Wie dämme ich ein Sandsteinfunderment ?

27.06.2005



Hallo !?

Wohne in einem alten, vor etwa 30 Jahren umgebauten Bauernhaus. Da mein Nachbar jetzt seinen Garten umgestaltet, haben wir unser Sandsteinfunderment freigelegt.

Frage : Wie dämme ich am besten dieses Funderment gegen Feuchtigkeit ?

Wir wollen ein Drenacherohr Verlegen und ein Kiesbett anlegen!? ( Bodenverhältnisse Sandiger Grund )



Zunächst mal muß eindeutig geklärt sein,



ob wirklich Feuchte durch das Fundament nach innen drückt. Sonst brauchen Sie gar nix machen.

Und dann würde ich bei sandigem Boden auf Drainage verzichten. Wie soll denn überhaupt Staunässe entstehen, die dann vor dme Fundament anstaut, dort drückende Feuchte als Lastfall ergibt und nun rechtzeitig mit der Drainage abgeführt wird?

Insofern würde ich bei nachgewisener drückender und anstauender Feuchte sehen, daß ich die schon von oben her wegbringe, also eine Gefälleabdichtung mit z.B. Ton an die gefährdete Stelle. Oder/und gepflastert und das Oberflächenwasser schön weggehalten vom Fundamentbereich.

System: Feuchte an der Quelle bekämpfen. Und gegen hin und wieder ansteigende Grundwasserfeuchte hilft eine Drainage ja auch nicht richtig.



Sandsteinfundament



Es ist leider nicht ersichtlich, ob Sie einen Sockel oder das Fundament meinen. Grundsätzlich: sehen sie sich das Mauerwerk an. wenn es aus großen, gut behauenen Werksteinquadern mit schmalen Fugen uns einschalig bzw. einhäuptig aufgeführt ist, brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen.Die geringe Fugenfläche und der damals verwendete, grobe und scharfsandige Kalkmörtel weisen eine geringe Kapillarität auf, die Steine sollten ein dichtes Gefüge haben. So wurden früher die aufgehenden Wände sicher gegen Feuchtigkeit geschützt.
Georg Böttcher