Fundament für Kerndämmung + Bodenplatte

02.02.2011



Hallo Fachleute,

ich renoviere ein 100 J altes Fachwerkhaus. Es steht auf einem 50 cm (über der Erde) hohem Fundament aus Feldsteinen. Ich möchte hier als Kerndämmung von Innen eine Porotonwand (12 cm dick) vormauern und den Hohlraum mit Perliteschüttung (8-10 cm) ausfüllen. Nun wie mache ich das Fundament... Es ist geplannt nach und nach das Feldsteinfundament frei zu legen und ein ca 25 cm breites Betonfundament von innen zu giesen. Das neue Fundament ist dann so tief wie der alte und mit ihm vereinigt. Zusätzlich sollen in dem Betonfundament Stahldräte gelegt werden.

Meine erste Frage: Ist der Plan gut oder soll ich das Fundament doch anders machen?

2te Sache ist die Bodenplatte:
20cm Kies
5-10cm Beton mit Stahlnetzen
Bitumenpappe
15 cm Styropor
Folie für Bodenheizung
5 cm Estrich mit Bodenheizung

Hier meine zweite Frage: Wie mache ich die Bodenplatte am besten? Ist das Geplannte nicht übertrieben?

Ich freue mich schon auf die Antworten. Ich sehe, dass es hier viele Experten gibt, die Ahnung von schwierigen Renovierungen haben.

Viele Grüße
P





bei einer Porotonwand mit Kerndämmung verlieren Sie an innenraum, eine platzsparendere Variante wäre die Wand mit stauss Fassadengewebe zu überspannen mit Luftkalkmörtel zu Verputzen und den gewünschten Hohlraum mit Thermo-Fill S40 zu füllen.

Was die Betonplatte anbelangt holen Sie sich am besten Rat von einer Firma vor Ort.

Grüsse Thomas



Fundament



Wie tief reicht denn das alte Feldsteinfundament in den Boden? Gelegentlich stehen solche Fundamente auch nur auf dem Boden, d.h. sie sind nicht frostfrei gegründet (= mindestens 80cm unterhalb OK Erdreich). Was bedeutet "50 cm über der Erde" ? Eine Hohlraum unterhalb zwischen Erdreich und jetziger Bodenkonstruktion ? Ein neues Fundament muss dann entweder frostfrei gegründet werden = eventuell unterhalb des jetzigen Fundamentes = abschnittsweise, um Bewegungen des alten Fundamentes auszuschließen. Oder es ist nur eine im Randbereich stärker bewehrte Bodenplatte, die die Auflast aus der vorgesetzten MAuerwerksschale aufnehmen kann. Keine Sache, die man mal eben so beginnt. Eine Voruntersuchung und eine statische Berechnung sind schon nötig. Zur Bodenplatte: Aufbau von unten nach oben: Schaumglasschotter 20cm (Dämmung/kapillarbrechende Schicht), Folie, bewehrte Betonplatte 15cm, Abklebung 1-lagig (verklebte Stöße), Trittschalldämmung 40-60mm, Folie, Estrich.



Danke...



... für die Hinweise. Ich habe einen Termin mit einem Statiker vor Ort ausgemacht. Ich sehe, dass die Sache sonst zu heikel sein kann.

Viele Grüße
P