Fachwerk an Wetterseite neu verfugen

04.06.2010



Guten Tag,
an unserem Fachwerkhaus (Baujahr 1995)sind weite Spalten ( teilweise bis 1 cm)zwischen Gefachung und Holzbalken entstanden. Da speziell an der Wetterseite unsere Holzfenster schon faulen, müssen neben den Fenstern auch die Fugen erneuert werden.
Alle Angebote, die wir eingeholt haben, enthielten entweder den Hinweis auf Gebrauch von Silikon, welches ich nicht verwenden lassen möchte, oder Trass-Zement-Mörtel. Bei zweiterem bin ich mir nicht sicher, ob es nicht aufgrund des Zementanteils wieder ausbricht. Welche Art Mörtel eigent sich zur Neuverfugung? Gibt es Firmen im Gebiet Hannover/Braunschweig, die sich auskennen, da ich selbst die Sanierung nicht vornehmen kann.
MfG B. Kaufmann





Hallo,

größere Fugen würde ich mit Lehm füllen und darauf einen Kalkputz. Kleinere Fugen einfach mit Kalk schließen. Auf jeden Fall kein Silikon.

Es gibt dazu auch eine gute Anleitung bei Claytec:

http://www.claytec.de/produkte/bautechniken/fachwerksanierung/22-geflecht-mit-bewurf-und-aussenputz.html

und

http://www.claytec.de/produkte/bautechniken/fachwerksanierung/21-gefachreparatur-und-aussenputz.html

Das Material dafür gibt es natürlich in unserem neuen Onlineshop: www.gfm-naturbaustoffe.de

Viele Grüße

Marc K.



dasMaurer



Hallo, frag doch mal bei dasMaurer (Maurermeister U. Warnecke) an, der kommt direkt aus der Ecke und ist auch oft hier im Forum. Einfach mal auf sein Profil klicken ...



Zwei



doch sehr verschiedene Materialien, wie Holz und Mauerwerk lassen sich beim besten Willen nicht naht- und fugenlos verbinden. Wenn sich im Lauf der Zeit dort sichtbare Fugen zeigen, diese mit Stopfhanf ausstopfen. Das Eindringen von Niederschlagswasser wird stark reduziert, die Winddichtigkeit bleibt erhalten und durch das Feuchteverhalten wird Wasser zügig abtransportiert und dem Fachwerk gehts gut.
MfG
dasMaurer



Vielen Dank für die freundlichen Ratschläge



Wir haben jetzt einen Maurer gefunden, der die Fugen erneuern wird. Da einige deutlich gebrochen sind, haben wir uns entschlosen, die Fugen komplett erneuern zu lassen und nicht auszustopfen. Habe das Schreiben des Herrrn Warnecke zu spät entdeckt!
An Herrn Warnecke: eignet sich die Methode des Hanfausstopfens nicht auch bei Einbau und Abdichtung von Holzfenstern? Wir haben bisher keinen Fensterbauer finden können, der nicht mit Schaum oder wieder mit Silikon arbeitet. Können Sie uns da einen Tip geben, wer regional mit anderen Materialien arbeitet?
Nochmals vielen Dank
B. Kaufmann