Fußboden über Scheune

19.01.2015 Historia



Ich habe ein ziemlich großes Wohnzimmer, es ist der ehemalige Heustock der 1954 neu angebauten Scheune. Der Boden hat von unten Alu-kaschierte Glaswolle so um die 10 cm stark zwischen den Balken, darauf grobe Dielen, Spanplatten und Teppichboden. 40 Jahre alter Teppichboden ist keine Frage. Der Boden ist nicht eben und wird deshalb entkernt. Die 50er Jahre Rauspund werden auch nicht erhaltenswert sein und im Kaminofen recycled.

Der Boden ist über der nicht ausgebauten Scheune. Unten ist also kalt und oben dann hoffentlich warm.
Geplant sind Eichendielen direkt auf Balken genagelt, Zwischensparrendämmung mit Mineralwolle und OSB von unten. Die Balken sind 10/20cm.

Laut U-Wert.net muss ich dann unter den Eichendielen eine Dampfsperre Verlegen sonst gibt es Feuchteschäden in der Decke. U-Wert ist 0,207. Nicht übermäßig, aber dafür gibt es in der Scheune auch nie Frost. Im Moment laufen dort munter ungedämmte Wasserrohre, die auch bei 2-stelligen Minusgraden keine Probleme haben.

Ist das ein brauchbarer Aufwand oder sollte da noch etwas ergänzt werden. Ausbau der Scheune ist nicht geplant, aber wer weiß ...

Grüße Herbert



Anstatt der Mineralwolle



würde ich Holzfaserdämmstoff nehmen.

Statt OSB unten lieber eine DWD-Platte nehmen (diffusionsoffener).

Gruß, Gerhard



Holzfaser



ist mir auch sympathischer und dann kann ich auch mit einer 40er Platte eine bessere Wärmedämmung erreichen, auch wenn das für mich das Hauptargument ist. Ist halt doch um einiges teurer als die Mineralwolle und OSB.