Randfuge bei Ausmauern des Fachwerks

04.12.2007



Welche gültige Ausführung gibt es beim Ausmauern eines Gefaches.

Das Gefach soll nur 1/2 Stein (11,5cm) stark ausgemauert werden.

Wie wird der seitliche Anschluss an das Holz ausgeführt.

Im Betand wurde die Fugen mit 1cm breiet ausgeführt. Somit hat die Ausmauerung aber leider keien Halt.

Bei der Sanierung sollen alle Gefache erneuert werden.

Detailausführung: A: Dreikantleiste, Stein kerben und Stein stumpf gegen Holz mauern?
Oder Dreikantleiste, Fuge zwischen Stein und Holzbalken ausmörteln?

Danke für Hinweise.



Dreikantleiste,



Stein mit Stossfuge gegen die Dreikantleiste setzen, Fuge dann ca 30mm auskratzen und nach dem aushärten Dichtband ( z.B. illmod oder Hanno) einbauen, damit wirds wind- und schlagregendicht.
MfG
dasMaurer



Wie sieht der Wandaufbau aus?



Handelt es sich um ein Wohnhaus? Welche Dämmung ist geplant?





Sehr geehrter Herr Heim,
vielen Dank der Nachfrage.
Es handelt sich um ein 2 1/2 geschossiges Bürogebäude mit einer Grundfläche von ca. 180 qm.
Wandaufbau: Mineralische Innendämmung mit Dampfbremse n. Vorgabe Bauphysik.

Auch an Herrn Warnecke ein Dank für seinen Vorschlag.
Das Illmodband wird der Denkmalpflege vorraussichtlich nicht zusagen.



Dreikantleiste,



Stein ohne Kerbe dagegen, Zwischenraum ausmörteln und nach Trocknung Schwundrisse beiputzen!

Gruß aus Dortmund

Harald Vidrik



Wie Harald Vidrik schreibt



aber, was ist mit einer mineralischen Dämmung gemeint? Vielleicht Mineralwolle? Ist diese geplant oder bereits eingebaut?



Fugenmaterial



Auf jeden Fall auf weichen Mörtel (Kalk!) achten.



Frage an dasMaurer



Gibt es Langzeiterfahrung mit Quellbändern im Fachwerk? Sind diese Teile UV-beständig? Oder soll außen davor wiederum Fugenmörtel? Ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie das gehen soll - vor allem nicht bei verputzten Gefachen. Ich kenne bisher nur die schlechten Erfahrungen mit dauerelastischen Dichtstoffen aus der Kartusche. Ich bitte um Aufklärung, viele Grüße, Johannes Prickarz



Moinmoin, Herr Prickarz.



Ich habe diese Fugenbänder 1983 zum ersten mal verarbeitet. Bis heute hab ich noch nichts nachteiliges gehört. Diese Fugenbänder sind mit dem Kartuschenmaterial nicht zu vergleichen, da sie eine andere Funktionsweise haben. Sie werden in stark komprimiertem Zustand in die vorbereitete Fuge eingelegt und quellen langsam auf und pressen sich an die Fugenflanken. UV-Beständigkeit wird von den Herstellern garantiert. Es gibt diverse Farben, um eine Anpassung an den Verwendungszweck zu erreichen. Das ganze funktioniert auch bei Putz, man muss die Fuge nur sauber ausbilden. Genaueres gibts auf den Herstellerseiten bei illmod oder Hanno oder bei Ihrem Baustoffhändler, der müsste ebenfalls Unterlagen darüber haben. Optisch wirkts durch die Farbe wie eine Mörtelfuge und dürfte auch beim Denkmalschutz keine Probleme bieten.
MfG
dasMaurer