Feuchter Fußboden

27.09.2006



Wir haben ein altes Fachwerkhaus gekauft. Es ist zu 2/3 unterkellert. Im restlichen Bereich lag der Holzfussboden (Eiche) direkt auf dem Lehmboden auf. In dem einen Zimmer war ein grosser Teil Faul warscheinlich durch ein defektes Abwasserrohr. In dem Anderen war der Fussboden entlang der Außenwände ca. 60 cm breit weggefault. Wir haben dort den Lehmboden 40 cm tief ausgehoben. Nach ca 2 1/2 Monaten hat sich nicht viel getan der boden ist immer noch sehr nass. Weiterhin haben wir das Fundament von aussen ca. 1m tief freigelegt um eine Drenage ums Haus zu legen.
Meine Frage ist, mit welchen Materialien ich arbeiten soll.
Außen:
Da das fundament sehr uneben ist habe ich den vorschlag bekommen aussen ein ca.10 cm starke Betonschicht zu gießen und auf diese eine Betumenschischt aufzutragen dann eine Noppenfolie mit Flies und zuletzt eine Drenage aus kies.

Innen:
innen ist das Fundament sehr lose, so dass man die steine locker herausziehen kann. Alles ist sehr uneben. Eine Aussenwand des Hauses ist nach dem Krieg gegen eine Bimswand ausgetauscht worden Sie ist gegenaufsteigende Feuchtigkeit mit einer Betumenbahn gesischert.
Meien Frage: Mit welchen Materialien sollte ich arbeiten um das Fundament innen zu egalisieren und wie kann ich den Fussboden aufbauen um ihn gegen evtl. aufsteigende Feuchtigkeit zu schützen (Fußbodenbelag soll später Eich sein).
Die zweite Außenwand ist noch Fachwerk wobei der untere Schwellenbalken teilweise weggefault ist und durch Kalkzement ausgefüllt wurde. Darunter befinden sich Lüftunsschlitze die für die Belüftung des alten Fußboden dienten (war aber trotzdem faul) Frage: Muss ich diese eralten, da dort stark die Kälte herein zieht.

Mit freundlichem Dank im Voraus
Benedict Brombach, Deesem





Sehr geehrter Herr Brombach,
leider ist Ihr Beitrag für mich nicht ganz einfach zu verstehen, auch aufgrund der Flut von unterschiedleichen Fragen, ich versuche jedoch mal auf einzelne Punkte zu antworten.
Woraus besteht denn der Sockel?
Einen Bruchsteinsockel unter einer Holzschwelle würde ich z.B. abschnittsweise aufnehmen und mit Traßzement neu aufmauern. Eine horizontale Abdichtungslage wird unterhalb der Holzschwelle eingelegt. Die Anschlußdetails sind dabei zu beachten.
Eine verrottete Holzschwelle sollte natürlich ausgetauscht werden, diese bitte mit Holz-Holz-Verbindungen anschliessen.
Liegt Ihr Haus an einem Hang?
Die Ursache für die sehr hohe Feuchtigkeit sollte natürlich erst einmal ergründet werden. Wird das Wasser im Aussenbereich vom Haus weggeleitet?
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kibies