Alter Fussboden

12.09.2010



Moin an alle,

was spricht eigentlich gegen einen alten Fussbodenaufbau mit Holzbalken und darauf Dielen verlegt ?
Nur die Wärmedämmung oder gibt es noch weitere Aspekte ?
Die Belüftung des Unterbodens ist Gewährleistet also warum Beton und Estrich.

LG.
Peter Henn





Spielt Trittschall keine Rolle, spricht gar nichts dagegen.



Hallo Peter Henn,



wer hat Ihnen Beton und Estrich empfohlen und für welche Maßnahme?

Geschossdecke, Bodenplatte ohne Keller?

genauer bitte, Gruß...J.



Alter Fussboden



Keiner, bin selbst am überlegen.Der Betroffene Raum liegt im Erdgeschoss ohne Keller,unter dem jetzt vorhandenen Dielenboden befindet sich eine dünne alte Betonschicht und sonst nur Erdreich.Das Mauerwerk ist trocken die alten Balken sind vom Wurm zerfressen,also auch kein Pilz oder sonstige Schädlinge.
Ich habe befürchtungen wenn Ich Beton mit estrich nehme das eventuell auftretende Feuchtigkeit eher in das Mauerwerk zieht und möchte lieber wieder eine neue Balkenlage einziehen.Nicht klar ist mir ob Ich eine Folie einziehen sollte.

hoffe das ist etwas genauer Gruß P.



ich würde



im Originalaufbau bleiben, sollen sich doch die nachfolgenden Generationen auch noch der Ursprüngligkeit dieses Hauses bedienen dürfen...

Beton und Estrich in diesem Zusammenhang: "nein"

Gruß...J.



Die Behaglichkeit,...



...die solche "alten" Fussböden ausstrahlen, wird der Estrich nie erreichen.
Wie hoch steht der Fußboden aus dem Erdreich?
Bei dem Fußboden (Foto) wurde auch noch eine Folie untergelegt, an den Stößen überlappend verklebt und an den Seiten hoch gezogen.
Machen und genießen.



Alter Fussboden



Hallo Christoph,

von Erdreich bis Unterkante Balke ist der Genaue Abstand 450mm
Da dieser Berreich auch gut belüftet ist möchte Ich Ihn auch nicht mit Beton zuschütten.
Ist die Folie Diffusions fähig ?
Und Danke,
====I==I======== Diele
I__I
Balken Abstand 450mm


______________
`´´´´´´´´´´´´´
Erdreich



Die Folie...



...ist nicht diffussionsoffen gewesen.
Der Kunde hatte sich zur Sicherheit trotzdem dafür entschieden.
Wenn die Balkenlage ca. 45 cm höher liegt als das vorhandene Erdreich, ist eben fraglich mit was aufgefüllt wurde, ob Feuchtigkeit aufsteigen kann.



Offenbar ist Ihr Boden im Eimer,



weil er nur unzureichend vor Feuchteeinflüssen geschützt wurde. Auch eine Unterlüftung kann dies meist nicht hinreichend leisten. Zudem macht sie eine Wärmedämmung des Bodens recht problematisch, nicht nur hinsichtlich der Winddichtigkeit. Immerhin reicht nicht einfach ein Holhlraum, es müssen ausreichend funktionstüchtige Lüftungsöffnungen nach draußen vorhanden sein.

"die alten Balken sind vom Wurm zerfressen,also auch kein Pilz oder sonstige Schädlinge"

Ist es nicht egal, ob sie Pilz oder Anobien zur Erneuerung zwingen? Oberhalb von 20% HF, die Sie schnell erreichen, fühlen sich die Tierchen nun 'mal wohl.

"Ich habe befürchtungen wenn Ich Beton mit estrich nehme das eventuell auftretende Feuchtigkeit eher in das Mauerwerk zieht"

Wer hat Ihnen denn das erzählt?

Ich würde mit Schotter auffüllen, einen Mager- oder besser Leichtbeton einbauen (Liapor o.ä. plus Zement), darauf eine Dichtbahn gegen aufsteigende Feuchte. Hierauf können Sie mit Lagerhölzern und ggf. einer zusätzlichen Wärmedämmung wie Holzweichfaserplatten einen Dielenboden aufbauen, den Ihre Kinder oder Enkel nicht mit der Schaufel entsorgen müssen.

@ Christoph Jaskulski

"Die Behaglichkeit,die solche "alten" Fussböden ausstrahlen, wird der Estrich nie erreichen."

Das ist doch Unsinn. Der gesamte Aufbau wird eh neu, und die von Ihnen propagierte Variante wird lediglich kälter und zugiger. Im Winter würde Sie Ihre Variante als deutlich unbehaglicher wahrnehmen. Im Sommer werden Sie zwischen Holzboden auf Lagerhölzern auf Estrich und Holzboden auf Balken belüftet nicht unterscheiden können. Nicht jede alte Bauweise war besser. Manche entsprang einfach den damaligen Möglichkeiten.

Grüße

Thomas



langer Text



aber nichts konstruktives...nur anti...

arm...J.



Mit der richtigen...



...Strahlungsheizung nicht kälter, zugiger und unbehaglicher, sondern behaglich und gesund.
Herr Henn sollte sich mal das Buch "Der Mond im Haus" von Paunger/Poppe besorgen, da finden sich so viele Antworten auf den "anti". Wenn Sie zum Beispiel den Fussboden bei abnehmenden Mond einbauen, passiert was ganz anderes als bei zunehmendem Mond.
Eine Antwort wäre auch: "Oberirdisch wachsendes Holz ist ein Stoff des Lebens, nicht des Sterbens. Beton, Erdöl, Metall, sogar das unterirdische Wurzelholz nehmen uns Kraft. Warum verzichten wir seit kurzer Zeit weitgehend und leichten Herzens auf diesen wunderbaren Stoff (Holz)und ersetzen ihn durch andere, die uns krankmachen und manchmal noch nach Jahrtausenden nicht in den Kreislauf der Natur zurückfinden."
Das Buch ist einfach und genial und erdet, kostet nicht mal 8 Euro und läßt mich als Maurermeister immer mehr umdenken.



Interessant,



Herr Jaskulski,

dann sorgt die "richtige" Stahlungsheizung also en passant auch noch für Winddichtigkeit? Sensationell.

Mondphasen? Ich bin der Überzeugung, daß zur rechten Zeit geschlagenes Holz geringfügig bessere Eigenschaften haben kann. Was aber bahnbrechend anderes beim Einbau zu verschiedenen Mondphasen passieren soll, das hätte ich gern erfahren. Könnte ich als Dielenleger echt voll von profitieren.

"Oberirdisch wachsendes Holz ist ein Stoff des Lebens, nicht des Sterbens. Beton, Erdöl, Metall, sogar das unterirdische Wurzelholz nehmen uns Kraft."

Was für ein unverdaulicher, esotherischer Brei zu einem rein sachlichen Thema. Dann wären Sie ja ein Bauschädling par exellence, wenn Sie mit Lehm, Kalk, Ziegelstein und Sand (alles unterirdischer, somit höllischer Herkunft)herumfuchteln und man müsste Sie im ureigensten Interesse mit einem wohlproportionierten Ofenscheit von der Baustelle vertreiben.

Ich arbeite nicht mit Lehm und Kalk, sondern mit Holz. Eine so blöde Argumentation für meine Leistungen käme mir aber nie über die Lippen oder in die Tasten.

Grüße

Thomas



Ich bin am Staunen



Hallo an alle noch mal, habe mich jetzt entschieden was Ich mache, mich erstaunt leider nur das auf sachliche Fragen hier solch eine Gesprächsrunde entsteht uff.
Möchte mich aber doch bedanken für einige sachliche
Kommentare.
Sollt jemand mal fragen zu Oberflächen und Renovierungen von vergrauten Hölzern haben, bitte melden.
lg.Peter Henn



Und wie...



...machen Sie es nun?

Grüße

Thomas





Lieber Herr Henn,
manche Dinge hier haben eine langwierige Vorgeschichte und sind ohne deren Kenntnis nicht einfach verständlich.

Ich habe gestern dummerweise Kartoffeln gegessen und weiss nun, warum ich so müde bin ... unterirdisch gewachsen, Wurzelmasse sozusagen ...



@Jens:



sollen ja auch blöd machen....

;-) Boris

P.S. Dass der Mond, der so nebenbei unsere Meere hin und herschubst, auch Einfluss auf die Säfte der Bäume hat, kann ich mir vorstellen. Umsonst schreibt da keiner Bücher drüber und wer einen Ofen hat, hat es sicher schon erlebt, dass einige Hölzer, obwohl 2 Jahre abgelagert nicht recht brennen wollen. Knapp 100 Jahre alte Häuser sind vollends zerfressen, 300 Jahre alte stehen noch wunderbar da. Ich denke nicht, dass wir allein mit der Bauphysik alle diese Phänomene wirklich erklären können und war baff zu lesen, dass man früher Kamine aus Eichenholz gebaut hat.
Die Unsitte unserer Elterngeneration Räume in "Eiche rustikal" depressionsfördernd einzurichten, führt mich zu der Erkenntnis das Holz sich von Stahl und Beton in einem Punkt nicht unterscheidet: Es kommt dauf an was man draus macht!



So mache Ich es



Hallo Thomas,

habe mich für die Ursprüngliche Art entschieden nur mit einer Folie für eventuell aufsteigende Feuchtigkeit.
Habe mir ein Haus angesehen in dem es auch wieder mit einer Balkenlage gemacht wurde, dieses hat mich überzeugt den es ist ein tolles Gefühl ein leichtes Schwingen des Bodens zu fühlen beim gehen.
Der Besitzer teilte mir auch mit das es nicht Fusskalt ist.Werde auch eine Randdichtung einzetzen um Zug zu vermeiden.Ich finde Beton und Estrich passen einfach nicht in ein altes Fehnhaus.
Möchte auch mein jetztiges Wohnklima erhalten und nicht darauf verzichten.
Alle voraussetzungen sind auch gut dafür,Mauerwerk und Fundament sind trocken nach meinen Messungen und die Belüftungen sind auch ausreichend.

Lg. Peter Henn



Da kann ich Herrn Henn...



zu seiner Entscheidung nur gratulieren!
Den Buchtipp hatte ich für Menschen gegeben, die natürliche Bauweisen bevorzugen, Menschen, denen es gesundheitlich schlecht geht, für Menschen deren Kinder sich mit Asthma und Allergien rumschlagen.
Es ist kein esotherischer Brei, sondern eine ganz einfache Sprache, die vielen Menschen abhanden gekommen ist. So einfach wie die Sprache, so einfach kann man Dinge ausprobieren, die man bisher noch nicht kannte.
Es kostet nichts, nur das Warten auf die richtige Mondphase
und das Ergebnis.
Noch eine schöne Textstelle:
"Auch bei der Behandlung Ihrer "dritten Haut", Ihren eigenen vier Wänden,gilt: Jede einzelne Tätigkeit im Bereich Hausbau, Heimwerken und Holzverarbeitung kann entweder dazu beitragen, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu fördern oder sie kann kurz- und langfristig Ihre Gesundheit untergraben und schädigen. Ob Sie massives Holz verwenden, nach den Mondphasen geerntet, verarbeitet und mit natürlichen Mitteln behandelt und verschönert oder ob Sie jahrzehntelang die giftigen Ausgasungen von Spannplattenmöbeln und chemischen Holzschutzmitteln einatmen, ob Sie sich mit verstrahltem Holz umgeben wollen -
Sie haben die Wahl."
Übrigens: Kartoffeln von überdüngten und kaputten Feldern sollen auch nicht so gut für die Gesundheit sein!



@ Hern Jaskulski



Vielleicht mal googeln nach:"Hypochondrie"?

@ P. Henn: Wo genau kommt die Folie hin? Übrigens: Das "Tolle Schwingen" kann man auch auf einer Dielung, verlegt auf Lagerhölzer und Holzweichfaserplatte, spüren. Oder im Wasserbett.

Viel Spaß

Thomas



Noch ein Tipp...



...aus dem Buch: "Der Mond im Haus" von Paungger/Poppe
"Ein Geschenk des Himmels - Teil 3
...Holzböden anbringen"
"Grundregeln für das Verlegen von Holzböden"
Das sollte jeder Holzfachmann gelesen haben, bzw. wissen, damit der Holzboden nicht knarrt oder fault!
Unter: www.paungger-poppe.com kann man sich auch über Natur-u. Mondrhythmen informieren!



Auch wenn...



...das Mondphasenthema voll an der Frage vorbeischrammt, hier die Anmerkung, daß sich bei dieser Thematik viele Scharlatane, Nichtswisser und Leerverkäufer im Buddelkasten treffen.

Online ist eine Leseprobe aus dem benannten Werk verfügbar. Jeder mache sich selbst ein Bild, aufgrund meiner Kenntnisse als Tischler und Restaurator halte ich deren Inhalt für kompletten Käse.

"Die Grundregeln für die Fertigung von Holztüren, Fenstern und Wintergärten

Sehr gut: Bei abnehmendem Mond im Tierkreiszeichen Steinbock
Gut: Bei abnehmendem Mond, mit Ausnahme der Löwe-, Schütze- und Krebstage
Schlecht: Generell bei zunehmendem Mond, aber auch bei abnehmendem Mond in Löwe, Schütze und Krebs
Sehr schlecht: Bei zunehmendem Mond in Löwe, Schütze und Krebs und bei Vollmond

Die Folgen der Ausführung zum richtigen Zeitpunkt

Holz bleibt ruhig, verzieht sich nicht. Fensterrahmen und Türblätter bleiben ruhig, schließen dicht. Im Fensterfalz bildet sich keine Feuchtigkeit, die zum Verrotten oder Abbblättern von Farbe führen könnte. Nach Regengüssen trocknen sie rasch ab.

Die Folgen der Ausführung zum falschen Zeitpunkt

Fenster verziehen sich leichter, die Feuchtigkeit bleibt im Holz, es wird leichter morsch. Türen schließen schlechter im Laufe der Zeit.

Und nicht vergessen: Äste in Fensterrahmen sollten Sie unbedingt bei abnehmendem Mond ausbessern lassen, weil sie sonst im Laufe der Zeit herausfallen könnten. Wenn möglich, nichtmit Holzkitt, sondern mit Holzdübeln arbeiten. Wenn Sie Fenster intensiv waschen, dann immer allseitig und bei abnehmendem Mond. Sie werden sehen, daß dann beispielsweise ein Wintergarten viel mehr Freude macht, weil seine Glasflächen viel seltener gesäubert werden müssen. Das entkräftet gleichzeitig ein Argument gegen Wintergärten."

Viel Spaß damit

Thomas



für Mondsüchtige oder die, die es werden wollen …



Die einen sagen: Papperlapapp
die anderen sagen: so ist es richtig

www.holz100.at/
dort bei "Bücher" schauen, sich eines ausleihen oder kaufen.

Ist's Glauben oder Un-Glauben?

FK





"Ob Sie massives Holz verwenden, nach den Mondphasen geerntet, verarbeitet und mit natürlichen Mitteln behandelt und verschönert oder ob Sie jahrzehntelang die giftigen Ausgasungen von Spannplattenmöbeln und chemischen Holzschutzmitteln einatmen, ob Sie sich mit verstrahltem Holz umgeben wollen"

Da wird mal wieder einiges vermischt.
Die Belastung der Wohnluft durch Formaldehyd & Co. aus Spanplatten ist bekannt. Ebenso die aus falsch eingesetzten und falsch gewählten Holzschutzmitteln.
Was die Mondphasen betrifft, so kann man geteilter Meinung sein. Die beiden Dinge sollten jedenfalls nicht im gleichen Satz angesprochen werden.
Wenn jemand der Meinung ist, er müsse seine Fenster weniger oft putzen, weil der Mond stimmt, ist das seine Sache.
Dass der Mond gegen simple Physik ankann (die Sache mit dem Kondenswasser folgt recht einfachen Zusammenhängen, für deren Verständnis man den Mond nicht braucht), glaube ich nicht und wer sowas als absolute Wahrheit verkauft, muss sich gefallen lassen, dass ihn einige zu Recht für einen Scharlatan halten. Der Kunde hat natürlich das Recht, seine Fenster an einem bestimmten Kalendertag anfertigen zu lassen, genau so wie er das Recht hat, prinzipiell nur Zahnbürsten mit rotem Stiel benutzen zu wollen.

Wenn ein Tischler nur zwei Wochen im Jahr wirklich gute Fenster fertigen kann, dann dürfte sein Betrieb bald
eingehen.

Derartige Regeln sind eine zuverlässige Methode, sich das Leben deutlich komplizierter zu machen, als es sein müsste. Aber manche Leute scheinen das zu mögen und werfen dafür auch noch einen Haufen Geld zum (hoffentlich bei abnehmendem Mond geputzten) Fenster hinaus.



Danke, Herr Böhme...



...für die Grundregeln, sonst hätte ich sie noch aufgeschrieben.
Nun kann Herr Henn entscheiden, welchen Zeitpunkt er für das Verlegen der Balken und Dielen wählt, er ganz allein oder mit seiner Familie oder Freunden.

"Kunststoffe, Metall und Beton hatten in vielen Bereichen nur deshalb eine Chance, Holz als Baustoff zu ersetzen, weil man fast über Nacht altes Erfahrungswissen ins Reich des Aberglaubens verbannte - aus Geldgier, Expertenarroganz oder falschem Stolz. Glücklicherweise gibt es viele Menschen, die im Laufe der Zeit immun geworden sind gegen den Vorwurf der >Primitivität<, wenn sie nach alten Regeln arbeiteten und Häuser bauten und renovieren. Heute werden es immer mehr."

Es lohnt wirklich bei Thoma (www.holz100) reinzuschauen oder mal hin zufahren.
Da bekommt man Informationen ohne Ende!



"Regeln zum Holzschlagen



Michl Ober, Wagenbaumeister aus St. Johann in Tirol, hat alte Regeln aufgeschrieben, die von Josef Schmutzer 1912 publiziert wurden:

1. Das Brennholz soll man im ersten Viertel des wachsenden Mondes schlagen.

2. Schlägt man in den ersten vier Tagen des Mai ein Holz, so fault dieses nicht und wird auch nicht wurmstichig.

3. Wenn man in den zwei letzten Freitagen im März ein Holz schlägt, wurmt dieses auch nicht, läßt man aus solchem Holz Kästen und Truhen machen, so kommen keine Würmer und keine Motten dazu.

4. Wenn man ein Holz schlägt am Margarethenabend, 10 Juni, dieses Holz zerkliebt auch nicht, der Mond kann auf- oder abnehmend sein, liegt nichts daran.

5. Wenn man ein Holz schlägt im aufnehmenden Mond, im Zeichen des Fisches, dieses reißt und schwindet nicht.

6. Wenn man in den letzten zwei Tagen des Christmond und in den ersten Tagen im Jänner ein Holz schlägt, dieses bleibt unverwesen, fressen die Würmer nicht und wie älter es wird desto härter wird es.

7. Schlägt man ein Holz, wenn der Mond am kleinsten ist, bevor er stärker wird, dieses Holz kann man auch grüner verarbeiten, es reißt und schwindet nicht.

8. Wenn du willst einen Baumschwender, so bohre am ersten August ein Loch bis auf den Kern, so dorrt er ab.

9. Wenn du in den drei Tagen des ersten Paulbekehrungstages, 25.Jänner, den zweiten Valentintag, 7. Jänner, den 3.Ägidiestag, 1. September, Holz schlägst, dieses fault nicht bis zum jüngsten Tage.

10. 31.Jänner, 1. und 2. Februar sind Schwindtage.

11. Holz, das in den letzten drei Tagen des Mondes Februar, am abnehmenden Mond geschlagen wird, kommt nicht mehr, es fault sogar die Wurzel. Sträucher, Unkraut usw. drei Tage vor dem 21. Juni vormittag, dann wächst es nicht mehr nach.

12. Der 25.März, der 29. Juni und der 31. Dezember sind merkwürdige Tage, Holz an diesen drei Tagen geschlagen schwindet nicht.

13. Geschlagenes Holz vom letzten Dezember, 1. Jänner und 1.März springt und reißt nicht auf. Holz am ersten März geschlagen widersteht dem Feuer. Holz am 7., 8. und 9. Jänner, aber der Mond muß unter der Erde sein, ist für Fussböden am besten."

(Zitiert aus: "Ein Haus ist mehr als ein Dach überm Kopf", S. 166f, 1983, Otto Maier Verlag Ravensburg)

Gut Holz, Boris



Da sage einer, dieses Forum sei nicht unterhaltend!



Da schmachtet ein Maurer nach Höherem, will aus dem erdig Negativen (Lehm, Kalk, Stein) zum Holz krabbeln (is nich der erste), und serviert puren Käse als Glaubensbekenntnis.

Ich bin für THOMA in Sachsen zugange, und ich lese auf seiner Homepage keine der weiter oben aufgeführten faulen Versprechungen. Habe auch in Goldegg noch keine faulen Eier wie oben erwähnt serviert bekommen. Wie schon erwähnt, halte ich bestimmte Wechselwirkungen zwischen Fällzeitpunkt und Holzqualität für sicher, wenngleich aufgrund der heterogenen Struktur des Holzes nur schwer akademisch nachweisbar. Vor allem steht THOMA aber auch für eine gute Ernte und Verarbeitung des Holzes.

Für den nächsten Besuch in Goldegg: Informationen ohne Ende sind wunderbar - wenn man sie versteht.

Gut Holz

Thomas



Das Höhere...



...überlasse ich anderen, dem der alles zerredet und alles besser weiss und nicht in der Lage ist andere unbekannte Dinge zu hinterfragen, auszuprobieren und dann erst darüber zu richten!
Das Einfache wieder vermehrt zuzulassen ist das bessere Anliegen!
Ein weiteres Buch von Paungger/Poppe heißt: "Zum richtigen Zeitpunkt". Auf der Seite www.paungger-poppe.com kann man unter Leseprobe eine ganze Menge über das Buch erfahren.
Es ist wieder nur eine Information für Menschen, die über den Tellerrand hinausschauen wollen!



ich



glaube, ohne das genannte Buch gelesen zu haben (nicht aus Unwillen, sondern aus Zeitmangel), dass dort mit Sicherheit nicht alles stimmen kann - denn dann würde ja richtig geschlagenes Holz widerstandsfähig gegen falsche Dämmung mit Kondensat sein - und da unsere Vorfahren ja das Wissen gehabt haben sollen, brauchten wir uns keine Gedanken zu Feuchte im Haus machen ....
Aber Faht ist auch, dass ein Einflüsse auf der Erde gibt, die mit unserer Schulweisheit nicht erklärbar sind !!
Das der Mond Einfluss haben könnte, habe ich selber als Pilsammler beobachtet, kann aber keinen Beweis erbringen, da mir das gegenteilige Experiment fehlt. Kann also nur behaupten, dass bei zunehmenden Mond die Pilze besser wachsen und madenfreier sind. Ganz anders sieht es im Garten beim Pflanzen aus. Da gibt es ebenso genug Lektüre dazu. Die Wurzelbildung bei Jungpfanzen könnte angeregt werden.
Ähnlich ist es mit der Wünschelrute. Eigene Experimente und Tests mit neutralen Persnen zeigen, dass man sehr wohl Wasseradern oder Bergbaustollen finden kann. Diese Messungen sind aber auch physikalisch möglich. (Erfahrungen aus mehreren Bergbauvereinen und Bergbau aus 700 Jahren liegen genug vor). Deswegen aber Lehm und Ziegel, Sand und Kartoffeln zu defamieren ist wohl doch sehr gewagt. Da bliebe dann die Frage - gehört das Wasser zum Erdreich oder zum Himmel ????
Zu Eingangsfrage: Beton und Estrich würde ich zum Beispiel in Bädern, Küchen oder bei Fußbodenheizung vorziehen, bei Schwammbefall im Altbestand dürfte es nicht mal Alternativen geben.





@Olaf:
Du Ignorant:
Weiter oben steht es doch:
"9. Wenn du in den drei Tagen des ersten Paulbekehrungstages, 25.Jänner, den zweiten Valentintag, 7. Jänner, den 3.Ägidiestag, 1. September, Holz schlägst, dieses fault nicht bis zum jüngsten Tage."

Nur dumm, dass Du jetzt für die Schwammsanierung bis zum 7. Januar warten musst. Wenns dann doch nicht klappt mit der Schwammresistenz, hast Du die Umstellung des gregorianischen Kalenders in Betracht gezogen oder vergessen oder die Axt zum Fällen falsch herum mit Weihwasser eingerieben oder an deinen Baum hat am Vollmond davor dummerweise eine schwarze Katze an den Stamm gepinkelt, dann ist es leider nichts mit der Fäulnisresistenz.

Gegen Dummheit und Ignoranz kämpfen selbst Götter vergebens, aber Papier ist geduldig, und das Internet auch.
Du hast Recht, die Welt wäre langweilig, wenn man alles mit Schulweisheit erklären könnte, aber ein ehrliches "Ich verstehe es nicht" ist mir allemal lieber als irgendwelche Weisheiten aus der Esoterik-Ecke.

Wegen Esoterik am Bau lohnt es nicht, sich zu beissen.
Wenn es jemandem besser geht, weil der Schwellbalken seines Hauses nachweislich am 7.Januar geschlagen wurde, warum nicht.
Wie hat schon Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge im Jahr 1788 geschrieben: Die Welt ist so gross, dass ein Haufen Narren nebeneinander Platz darauf haben.