Dampfbremse an versetzter Fußpfette im Altbau,

09.01.2013 Karli



hallo Forum, ich habe schon viel rumgestöbert und auch schon Fragen an den Hersteller geschickt. Paralell habe ich die Hoffnung das sowas schon mal jemand gemacht hat. Es bleibt auch beim Zwischensparrenklemmfilz und der Dampfbremsfolie. Ein anderes Systhem kommt nicht mehr in Frage. Bei der Planung die nur im Bereich des Treppenaufgangs in Dachgeschoss möglich war, sah das so aus das die Fußpfette auf bzw. in der Mauer zu 1/3 miteingeputzt ist. Nun da alles abgerissen ist, hat es da überall Luft. Siehe Bild. Fußpfette ist 1-2 cm nach innenverlegt auf den Balken des DG. Die Sparren sind eingekerbt in die Fußpfette und liegen am Ende mehr oder weniger Plan auf den Balken des DG. Die Aussenmauer auf der die Balken des DG liegen ist sandig und meistens etwas tiefer als die Balken. Die Dampfbremse könnte dort mit CONTEGA PV Eingeputzt werden.
Aber wie könnte man das mit den Sparren machen? Am Holz der Sparren währe es eine Fumelei aber mit den geeigneten Herstellermittel schon möglich ev. mit Manschetten. Das Problem ist aber das die Sparren nicht über die gesamte breite (100mm) plan liegen auf den Balken des OG und das von dem Untergeschoss somit zwischen den Balken Feuchtigkeit eindringen kann. Kann man ev mit Schäumen was ereichen unter der Fußpfette an der Innenmauer und die Dampfbremse am Mauerwerk und an der Fußpfette befestigen?

Für anregungen und Tipps binn ich sehr Dankbar. Andere Dämmverfahren kenne ich auch aber nicht mehr durchführbar

MFG:



Hallo Karli



zwei/drei kleine Fragen :

Machst du keinen Drempel der die Fußpfette verdeckt ? Meist wird so etwas gemacht um auch Heizungsrohre, Leitungen Steckdosen usw. anbringen zu können.

Was ist das für eine wilde Folie die dort unter den Pfannen liegt ? Diffusionsoffen ?

Ist deine Fußpfette Holzwurmfrei ? Sieht fast nicht so aus. Oder täuscht das ?



Dampfbremse Altbau



Hallo ja doch einen Drempel mit Heizungen kommt schon aber ich muss die Dampfbremse so anschließen das vom Obergeschoss keine Feuchtigkeit in oder hinter die Bremse entweichen kann da ich Holzdecken habe. Ich muss also mit der Bremse unter oder hinter die Fußpfette am Mauerwerk ran.

Die Folie ist eine Diffusionsoffene Braas divoroll II Uni Sd-Wert: = 0,03 m und eine Glechwertige da zwei verschiedene eingebaut wurden.

Das mit der Fußpfette ist aein andere Tread.

Danke und bitte Tipps



Vielleicht verstehe ich es falsch ?



Für das DG baust du die Dampfsperre in den Drempel und damit vor die Fußpfette. Damit verhinderst du einen Übergang in die Dachkonstruktion.

Wenn ich dich richtig versteh, möchtest du jetzt noch den Feuchteeintritt in die Zwischensparrendämmung von unten aus dem OG verhindern. Das wird aber sinnvoll nicht im DG möglich sein. Den dichten Anschluss durchgängig unter der Fußfette und um die Sparren kannst du bei größtem Aufwand nie sicherstellen.

Wenn der Übergangsbereich tatsächlich erheblich ist, dann kannst du das nur sinnvoll im OG machen.
Ob das aber überhaupt notwendig ist, was ich aus der Erfahrung raus bezweifle, kann man eigentlich nur mit mehr Infos oder vor Ort sicherstellen.



wir hatten...



eine ähnliche Situation. Fußpfette ca um die Wanddicke nach innen versetzt. Den Bereich hinter der Fußpfette (nach außen) haben wir bis OK Fußpfette mit Gebundenem Liapor verfüllt. Das lässt sich gut unter die Pfette und in alle Holhräume stopfen, bindet ab und ist verrottungsicher und: günstig.
Von oben auf die Fußpfette habe ich OSB Platten eingepasst, draufgeschraubt und umlaufend mit primur abgespritzt. So ist die Dämmebene von unten abgedichtet. Dämmung anschließend zwischen die Sparren und Dampfbremse auf der Fußpfette angeschloßen.

Gruß
Michael



Liapor und zweite Lüftungsebene warm/kalt Dach?



Hallo Michael,

habt ihr das Liapor mit Zement angemischt und gegossen,
und hast du zwischen Pfette und dem Liapor auch mit Primur abgedichtet? (Kartusche ein Strang)

Und noch eine Frage. Da ich mit der Sparrenaufdoppelung kein Problem habe so 2-3cm zu variiren, was spricht dafür oder dagegen falls ich die Fußpfette nicht ganz 100% dichtbekomme was ich nicht hoffe, das ich eine zweite Lüftungsebene zwischen Dämmstoff und der Unterspannbahn die Diffusionsoffen ist zu lassen. Von der Dämmstoffdicke mit insgesamt 23 cm WLG0.035 sollte das kein Problem sein.
Aufbau von innen nach aussen:

Gipskarton
Lattung mit 30mm Steinwolle und Elektrik
Intello Dampfbremsfolie
100mm Wlg 0.035 zwisschen den Expandern auf den Sparren
100mm WLG 0.035 zwischen den Sparren
2-3 cm Luft
Unterspannbahn Difusionsoffen SD 0,3
Konterlattung
Lattung
Ziegel

Danke für Tipps und anregungen

MFG



Das Liapor



ist Zementgebunden, gießen lässt sich dass nicht, eher schütten.
Mischungsverhältniss (RT) ca. 5Liapor/1Sand/1Zement. Den Sand brauchts als Feinanteil, sonst verbinden sich die einzelnen Kugeln schlecht. Oder man verwendet gebrochenes Liapor.
Das ganze gibts auch fertig gemischt zum entsprechenden Preis.

Zwischen Liapor und Pfette wurde nichts abgedichtet. Die OSB liegt vorne auf der Pfette und hinten auf dem Liapor auf und ist umlaufen zu Unterdeckplatte, Sparren und Fußpfette abgedichtet (Primur). Auf der Sparren-Unterseite ist die DP bis zur Pfette gezogen und dort angeschloßen. Damit ist die Dämmebene Dicht. Unter der Pfette durch wäre ja (bei uns) eine Verbindung vom darunterliegenden Wohnraum zum darüberliegenden Wohnraum, der auch beheizt ist. Also von Warm nach Warm. Da ist eine Dampfbremse/Abdichtung m.E. nicht notwendig.

Zu den Dämmstärken kann ich nichts sagen.

Gruß



zweite Lüftungsebene beim Dachausbau im Altbau,



Hat keiner eine Idee? Was spricht für oder gegen eine zweite Lüftungsebene trotz Diffusionsoffene Unterspannbahn als Sicherheit da es mit den versetzten Fußpfetten und den Balken nie eine 100% Sicherheit der Luftdichtigkeit Im Altbau gibt.
Mfg