Fachwerk, Fugen




Die Fugen eines Reeth gedeckten Fachwerkhauses zwischen der Ausfachung mit Backsteinen, und dem Eichenfachwerk wurden vor ca. 10 Jahren mit Zementmörtel ausgefugt. Diese Fugen bröckeln und fallen heraus. Es gibt tlw. Feuchtigkeitsschäden an den Schwellen. Da an der Küste, durch Schlagregen, die Wände sehr nass werden, habe ich vor, die alten Fugen herauszukratzen, anschließend mit Hanf zu kalfatern (wie im Holz-Bootsbau)und eine verbleibende Fuge mit Kalkmörtel zu verfugen. Gibt es für diese Bauweise Erfahrungswerte?



Fugen dichten



Hallo,

das ist die einzig brauchbare Methode.
Lassen Sie aber bitte den Kalfatteer weg, der hat seinerzeit nämlich jede Menge PAK enthalten.
Innen sollte eine geordnete Abtrocknung möglich sein, also keine Verkleidungen, Luftschichten, Bauplatten und dergl. sondern schlichter Lehm- oder Kalkputz vollflächig aufgetragen.
Sie können aber eingetretene Schäden damit nicht reparieren.

Grüße



Zustimmung an Herrn Beckmann aber,



was sind PAK?

Viele Grüße
Achim Hecke



wofür gibt es wikipedia?



Ansonsten Gefachefugen nicht dichten! Da fängt sich Feuchte hinter und beginnt das Fachwerk-Zerstörungswerk.

Viel Erfolg!

Konrad Fischer
Fachwerker





ggogeln geht schneller, aber PAK sind Polycyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Grüße



Aha!



Polycyklisch! Aromatisch! Kohle! Wasser!

Kann man die essen? ;-)



Eindeutig nein! - das ist ein fliehender Stoff...



der haut ab wenn ein Franke zubeißen will.

Grüße

Frank



Also werde ich wohl demnächst erst "googeln" oder bei "Wiki"



nachsehen, wenn meine Gesprächspartner mit Kürzeln um sich schmeißen, die ich nicht kenne.

Das gibt bestimmt ein prima Gespräch. ;-))

Aber danke trotzdem.

Raten Sie das Ihren Kunden auch, wenn die bei einer Beratung etwas nicht verstehen?

Kleiner Vorschlag: Warum schreibts der Fachmann nicht einfach aus, damit es der Laie auch versteht? Das ginge übrigens noch am schnellsten.

Viele Grüße
Achim Hecke