welcher Fussbodenaufbau?

19.01.2009


Hallo Leute,

ich habe vor, das Oergeschoss vom Elternhaus auszubauen,
ist aber noch alter Fussboden drin und man hört unten jeden Schrittt: Klassischer Aufbau- vn oben nach unten:

1: Holzdielen
2:Balken ca.20 x 20
3:Bretter
4:Schilfrohr
5:Putz
Dämmung: Kiefernnadeln...

nun will ich einen unabhängigen Fussboden bauen,
mit Warmwasser-Fussbodenheizung (Solar vorhanden)
Aufbauhöhe ist nicht so wichtig: Deckenhöhe:2,98m

wäre über Ratschläge dankbar...



Eine



Wandheizung läßt sich in den Aufbau sehr viel eifacher integrieren.

Auch ist die Wandheizug wie die Fußbodenheizung eine Niedertemperaturheizug und läßt sich durch die Solaranlage unterstützen.

Grüße Gerd



Welcher Fußbodenaufbau



Hallo,

Sie sollten, bevor wir hier einen konkreten Vorschlag unterbreiten, folgende Daten am Bau abklären:
1. genaue Balkenstärke, "ungefähr 20/20" klingt nicht sehr wahrscheinlich, weil die Höhe i.d.R. größer ist als die Breite.
2. Balkenabstand von linke Kante zu linke Kante oder von Mitte zu Mitte (Abstand der Nagelreihen)
3. Spannweite der Balken
4.liegen die Bretter in Balkenmitte und bilden einen Fehlboden ?

Schilf und Putz ist gut.
Kiefernnadeln halte ich aber für eine Art biologischen Brandbeschleuniger, die schleunigst raus sollten.
Welches ungefähre Baujahr ist das Haus und in welcher Bauweise und Bauart ist es erstellt ?

Grüße vom Niederrhein



Von Fussbodenheizung rate ich schon jetzt



ab. Ausführliche Diskussionen zum Thema findet man über die Suchfunktion im Forum.
Kiefernnadeln entfernen, würde ich auch sagen. Eine Dämmung z.B. Zellulose kann in den Hohlraum eingeblasen werden (Luftschall). Auf die Verbretterung kann ein System aus Holzweichfaserplatten, Zwischenleisten und Dielen aufgebracht werden (Trittschall). So erreicht man schon ganz gute Verhältnisse.
Ich gehe nicht davon aus, dass hier 2 separate Wohnungen geplant sind, sonst müssten Schalldämmwerte eingehalten werden. Das gleiche gilt für den Brandschutz.
Ein Bauantrag dürfte in jedem Falle erforderlich sein.



Danke für Eure antworten...



Wie gross müsste dann die Wandheizung ausfallen? alle Wände?
Mein grösstes Problem sind die Schwingungen des Fussbodens
beim gehen und durch vorbeifahrende LKWs, so das immer
die Schränke wackeln...

-Ich hab die Balken nochmal nachgemessen...
sie sind wirklich 20,5 x 20,5 (+-5mm)
-Balkenabstand beträgt 96cm (85 dazwischen)
-Spannweite 4m in den Zimmern - 1,2m aufm FLur
-Dielen und Bretter sind von oben und unten direkt an die Balken angenagelt.

Das Haus ist BJ 1921, die Wände sind aus Kalksandstein,
(Dämmung ist eingeplant), voll unterkellert, 2 volle Geschosse und ein Pfettendach...



Die



notwendige Menge Wandheizung hängt von der Dämmung der Aussenwände (u-Wert) ab und der Vorlauftemperatur der Heizung.

Grüße