Fussboden in Sternwarte auf Beton

29.01.2005



Guten Tag,
möchte mir in Schweden eine Sternwarte auf eine bereits vorhandene Betonplatte bauen. Das Haus selbst wird im schwedentypischen Halozbau ausgeführt, einem Fachwerk ähnlich. Meine Frage gilt dem Fussboden: Sternwarten sind nicht beheizt, die Betonplatte liegt auf einer Isolation die widerum auf einem Kiesbett liegt. Das Teleskopfundament ist unabhängig und durch eine 50mm Trennschicht vom Fundament des Gebäudes getrennt. Die Oberfläche der Betonplatte für das Gebäude ist nicht richtig glatt sondern relativ rauh, wenn auch halbwegs gerade. Wie sollte ich den (Holz-?)Fussboden einigermassen kostengünstig ausführen damit er nicht zu schnell wegrottet? Eventuell Spanplatten auf Dachlatten montieren? Irgendwelche Sperrschichten vorsehen oder lieber nicht um einen Feuchtigkeitsfluss zu gewährleisten? Schallisolation ist nicht unbedingt nötig aber trotzdem möchte ich den Fussboden nicht allzu "laut" haben, wenn man mal eine Trittleiter verrückt. Grüsse aus Schweden: Tom



Holzboden auf



Lagerhölzern (6/8 im Abstand von ca. 50 cm) ist sicher eine gute Lösung. Das können OSB-Platten sein oder aber ein Dielenboden, der manchmal, wenn man keine gehobenen Qualitätsansprüche stellt, auch nicht teurer ist. Auf dem Betonboden (wie alt ist er?) würde ich eine Folie oder eine Bitumenpappe verlegen.
Geräusche wird es sicherlich machen, wenn eine Trittleiter verrückt wird. Ich habe aber keine Ahnung, ob es sich hier wirklich lohnt große Klimmzüger zur Schalldämmung vorzunehmen. Wen stören die Geräusche?

Schöne Grüße nach Schweden, dass wir hoffentlich dieses Jahr wieder sehen. Und viel Spaß beim Sternegucken.