Heizungsrohre

08.02.2017 Rudolf



Seit ca. 2 Jahren bastle ich an einem alten Haus (Ferien/Wochenendsitz) herum. Aufgrund des langen und kalten Winters habe ich mir paar Gedanken zu den Heizkosten gemacht. Würde bei folgendem Thema euren praktischen Rat benötigen:
Heize (zentral inkl. Frostschutz auf 8 Grad) mit Öl und habe daneben noch Pellets und Holz (als Unterstützung bei Anwesenheit).
Durch das Haus sind Überputz die (Kupfer-)Heizungs-Rohre verlegt.
Infolge Trockenlegung (neuer Fußboden, mech. Sperre bei Natursteinmauer) ist die Luftfeuchtigkeit stark reduziert (von vormals 70% auf 40%). Habe ich früher immer geheizt, um die Schimmelbildung zu vermeiden, mache ich es eigentlich nur noch dem Frostschutz wegen. Trotz allerdem ist mein Öl-Verbrauch (ca. 1500-2000l pro Saison) fürs Wochenende zu hoch.
-Gibt es einen alternativen Frostschutz für die Leitungen (Wasser/Heizung) - ein Kollege hat von irgendwelchen Kabeln um die Rohre gefasselt??
-Da der Verputz bei den Mauern ca. bis halben Meter abgeschlagen ist, hat es Sinn meine Rohre für eine bessere Isolierung und Dämmung unter-putz zu verlegen?
- Lohnt sich eine Dämmung der außen-putz-verlegten Kupferrohe? Kann der Theorie nicht ganz folgen, da die Räume ja sowieso beheizt werden müssen.
- der Installateur hat mir vor Frostschutz in den Rohren abgeraten, er meinte, dies würde für die Rohre nicht ideal sein.

Für euren Rat oder Ideen bin ich euch sehr dankbar. Änderung des Heizrohstoffs kommt derzeit auch nicht in Frage.



Frostschutz



Hallo Rudolf
Rohre in die Wand legen verhilft nicht zu besserem Frostschutz.

Zur Energieeinsparung müßte das Gebäude gedämmt und ggf Fenster/Türen verbessert werden und nicht die Rohre.

Rohrdämmung verhindert nur unkontrollierte Wärmeabgabe der Rohre und konzentriert diese auf die Heizkörper, die geregelt werden können.

Nur wenn die Rohre in Bereichen verlaufen, die nicht erwärmt werden sollen ist die Rohrdämmung sinnvoll.

Es gibt elektrische Begleitheizungen für Regenrinnen, Fallrohre etc, wobei Strom aber als Heizenergie teurer ist als Öl und Pellets-
das ist also kaum sinnvoll.

Um Dämmung wirst du kaum herumkommen, um niedrigere Heizkosten zu bekommen.
Sorptionsfähige, kapillaraktive Materialien und Putze/Farben mit hohem PH-Wert verwenden, um Schimmel zu vermeiden, da bei sporadisch beheizten Gebäuden beim Aufheizen viel Kondensat anfallen kann.

Feuchtegesteuerte Lüftung ist evt auch sinnvoll.

Wie wurde die mech. Sperre bei der Natursteinmauer hergestellt?

Andreas Teich



Dämmung



Hallo Hr. Teich,
ja, eine Dämmung ist auch geplant. Kommt voraussichtlich dieses Jahr. Türe am Schluss, wenn die Arbeiter da nicht mehr ein und aus gehen. Von meinen Doppelfenster aus Holz möchte ich mich jedoch ungerne trennen - passen einfach zum Haus.
Habe mich letztlich für das Diamantseilverfahren entschieden (inkl. Mithilfe wegen Preis). War nicht so teuer und das Haus steht auch noch. Macht einen guten Eindruck bis jetzt.



Gebäude-Dämmung



Wenn die Doppelfenster ok sind würde ich die auch nicht tauschen. Allenfalls könnte über innen davorgesetzte Winterfenster nachgedacht werden.Dabei sollte aber die Himmelsrichtung, Verschattung etc berücksichtigt werden.

Wir hatten ja schon Kontakt gehabt.
Kannst du mir Infos zu deinen Trockenlegungsmaßnahmen mitteilen-in welchem Ort befindet sich das Haus?
Wurde die Wandfeuchtigkeit vor und nach dem Aufsägen gemessen?

mailadresse ist im Profil

Andreas