feuchtes Nebengebäude retten

24.03.2012



Hallo,

auf unserem Grundstück steht ein Nebengebäude von ca. 3,5 x 8,0m, welches wegen Feuchtigkeit ungenutzt ist.

Das Gebäude verfügt über zwei Holztüren, ein Fenster, einen dünnen Betonboden (anscheinend Sandboden dünn "zugeschmiert") und ein einfaches Satteldach mit Eternitplatten. Der Dachboden ist begehbar (Dielen).

Das Gebäude steht an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn und liegt tiefer als der umliegende Garten. Auf der Vorderseite des Gebäudes grenzt eine dicke Betonfläche, auf der Rückseite befindet sich eine Terrasse der Nachbarn (Waschbetonplatten).

Das Gebäude ist komplett feucht. Der Boden ist feucht, die Wände blühen teilweise und die Dachbalken sind feucht und die Bodenbalken modern (Feuchtigkeit und Fraß). Das Dach scheint optisch dicht.

Das Gebäude ist ein guter Sicht- und Windschutz und könnte im trockenen Zustand als Hühnerstall und Abstellraum dienen. So feucht ist er nicht nutzbar.

Ein Abriss wäre scheinbar sinnvoll, aber ein Neubau wird wohl nicht erlaubt sein. Ist eine Sanierung irgendwie realisierbar?
Alles sollte bezahlbar und in Eigenregie realisierbar sein.

Welche Ideen und Tipps habt ihr? Ist das Gebäude noch zu retten?

Viele Grüße
Frau W



Nasses Haus



Hallo

aus was für einem Material sind die Wände?
Was für ein Putz ist drauf?
Fenster?

Waschbetonplatten, Betonflächen und Estrich lassen mich auch aufhorchen

FK





Hallo,

stimmt, hab ich vergessen zu schreiben...
Die Wände sind aus Ziegelsteinen - draußen übergestrichen und drinnen mit Lattung und gestrichenen Gipsplatten verkleidet.

Ich weiß, keine guten Bedingungen...

Ein handelsübliches Fenster ist vorhanden. Durch die Holztüren und die Lücken zwischen Wand und Dachstuhl müsste genug Luft zirkulieren.

Leider scheint Abriss und Neubau nicht möglich, so dass eine Wahl zwischen "Umbau zum Hühnerstall", "Abriss" oder "Verfallen lassen" getroffen werden muss.

Güße
Frau W



Moin Frau W,



die Gipsplatten müssen ja nun so oder so raus, also wech mit, dann kann die Wand wenigstens mal von innen ablüften.

Das Gebälk mal prüfen (mit Messer mal reinstechen wo zugänglich, sonst probebohren und das Bohrmehl begutachten).

Und vor allem erstmal klären ob dauerhaft Oberflächenwasser an und unter das Gebäude läuft (Betonplatte, Terrasse, Garten).

Dann kann man mal den Umfang der notwendigen Arbeiten abschätzen und gucken, ob sich's lohnt.

Gruss, Boris