Stiel Unterbau

25.02.2010 Kateker


Hallo Allerseits,

Frage mal drauflos, muss ein Stiel immer auf einem Schwellholz,Mauersockel,Betonsockel als Unterlage stehen ?
Geht hierfür auch eine Gewindestange mit Platte bzw. sogenannte Variofüße ? Kenne dies nur für kleinere Sachen wie Carport.
Das Problem ist, der Stiel ca. Querschnitt 19*19 cm ist in dem Unterzug eingezapft und steht auf einem Betonsockel(mit Betonfundament) ca 13 cm hoch 18*18 cm im Flur. Leider hat mein Tischler diesen beim Unterkeilen des Stieles zerkloppt und suche nun nach einer auch optisch ansprechenden Lösung wenn ich den Stiel wieder rausnehme und neu einsetze. Der alte lose kleinere Stiel konnte mit der Hand bewegt werden und das Stück Schwellholz war ebenso verfault im Flur des Hauses.
Kann mir jemand einen Tipp geben ?

Danke Hans-Jürgen Barthelmehs



Stiel verlängern



Hallo,

auf alle Fälle müssen Sie eine kraftschlüssige Lösung finden, weil dieser Stiel irgendwann in seinem Leben den Unterzug gestützt hat. In der letzten Zeit nicht mehr, daher war die Tragfähigkeit eingeschränkt.
Eine werkgerechte Lösung wäre leichtes Rückschneiden des intakten Stils und ersetzen des Fehlstücks in gleichen Abmessungen, oben mit abgeschrägtem Versatz, Verbindung mit 4 Holznägeln. Das ist eine einfache Zimmermannsarbeit.
Sollte es bei Ihnen nur Schlosser geben, kann man einen Fuß in Form einer Hohlstütze aus 10 mm Stahlblech zusammenschweißen, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Stütze entspricht. Er sollte etwa 60 cm hoch sein und eine Fußplatte besitzen. Vier Bohrungen ermöglichen das Einbringen von Passbolzen.

Grüße vom Niederrhein



Stiel Unterbau



Hallo

Danke vorweg für die Mühe mir zu helfen.
Nun Gut einen "Kasten" zu bauen in den man den Stiel stellt ist schon mal ein Anfang wenn ich das so richtig verstehe.
Vielleicht schon mal stabiler als meine Vorstellung mit Gewindestange.
Aber die Optik mindestens verzinkt oder verchromt ?
Aber mein Hauptproblem ist immer noch hierbei den neuen Stiel wieder stramm unter zu spannen deswegen meine Eingangsidee mit den Variofüssen er der Stiel muss ja erst oben mit den Zapfen ins Zapfenloch eingesetzt werden und dann von unten Stramm gemacht(angehoben) werden der Tischler hatte ihn mit brachialer Gewalt auf den Sockel Gedroschen und dabei beim seitlichen Gegenschlagen am Sockel den Sockel zerstört.
Meine vage Idee ist den Sockel zu entfernen ins Fundament ein tiefes 32 Loch zu Bohren Gewindestange mit Platte einsetzen noch nicht einkleben,betonieren dann den Stiel draufsetzen,Einpassen Gewindestange etwas anheben jetzt erst einbetonieren,kleben und später durch anheben mit Verstellmutter den Stiel stramm machen.Hmmm
Ist so was erlaubt ?
Sieht das aus?
Gegen Lösen absacken sichern?
Von unten durch die Auflageplatte vier Schrauben ins Stirnholz?
Oder T Platte Umgedreht und seitlich z.B. Hülsen durch zum sichern aber den Stiel einkerben schwächen?
Zum besseren Verständnis Zapfenhöhe oben ist 12 cm unten Luft zum Fußboden 13 cm .
Was tun sprach Zeus :-)

MfG

Hans-Jürgen





Hallo,

oder eben so wenn nicht sichtbar.

Für die Kritiker, der Statiker hat das so abgesegnet.

Grüße aus Schönebeck

[pubimg 21049]



Stiel aufbocken


Kamin an Fachwerck

Moin zusammen
Mich werden hier jetzt gleich einige lynchen, aber so geht es auch. Einfach untermauern. Der darunterliegende Schweller war auch weg, gefault. Auf dem Findling auf dem der Schweller lag steht nun ein Klinkerturm.
Gruß Jürgen



@ Oliver



meiner ist aber schöner.





Hallo

Gut ein Bild sagt mehr wie tausend Worte....
So ähnlich wie auf dem Bild von Jürgen mit dem Mauersteinsockel ist bei mir die Ausgangslage gewesen.
Nur noch mal von vorne gefragt.
Wie bekommst man den Stiel ein zweites mal auf den Sockel???
Erst oben in in den Unterzug mit den Zapfen einsetzen und dann den Sockel untermauern betonieren oder wie auf den anderen Bild mit neuer Schwelle.
Nur Schwelle macht sich Schlecht als Stolperfalle im Hausflur ,Durchgang ebenso großer Sockel.

Nach Aufmauern des Sockels aushärten lassen Deponiefolie dazwischen Hartholzkeile unterschlagen zum Stramm machen und dann Quellmörtel unterstopfen ?
Wie ist der Stiel auf dem Mauersteinsockel gegen verrutschen gesichert??
Oder den ganzen Stiel mit Jagdzapfen,Schleifzapfen sagt man so? nach Herstellung der Unterlage unter keilen, nur je größer der Querschnitt vom Stiel um so mehr Gewalt(Vorschlaghammer) braucht man um Ihn schräg unter zu keilen dabei ist ja auch dieses Mirakel entstanden.

Deshalb ja meine Eingangsfrage mit den höhenverstellbaren Füßen . Nur sah mir das bis jetzt im Baumarkt bzw. Katalog
so fipselig aus, eben nur für kleine Sachen.
Vielleicht bitte noch eine zündende Idee....

Danke
Hans-Jürgen



das Rad neu erfinden



Guten Morgen,
es geibt im einschlägigen Fachhandel Stützen zukaufen, die man in den Stiel einbohren kann und anschliessend auf den Sockel dübelt.
Den Teilen kann man ordentlich was anbieten, Grundplatte mit Gewindehülse ist 140 x140 mm und der Verstellbereich so um die 200 mm,Gewinde irgend was um M20 Tendenz aufwärts, also auch für größere Querschnitte. Preis ca 12-15 €uro
Ist fast wie Deine eigene Idee nur anders rum und mit weniger Aufwand.
Beim Fundarment sollte man das Eisen nicht vergessen da die Dübel ja auch mit ihrer Kraft irgendwo hin wollen.





Hallo,

von einem reinen untermauern halte ich nichts.
Der Stiel muss gegen seitliches verrutschen gesichert sein, das geht besser durch einen einbetonierten Fuß. Diesen sollte man sich beim Schlosser anfertigen lassen.

Optische Einbußen muss man bei diesen Verfahren, wie man an den Bildern sieht, immer in Kauf nehmen

Grüße aus Schönebeck



Stiel aufbocken



Nochmal moin zusammen.
Ich habe meinen Deckenbalken mit Drehsteifen abgestützt. Dann den Stiel mit Spanngurten in den Deckenbalken eingesetzt und hochgezogen bzw. gehalten. Dann den Sockel gemauert. Als alles trocken war die Gurte und Drehsteifen entfernt. Das wars.
Gruß Jürgen



Stiel Unterbau



Hallo weiterhin,

Nun Gut, DANKE für die vielen Antworten.
Vorweg für Jürgen, nur so richtig Stramm für den Stiel ist es so schon schwierig wenn du Den Unterzug nicht noch mit den Drehsteifen anhebst oder zuletzt mit Keilen arbeitest. Bei mir summt der Stiel richtig wenn ich mit dem Handballen gegen schlage :-).
Naja vielleicht kommt es ja auch nicht auf den Zehntel mm an.
Zum sichern gegen wegrutschen könnte man unten am Stiel Eisen, Gewindestange befestigen und mit einmauern.
Habe mal in den Simpson pdf Katalog für Stützfüße geschaut und werde mich wohl für CPB oder JPS Stützfüße oder Kreuzung aus beiden entscheiden. Das Stärkste was ich bis jetzt gefunden habe hört bei M24 auf CPS Fuß hat aber leider keine Angaben zur Belastung, der JPS Fuss mit 80*80 Grundplatte und M20 Gewindestange liegt bei 24,3 KNewton.
Wundert mich nur ,das das Holz auf dieser Kleinen Fläche das ab kann.
Zur Not Kann ich das ja noch mit einmauern und eine volle Auflage erreichen.

Na dann auf gutes Gelingen, werde vielleicht schon morgen bei Schrauben und Verbindungstechnik vorbeifahren.
Viele Grüße ans Forum

Hans-Jürgen



Stiel aufbocken



Man weis schon gar nicht mehr was man alles gemacht hat.
Gewindestange hat mich drauf gebracht.
In meiner Garage musste ich einen Unterzug mit einem Ständer abfangen. Den wollte ich gegen kleine Missgeschicke beim einparken seitlich mehr sichern als den Ständer in meinem Wohnzimmer.
Dort habe ich M16 Gewindestangen in den Ständer eingelassen, ich meine es waren 3 Stück. Die Löcher im Ständer habe ich so tief gebohrt das die Stangen dort komplett rein pasten. dann den Ständer über dem Fundamentblock ausgerichtet. Auch hier habe ich mit Spanngurten am Unterzug den Ständer hochgezogen.
Dann die Gewindestangen aus den Löcher im Holz rutschen lassen und in Fundament ein betoniert und den Rest wieder gemauert wie im Wohnzimmer.
Gewindestangen habe ich hier genommen weil sie wenig kosten und verzinkt sind. Das Gewinde wurde nicht gebraucht.
Gruß Jürgen