Fußbodenaufbau Holzbalkendecke Dachgeschoßausbau




Hallo Gemeinde,

bin bei meinem Bodenausbau jetzt soweit, daß ich das nachträgliche Unterdach so gut wie fertig hab. Ziemliche Fummelarbeit vor allem in den Walmecken und bei den Zangen. Als nächstes sollte eigentlich dann die Innenverschalung und Aufdopplung vorgenommen werden, daß die Dämmung eingeblasen werden kann. Jetzt meinten meine beiden Experten aber, daß es hilfreich und sinnvoll wäre, vorher den Fußboden einzubauen. Das ist sicherlich sinnvoll, zumal mann dann eine Solide Grundlage fürs Arbeiten hat und nicht nur zwischen den Balken rumspringen muß. Ich mußte an manchen Deckenbalken teilweise nachträglich von oben Anlaschungen vornehmen (ohne die Schilfrohrdecke zu beschädigen), was an sich schon eine kleine Herausforderung war. Als Zwischenschüttung, wo diese nicht mehr vorhanden war hab ich cemwood 2000 eingebracht für einen guten Schallschutz.

Jetzt zur eigentlichen Frage nach dem Fußbodenaufbau:
Mein Handwerker schlug folgen Aufbau vor. Sparschalung auf Holzbalkenlage eben ausgesplißt, darauf dann 28mm OSB Platten (N/F) an den Stößen verleimt. Dieser Boden dient dann als Grund für das Geschoß, darauf wird auch der Trockenbau gestellt usw. In den einzelnen Zimmern soll dann zusätzlich nochmel eine Trittschalldämmung und darauf eine weitere OSB- Lage eingebracht werden (N/F verleimt). Das soll dann einen optimalen Schallschutz ergeben und stabil sein. Was haltet ihr davon? Wo soll der Höhenangleich an das Treppenstufenmaß idealerweise erfolgen? Direkt an der Treppe, mit einen zusätzlichen flachen Stufe oder einem Absatz, oder besser den Flur auf Treppenniveau lassen, dann liegen die Böden in den Zimmern ca. 10cm höher.

Von Dielen wurde mir ausdrücklich abgeraten, wegen Schwund (Ritzenbildung), Knarren und Körperschallübertrgaung.

Jetzt soll in dem Dachgeschoß auch ein kleines Bad mit Dusche errichtet werden. Ich würde dort gern Fußbodenheizung installieren. Die Frage ist jetzt, soll ich den Fußbodenaufbau bündig durchziehen oder lieber im Bereich des Bades Schwalbenschwanzbleche einbauen und einen klassischen dünnen Heizestrich einbauen?



DG- Ausbau



Insgesamt halte ich von diesen spontanen Heimwerkermaßnahmen nicht viel, aber das ist meine persönliche Auffassung.Jeder wie er will (solange nicht gegen Vorschriften und Gesetze verstoßen wird).

Wennschon dennschon:
Unter die Fliesen im Bad eine elektrische Heizmatte legen.



...weder spontan, noch von Heimwerkern



ausgeführt ist diese Aktion. Vielen Dank für die Anregung mit der Heizmatte. Was spricht konkret gegen eine Wasserfußbodenheizung auf Estrich auf diese Schwalbenschwanzblechen?

Ps.: Es gibt auch ein Sprichwort: wenn es vernünftig werden soll mach es lieber selbst. Bezogen auf den Bau stimmt das meiner Erfahrung nach zumindest für knifflige Aufgaben.



Badheizung



Dann noch viel Erfolg beim Basteln!
Die Heizmatte ist, im Gegensatz zu Ihrem Aufbau, eine Frage von Aufwand und Nutzen wenn es denn eine Fubo- Heizung werden soll. Ich würde einen Handtuchheizkörper einbauen und die Matte als Zusatzheizung.
Dann würde ich einen trittschallgedämmten Fußbodenaufbau mit max. 50 mm Höhenzuwachs einbauen.
Und eine leichtere, einfacher zu handhabende Dachschrägendämmung, ohne viel Fummelei an einem nachträglichen Unterdach.
Aber es ist Ihre Zeit und Ihr Geld. Was ich nicht berücksichtigen kann ist der Spaßfaktor beim Selberbauen der sich für Sie ergibt.



Die Vorteile der elktrischen Heizmatte



leuchten in diesem Zusammenhang ein. Was den von Ihnen favorisierten Fußbodenaufbau angeht, können Sie da noch etwas konkreter werden? Ebenfalls interessiert bin ich an dem unkomplizierten Dämmaufbau in den Dachschrägen, den Sie ansprechen. Ich stelle dieses Thema ja hier zu Diskussion, um evtl. andere Lösungsansätze, auf die man bisher nicht gekommen ist kennen zu lernen. Die Fachfirmen schlagen einem ja auch verschiedene Möglichkeiten vor. Jede einzelne hat dabei natürlich ihre Vor- und Nachteile. Als Bauherr muß man dann eben abwägen was einem am angenehmsten ist. Man kann also nur versuchen, sich ein so gut es geht zu informieren, letztendlich trifft man dann eine Entscheidung mit der man dann leben muß.



Ausbaulösungen



Im Netz gibt es von den Trockenbau- Markenherstellern durchkonstruierte und bewährte Trockenbausysteme für den Innenausbau, angefangen von Fußböden über Wände bis Dachdämmungen. Detailliert beschrieben, mit ausführlichen Verarbeitungsvorschriften, Materiallisten und Einbauanleitungen. Einfach mal googeln, angefangen bei Rigips, Knauf, Homatherm, Unger- Diffutherm usw. Die Materialien und Systeme haben sich mittlerweile tausendfach und jahrzehntelang bewährt. Das trifft auch auf die Hersteller von Abdichtungssystemen für das Bad zu.
Wenn Sie dazu noch damit erfahrene Firmen beauftragen minimieren Sie finanzielle und konstrukltive Risiken.
Wenn Sie es selber machen wollen- richten Sie sich nach den Einbauanleitungen.



Muß der Hohlraum unter dem Fußbodenaufbau zwangsläufig verfüllt werden?



Hallo Gemeinde,

ich bin gerade bei der Erstellung des Rohfußbodens beim Ausbau unseres Dachgeschosses. Da wir teilweise sehr stark ausgleichen müssen und der Rohfußboden die Schwellen überdecken soll, auf denen die Pfettenständer stehen haben wir uns für eine Kreuzlattung (60x80) entschieden, die quer zur Balkenlage mit Winkeln verschraubt wird. Darauf kommt dann 25mm OSB. Die Aufbauhöhe zwischen OSB und Oberkannte Balkenlage schwankt zwischen 8 und 14cm. Die Schüttung zwischen den Balken ist klassisch Lemverstrich mit Schlacke. Wo die Schüttung fehlte wurden mineralisierte Holzspäne bis oberkannte Balken als Schallschutz eingebracht. Jetzt entsteht aber im Bereich der Kreuzlattung eben auch ein Luftzwischenraum. Wird sich das schalltechnisch sehr negativ auswirken, wenn der Fertigboden schwimmend und auf eine Trittschalldämmung verlegt wird? Ich will jetzt nicht unbedingt alles aufüllen, womit auch immer. Ich könnte mit ggf. noch vorstellen im Bereich der späteren Trennwände mit Zellulose ausblasen zu lassen. Kann es ggf. auch ungefüllt bleiben? Bin auf eure Meinung gespannt.