Fugen im Dielenboden - RELOADED

18.05.2012 De Meinweg



In bisher 3 Räumen haben wir nach Entfernen der uralten Balatumschichten überraschend festgestellt, dass der Dielenboden noch hervorragend erhalten ist und deshalb drin bleiben darf.
Einziger Schönheits"fehler": Die ca. 5mm breiten Zwischenräume. Nicht wirklich schlimm, aber es stört die Optik ein wenig, dass sie an manchen Stellen hohl bis in die Schüttung sind, an anderen Stellen mit mal hellem, mal dunklem Irgendwas gefüllt sind.

Die Forums-Suche spuckte dazu nur sehr alte Threads mit Tipps wie Fugenmasse, Auffräsen und mit schmalen Holzspalten füllen, Verfüllen mit Korkmasse oder Sägesmehl-Mischung aus. Alles in allem eher verwirrend, von daher frage ich lieber mal neu:
Gibt es aktuell praktisch bewährte Erkenntnisse, was man am besten in die Fugen macht, oder lässt man sie einfach so, wie sie sind?

Vielen Dank
Grüße
Christian





die einfachste Loesung ist das Saegemehl aus dengleichen Holz mit Holzkleber (weise, dickflussige - ich weiss nicht genau wie der heisst auf deutsch) zu mischen und damit spachteln. Mehrmals wiederholen, auf kein Fall auf ein Mal. Schicht auf Schicht.



Fugenfüllung bei Dielen...



Bei 5mm Fugen ohne Nut und Feder würde ich eher nachprüfen, ob man nicht ausfräsen und einen Span einlegen kann.

Jede Fugenmasse macht das nicht schöner und irgendwann bröselts wieder raus. Die Schleifstaubmischung ist was für Löcher in der Oberfläche.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Tja,



welchen Part wiederhole ich denn nun :-)

Bei 5mm und aus der Feder getrocknet (oder ohne N/F) hilft kein Kitt. Auffräsen / Sägen ist die solideste Lösung. Die passgenau und leicht keilig geschnittenen Leisten dürfen nur mit einer Fugenflanke verklebt werden. Beste Zeit dafür ist das Ende der Heizperiode, da sind die Fugen am weitesten offen.

Grüße

Thomas



"reloadende" Antworten im Forum



@Thomas

Wir wiederholen uns doch ständig hier im Forum ;-)... Obwohl die Fragenden immer vorher in der Suchfunktion alle Beiträge zum Thema gelesen haben.

Grüße

Frank



Für manche Fragen...



...würde ich mir tatsächlich gern eine Gebetsmühle umbauen:-)

Einmal drehen, Text absolviert. Letztlich ist ja nicht jedes Bauproblem einzigartig.

Grüße

Thomas



Seit wann...



... empfehlt Ihr denn beispielsweise reines Öl fürs Holz?

Bis vor wenigen Jahren war doch Wachs oder wenigstens Wachsöl der große Renner bei den Empfehlungen, desgleichen bei anderen Baumaterialien oder Verarbeitungsformen, wo neuere Erkenntnisse oder neuere Entwicklungen bestimmte Techniken, die noch vor ein paar Jahren gang und gäbe waren, abgelöst haben.

Wenn die SuFu einander widersprechende Beiträge von u.a. 2004 oder 2006 ausgibt, würde ich es nicht als soooo abwegig ansehen, lieber noch einmal neu zu fragen.

Klar geht es bei der Sanierung von Fachwerkhäusern um Bausubstanz und Techniken, die meist weitaus älter sind, als die aktuellen Produkte, die bei der Sanierung eingesetzt werden.

Lehm ist uralt, aber seit wann gibt es z.B. Lehmbauplatten mit integriertem Heizregister oder seit gibt es den Quasi-Standard Holzweichfaserplatte mit Wandheizung unter Lehmputz?

Egal, für mich waren die Antworten in diesem Thread hinreichend aufschlussreich, vielen Dank an alle, besonders für die Wiederholer! ;-)



Informations-Overkill...



... ist inzwischen ein nicht unerhebliches Problem.

Im Internet zählt nur Quantität, wird nach Clicks gerechnet. Somit ergibt jede Google-Anfrage eine astronomische Zahl an Ergebnissen, wobei sich die erste brauchbare Antwort meist erst an x-ter Stelle findet. Geschickte Programmierer ersinnen immer neuere Tricks, Suchfilter zu cheaten. Hier im Fachwerkforum ist es zwar nicht ganz so schlimm, aber wer hat schon Lust, bei bestimmten Fragen mehrere Seiten Jahre zurückliegende Streitgespräche zu lesen?



Statt...



...Googelhupfe zu machen, ist häufig die forumsinterne Suche sinnvoller. Das ist hier das fachlich dichteste Bauforum im Sanierungsbereich, darunter ist ein wenig Platz bis zu den nachfolgend Platzierten :-)

Grüße

Thomas



Google…



… war auch nur als allgemeines Beispiel gedacht.

Die Ergebnisse der Forumssuche sind manchmal durchaus erhellend, manchmal unterhaltsam, manchmal aber auch ganz schön verwirrend…
… vor allem, wenn es mal wieder Expertenstreit gibt.



Worin besteht eigentlich der Unterschied --



-- zwischen Fachleuten und Eggsbärden ???
-
Ach ja , Flachleute gibt es ja mehr als genug.
-
Man kann sich ja auch bei Bedarf richtig große Blasen an
die Finger kugeln.
-
Oder Es einfach sein lassen.



Experten?



Da sind doch die vom Färnsäh, die immer alles (Finanzkrise, Wahlsiege/-niederlagen, Regenwetter etc.) so toll erklären können und deshalb meist zu recht einen Dr. als Vornamen haben.



Na,



das Thema wurde hier ein paar Mal behandelt, jeder hat so seine Meinung abgelassen, und werten muß der Fragesteller das eh selber, wenn er nicht dem nachrennt, der die simpelse Variante anbietet.

Das Forum hat halt seine Grenzen.

Grüße

Thomas