Streifenfundament aus Feldstein

11.06.2010



Hallo,
habe mich nun eine ganze Weile hier gesucht, konnte aber keine passende Antwort finden.

Ich habe eine Wand, an der Innen Salzablagerungen im untern Bereich zu sehen sind. Das Haus steht auf einem Streifenfundament aus Feldstein. Auf dem Fundament geht es mit Mischmauerwerk aus Beton und Ziegelstein weiter. Eine Horizontalsperre aus Bitumenpappe ist in der unteren Schicht des Mauerwerks vorhanden.

Bei der Suche nach der Uhrsache habe ich mir das Fundament mal angeschaut und einen schmalen Steifen freigelegt.

Frage, währe es möglich das Fundament mit Schotter oder Kies als kapillarbrechende Schicht vor Feuchtigkeit zu schützen?

Der Boden ist Erdfeucht und besteht aus Erde, Sand und Lehm.

Das Gebäude ist nicht unterkellert.



Grüße
Andreas





Hallo Andreas,

möglich ist das, nötig vielleicht nicht unbedingt. Das Beste wäre, Du würdest ein paar Bilder einstellen und den Schaden genauer beschreiben.

Interessant wäre:
- Wie hoch liegt das Gebäude über dem Gelände ?
- Welches Material grenzt an den Sockel ?
- Ist der Sockel verputzt?
- Tritt das Schadensbild an allen Wänden zu Tage ? (Welche Nutzungen, Außenwände, Innenwände, Himmelsrichtungen...)
- Seit wann gibt es dieses Schadensbild?
- Wo steht das Haus?
- ...

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Kapillarbrechung



funktioniert nur von unten nach oben.
Wenn solch Grobporiges Material senkrecht eingebaut wird, kann es bei Wasseranfall(Regen z.b.) zusätzlich Wasser ans Bauwerk führen, also eher kontraproduktiv sein.
MfG
dasMaurer



Kapillarbrechung



Danke Eure Antworten.

Christoph,
leider kann ich momentan kein Bild einstellen.

- das Haus steht in Clingen das ist in Thüringen.
- Die Wand grenzt an meinem Garten.
- der Sockel ist Verputzt (welchen Putzt kann ich nicht sagen, der Putzt ist einfach nur Hellgrau)
- Der Schaden tritt nur an dieser Wand auf.
- Die Wand zeigt in Südöstliche Richtung
- Wie lange der Schaden besteht weiß ich leider nicht, da wir das Haus erst seit einem Jahr haben und mir der Schaden jetzt erst aufgefallen ist.
- Wie hoch das Gelände liegt, weiß ich leider nicht. Das Haus liegt nicht im Hochwasser Gebiet.



Schotter und Kies



füllt man nur an wenn eine Dreinage am Boden verlegt wird. Der Kies soll nur das Wasser schnellsmöglich in die Drainage führen.
Wenn man nur Kies anfüllt und man hat ringsrum nur Lehm ist das wie eine Badewanne füllen.
Ohne Keller braucht man aber keine Drainage es reicht außen ein Kunststoff vergüteteter Zementputz und darauf eine Bitumenschicht. Aber nur das was unter der erde ist.


Schöne Grüße aus Chemnitz.





Hallo,

Die Frage, von Herr Kornmayer, nach der Höhe des Gelände bezieht sich sichere auf das Geländeniveau des Gartens zur Fußbodenhöhe des Hauses.


Grüße aus Schönebeck



da



es mit den Fotos nicht so schnell klappt :
War das schon immer eine Wohnung oder vorher ev. ein Stall ?
Tauchen diese Salze vermehrt im Sommer auf ?