datenmengen im Netz transportieren. Vielleicht hilft dir eine Beschreibung weiter. Das Gebäude steht Giebelständig zur Straße und wird dort uber ein Deelentor erschlossen (Richtung Süd). Die Straße ist ca. 3m von der Giebelwand entfernt. Schaut man auf den Giebel ist an der Linken (westlichen) Traufe ein kleiner Hof, der direkt an der Traufe, wie auch am Giebel, aus Rasen besteht. Der restliche Teil des Hofes wurde gepflastert. Der Hof und der Streifen vor dem Giebel zeigt ein deutliches Gefälle zum Gebäude, so das eine Art Senkenlage entstanden ist, die auch nicht Rückgängig gemacht werden kann. Der nördliche und östliche Gebäudeteil hat diese Probleme nicht. Momentan sieht es so aus, dass wenn es stärkere Niederschläge gibt das Wasser zum bzw. in das Gebäude hineinfließt. Als Sofortmaßnahme habe ich bereits vor längerer Zeit einen kleinen Sickergraben gegraben in dem das Wasser aufgehalten wird und somit zumindest nicht mehr (abhängig von der Niederschlagsmenge) in das Gebäude hineinläuft. Die Wasser mengen die zum Gebäude laufen sind bedingt durch die Hoffläche und dem Gefälle, dass im Mittel ca. 10cm pro Meter beträgt recht beträchtlich (also am Giebel ca. 30cm auf 3m, an der Traufe nicht ganz so viel, dafür ist die Rasenfläche dort auch mehr als dreimal so groß). Das Vierständer Durchgangsdeelenhaus von 1835 im Stil der FAchwekgebäude am westlichen Hellweg Ist dementsprechend an den besagten Wänden im unteren Bereich recht stark geschädigt und im Laufe der Zeit im Bereich der Süd-West-Ecke ca. 20cm abgesackt. Die abgängigen bzw. nicht mehr vorhandenen Schwellen liegen unmittelbar über oder teils unter der Geländeoberkante. Was Ich vorhab: Bruchseinfundamnet aufstocken, Schwellen einbringen, Gebäude an der Südwestecke behutsam anheben. Leider reichen diese Maßnahmen nicht um die Schwellbereiche aus dem Spritzwasserbereich zu bringen. Jetzt hätte ich gerne Anregungen, wie ich das Wasser am Haus weg bekomme und wie ich die Spritzwasserzone entschärfen kann. Hab da auch schon ein paar Ideen, gebe diese aber nicht preis um dich/ euch nicht in deinen/eueren entscheidungen zu beeinflussen. Danke, hoffentlich reichen die Informationen dir/euch aus.