Fragen zu einem Fundament für Terrasseneinfassung

24.08.2011



Hallo zusammen,

bitte schlagt mich jetzt nicht, bei der gleich kommenden Vielzahl von Fragen ;)))

Ich bräuchte mal euren fachmännischen Rat, weil über alles was ich mir zusammengoogle unterschiedliche Angaben finde.

Ich will auf der Rückseite unseres Hauses die fast 30 Jahre alte Terasse abreissen, vergrößern und komplett neu aufbauen. Die bisherige Terasse besteht nur aus alten Betonplatten die direkt auf Erdreich, Schutt und Sand verlegt wurden. So sieht sie nun auch aus ;)

Da der Garten eine leichte Hanglage hat und ich die Terrasse auch in der Tiefe vergößern will, würde ich eine Einfassung für die Terrasse mauern wollen. Diese Einfassung würde vermutlich im Schnitt ca.50cm hoch werden.

Ich dachte mir hier erstmal den Verlauf der Mauer festzulegen und dann einen ca. 14-16m langen Graben für das Fundament auszuheben rund um die Terrasse. Wie tief sollte dieser Graben am besten sein? 80cm wegen Frostschutz? Wieviel dieser 80cm sollte ich mit Schotter auffüllen und verdicheten? 20,40,60cm?.

Ich wollte, auf Grund der Hinterfüllung der Einfassung, mit Schotter und dem Gewicht der Steinplatten auf hohle Betonsteine in Maueroptik zurückgreifen, diese auf dem Fundament aufsetzen und mit Beton ausgießen.

Brauche ich hier zwingend Bewehrung im Fundament und vielleicht auch in den ausgegossenen Steinen? Sind ja evtl. nur 3-4 Reihen und befahren wird die Terrasse ja auch nicht. Oder kann ich hier sogar eine Trockenmauer auf dem Fundament erstellen ohne soviel Aufwand ?

Soll ich zusätzliche hinter der Mauer bzw. hinter dem Fundament auf der Innenseite der Terrasse eine Drainage Verlegen und durchs Fundament bzw. die Mauer auf die darunter liegende Ebene führen. Wie sieht es im Fundament mit Dehnungfugen aus? Brauche ich die bei dieser Länge und wie bilde ich die am besten aus?

Letzte Frage: Wieviel Schotter soll ich bei einer "normalen" Terasse ohne große Verkehrslast einbringen? 10cm, 20 oder sogar 30cm Schotter + Splitt...

Ich danke euch vorab schonmal für eure Hilfe....

Gruß
Sascha



Terrassenaufbau



Hallo

Wenn es für die nächsten dreißig Jahre sein soll ,Unterbau wie folgt 10 cm Recycling,20cm Mineral 0-22 lagenweise verdichten,4cm Splitt 2-5mm ,Platten ;Pflaster,1-2cm über fertiger Höhe,dann abdrücken.
bei einer Mauerhöhe von fünfzig halte ich eine Bewehrung für nicht erforderlich,kommt aber auch auf die Abmessung der Steine an,nur mit Erde verfüllen würde ich nicht.
80cm Fundament wären für die Ewigkeit,macht aber selten
einer,Recycling wäre hier am günstigsten,Mineral wie Recycling immer "nass"einbauen.Die Hohlsteine auch auf Beton aufsetzen.Entwässerung notwendig?

Grüße Martin



ob



die Wand 60 50 oder 1 m hoch ist - das interessiert den Frost überhaupt nicht. Eine Froistfreiheit ist bei 80 cm noch immer nicht gesichert. Aber wenn keine weiteren tragenden Teile drauf kommen (Wintergarten, Überdachung), dann interessiert eine Hebung con 1 cm nicht wirklich. Beim Betonverfüllen kann es aber zu späteren weißlichen Ausblühungen kommen, Formsteine, verklebt und mit Splitt verfüllt, unten eine Entwässung würden auch funktionieren.
EHL und andere bieten da schöne Steine incl. Aufbauanleitung (!!!!) an.





Wirklich wichtig ist die sorgfältige Entwässerung des Unterbaus - wo kein Wasser ist, kann auch keins gefrieren.



Ich dachte mir bis jetzt ...



... dass ich erstmal den Aushub mache und de gewachsenen Boden dann nochmal mit meiner Rüttelplatte ordentlich mit einem guten Gefälle vom Haus weg verdichte. 0/32er Schotter kann ich günstig bekommen und hiervon habe ich auch schon knapp 6qm auf meinem Grundstück liegen. Den würde ich als ersten Teil des Unterbaus für die Terrasse als auch für den Unterbau der Fundamente vorsehen.

Wenn ich die Fundamente anlege, wieviel soll ich mit Schotter von den evtl. 80cm auffüllen? Mehr Schotter oder mehr Beton?

Wir haben gestern mal alle möglichen Kataloge gesichtet.
Vielleicht werde ich doch großformatigere Steine nehmen, die massiv und nicht hohl sind. Hier gibt es (so finde ich zumindest) schöne Sachen von Rinn, Kann und anderen die man sowohl als Trockenmauer als auch mit Flexkleber verklebt aufbauen kann. Laut Datenblättern sogar bis 75cm hinterfüllt (sowviel brauche ich ja garnicht).

Habt ihr Erfahrung mit solchen Steinen, also "Beton" im Naturstein-Look.

http://www.kann.de/files/downloads/vermont-bruchsteinmauer_591_0ecdfc.pdf

Gruß
Sascha