Fußbodenheizung Uponor Minitec

25.11.2009



Hallo zusammen. Wir benötigen für unser Fachwerkhaus ca. 170m² Fußbodenheizung. Wir liebäugeln hier mit dem System Minitec von Uponor. Das hat eine äußerst geringe Aufbauhöhe und ist daher für uns vor allem im 1. OG von Bedeutung. Im EG haben wir genug Luft.
Hat jemand Preise für eine solche Anlage?
Kennt jemand einen Heizungsbauer der das in der Wetterau schon mal verlegt hat?
Hat jemand eine solche im Betrieb und kann seine Erfahrungen wiedergeben?
Liebe Grüße
hewwisch



Ein Fußbodenheizung



kann eine Alternative für das EG sein wenn dort keramishce Bodenbeläge eingebaut werden.

Im oberen Geschoß ist die Wandheizung als Flächenheizung die bessere Alkternativ die einfacher und kostengünstiger einzubringen ist.

Grüße



Strahlungswärme



hallo kann mich Herrn Meurer nur anschliesen. Wandheizung hat eigentlich nur Vorteile gegenüber Fußbodenheizung. Die Aussenwände werden es Euch danken. Kein Problem für Leute mit Venenleiden, auf dem Fußboden spielende Kinder haben nicht die ganze Zeit eine Staubwolke in der Nase.

Viele Grüße



Das Problem dabei ist aber,



daß alle eingebetteten Heizsysteme nicht besonders energiesparend betrieben werden können und im Modernisierungsfall ebenso wie beim Einbau auch nicht besonders kostengünstig sind.

Eine Hüllflächentemperierung mit offenen Bauteilen wäre da wohl vorteilhafter.



@Hullflächentemperierung



hallo Herr Fischer, jetzt bin ich aber neugierig geworden. Könnten Sie vielleicht mal einen Vergleich zwischen Wandflächenerwärmung (eingebettet) und der Hüllflächentemperierung kostenseitig darstellen? Wenn ich richtig informiert bin, wird die Hüllflächentemperierung doch mit einer Vorlauftemperatur von ca. 60 C° betrieben? Keine Frage sicherlich etwas günstiger bei der Installation. Bin gespannt. =)



Leider



arbeiten Rohre die nicht mit Mörtel umschlossen sind sehr ineffizient da Luft ein schlechter Wärmeüberträger ist.



Aluminium Heizkörper im 1. OG



Hallo liebe Gemeinde.
Im Erdgeschoss wird eine Fußbodenheizung verlegt. Das ist Fakt.
Im Obergeschoss nicht.
Hier wollen wir - ganz herkömmlich - Heizkörper (aus Aluminium) verbauen.
hewwisch



Ich glaube,



daß hier noch viele Vorurteile herrschen zur Wirkungsweise der Hüllflächentemperierung auf Grundlage offen verlegter Wärmeübertragungselemente (Rohre, Strahlplatten, IR-Panels/El. Strahlplatten, Heizdrähte).

Allein die Menge der zu verlegenden Rohre, die Rohrhalterung, die Komplikationen/Mehrkosten beim Überputzen/Verkleiden, die Mehrkosten bei Havarien und der an der Systemträgheit abzulesende Wirkungsgradverlust sprechen gegen die eingebetteten System, egal ob in Boden, Wand oder Decke.

Beziffern will ich das lieber nicht, jeder kann sich da doch selber Angebote einholen, wenn er denkt, er käme so oder so günstiger.

In meinen Beratungen kommt es bei Wandheizern immer zur Gretchenfrage: Rausreißen oder oben drauf neu verlegen. Aber nur, wenn die rausgekriegt haben, was sie pro qm verbrauchen, wenn es warm sein soll.

Mit der Vorlauftemperatur ist es so eine Sache. Die hängt nämlich von den Heizflächen ab. Im Prinzip sage ich mal gleitend, je nach Wärmeanspruch in der Heizperiode. Ca. 60 Grad sind im Mittel bestimmt nicht verkehrt.

Und freilich kann man hier noch viel hin und her rechnen. Wer Zeit dazu hat, bitteschön! Ich gebe hier nur meine Meinung ab, nicht Berechnungen.



@Fischer



Hallo, mh jetzt bin ich aber entäuscht. Es gibt von mir kein Vorurteil bezüglich der H-.Temperierung. Ich bin Privat Nutzer und bin auf der Suche nach tollen Möglichkeiten und effizienten Wegen die sicherlich meistens nicht nur auf ein System festgelegt werden können. Hilfreich für mich und die ganzen Fragestellenden sind dann die Tips abzuwägen um für die Situation und das handwerkliche Geschick (selbst oder Unternehmer) SEINS raus zu suchen. Daher finde ich dieses Forum so klasse weil es die Möglichkeit gibt ganz viel altes Wissen & Erfahrungen zu kompensieren.

Und nun zu Ihren Aussagen:
Als Sie sagten daß "alle eingebetteten Heizsysteme nicht besonders energiesparend betrieben werden können" war ich auf den Vergleich zur Hülltemperierung gespannt. Die Kosten der Instalation können relativ einfach durch Angebote dargestellt werden. Was mir aber nicht schnell klar würde ist der "energiesparende Betrieb". Welches System heizt wie effektiv. Wenn man eine Pauschalaussage trifft wäre es schön zumindest die Möglichkeit gibt die zwei Systeme miteinander vergleichen zu können. Nur so kann der Fragestellende abwägen für welche Variante er sich entscheiden kann. Schade

@hewwisch.. wenn Du ab OG die normalen Heizkörper machen möchtest dann würde ich mich mal über das System Hüllflächentemperierung informieren. Könnte eine interessante Alternative darstellen. Goggle mal

Viele Grüße



Es macht wenig Sinn



eine Fußbodenheizung als Niedertemperaturheizung mit Heizköpern die auf einem ganz andern Teperaturniveau laufen zu kombinieren.
Der Heizungsbauer verkauft und installiert den zusätzlich Wärmetauscher gerne, energetisch ist es ein Katastrophe da das Wasser auf einem hohen Niveau bereitgestellt wird und dann für die Flächenheizung runtergemischt wird.

Grüße



FBH



Es gibt da angeblich von Rotex eine FBH die mit normaler Heizkörpervorlauftemperatur funktionieren soll. Ich hab aber keine Ahnung ob das tatsächlich funktioniert.
Wäre toll etwas darüber zu erfahren, da ich auch noch so ´ne Lösung suche.
Möglicherweise können ja die Profis etwas dazu sagen.

Grüße aus dem Bergischen

Stefan



Mal grob:



Wandheizungen werden mir mit ca. 20-35 Liter Öl / cbm Gas Heizenergieverbrauch je qm im Jahr berichtet.

Und die offenen Hüllflächentemperierungen von ca. 5,4 bis 17 Liter/cbm.

Da spielen nämlich viele Dinge herein. Deswegen nur mal so im Groben. Aber die Tendenz ist wohl klar.



Die Tendenz



ist übehaupt nicht klar, und wenn da nicht in der beschriebenen weise!

Mir wird berichtet das Gabäude mit Hüllflächentemperierungen ohne Dämmung entweder nicht warm werden und wenn dann mit unglaublichen Energiekosten.



Die Fälle kenn ich,



da wurden die Heizrohre in die Wand eingebettet - unter Putz. Das ist es doch, wovon ich schreibe. Es gibt Effizienzverluste durch Putzeinbettung/Estricheinbettung. Dafür sieht man halt nix von der Heizungsanlage. Wird ja auch manchmal sehr gewünscht.

Immer ein Abwägeprozeß, oder?

Ich jedenfalls bevorzuge die billigste Bauart und die ist auch am meisten effizient: Auf Putz, alles offen.

Egal ob Röhrli oder Plättli, egal ob WW, ob Gas oder Öl oder Strom, Marmorstein oder Eisen, meinetwegen auch Glas oder Plaste mit Kaminofen als Ergänzung. Da gibt es schon Alternativen. Und alle sind sparsamer als der übliche Schnulli.

Herstellerneutrale Planung, darauf kommt es dabei an. Ist Architektenpflicht. Für Handwerker mag das anders aussehen.



Immer



wieder charmant wie Sie hier mit der Kettensäge durchgehen.

Und der Architekt ist in diesem Prozess immer das Unschuldslamm gelle?



Ach wo,



es könnte doch auch Architekten geben, die das nicht so sehen. Oder Ingenieure. Braucht man nur mal in die LVs reinspitzen. Steht dann Produkt XY oder gleichwertig drin.

Solche Planungen bekommt der unkundige Planer von der Baustoffindustrie (Sanierberater) gernstens frei Haus und verkauft sie als echter Fiesling teuer an den Bauherrn. Eigentlich kein Wunder bei den "normalen" Honoraren.

Und die Bieter können sich dann über den benamsten Produzenten zur "Bietergemeinschaft" zusammenschließen. Hinter dem Rücken des Bauherrn, Mittwochs 10.00 Uhr, Rasthaus Kassel.

Was glauben Sie denn, warum so viele ungeeignete und überteuerte Baustoffe den Weg ans Bauwerk - leider auch ans Baudenkmal finden? Und sogar in die Gutachten des "Denkmalpflegers" (liegt mir auch vor).

Ich weiß es doch, lieber Herr Meurer, es ist nicht alles Gold, was glänzt ...



Lieber Herr Fischer,



und ich kenne die Handwerker und Händler die ohne Detailkenntnisse auf biegen und brechen liefern und einbauen.

Aber auch da gibt es Unterschiede....

Grüße



Vive



la différence! parliert der Franzos!



Welchen



Durchmesser haben die Rohre von Uponor Minitec?
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik