Fußbodenaufbau Bad 1. Stock




Hallo,

nach dem nun unser kleines Bad im 1. Stock entkernt ist, hätte ich Fragen zum Fußbodenaufbau.

Im EG darunter befindet sich die Küche. Die Decke der Küche ist mit verputzten Heraklith-Platten versehen.

Die Balkengröße ist jeweils 15 x 15 cm und die Abstände 60 cm.
Der Zwischenraum zwischen den Balken ist hohl bzw. leer.
Der Raum hat eine Größe von 2,2 m x 2,2 m
Verfügbare Aufbauhöhe: 8 cm

Geplanter Aufbau
1. Lage direkt auf die Balken verschraubte OSB-Platten 2,20 cm
2. Lage OSB-Platten 2,20 cm (verschraubt mit 1. Lage)
3. Lage XPS Bauplatte 2 cm (als Dichtung - "verklebt" mit Flexfliesenkleber und verschraubt)
4. Lage Flex-Fliesenkleber + Fliesen ca. 1,60 cm
Anmerkung: nach der XPS Bauplatte soll in Teilbereichen eine elektrische Fußbodenheizung mitverlegt werden.

Meine Fragen:
A. Funktioniert dieser Aufbau?
B. Und würde die XPS Bauplatte - wenn darauf Fliesen verlegt sind - die Druckpunktbelastungvon den Füßen der Duschwanne aushalten?

Hoffe ihr könnt mir helfen!



Hallo ...



... hat mir jemand einen Rat?

Danke und viele Grüße



Badfußboden



Vorweg: ich bin kein Profi. Ich würde einen Deckeneinschub (z.B. 12-15mm OSB) auf seitlich angeschraubte Leisten) über die heraklithplatte anbringen, Isoself Dämmschüttung rein, um den Hohlraum zu füllen und anstelle der XPS eine Trockenestrichboden z.B. Fermacell aufschrauben. Dann eine Flüssigdichtung z.B. Lastogum sauber einbringen mit Eckvlies, dann Fliesen kleben



Erstmal Danke ...



... für Deine Rückmeldung - Pope!!!

Kannst du mir die Vorteile sagen, die der von dir gemachte Vorschlag hat? An einen ähnlichen habe ich nämlich auch schon gedacht! Komme aber immer wieder auf meinen genannten zurück?

Warum würdest du eine Schüttung reinmachen? Wenn überhaupt, dann hätte ich Hanf (da haben wir noch einiges übrig) verwendet!

Danke und viele Grüße



Fußbodenaufbau



Wenn es einen Hohlraum gibt, hat es den Effekt der Schallverstärkung, daher haben Gitarren,Geigen, Banjos etc. einen Klangkörper. Natürlich ist Hanf besser, je schwerer die Schüttung umso besser das Nicht-Schwingverhalten der Decke. Zum Fermacell Trockenstrich: der kann schwimmend verlegt werden, die Stöße sind breiter und keilig, er wird mit PU-Leim verklebt, somit ist eine bessere Dichtigkeit gegeben. Ich habe die Vorstellung, dass sich darauf auch besser Fliesen läßt.Und er ist vor allem druckfester.



Gewicht des Bodenaufbaus



Erneut ein Dankeschön!

Im Grunde versuche ich grundsätzlich bei allem, was wir in unserem Haus machen, so wenig wie möglich Gewicht an/auf die alten Balken zu bringen*. Deshalb auch meine Überlegung mit den OSB-Platten + XPS-Bauplatten.

* Ich gehe nicht davon aus, dass es statische Probleme gibt. Aber da wir alles nur Stück für Stück machen können, wissen wir oft nicht, was all die vielen Vorgänger draufgebaut, angehängt, usw. haben. Beim jetzigen winzig Bad fanden wir z. B. folgenden Aufbau:
1. Fliesen
2. ca. 1 cm bombenfester Estrich, Ausgleichsmasse, Fliesenkleber (so eine Art Resteverwertung)
3. darin die elektrische Fußbodenheitzung
4. erneut Fliesen verklebt auf ...
5. ... uralte ca. 2,5 cm dicke Sperrholzplatte
6. Dielenboden (diese genagelt auf die Balken, dazwischen Bauschutt und nur eine hauchfeine Lage von Glaswolle (?), die extrem lange Fasern hat und weißgrau ist ....)
Die Fliesen von der 4. Schicht waren wohl mit Konrads Spezialkleber auf der Sperrholzplatte verklebt. Schlußendlich blieb gar nichts anderes übrig, als mit Brechstange die Sperrholzplatten samt Verschraubung rauszuwuchten und samt Fliesen am Stück abzutransportieren, unkaputtbar ...

Ich überlege mir meinen Aufbau und würde ihn nochmals hier einstellen!

Schönen Abend noch!



Balkenbelastbarkeit



Leider bin ich nicht qualifiziert, um die Belastbarkeit Ihres betreffenden Bodens zu ermitteln. Vielleicht kann dies überschlägig jemand Kundiges aus Ihrer Umgebung vornehmen z.B. ein erfahrener Zimmermann o.ä.