Wärmedämmung von Dachgauben

30.05.2006



Seit einigen Wochen habe ich auf meinem Dach Dachgauben errichten lassen.

Die Wände dieser Gauben haben von außen nach innen folgenden Aufbau:
- Kupferblech
- OSB-Platten
- Holzständer 12 cm
- Wärmedämmung aus Mineralwolle 12 cm
- Dampfsperre (Folie)
- Lattung
- Gipskartonplatten

Nach dem "Durchforsten" des Internets (auch in den entsprechenden Foren) habe ich Zweifel, ob dieser Aufbau diffusionstechnisch richtig ist, weil die OSB-Platten und besonders dasd Kupferblech diffusionsdicht sind.

Wer kann herzu eine aussage machen?



Dachgaube



Guten Tag,

da kann ich Sie beruhigen: Metalleindeckungen sind absolut Stand der Technik. Die Dampfbremse in Form einer Folie ist ja gerade deswegen eingebaut, damit kein Wasserdampf durch die Konstroktion hindurchdiffundiert. Auch der Aufbau ist völlig in Ordnung.

Grüße vom Niederrhein



wg. Sommerhitze



Hat nichts direkt mit dem Thema zu tun: aber wenn Ihnen an einem verbesserten Hitzeschutz gelegen ist, könnte man die Zwischensparrendämmung (das ist es doch wohl) auch mit Holzfasermaterialen ausführen. Voraussetzung ist, dass sich die Fenster möglichst außen abschatten lassen, sonst bewirkt das Verfahren wenig.



Der Keim des Zweifels



Hallo Franz

Im Gegensatz zu meinem Vorschreiber sehe ich die Konstruktion ein wenig kritischer.
Da das Kupferblech absolut dampfdicht ist, ergibt sich hier ein kritischer Aufbau. Mit einem Eindringen von Feuchte durch Diffussion oder gar Konverktion sollte immer gerechnet werden.

Verschiedene andere Varianten erscheinen mir sinnvoller:
+ Diffusionsoffenes Trägermaterial
+ Hinterlüftetes Kupferblech
+ Entwässerungslagen in Form von speziellen strukturierten Matten.
+ Auf der Warmseite eine feuchteadaptive Folie

Gruß

L. Parisek