Altbau mit doppelten Wänden

16.02.2013



Hallo an alle im Forum.

ich habe vor ein paar Jahren ein Haus aus den 30er gekauft als Baustoffe teuer waren und überall gespart wurde. Unteranderem auch an den Deckenträgern. Aber jetzt zu meiner Frage.
Was für Verfahren wären zum dämmen angebracht bei einer Doppelwand 110 * 70 * 110 mit ollen hässlichen Betonsteinen ohne Luftkammern mit dem Sand aus unserer Kiesgrube und ein wenig Zementanteilen. Schimmel haben wir nicht im Haus. Ich dachte eventl. an das Ausfüllen der Luftzwischenschicht . Leider haben wir dank des labyrints um unser Haus auch Mäuse. Die kommen überall hin im Haus. das Problem wär damit auch aus der Welt. Bei Ostwinde und reichlichen Minusgraden schaffen unsere Heizkörper kaum das Haus zu erwärmen. Bei -15 Grad haben wir im Wohnzimmer auch schon um die 17 Grad. Vll. gibts ja für den Wohnbereich so Gebläseheizungen wie sie in unserer Kirche im Fussboden eingelassen sind und einfach warme Luft vor den Wänden aufsteigen lassen. Ich möchte dieses Jahr gern noch etwas tun. Freu mich über Eure Vorschläge!!! Noch ne Angabe zum Haus 9m * 9m Grundfläche, Zweietagig und halb Unterkellert.



Da



1. Da Du sicher noch mehr Zwischenfragen beantworten mußt, wäre die Option von Fotos einstellen besser - dazu mußt Du Dich aber anmelden - kostet nichts und tut nicht weh.

2. Grundsätzlich sind Außendämmungen das beste. Das Problem der Mäuse in dem Hohlraum wirst Du mit Dämmungen kaum lösen - darauf warten die vielleicht nur - es sei denn, Du setzt Giftstoffe gleichzeitg ein. Gegen Mäuse helfen nur Fallen und auf die Dauer Katzen. Ich hoffe, Du hast keine Allergie.

3. Gebläseheizung-Fußboden: das bedeutet Umbauten am Fußboden - willst Du das wirklich, Du wohnst sicher schon drin. Was hast Du überhaupt für eine Heizung. Für sinnvolle Ratschlähe brauchen die Experten der HLS-Branche hier sicher mehr Angaben - und ein Foto vom Haus für den allgemeinen Überblick wäre auch gut - siehe 1.) !





Hallo,

wie ich diese Hohlwände so kenne, haben sie jede Menge Kältebrücken in Form einbindender Köpfe, so etwa 7 - 10 pro Quadratmeter. Wenn die Standsicherheit gegeben ist, macht ausblasen mit Perlite Sinn (nicht aber mit verrottbare oder feuchteempfindlichem Material). Allerdings reicht das nicht, so dass sich eine anschließende Außendämmung geradezu aufdrängt.

Grüße



Zweischaliges Mauerwerk



Hallo Marko, habe ähnliche Bauweise allerdings B. 1900.
Leider kann Dir niemand versichern, wo nach dem Ausblasen
mit Perlite o.ä. der Taupunkt der Wand liegt.Das Zeug kriegst Du nie wieder raus wenn es dann Feuchtigkeitsprobleme gibt.
Habe darauf verzichtet und eine Sockelheizleiste mit Holzver
kleidung eingebaut ( Gasbrennwertkessel). Läuft jetzt seit
13 Jahren zu voller Zufriedenheit. Allerdings ist diese Form
der Heizung für kontinuierliche Temperierung gedacht.
Bei einer Außendämmung sperrst Du leider die völlig unterschätzte Sonneneinstrahlung aus, was nach neueren Erkenntnissen auch diese Form der Dämmung völlig unwirtschaftlich macht. Bei EIKE war dazu ein schöner Beitrag im Netz.
Grüße aus Ostbrandenburg



möchte



mal wissen, wer in solchen Wintern ernsthaft von völlig unterschätzter Sonneneinstarhlung auf Fassaden sprechen kann. Wenn - dann kann es sich sowieso nur um die Südseite handeln - und wenn es am kältesten ist, kommt da am wenigsten an - manchmal wochenlang nichts !
Meine eigene Erfahrung: - Wärmedämmung bringt folgendes: Heizenergieverbrauch sinkt wesentlich und das Wohl(!)gefühl verbessert sich wesentlich, weil man die Couch von der Außenwand nicht mehr 30 cm abrücken muß. Ganz zu schweigen von (zumindest bei mir) Entfall aller Schimmelprobleme im Sockelbereich der Außenwände !
Voraussetzung: Fachgerechte Verarbeitung!
Und zur Wirtschaftlichkeitsberechnung: 1992 habe ich noch 34 Pfennig für 1 l Heizöl bezahlt - jetzt sind es um 1 Euro - in 20 Jahren etwa 500 % Preissteigerung ! Und dann reden wir in 20 Jahren mal wieder - da wird sich manche Unwirtschaftlichkeitsaussage von selbst erledigt haben. Gut ist es natürlich, wenn man es noch selber machen kann.



Wer...



... undifferentiertes Halbwissen glaubt, handelt unklug.
Wer es weitergibt, handelt fahrlässig...

MfG,
sh



Danke



für eure Ratschläge. Das mit der Sockelheizleiste hört sich gut an. Werde mich mal im Net nach sowas umschauen. Also dämmen geht aufgrund der kosten erst spätestens in 2 Jahren. Aber diese Jahr machen wir im Wohnzimmer den Fussboden neu. D.h. Dielen raus, Sand raus, Estrich rein, neue Heizung rein, komplette Elektrik neu, Decken abhängen und und und. Deshalb die Sache mit der Heizungsanlage. Ich werde mal n Foto von unserm Haus reinstellen. Aber da warte ich erstmal auf besseres Wetter. Hab nämlich kein vernünftiges.