Fußbodenheizung im Dachboden



Fußbodenheizung im Dachboden

Hallo Liebe Leute,

ich bin dabei den Dachboden für 2 Kinderzimmer auszubauen.
Mir schwebt eine Fußbdodenheizung vor.
Wie muss ich vorgehen, um den Boden für meine Fußbodenheizugn vorzubereiten? Der Untergrund sind alte Dielen.
Teilweise schonmal erneuert (nicht durch mich) teilweise muss ich sie erneuern (Bild2 links) und teilweise sind sie ok (Bild2 rechts).

Eine Zeile Dielen will ich erneuern, dabei zog ich eine alte Diele heraus (Bild2 links). Unter den Dielen befindet sich also ein altes Dämmmaterial (Bild3) und etwas alte Zeitung zwischen den Balken.

Nun zur Frage: Genügt das alte Dämmmaterial (ca. 15cm) als Dämmung zum Untergeschoss,indem nur wenig geheizt wird oder bekomme ich dort mit den Jahren irgendwelche Probleme?

Klar evtl. müsste der komplette Fußboden raus, aber mein Budget als junger Vater ist leider sehr begrenzt.

Freue mich auf Meinungen...



Bild2


Bild2

alter Dielenboden



Bild2


Bild2

geöffnete Diele mit altem Dämmmaterial



Nichts von dem!



Am besten ist eine Wandheizung und wenn es sich ermöglichen läßt, die Dachschrägen (können eh nicht weiter genutzt werden!) mit in diesen Bezug nehmen.
Viel bessere Lösung und auch energetisch und raumklimatisch sinnvoller.
Kann dir gern einiges an funktionierenden Beispielen beigeben, wenn du mich mal anrufst.

FG Udo



Danke Udo



die Idee hatte ich vor einiger Zeit auch schonmal, aber irgendwie wieder aus den Augen verloren. Weil so die Stellfläche für Schränke verloren gehen würde.
Dass ich die Dachschrägen dafür nutzen kann wusste ich noch nicht. Ist das sinnvoll? Gibt es bei der Dachdämmung dann etwas zu beachten?
Ist eine Wandheizung nicht wegen Kondensatbildung immer an einer Innenwand besser?



Dachisolierung



ist hier das Stichwort.
Eine Wandheizung ist bedingt möglich, doch wie verhält sich die Wärme? Also nach meiner Physik von unten nach oben, oder?
Es ist sicher nicht falsch sich zu informieren, doch was wirklich richtig ist kann man mit den paar Bildern nicht entscheiden.
Einen guten Energiebrater oder auch der Schorni gibt es fast überall und die helfen wirklich.
Sind so ein paar Euro, die die Herrn oder Damen kosten, wirklich zu viel, bevor man echt Geld für den Umbau ausgibt?

Ich habe leider? öfter Geld versenkt, weil ich an der falschen Stelle gespart? habe.

Klaus





Mit der Physik ist das so eine Sache. Bei einer Heizung mit warmer Luft , sind wir bei der Thermodynamik. Bei Wärmestrahlung haben wir es mit der Quantenphysik (Plancksches Strahlungsgesetz) zu tun.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Sachen, dass wird leider oft vergessen.

So eine Wandheizung ist auch als Trockenbau qualitätsgerecht hergestellt eine feine Sache, insbesondere kann man an die Wand etwas mehr Heizleistung bringen, als das auf dem Fussboden noch zuträglich ist.



Nicht ganz falsch



ist deine Beschreibung.
Doch hast du schon einmal gesehen, wie sich die Wärme in Räumen, besonders in solchen mit schrägen Wänden, ausdehnt?
Es ist bestimmt sinnvoll Wände zu nutzen, doch die Isolierung von Dachstühlen ist nicht wirklich einfach und leider nicht so echt billig. Daher mein Einwand.
Bisher hat mir noch niemand erklären können, wie das System sinnvoll und effektiv und preislich akzeptabel gemacht werden kann.
Aber ich bin für Hinweise empfänglich und lerne gern dazu.
Zur Zeit wird hier das "kleine" Verwalterhaus umgebaut, also nur 160 m² aber das Haupthaus steht noch an, so ungenau 480 m².

Ich will bzw wollte nicht etwas befürworten oder dagegen schreiben.
Ich wollte nur einen Denkanstoß geben, denn wie geschrieben, ich habe schon Geld versenkt und das muss nicht jedem so geschehen.

Klaus



Wandheizung an Dachflächen



Zuerst müssen ohnehin die Dachflächen gedämmt werden, was bauphysikalisch völlig unproblematisch ist,
sofern keine diffusionsdichte Dachhaut vorliegt.

Erwärmung tendenziell kühlerer Flächen ist sicher sinnvoller, als eine Heizung
auf ohnehin fußwarme Böden zwischen beheizten Geschossen zu montieren.
Dachflächen sind kaum durch Einbauten belegt während freie Fußodenflächen,
die auch mit Läufern belegt werden können vorteilhaft sind.

Die Tragfähigkeit der Sparren wird meistens schon durch die notwendige Aufdoppelung gewährleistet,
die bei Fußböden selten notwendig ist und die Raumhöhe reduziert.

Als Wandheizung entweder Trockensysteme verwenden oder mit Kalk oder Lehm eingeputzte,
die wegen höherer Masse auch den sommerlichen Hitzeschutz sowie den Schallschutz verbessern.

Es gibt hier ja schon Beiträge zu solchen Wandheizungen.

Sofern die Ansprüche an die Schalldämmung nicht übermäßig hoch sind
genügt beim Fußbodenaufbau das Auffüllen von Hohlräumen
und anschließende Verschrauben neuer Fußbodendielen.

Vorher ggf an die Verlegung von Installationsleitungen denken.

Andreas Teich



Wenn man vieles in Frage stellt...



...man seit fast 20 Jahren aber auf Erfahrungswerte von zufriedenen Bauherren sich stützen kann (in Zusammenarbeit mit guten und versierten Heizungsbaufachbetrieben, die auch Einergie- und Wärmebedarfsberechnungen beherrschen!!), kann man diese Informationen auch getrost so annehmen und weiter verfolgen.
Bauherren mit Langzeiterfahrungen können genügend vorgewiesen werden.

Dachschrägen, ist ähnlich dem Prinzip: Südsee, Hut auf dem Kopf, Sonne auf den Rücken und Füße im schönen blauen Ozeanwasser!
Man kann auch Schränke vor Wandheizungsflächen stellen!
Wir lassen sogar Wandheizungen hinter Einbauküchen und Einbaubadewannen mit verlegen.



Einfache Antwort:



"Doch hast du schon einmal gesehen, wie sich die Wärme in Räumen, besonders in solchen mit schrägen Wänden, ausdehnt?"

Gesehen hat das noch Keiner (Wärmesstrahlung huscht so flugs durch das Zimmer, da kommt das Auge nicht mit :-)

Bekannt ist es dennoch: Die Stahlung breitet sich im rechten Winkel zur strahlenden Fläche aus. Schräge erwärmt also auch Fußboden, Fußboden auch Schräge.

Im Übrigen dürfte hier (soweit die Dielung sowieso erneuert wird) eine FBH im Trockenaufbau System Ripal preiswerter und schneller sein, als WH mit Verputz der Schrägen. Technisch und raumklimatisch sehe ich keine Einwände gegen die beiden Möglichkeiten.

Grüße

Thomas



Darf man nicht hinterfragen?



Diese Frage zu Beginn.
Wegen dem Sehen der Wärme und deren Ausstrahlung:
Wenn die Augen schlechter werden gibt es Hilfsmittel, sprich Brille ;-)
So gibt es von und wegen Wärme auch technische Hilfsmittel.
Ich habe in meinem Waschhaus auch eine Wandheizung im Dach einbauen lassen.
Der Erfolg war nicht so echt mit mir.
Dann habe ich eine Wärmekamera auf ein Stativ gesetzt und aufgenommen, wie sich der Raum / Wand erwärmt.
Das Dach ist diffusionsoffen neu mit Biberschwänzen gemacht worden.
Darunter 30 cm Isolation mit Steinwolle.
Dann kommt die Verkleidung mit OSB Platten.
Darüber kamen dann die Heizschleifen mit einem Abstand von 10cm.
Mein Energieberater hat dies so mit dem Installateur besprochen und so wurde installiert.
Doch leider sind die Heizkosten nicht so ganz im Rahmen.
In meinem Verwalterhaus habe ich auf der doppelten Fläche Fussbodenheizung installiert und die Kosten sind fast gleich, komisch.
Noch einmal: Ich will nichts ein- oder ausreden, doch zum Nachdenken sind manchmal Anstösse notwendig.

Klaus



Wandheizung



Was hat die IR- Kamera denn für Erkenntnisse gebracht?



Die Strahlungsheizung...



...wird ja nicht erst eben erfunden. Ihre Wirksamkeit in Fußboden und / oder Wand ist unbestritten und wird seit langer Zeit von Vielen geschätzt und kostensparend genutzt.

Wenn "der Erfolg nicht ganz mit Dir" war, also die Heizung falsch dimensioniert ist, der Kessel spinnt, die restlichen Komponenten des Hauses (z.B. Dämmung Wand, Fußboden, mochige Fenster...) nicht dazu passen, der Installateur keine Ahnung hatte, das Nutzungsprofil der verglichenen Räume anders ist oder es durch die Katzenklappe zieht (unvollständige Auswahl...) - dann hinterfragst Du doch nix. Du schilderst nur sehr vage Dein individuelles Problem.

Die Vermutung, da irgendeine allgemeine Erkenntnis gewinnen zu können, ist jedenfalls ein Irrtum.

@ Hans

Ich halte Deine Dämmung im Fußboden für ausreichend. Der Zustand der Altdielung scheint vom Foto her ok, somit eine geeignete Montageebene. Ggf. grob mit dem Parkettschleifer darüberrauschen, um größere Schüsselungen zu nivellieren

Der Trockenaufbau braucht 24mm Aufbauhöhe zzgl. 20/21/22 mm Dielung. Diese sollte aber keine Systemdielung sein.

Grüße

Thomas



Wieder am Anfang



Wenn man sich nun für die FBH entschiede, wären wir wieder bei den Ausgangsfragen:

Wie muss ich vorgehen, um den Boden für meine Fußbodenheizugn vorzubereiten? Der Untergrund sind alte Dielen.

Genügt das alte Dämmmaterial (ca. 15cm) als Dämmung zum Untergeschoss,indem nur wenig geheizt wird oder bekomme ich dort mit den Jahren irgendwelche Probleme?



Da haben...



...sich unsere Postings wohl überschnitten...



Danke Thomas



für den mutmachenden Post.

Aber wieso über der FBH Dielung?

Ich kann doch z.b. auch Linoleum als Bodenbelag verwenden?



Die Wärme



verteilt sich nicht linear im rechten Winkel.
Daher ist die Wärme oben mehr als unten wo die Füsse kalt sind.
Ich suche die Bilder und kann dann ggF diese ihnen zuschicken.

Und klar ich habe vergessen, dass in meinem Obergeschoss 100 Katzenklappen sind. Ist ja normal, dass man so etwas hat, weiß jetzt nur nicht wohin diese führen.
Die Heizung ist bestimmt richtig und fachgerecht installiert.
Die Schlefen haben maximal 70m Länge.
Die Heizung hat einen Kessel sprich Warmwasserspeicher mit 650l der auf ein Temperatur von 65 Grad eingepegelt ist und eine unabhängige Regelung / volumen für die einzelnen Räume hat.

Also alles falsch Herr Böhme.
Glauben sie wirklich wir sind hier doof?

Klaus



Ich ...



...kenne Sie nicht. Ob Sie doof sind kann ich gar nicht einschätzen und verzichte deshalb auf diesbezügliche Überlegungen.

Sie kommen mir aber vor wie Jemand, der mal zu Ostern in der Türkei gefroren hat, während es in Deutschland 10 Grad wärmer war. Und seither ist er der gefestigten Überzeugung, daß es in der Türkei kälter sei.

Ihre Vergleiche und Schlussfolgerungen finde ich deshalb flach und falsch.

Im Übrigen schrieb ich von WärmeSTRAHLUNG, nicht von warmer Luft. Erstere breitet sich rechtwinklig von der strahlenden Fläche aus. Und genau das werde ich auf Ihren Fotos nicht sehen. Die auch sonst kaum aussagefähig sein dürften. Für eine umfassende Betrachtung eventueller Baufehler von Klaus und / oder Antje ist dieser Thread nicht eröffnet worden.

Wozu regen Sie sich hier denn auf? Der Fragesteller weiß vermutlich nun, was er wissen wollte. Und Sie mache ja eh, was Sie wollen.

Große Erfolge allseits wünscht

Thomas



Aufreger?



Nein das ist das hier nicht.
[Off topic ein] Mein Blutdruch bewegt sich keinen Millimeter also keinerlei Aufregung, aber wegen den Katzenklappen würde ich gern mit ihnen mich austauschen.[off topic aus] :-)
Aber man sollte dem Threadersteller verschiedene Informationen geben.
Ich bzw wir haben 10 Denkmalgeschütze Hütten und sind seit fast 20 Jahren dabei diese zu erhalten und zu renovieren.
Viele von den Häusern haben in der ehmaligen DDR gelietten.
Auch ich habe viel gute und hilfreiche Informationen aus Foren, auch von hier, bekommen.
Aber ist wirklich hilfreich zu schreiben, das oder das ist die Lösung?
Häuser besonders alte sind so verschieden, dass man nur Denkanstösse geben kann.
Back to the roots:
Nach meiner Erfahrung ist ein Aufbau mit Kermikfliesen nicht die billigste aber die effektivste.
Auch sollte unter der Heizung eine gute Isolierung sein, die auch dann gleich als Matte für die Tackernadeln verwendet werden kann.
Wenn auf eine Fußbodenheizung Plastik gelegt wird, ist die Wärmeübertragung nicht optimal.
Dielen sind aber auch in jedem Fall eine bessere Wahl als Plastik.
Du musst dir klar werden, ob du Trockenestrich oder nassen Estrich einsetzen willst.
Wenn du ca 10 cm Aufbau machen kannst, dann würde ich Isolierung und Heizung und Nassestrich verwenden.
Selfio ist da ein gutes Stichwort.

My three coins

Klaus



Der Fragesteller...



...muß sich nicht zwischen Trocken- und Nassestrich entscheiden. Am besten: gar keinen Estrich. Fliesen stehen im Kinderzimmer vermutlich sowieso nicht an. Vinyl? Teppsch?

Das Dachgeschoß war mit Sicherheit nicht für Wohnzwecke gedacht und die Balkenlagen auch nicht. Auch deshalb ist eine leichte FBH mit Dielen darüber am ehesten ohne statische Bedenken einzubauen:

http://www.ripal.de/dielen/dielen/

Und auch durch geringe Aufbauhöhe ausgezeichnet. Estrich und massive Dielung ist keine besonders schöne Idee.

Grüße TBö.



Können wir uns einigen?



dass es sauschwer ist dem TE eine komplette und Kompetente Lösung zu präsentieren?
Warum haben so viele Leute Angst sich jemand zur Lösung einzuladen`
Eine FBH ohne Estrich?
Klar geht das, doch fehlt dann nicht der Wärmespeicher?
Wenn der Estrich sich erwärmt hat, dann gibt er diese langsam wieder ab. Also ich würde diese Version überdenken.

Ich habe gerade die Rechnungen zur Installation der Wandheizung und der Fußbodenheizungen von Heizungsinstallateur hervor geholt.
Der Herr hat gut verdient, doch bei der Wandheizung bedeutend mehr.

Ein Tipp von mir: Jeder der hier so klug schreibt sollte einmal sich ein Denkmalfachwerk ans Bein nageln.

Ein Hinweis:
Hans denk in Ruhe nach. Wenn du dir nicht sicher bist hol dir einen Externen zu Rate. Das Geld bekommst du wieder zurück, aber es hat zumindest jemand sich das ganze Projekt angeschaut

Ich habe / hatte den Vorteil, dass ich als Ing mir die entsprechenden Information von Freunden holen konnte.

Viel Erfolg

Klaus



Nein,



...es ist nicht sauschwer. Mir haben ein paar Sätze gereicht, ohne Besichtigung des Lokals. Genau für diesen Einsatzzweck ist dieses System nämlich entwickelt worden. Im Übrigen wird vom Hersteller jede FBH individuell berechnet.

Laut Schilderung ist die Dämmung ausreichend, die Montageebene erscheint tragfähig.

Eine Speichermasse ist für eine FBH nicht erforderlich (und macht die Regelung träger), da die Wärme kontinuierlich und mit geringer Vorlauftemperatur zugeführt wird.

Ich habe nun so manchen Boden auf dieses FBH - System montiert und habe noch keinerlei Probleme zu Ohren bekommen, weder hinsichtlich der massiven Dielung, noch der Heizleistung wegen.

Fußwarme Grüße

Thomas



Das glaube ich



doch schon einmal in den entsprechenden Foren geschaut wie oft solche System Problem bereiten?
Machen wir einen Deal:
Sie berechnen die Fussboden / Wandheizungen und was mich die Energie im Jahr kostet.
Stimmt die Berechnung, dann bekommen sie sagen wir 10% jedes Jahr derKosten als Bonus.
Wenn es nicht stimmt und die Kosten höher sind, bezahlen sie sagen wir 50% der Kosten?
Passt das?
Weder sie noch andere können etwas garantieren.
Aber es ist ja auch nicht das Geld der Planer sondern der Kunden, leider.
Für mich ist das Thema erledigt und wünsche von Herzen, dass der TE die für ihn richtige Lösunge findet und diese lange funktioniert.

Klaus

btw: hier kann jeder nachlesen, wie "toll" die Planer sind.
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/2/Fussbodenheizung
Das Internet ist bei manchem echt Sch...
Denn wer kann, wenn man Hilfe sucht, abschätzen was sinnvoll bzw sinnlos ist.
Jeder kann und darf "gluge" Dinge schreiben.
Doch hilft das wirklich?
Mein Architekt, der in der Zeit ein echter Freund wurde, hat gerade beim Kaffee fast gekotzt, sein Lachen ist ihm in Hals stecken geblieben.
Er ist auch vereidigter Sachverständiger und mit den angeführten Daten kann er nichts anfangen.
Manche können Hellsehen, er sagt mir, erkönne im Hellen sehen.
Wenn jemand mit diesen paar Hinweisen und Bildern eine Planung für ein heizsystem machen kann, Respekt.



Weder...



Ihr kotzender Architektenfreund noch Sie haben offenbar lesen wollen, was ich geschrieben habe:

Die FBH des genannten Herstellers wird für jedes Projekt individuell vom Hersteller berechnet. Das bringt mehr, als wenn sich ein Sachverständiger unter Eid oder ein Architekt mit Magenproblemen mit einem System befassen, das sie nicht kennen.

Ich bin nicht der Hersteller von Ripal, ich verlege und verkaufe das System auch nicht. Es ist aber das einzige System, auf das ich nach gründlicher Betrachtung der Wirkungsweise und Besichtigung von Referenzbaustellen massive Dielen verlege.

Weder die Dielen nahmen bisher Schaden (was bei anderen Systemen bei massiven Dielen gerne vorkommt), noch hat sich ein Bauherr über unzureichende Heizung oder unerwartete Kosten beklagt. Da ich nun schon seit 2004 auf dieses System Dielenböden verlege, meine ich nun tatsächlich, mir dazu eine Meinung bilden zu dürfen.

Grüße TBö



Fußboden- oder Wandheizung



Es steht doch außer Frage, dass in den meisten Fällen beides möglich ist und Räume bei richtiger Auslegung genügend erwärmen kann.

Eine Planung habe ich bisher in keinem Beitrag erkennen können, sondern nur allgemeine Hinweise auf Vor- und Nachteile oder Erfahrungen mit bestimmten Systemen.

Bei Fußbodenheizungen sind auch Trockenbausysteme für Dielenverlegung möglich, zB Ripal oder Janssen

Wandheizungen können bei Bedarf systembedingt mit höheren Vorlauftemperaturen betrieben werden als FB- Heizungen, die auf 29 Grad begrenzt sind.

Welches System am sinnvollsten anwendbar ist ergibt sich ohnehin aus den örtlichen Bedingungen.

Ein Planung beinhaltet die
U-Wertberechnung der wärmeabgebenden Raumflächen
und Heizlastberechnung des jeweiligen Raumes
Berücksichtigung der Lüftungswärmeverluste
Berücksichtigung der Wärmeerzeugung und
Angabe der möglichen Vorlauftemperaturen
Material, Abstand, Durchmesser und Verlegeart der Rohrleitungen bei Fußboden/Wand und der Steigleitung
Raumweise Heizungsregelung
Temperaturbegrenzer
etc. etc

Die reine Fußbodenheizung wird in aller Regel ohnehin vom Systemlieferanten berechnet inkl der Materialzusammenstellung.

Die mögliche Wärmeabgabe je qm wird ohnehin angegeben.

Der Wandaufbau muß ohnehin vor Ort ermittelt werden und die U-Wertberechnung kann mit Anleitung/Überprüfung ggf auch selbst erstellt werden, was im Zweifelsfall besser ist als evt pauschale Ansätze vom Heizungsbauern zugrunde zu legen.

Andreas Teichm



Eine Heizungsplanung...



für die FBH war nicht Aufgabenstellung. Wo hätte ich das hier gemacht? Der Vergleich mit WH war auch nicht vorgesehen.

Hier haben einige halt ihren kommunikativen Überhang abgekippt...

Die Vorteile für Hans:

Der Systemhersteller kommt aus der Region. Das System ist zwar in den Komponenten nicht das billigste am Markt, aber leicht selbst montierbar. Insbesondere gibt es keine Fittings o.ä. in der Fläche.

Die Wärmeabgabe ist sehr gleichmäßig über die gesamte Fläche und arbeitet (im Gegensatz zu Janssen) mit Niedertemperatur. Die vollwertige Verschraubung der Dielen auf zwischenliegende Lagerhölzer ist möglich. Letztlich deswegen hat mich als Skeptiker dieses System unter Massivholz überzeugt.

Viel Erfolg beim Ausbau des Bodens wünscht

Thomas



Build nice, or build twice !



Fussbodenheizung kann nur beschränkte Heizleistung pro m2 bringen, sonst wird die Vorlauftemperatur unangenehm hoch.

1. Dachschrägen und Giebelwände nach allen Regeln der Kunst dämmen. Bis jetzt sehe ich da nichts. Giebelwände sind teilweise sehr sparsam gemauert...

2. Wenn unten nur wenig geheizt wird, dann würde ich das alte Dämmmaterial ersetzen. Da gibt es heute besseres in Hinsicht auf Dämmung und Trittschall.

3. Wenn das ganze gut gedämmt ist, reichen wahrscheinlich auch zwei normale Heizkörper...

Wenn das Budget nicht reicht, würde ich das ganze erst mal lassen, und den Raum vielleicht als Spielzimmer verwenden. Keine halben Sachen machen !



Danke Thomas



Thomas zu welcher der 6 Aufbausysteme aus dem Ripal-Link würdest du mir raten?

Mein Freund, welcher mir hilft ist Trockenbauer und schonmal eine FBH verlegt, aber nicht von Ripal soweit ich weiß...
Kann das Verlegen der FBH selbst durchgeführt werden?



Erst rechnen, dann dämmen, DANN verlegen...



Installation der FBH ist völlig irrelevant solange nicht eine gute Grundlage geschaffen wird.



6 Beispiele von Ripal



Sorry ich bin Laie. Was genau soll ich rechnen, um später eines der 6 Beispiele umsetzen zu können?



Das wäre...



...die erste Variante:

FT0000110Trockenverlegung auf gedämmtem Rohfußboden, ohne zusätzliche Dämmung, mit Lagerhölzern für Dielungsehr geringe Aufbauhöhe

Rechnen mußt Du gar nichts, das macht Ripal. Daß Wände und Schrägen nicht so bleiben wie auf dem Foto, und gedämmt werden, ist wohl selbstverständlich. Die Reihenfolge der Arbeiten aber nicht ganz so entscheidend. Ob die Dämmung des Fußbodens wie jetzt bestehend ausreicht, wird auch Bestandteil der Planung sein - ich gehe davon aus.

Die Selbstverlegung ist einfach. Mir fallen nur 2 Fehlerquellen ein: Bohren oder schrauben in's Rohr - mit etwas Umsicht leicht vermeidbar. Und einklnicken des Rohres beim einbiegen in die Umlenkbögen. Das ist mir beim ersten Mal passiert, ist ebenfalls leicht vermeidbar, wenn man bei der Sache ist.

Viel Erfolg wünscht

Thomas

P.S. Für Detailfragen zur Dielung darauf und dessen Ölung auch gerne als PN



Heizlast



Fläche x u-Wert x Temperaturdifferenz = Wärmeverlust

Berechnen für Wände, Fenster, Dachschräge, Boden... z.B. mit u-wert.net .

Wenn die Dämmung nicht gut genug ist, wird die Heizlast pro m2 zu hoch für eine Fussbodenheizung.



Fein hergesagt...



Statt das Fahrrad neu zu erfinden, sollte das der heizungstechnisch unerfahrende Bauherr berechnen LASSEN, wie schon mehrfach von mir empfohlen.

In der Ausführung des Ausbaues selbst bleibt genug Raum zur Selbstverwirklichung und zum Sparen.



Nach der Rechnung...



... hat der Bauherr vielleicht eine Ahnung wo und was er dämmen sollte. Für die eigentliche Ausführung sollte
natürlich der Lieferant der Fussbodenheizung rechnen. Aber wenn ich mir die Bilder ansehe ist da noch einige Vorarbeit nötig bevor man daran denken sollte, diesen Raum zu beheizen.

Die Abschätzung der Heizlast ist wirklich nicht so schwierig. Wenn diese einfache Rechnung zu schwierig ist, muss eben ein Fachmann dran.



Sorry,



aber ich halte nichts davon, jedes Bauteil extra zu betrachten. Derartige Herangehensweisen kosten manche Bauherren mehr zusätzliches Baugeld als ein mittlerer Hausschwamm. Und am Ende stehen sie mit der Wärmebildkamera vor der Wand und grübeln...

Im Fußbodenbereich habe ich zum Beispiel jährlich einige Bauherren, die erstmal einen herrlich gedämmten Unterbeton herstellen - und für die massive Dielung + Unterbau reicht plötzlich die Aufbauhöhe nicht.

Auf die Frage zurückzukommen: Wenn die FBH berechnet wird von Demjenigen, der das System kennt (bei Ripal wäre das der Hersteller), dann gibt es mit Sicherheit auch Vorgaben für die Dimensionierung der Wand- und Schrägendämmung. Die FBH kann ja nicht in's Leere hinein berechnet werden. In diesem Zuge würde z.B. bedacht, ob der hinreichenden Heizlast wegen schwarz mattierte oder blanke Bleche eingesetzt werden, oder aber zusätzlich die Giebelwand aktiviert werden sollte. Oder aber statt dessen die Schrägen stärker gedämmt werden, oder....

Das Abwägen wirtschaftlicher und technischer Möglichkeiten und der Bauhherrenwünsche leistet doch kein simples Programm.

Grüße

TBö



Ihr kommetar zeigt wessen Geisteskind sie sind



Und zeigt auch ihre Kompetenz, die aber sich so wie sie schreiben, nicht fachlicher sind.
[quote] Ihr kotzender Architektenfreund noch Sie haben offenbar lesen wollen, was ich geschrieben habe:[/quote]

das ist auch der Grund warum es hier so schwer ist, sinnvolle und sinnloesen bzw dummen Kommentaren zu unterscheiden.
haben Sie so wenig Arbeit, dass sie hier sich beschäftigen müssen?

[Quote]aber ich halte nichts davon, jedes Bauteil extra zu betrachten. [/quote]
Es kostet ja nicht ihr Geld. Zeigt aber ihre Arbeitsweise.
Ich hoffe und wünsche ihr potentiallen lesen ihre "guten" ratschläge.

Klaus

btw: beleidigen zeigt von großer Größe :-)



Herr Weber



denken sie nicht, dass sie einen Energieberater aus ihrer Nachbarschaft zu Rate ziehen sollten?
Das Geld bekommen sie sowohl von der Steuer als auch bei der Ausführung mehrfach zurück.

Klaus



Sinnloser Kommentar,



Herr Klaus. Nicht ich habe den kotzenden Herren in diesen Thread eingeführt.

Und im Übrigen, feilen Sie vielleicht etwas an Ihrer Rechtschreibung und lesen mein Posting noch einmal? Dann verstehen Sie es vielleicht.

Wenn ich schreibe:

"...aber ich halte nichts davon, jedes Bauteil extra zu betrachten."

Dann bedeutet das ganz klar, daß die Berechnung der FBH (wie jeder Heizung) in die Planung der gesamten Dämmmaßnahmen integriert sein muß. Widersprechen Sie dem?

Hätten Sie das konsequent durchgezogen oder durchziehen lassen, hätten Sie jetzt kein Problem. "Sauschwer" (O-Ton) ist es jedenfalls nicht. Klopfen Sie besser bei Ihrem Architektenfreund auf den Busch, nicht aber hier.

Und: Geschmeidig bleiben. Dank Klimawandel wird Ihr Problem jedes Jahr ein klein wenig weniger wichtig.

Danke für die Unterhaltung, jetzt muß ich wieder an langweilige Materialaufstellungen...

Grüße

Thomas

P.S. Ich habe Sie nicht beleidigt. Der Unterschied zwischen einer Beleidigung und Spott ist immens. Eine Beleidigung zielt auf den Mann und ist nahezu immer falsch. Kein Mensch lässt sich z.B. auf "Arsch" oder "Idiot" reduzieren. Spott hingegen kann sehr genau auf einen Fehler oder Irrtum deuten, meint somit allermeist nicht die Person, sondern die Handlungsweise. Und deswegen reagieren Viele wesentlich gereizter auf Spott. Der Spötter könnte nämlich Recht haben...

P.P.S Ob ein Energieberater sein Geld wieder einspielt, hängt vom Einzelfall ab. Er wird das allerhöchstwahrscheinlich nicht, wenn er etwas berechnet, das man als Teil einer Heizungsprojektierung durch den Hersteller ohnehin und ohne Aufpreis bekommt.



Stimmt



man muss Glück haben einen guten Berater zu fnden.
Wie soll man eine Lösung nach ihrer These von einem Lieferanten sich anbieten lassen, wenn man unabhängige Infomationen braucht?

Aber "kotzender Architektenfreund " ist echt Klasse und ist hohe, intelligente Wortwahl, vor allem es hat echt Stil.
Und stimmt ich schreibe nicht rechts.

Für mich reicht das was ich hier von ihnen gelesen habe.
Und die Hoffnung, dass ihre zukünftigen Kunden hier lesen beruhigt mich.

Dem TE wünsche ich, dass er eine gute und wirtschaftliche Lösung findet.

Klaus



Was soll das?



Ich glaube, daß ich alle FBH - Systeme unter Dielung kenne. Warum? Weil ich Perfektionist bin und für die von mir verlegten Dielenböden zu 100% garantiere. Auf manche Systeme verlege ich deshalb auch unter der "Androhung" bewilligter Aufpreise oder kompletter Haftungsfreistellung nicht, z.B. auf Hochtemperatur - Systeme.

Ich habe dem Fragesteller das aus meiner Sicht für seine Situation beste System empfohlen (geringe Aufbauhöhe, einfache Montage, hohe Wärmeleistung/m², gut zu massiver Dielung passend, geringe Masse und deshalb sehr gut in den Altbaubestand passend, geringe Vorlauftemperatur...).

Ich habe damit zudem eine langjährig praktische und durchweg positive Erfahrung. Da ich in keinerlei wirtschaftlicher oder persönlicher Beziehung zur Fa. Ripal stehe, darf diese Empfehlung wohl als "unabhängig" gelten.

Wenn Sie etwas gelassener durch's Forum schlendern, Herr Klaus, fliegen auch keine Brocken.

Der war von Ihnen: "Mein Architekt, der in der Zeit ein echter Freund wurde, hat gerade beim Kaffee fast gekotzt, sein Lachen ist ihm in Hals stecken geblieben."

Wenn Sie (um 'mal in einfachen Worten zu sprechen :-) ein Eigentor schießen, freuen sich natürlich die (aus Ihrer Sicht) Falschen. Lernen Sie einfach aus Ihren Fehlern, statt diese zu verteidigen. Dramatik hilft kaum. Manchmal aber Lesen mehr als Schreiben. Nur offenbar wollen Sie meine Ausführungen nicht verstehen, schreiben aber darüber...

Ein Denkanstoß aufgrund Ihrer Postings: Wozu genau muß eine FBH Masse (Speichermasse) haben?

Einen fußwarmen Abend wünscht

Thomas