Dichter Fußboden ?

01.06.2008


Hallo zusammen.
Wir haben uns ein altes Fachwerkhaus von ca. 1850 gekauft, wo wir in zwei Monaten einziehen, bzw. renovieren können. Haben uns im Forum auch schon schlau gemacht und auch eine menge gelernt ;-)) Ein paar Fragen beschäftigen uns aber immer noch und je mehr man darüber liest, umso unsicherer wird man (leider)! Werden unsere Fragen mal einzeln hier reinstellen, mit der Hoffnung, das wir in 2 Monaten schlauer sind ;-))
Fußboden, nun ja, wir haben jeweils eine Holzbalkendecke zwischen Keller und Erdgeschoß sowie zwischen Erdgeschoss und Dachgeschoss mit Lehmausbau. Der Boden ist natürlich nicht gerade;.)) Da wir Tiere haben ( Schäferhund und Katze) haben wir folgendes Problem: Tiere haben nun mal die Eigenschaft, sich nicht so zu verhalten wie Menschen ;-)) das heißt, wenn sie z.B. Probleme mit Ihrem Magen haben, brechen sie auch schon einmal wahllos irgendwo hin. Diese Feuchtigkeit sollte natürlich auch nicht in den Boden gelangen, schon alleine des Geruches wegen!
Wir sind nun am Überlegen was für einen Fußbodenaufbau wir bevorzugen. Holzdielen würden wir der Optik wegen bevorzugen! Außerdem bringt es auch eine gewisse „Wärme“ ins Haus. Hat aber den Nachteil, das Holz eben noch „arbeitet“ Bekommt man einen Dielenboden so dicht, das keine Feuchtigkeit in den Boden eindringen kann? Und wie übersteht die Oberfläche die Krallen der Tiere (Kratzspuren usw.)
Des Weiteren wollen wir im Dachgeschoss ein Bad mit großer Badewanne bauen. Mit der Statik haben wir uns schon einen Kopf gemacht, darum geht es nicht, passt ein (dichter) Dielenboden auch in einem Bad?
Alternativ währe über den Balken eine Schüttung, dann Fertigestrich (Farmazellplatten) und als Endausbau Bodenfliesen!
Wie geschrieben, wir bevorzugen lieber einen Holzboden. Währe schön, wenn der eine oder andere, der ähnliche Probleme wie wir hatten uns ein wenig beraten könnte und uns seine Erfahrungen mitteilen würde!

Besten Dank im voraus!!!

Die Biker aus Essen



Die einzigen



Fussbodenoberflächen, die solchen Belastungen durch Erbrochenes oder Urin standhalten, sind Epoxidharzbeschichtungen und Edelstahl ;-))).
Ein Holzfussboden wird nie ganz dicht werden, weil Holz auf Umgebungseinflüsse reagiert, insbesondere Temperaturdifferenzen und Luftfeuchtigkeit.
Auch Lacke reagieren auf Magensäure und ähnliches mit Verfärbungen.
Im Bad im OG muss eine wasserdichte Ebene unter dem begehbaren Fussboden installiert werden. Wenn die Aufbauhöhe ausreicht, um den Holzfussboden aufzuständern, wird´s gehen.
Wichtig bei einem Bad ist eine gründliche und detaillierte Planung, damit eine dauerhafte unktion gewährleistet ist.
MfG
dasMaurer