Sanierungsvorschlag Bruchsteinfundament

07.08.2006



Guten Morgen allerseits,

habe hier einen Sanierungsvorschlag vom Architekten/Statiker für unser Bruchsteinfundament der mir Bauchschmerzen macht. Und so sieht's aus:

Wir möchten unsere jetztige Torduchfahrt zur Wohnküche umbauen. Ausbau des Dachgeschosses steht ebenfalls an, wenn auch erst später, ist aber in der Statik schon mit drin.

Das Haus steht auf einem Streifenfundament aus Bruchstein, ca. 50 cm tief. In der Durchfahrt ist es bis auf 40-50 cm Höhe hochgezogen. Dieser Sockel ist besonders an der Wand zum Nachbarn nicht mehr so ganz dolle, teilweise ist der Lehmmörtel rausgebröselt, teils mit Zementmörtel "repariert", an einer Stelle auch mit Ziegeln ersetzt. Die darauf liegenden Schwellen müssen größtenteils ersetzt werden...
Das Fundament ist an der Nachbarwand zur Straße hin ein paar cm abgesackt, über die Ursachen sind die Fachleute uneins, Hauptverdächtige sind der Kellerbau des Nachbarn, Straßen- bzw. Kanalbau und ungünstige Lastenverteilung dank gebrochener Rähmbalken...

Eigenlich hatte ich ja gedacht, daß wir die Fundamente abschnittsweise unterfangen, nur da man bis UK Fundament des Nachbarkellers, sprich ca. 1,20 m, buddeln muß dauert das wohl etwas länger. Nun soll das Fundament an 3 Punkten mit Pfeilern unterfangen werden, darauf soll dann eine bewehrte Bodenplatte aufliegen, auf die dann der Sockel neu aufgenmauert wird. Seltsamerweise bleibt das Fundament der Innenwand davon unberührt...und das mir, wo ich doch am liebsten schon auf die Bodenplatte verzichten würde. Was haltet ihr davon? Hat das jemand schon so gemacht? Kann ich mich vielleich ganz einfach beruhigen und mich um den Rest kümmern? Wär' ja auch mal ganz schön...

Viele Grüße an alle tapfer Werkelnden
Karla



Lassen Sie doch das Fundament ungestört!



Was wollen Sie den erreichen?
Wegen der Feuchte, oder was soll verbessert werden?
Sie können an der Innenseite doch auch eine Wärmedämmung und darauf einen Verputz anbringen.
Ein paar Bilder dazu wären nicht schlecht.