Fundament/Wand trocken legen

30.07.2019 knaumann



Hallo zusammen,

Es handelt sich um ein Bauernhaus aus ca. 1906 in Niederbayern, also kein Fachwerkhaus.
Es soll eine Terasse vor das Haus gesetzt werden, da danach nie wieder sinnvoll abgedichtet bzw. trocken gelegt werden kann, soll das nun passieren. Dazu wurde aufgegraben.
Zu sehen ist die Front des Hauses auf dem ersten Bild, auf dem naechsten dann die rechte Ecke und danach die rechte Seite. Wie man sehen kann, hat das Haus eine Betonplatte ueber dem Fundament. Darunter ist auch eine Horizontalabdichtung (Bitumenbahn/Dachpappe).
Auf der rechten Seite ist das Gelaende leider etwas hoeher als das Fundament bzw. die Betonplatte.

Die Ueberlegung war nun diesen gesamten Bereich abzudichten und eine Drainage einzubringen. Ein entsprechender Kanal ist im Grindstueck vorhanden, d.h. die Drainage kann gut abgeleitet werden.

Folgende Fragen ergeben sich fuer mich: Sollte das Fundament verputzt werden? Wenn ja, mit was? Es ist ja urspruenglich mit Vollziegeln und Kalkmoertel gemauert. Insofern bin ich unsicher was Zementputz anbelangt.
Wie dann abdichten? Oder ueberhaupt?
Im Moment ist die Ueberlegung nicht zu verputzen, sondern nur eine Noppenbahn mit den Noppen zur Wand hin einzubringen und dann die Drainage zu verbauen.

Wie sind die Meinungen?

Vielen Dank!

Klaus



2. Bild



Bild Fundament Ecke



3. Bild



Bild Fundament rechts



Moin,



Ihnen ist schon klar, dass Sie mit dem Freilegen der Fundamente kontraproduktiv zur Stabilität des gesamten Gebäudes handeln. Selbst wenn sofort wieder angefüllt und verdichtet wird sind spätere Risse wahrscheinlich.
Ein Fundament wird nicht abgedichtet, die Fundamentsohle sowie die Innen- und Oberseite des Fundamentes könne Sie doch gar nicht abdichten, also warum tut man sowas?