Wanddämmung Gartenhaus

15.04.2011



Hallo Forum,
ich bin gerade dabei, mein ca. 100 Jahre altes Gartenhaus zu sanieren. Das Haus wurde in Ständer-/Fachwerkbauweise errichtet. Die Gefache wurden irgendwann mit Porenbetonsteinen zugemauert. Auf der Innen- und Außenwand sind Holzbretter angebracht, die auf die Fachwerkbalken aufgenagelt wurden. Da ich tragende Balken teilweise austauschen muss, ist es notwendig, die Porenbetonsteine zu entfernen. Um mir nicht so viel Arbeit machen zu müssen und auch weniger Last auf der Holzkonstruktion zu haben, möchte ich zukünftig die Gefache mit Hanfdämmplatten dämmen (ohne irgendwelche Dampffolien). Stellt das möglicherweise ein Problem dar, weil Feuchtigkeit eindringen könnte?
Gruss,
Blackberry



Moin,



solange kein Regen drankommt, sehe ich kein Problem.

Es fehlt dann natürlich die Aussteifung.

Gruss, Boris



Wanddämmung Gartenhaus



Mir wurde der Rat gegeben, dass ich bei einer Hanfdämmung eine Dampfbremse einsetzen soll. Ich bin aber kein Freund von Folien und will jetzt wieder die alten Betonsteine in die Gefache einsetzen. Kann mir einer sagen, was das für Steine sind (siehe Bild), die ich da habe. Müssen schon ziemlich alt sein, wahrscheinlich 90 Jahre.
Gruss,
Blackberry



Wenn...



...das Haus nicht beheizt sein sollte (oder allenfalls sehr selten im Winter mit dem Eisenöfchen), was ja bei Gartenhäusern meist so ist, wozu dann die Dämmung?

Grüße

Thomas



Moin,



sieht nach Bimsbetonstein aus, wurde in unserer Ecke hier viel für Gefachausmauerungen verwendet und dämmt deutlich besser als ein Massivstein. In Kalkmörtel gesetzt keine schlechte Wahl.

Folie is was zum einwickeln, nich zum bauen.

;-), Boris



Wärmedämmung Gartenhaus



Erst mal Dank für Eure Antworten. Eine Wärmedämmung ist nicht unbedingt notwendig, allerdings möchte ich auch nicht, dass durch die Bretter der Wind zieht und wenn man im Winter schon mal ein paar Stunden in der Hütte verbringt, ist es sicherlich auch praktisch, wenn sie ein bißchen gedämmt ist.
Was den Bimsstein angeht, bin ich froh, dass ich jetzt weiß, um was für ein Material es sich handelt. Würde ihn auch wieder einbauen (mit Kalkmörtel). Habe aber gelesen, dass er für die Ausmauerung von Gefachen im Fachwerk nicht optimal ist. Da die Gefache ja noch mit Brettern geschlossen werden, ist da das dann aber wohl OK. Im Forum gibt es dazu unterschiedliche Meinungen, da gesagt wird, Feuchtigkeit hält sich zu lange im Bimsstein und kann daher die tragenden Holzteile beschädigen. Auch habe ich gelesen, dass Bimssteine teilweise eine höhere Radioaktivität aufweisen. Ich habe hier keine Angst davor, nur der Gedanke stört ein bißchen. Die Verwendung von Lehmsteinen wäre dann sicherlich besser, allerdings ist es auch eine Kostenfrage. Die Bimssteine habe ich ja jetzt schon.
Gruss und schöne Ostern,
Blackberry





Feuchtigkeit, kein problem.. ein spezieller Daemmputz.. schreibe mich an. ich sage dann wo du es in deutschland bekommst. ist sogar mit green apple zertifiziert.. rico.1970@web.de



Moin,



"Auch habe ich gelesen, dass Bimssteine teilweise eine höhere Radioaktivität aufweisen."


"Seitdem ich gelesen habe, dass Rauchen schädlich ist für die Gesundheit, habe ich aufgehört zu lesen."

Winston Churchill


Schönen Tach noch, Boris