Fussböden ausgleichen und dämmen

08.02.2015



Hallo,
Hab mir eine Maissonette Wohnung in einem Zweifamilienhaus gekauft Bj1930 Holzbalkendecken. Meine Wohnung liegt im 1.OG und im Dach. Es wird zum Teil Kernsaniert. Da es sehr hellhörig ist möchte ich die Böden auch akkustisch dämmen. Ich stelle mir das so vor:im 1.OG wo der Nachbar darunter wohnt möchte ich die jetzigen Spanplatten die auf die Balken geschraubt sind und den Sand dazwischen entfernen. Zwischen den Balken mit Mineralwolle ausstopfen. Einen Randdammstreifen komplett anbringen und dann eine dünne Holzfasserplatte auf die Balken und Osb platten darauf. Im Dach sind Holzdielen auf den Balken genagelt und wieder sand. Würde wieder beides raus und Schüttung rein weil sehr schief und wieder osb platten. Meine frage ist ob das so ok ist obe die platten schwimmen zu Verlegen sind und ob es günstigere Varianten gibt.
Danke



Schallschutz



Damit wird sich die Schalldämmung der Decke und ihr Schwingungsverhalten drastisch verschlechtern.
Die Decke ist Gemeineigentum, Sie können da nicht so einfach daran herumwerkeln.



Verbesserungsvorschlag



Hallo, danke für die Nachricht. Was ist das Problem, den sand raus zu tun?? Und was wäre zu tun das ich den Boden ausgleichen kann Schall verbessern kann und zu dem den Aufbau nicht unheimlich erhöhen tu. Unten im 1.OG würde es vonder raum Höhe gehn dort hab ich 260 aber Brüstung von Fenster wäre blöd. Im DG hab ich nur 205 Raum Höhe



Schalldämmung



Gegenfrage: was ist das Problem den Sand drin zu lassen?
Umsonst wurde er nicht in die Decke eingebaut.
Zum Thema gemeinschaftliches Eigentum noch eine Bemerkung:
Zwischen unterschiedlichen Nutzungseinheiten ist Schallschutz unzweifelhaft erforderlich, noch wichtiger ist Brandschutz.
Deshalb: Schauen Sie was in der Satzung steht oder fragen Sie den Verwalter.

http://www.holzfragen.de/seiten/holzbalkendecken.html



Kein Problem



Hab kei Problem ihn drin zu lassen, im Gegenteil. Dachte die schüttung würde darin besser halten ohne den sand. Der Verkäufer der Wohnung war alleiniger Besitzer des Hauses und nun si d wir beide zu 50%.Verwalter werden wir keinen haben.



Sondereigentum



Dann ist es noch wichtiger sich vorher über solche Sanierungen abzustimmen. Immerhin betrifft das auch den anderen Eigentümer. Klären Sie das vorher sauber in schriftlicher Form denn die Decke ist gemeinsames Eigentum. Wie und was zu machen ist sagt ihnen ein Planer/Architekt der sich mit solchen Details auskennt. Ich denke da werden noch mehr Sanierungsüberhänge anstehen die es zu klären gilt.
Stichworte:
Brandschutz
Heizung
Wärmedämmung



Anforderungen klären



Hallo,

ich kann Herrn Böttcher nur zustimmen. Hier sollte ein Planer/Architekt zunächst für die beiden Mietparteien festlegen, was in puncto Schallschutz, Brandschutz, Wärmedämmung und evtl. Fußbodenheizung für die Decke bzw. den Boden zu beachten ist. Erst wenn die Anforderungen klar sind, lässt sich eine konkrete Aufbau- bzw. Produktempfehlung geben.



Hilfe??



So, ok ich lass nun die Böden und Dielen wie sie sind. Bitte um hilfe. Rieselschutz drauf, schüttung drauf und dan spann oder osb platten drauf. Wie bekomme ich beste Akustik hin umd beste gerade fläche



Deckenaufbau



Sie haben anscheinend noch nicht verstanden das bei einer "Kernsanierung" eine Planung und, je nach Umfang, auch eine Baugenehmigung vorliegen muß.
Auch bei genehmigungsfreien Arbeiten müssen Sie die technischen Vorgaben des
Brandschutzes
des Schallschutzes
und der Wärmedämmung einhalten.
Für einen Höhenausgleich nimmt man üblicherweise eine Ausgleichsschüttung und Trockenestrichelemente. Das Problem ist das dann die Türhöhen nicht mehr passen.



Wozu...



wollen Sie das halbe Haus einreißen, nur damit die Schalldämmung verbessert wird? Schalldämmung zwischen Ihren beiden Etagen sollte weniger wichtig sein. Der Krach, den sie oben machen, kann Sie nicht gleichzeitig unten stören.

Und die Trennung nach unten? Sind die Spanplatten eben, legen Sie einfach ein schwimmend verlegtes Dreischichtparkett oder einen besseren Textilbelag. Sind sie nicht eben, Spanplatten erneuern und nivelliert verlegen. Ein Optimum werden Sie im Altbau ohnehin nicht erzielen.

Grüße

Thomas