Trockenlegung Fundament aus Sandstein/ Granit

25.07.2005



Wir haben ein uraltes Bauernhaus mit einem Streifenfundament aus Sandstein.Das EG besteht aus Beton- oder Schlackensteinen, das OG Fachwerk.Im Erdgeschoß haben
wir aufsteigende Feuchtigkeit und wollen nun dieselbe mittels" Bohrlochverfahren" und Einsatz von MEM Trockene Wand nebst aller weiter dazu gehörigen Produkte in den Griff bekommen.Hat schon einer der vielen Besucher dieses Forums Erfahrung mit diesen Produkten oder anderen Produkten in gleicher Anwendung Erfahrung gemacht und kann diese uns mitteilen ? Sind über jeden guten Ratschlag dankbar.



Trockenlegung Fundament



Sehr Geehrte/er Hellermann,
Erkundigen Sie sich doch beim Hersteller dieses Wundermittels: sollte das Fundament trocken sein? (kann Jahre dauern -Stärke des Fundamentes)
:muss nicht trocken sein - was kann beim austrocknen passieren (zerbröselt dann das Fundament?)
Mit freundlichen Grüssen



MEM Baumarkt Wundermittel



Finger weg von solchen Wundermitteln wo man nicht weiß wie die sich mit den Wandbaustoffen auf Jahre gesehen vertragen.Erst mal schauen wo die Feuchte her kommt.Auch Putz und deren Beschichtung prüfen! Zementputz und Kunststoffdispersionsfarbe



wundermittel



Bitte Lesen...Habe hier in den letzten Tagen mal ein Gedicht hier ins Forum eingebracht was zu denken giebt.
Lassen Sie die Finger weg von diesen Wundermitteln
Bin des öfteren in Ihrer Gegend und könnte mir das gerne mal vor ansehen.Bei Intresse können Sie mich gerne per E-Mail kontakten.

mfg Peter Schneider www.fassaden-sanierung.net



Das Silikon verdrängt ja nicht das Wasser



Das Silikon verdrängt ja nicht das Wasser, das jetzt evtl. dort sitzt und die Feuchtigkeit ausmacht. Die Häuser die mit Schiffer oder eingeschlagenen Blechen als Trennung von Fundament und Aufbau saniert wurden, scheinen mir trockener.
Aber guckt erst mal, wie und woher die Feuchtigkeit kommt.

Alles Gute
beatrice Ortlepp





Vielen Dank für die Antwort, Wir sind gerade dabei die aussen befindlichen (sehr gut aufgeklebten)Klinkerplatten von den Sandsteinen abzuschlagen. Außerdem ist unmittelbar an der Hauswand ein ca ein meter breiter Betonstreifen.

Marina Hellermann



Warum lassen Sie den Beton und das Fundament nicht so wie es ist?



Das Fundament geht doch nicht kaputt, nur weil es feucht ist.
Durch das Freilegen machen Sie nur mehr Schaden.
Und bei den Trockenlegungen ...für was eigentlich?
Wer hat gemessen warum die Wand feucht ist?
Wie hoch ist der Anteil Tauwasser?
Mir ist bekannt, dass ein Granit nicht saugt und der Fugenanteil nur sehr wenig.
Gibt es hierzu mehr Fotos?
Auch zu den Schäden.



Mir hat ein "Betroffener" Chemieverwender folgendes geschrieben.



Sehr geehrter Herr Bromm,
Ich habe Ihre Homepage mit viel Interesse durchgestöbert. Herzliche Gratulation.
Leider bin ich zu spät darauf gestossen.
Ich arbeite in der Schweiz und wohne in Frankreich (Elsass).
Vor 3 Wochen wurde im Keller meines Einfamilienhauses in Frankreich eine Horizontalsperre mittels dem Produkt…(Produktname gelöscht - bis ich genaueres erfahre) eingerichtet.
Es wurde je eine Horizontalsperre von Aussen resp. von Innen angelegt.
Der Keller ist aus Aglo-Steinen gebaut die natürlich die Feuchtigkeit ideal aufnehmen können, deshalb hat es stellenweise schwarze feuchte Flecken im Keller.
Auf dem Keller steht ein Haus in Holzständerbauweise.
Ich wollte die Holzstruktur durch die aufsteigende Feuchtigkeit schützen, deshalb schien mir die Anwendung dieses Produktes ideal.
Nun ist es so, dass ich seit dem das Produkt in der Mauer ist (3 Wochen) an einer Augen-Reizung leide sobald ich mich im Haus aufhalte.
Ich muss noch erwähnen, dass von uns 6 Personen zuerst 3 betroffen waren.
Bei 2 Personen sind die Beschwerden nach 3 Tagen wieder abgeklungen.
Denken Sie, dass es nun noch eine Rettung resp. Lösung meines Problems gibt z.B. durch Abdichten der Wände etc.?
Ich bringe das Produkt wohl kaum mehr aus der Mauer.

Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.
Freundliche Grüsse (Name gelöscht)……………..
Tja nur wir Verarbeiter können uns auf wen verlassen???
Ich habe den Hersteller angeschrieben und höre seit mehreren Wochen nichts mehr.
Mir gibt es zu denken....



Zu den vielen Antworten



Vielen Dank für die bereits eingegangenen Antworten.Ich habe zwischenzeitlich auch in sonstigen Foren , Zeitschriften viel zu Trockenlegungen gelesen.Da sich fast alle gegen den Einsatz von Chemie aussprechen, werden mir erst einmal damit warten und unser schönes altes Haus mal einem " Profi" vorstellen.
Nochmals Danke!!!!!!!!!!



Sehr gut. Aber wer ist Profi?



Die "Meisten" Halbwissenden sagen sie sind Profi....
Wer denkt daran.....
Eine Bedienung im Biergarten hat dauernd mit Bier zu tun aber ob sie deswegen weiß was das Bier ist????
Spass beiseite - Sie sagen uns wies weitergeht



Hallo Herr Bromm



Hallo Herr Bromm wie würden Sie den das Problem mit dem Granit und der Feuchtigkeit angehen.Ich hoffe doch nicht durch Injektion oder Zugelen.??????!!!!!!!!!!!!!!


mfg Peter Schneider



Richtig Herr Schneider nicht zugelen, aber...



vorher ermitteln, woher das feuchte Mauerwerk kommt.
Und dazu braucht man mehrere Angaben und vor allen Dingen Zeit.
Ich kann nicht nur weil eine Wand feucht ist behaupten...aufsteigende Feuchte, sondern es müssen wie auch in dem Merkblatt der WTA vorgesehen eine genaue Analyse machen.



mmm...Aufsteigende feuchte



mmm zum thema aufsteigende feuchte...ich denke die giebt es nicht..oder...wo ist der wissenschaftliche Nachweis dafür.konrad fischer schreibt das es keine aufsteigende feuchte giebt.habe mir gerade mal ihre homepage angesehen.
habe da ein paar bilder gesehen die mir nicht unbedingt zusagen.geht da wohl um mauerwerksinjektionen.ich denke damit macht man zwar alles dicht,,,aber mehr auch nicht.auf dauer hat der kunde noch größere probleme ...oder

mfg peter schneider



Konrad Fischer schreibt



Konrad Fischer schreibt detaliert auf seiner Seite über das Thema aufsteigende Feuchte ..und sogar die Materialprüfanstalt Bremen schließt sich seiner Meinung an.
Link zum Nachlesen...
http://www.konrad-fischer-info.de/2aufstfe.htm

Herr Bromm ...Etwas irritiert mich .
Am 27.05.2005 schrieben Sie über einen Betroffnen Chemieanwender..Fast den Selben Text habe ich gerade bei Konrad Fischer auf der Seite gefunden..Nur ein Zufall???!!!

Ich denke das,das Problem im altbewährten Verfahren gelöst werden muß.Das heißt ..Bausubstanz wieder Herstellen oder den irgendwann hat es ja mal funktioniert.gelle

mfg Peter Schneider



Tja, Herr Schneider ganz so einfach ist das ganze nicht...



Es ist nicht damit getan, sich von einer Seite Informationen zu holen und dann zu glauben dies ist die ganze Warheit.
Zu dem Bild (ich gehe einfach davon aus, dass Sie die Genehmigung zur Veröffentlichung haben) gibt es hier im Forum schon weitere Diskussionen.



bild



ja für das Bild habe ich die Genehmigung,,ich hoffe Sie für den Text auch...Aber was soll das ich denke hier geht nicht um ein Bild oder einen Text sondern um ein generelles Problem.gelle

mfg Peter Schneider



Sandstein



Saugt enorm viel Wasser, ja transportiert es förmlich nach oben. Herr Hellermann, wie macht sich die Feuchtigkeit im Haus bemerkbar? Was stört genau?

Ihrer Ausage, daß die Klinker sehr gut aufgeklebt sind, entnehme ich, daß die Klinker sehr feste mit dem Sandstein verbunden sind.
Wenn dies so ist, ist das eher ein Hinweis darauf, daß der Sandstein darunter trockener ist, als wir meinen.
Die landläufigen Kleber für Fliesen, etc. haben leider, trotz aller Marketingbemühungen der Industrie, die Eigenschaft bei nachhaltiger Befeuchtung zu verseifen. Die Klinkerplatte würden sich ganz leicht lösen.

Da hier Gegenteiliges der Fall ist, sehe ich meine Vermutung eher bestätigt.

Wie äußert sich die Feuchtigkeit in Ihrem konkreten Fall?



Sie haben recht und vor allem bringt Ihre Frage etwas!



Ist doch schade, das sich verschiedene Teilnehmer dieses
Podiums " gegenseitig zerfleischen".Nun, die Feuchtigkeit
zeigt sich im Inneren des Hauses in Form von Schimmel an den Wänden, ist nicht stark, nur im Bodenbereich. Wir haben wie gesagt, keinen Keller und das Haus ist auf ehemaliges Sumpfgebiet gebaut, hatten Jahre zu tun, das die Klärgrube dicht wird. Nehmen an, das es mit dem Untergrund zu tun hat, wobei eine Seite einen Vorgarten hat, wo die Erde dicht ans Haus reichte, hier gingen die Platten leicht ab und auf der Hofseite, Beton, mußte ich mit dem Bohrhammer ran.Wir wollen die Außenwände jetzt mit einer Wärmedämmung versehen und es wäre schade, wenn wir diese in ein paar Jahren wieder runterreißen müßten. Für eine fachmännische Trockenlegung fehlt das Geld und weis ich auch, ob das Problem danach wirklich weg ist ? Leider gibt es zwar viel Literatur, aber am Ende wird man nicht schlau daraus oder es wird nur sehr allgemein berichtet.



Dies kann auch nicht pauschal beantwortet werden ohne eine genaue Untersuchung.



Zumal z.B. der eine davon ausgeht die Saugfähigkeit ist gering der andere annimmt diese ist hoch.
Und ich denke hier zerfleischt sich auch niemand nur weil mal jemand einen anderen Wissenstand mit einbringt.
Dies führt zwar manchmal zu weniger schönen Rechthabereien, aber damit, wenn weiter sachlich argumentiert wird auch zu mehr Farbe. Und irgendwann finden Sie sogar die schwarzen Schafe.
Aber noch zur fehlenden Untersuchung. Der für mich wichtigste Sachverhalt ist die Temperatur im erdberührenden Bereich.
Die Wände sind relativ dick und bleiben sehr lange kalt.
Wenn man nun die Tagestemperatur und die Luftfeuchte kennt, kann man sich leicht ausrechnen wo und ab wann der Tauwasserausfall ist.
Durch die genauen Untersuchungen soll festgestellt werden: a; Ausgleichsfeuchte
b; Anteil Tauwasser
c; hygroskope Feuchte
d; Salzgehalt usw...
Aber wenn das Geld dafür fehlt...???
Manche Firmen beraten Sie durch einen Vertreter auch am Ort. Wobei sehr oft natürlich deren Interesse zum Ausdruck kommt und Sie klar abwägen müssen ob dies auch alles stimmt und auch notwendig ist.



Aufsteigende Feuchte in Sandstein



Sehr geehrter Herr Schneider,
ich kenne das von Ihnen beschriebene Problem und das von Ihnen genannte Produkt. Bei mir sind es ca. 150 Jahre alte Natursteinwände, die grundsätzlich aus Feldsteinen und einer Art Lehmmörtel hergestellt sind, die aber auch an Türen und Fenstern Sandsteinlaibungen aufweisen. Die Feuchtigkeit ist fast bis an die Decke gestiegen, ganz besonders über den Sandstein.Über zwei Jahre habe ich gemäß Anleitung des Produktherstellers direkt über dem etwas aufgegrabenen Boden (zu tief graben ging nicht, da das Fundament ziemlich wacklig ist)versetzt in zwei Reihen alle 15 cm schräg nach unten ein Loch gebohrt, so tief es ging, meist 30 bis 40 cm. Dann habe ich die 30 Infusionsflaschen, die ich mir gekauft hatte, in die Löcher gesteckt und mit der Infusionsflüssigkeit gefüllt, zuerst zu viel. Später war ich klüger und habe von dem teuren Zeug immer nur soviel eingefüllt, dass möglichst nichts daneben ging und nichts überlief. Jetzt, nach zwei Jahren, werden die Wände allmählich trockener, leider aber wohl nie ganz trocken, denn in meiner Mauer gibt es zu viele Kavernen, zu viele Löcher, wo also auch gar kein Mörtel ist. Wenn das Zeug in so einen Hohlraum läuft, kann es natürlich nichts bewirken. Meines Erachtens ist die Unterbindung der Kapillarwirkung, die ja für die aufsteigende Feuchtigkeit verantwortlich ist, in einem durchgängigen (Lehm-)Mörtel und in Sandstein durch dieses Verfahren sehr gut möglich. Ich hoffe, Sie lassen sich nicht entmutigen.
MfG G. Scherer



Wenn eine Trockenlegung erfolgreich sein soll, dann sollte erst eine Voruntersuchung stattfinden!



Bei dieser Untersuchung sollte ein Profi auch erkennen ob Hohlräume vorhanden sind.
Es gibt dazu ein Merkblatt der WTA -siehe unter www.wta.de
hier ist klar geregelt wie Fachleute so eine Horizontalsperre ausführen sollen.
So mit ein paar Flaschen dranhängen und das Injektionsmittel irgenwohin laufen lassen, geht das nicht.
Da müssen eben andere Techniken berücksichtigt werden. Eine wichtige Vorderung ist z.B. die Löcher aufzufüllen.



Baustellengespräch



gestern traf ich einen unserer Kunden auf seiner Baustelle, der mir von seinen feuchten Wänden erzählte.
Sein Haus wurde außen komplett bis unterhalb der Fundamente freigelegt, mehrfach abgedichtet , neue Drainagen gelegt....... und es hat funktioniert. Ich fragte den Hausbesitzer, warum er das Mauerwerk nicht hat verkieseln lassen wollen? Da gab er zu Bedenken: Die Verkieselung macht in der Regel nur die Fugen Wasserabweisend. Viele Steine nehmen die Verkieselung gar nicht genug auf, um dann selbst auch wasserabweisend zu werden. Wenn er jetzt, und dem war so, große Sandsteine im Muaerwerk hat, dann werden bei den Lochbohrungen kaum Fugen getroffen. Somit auch nicht verkieselt. Folglich wäre der Sanierungseffekt nicht besonders erfolgreich. Wenn er kleine Steine gehabt hätte, oder Ziegelsteine, dann wären mit der Lochbohrung auch mehr Fugen getroffen worden, die die Verkieselung hätten aufnehmen können.

Diese Überlegung erschien mir logisch. Wie sieht das das Forum?



Auch wenn es sich gut anhört, ich kann mit dem Wort "verkieseln" nichts anfangen.



Dies ist doch nur eine Worthülse mit nichts drin.
Ansonsten ist in den Bemerkungen von Herrn Werthebach schon ein logischer Schluss.
Wenn das mit der Kapillarität so einfach wäre gäbe es nicht so viele Fehlschläge.
Es gibt einige Gesetze die logisch sind.
Kapillaren dürfen weder zu klein noch zu groß sein.
Probleme ergeben sich auch, wenn diese mit Wasser gefüllt sind. (Wo ein Körper ist kann kein zweiter sein!)



Aufsteigende Feuchte in Sandstein



Herr Bromm hat Recht mit seinem Hinweis, dass Hohlräume innerhalb der mit dem Infusionsverfahren zu behandelnden Mauer eigentlich zugemacht werden sollten, bevor man die Infusion vornimmt. Es gibt dazu auch eine spezielle Schlämme, die mit der Infusionsflüssigkeit angemacht wird. Aber: Das ist eher Theorie, denn die Schlämme läuft nicht durch die Kanüle und nicht durch das Bohrloch und verstopft alles schon sehr bald, auch wenn sie noch so dünnflüssig gemacht wird. Mit seiner Beanstandung des Begriffs Verkieselung liegt er allerdings wohl daneben. Denn es geht hier genau um eine solche. Hier soll natürlich vor allem der Mörtel verkieselt werden, aber auch der Sandstein (bei dem das Verfahren wunderbar klappt, sofern man ihn direkt angehen kann ), nicht aber ein bereits "verkieselter" Bruch- oder Feldstein. Granit erst recht nicht, der braucht das nicht.
Was Uwe Werthebach sagt bezüglich der Größe der Steine, ist sicherlich zutreffend. Je kleinformatiger diese sind, desto mehr Mörtelfugen habe ich, desto öfter duchschneidet mein Bohrloch eine Fuge und umso mehr habe ich die Gelegenheit die aufsteigende Feuchte zu stoppen. Übrigens: das Verfahren setze ich fort, die Bohrlöcher habe ich offen gelassen, alle paar Tage stecke ich die Infusionsflaschen um, nachdem ich die Kanüle gereinigt und wieder durchgängig gemacht habe, gebe etwas Flüssigkeit hinein und lasse diese langsam in das Mauerwerk tropfen. Ich hoffe, dass in einem weiteren Jahr (es sind insgesamt ca. 26 lfdm zu behandeln) das Optimum erreicht sein wird.



@ Herr Bromm



Sie gehören auf Ihrem Gebiet mit Sicherheit zu den engagiertesten Vertretern. Ich schätze viele Ihrer Beiträge.

Die Negativ-Erklärung des Worts "verkieseln" hätte ich gerne erläutert.

Sind nicht die meisten Wörter irgendwie "Hülsen"?

Bis jetzt wußte jeder Mitmensch mit dem Wort "verkieseln" auf Anhieb was gemeint war. Ist denn das Wort für das Ausführen einer Mauerwerks-Injektions-Hydrophobierung so gänzlich falsch, als es genug Angriffspotential zum Diskurs bietet?

Wie muß ich mich, bundesweit verständlich, korrekt ausdrücken?

Gruß aus Mitteldeutschland



Ist doch ganz einfach.. oder doch nicht



Wenn immer möglich sollte ein Begriff ausdrücken was man erwarten kann.
Aber was kann ich beim "Verkieseln" erwarten?
Es gibt eben diesen Ausdruck nicht, auch wenn manche irgend etwas meinen.
Ich denke man übernimmt solche Worte von den Anbietern die genau wissen wie sie so etwas besser vermarkten können.
Es suggeriert, dass damit etwas versteinert oder so ähnlich (dicht; fest; stabil usw.) wird. Was natürlich nicht geht.
Und deswegen meine ich soll so ein Begriff nach Möglichkeit nicht übernommen werden.
Aber da dies hier im Forum (und dem Fragesteller) nicht von so großer Bedeutung ist, schlage ich vor es hierbei zu belassen. Wenn dann sollten Sie mit mir persöhnlich weiter disskutieren.