Fachwerkfassade freilegen

22.06.2009


Hallo allerseits

Folgendes Problem:

Ich habe ein ca 300 Jahre altes Fachwerkhaus direkt am Bodensee.Die Fassade (Giebel)besteht aus einer Fachwerkonstruktion die beim Abbruch von innen erst sichtbar wurde. Von aussen ist vor einigen Jahrzehnten eine Heraklithplatte (sauerkrautplatte) mit Styroporkern als Putzträger aufgebracht worden, Der Putz bröckelt oberhalb der Kellerkante ab. Ich habe die Befürchtung das die Feuchtigkeit nicht aus der Wand kann. Deshalb will ich das Fachwerk Freilegen um eventuelle Schäden zu erkennen. Danach entweder mit einem hinterlüfteten Holzschirm verkleiden oder am Liebsten offen lassen. Die Kellerwände die aus Seesteinen bestehen sind sehr nass und durch eine 10 cm dicke Wand aus Betonsteinen vorgemauert.

1. Sollte ich die Vormauerung im Keller abbrechen damit die Feuchtigkeit besser verdunsten kann
2. Nützt eine Abdichtung bzw. Drainage von aussen was und wie sollte die aussehen
3. Sollte ich die Sauerkrautplatten entfernen und wie soll ich danach vorgehen (Behandlung der Lehm/Stroh Gefache und des Gebälks)

Wäre für nützliche Informationen oder Kontaktadressen von Fachleuten dankbar



Ein Ferndiagnose ist



immer schwierig, vor Ort Begehung ist besser.
Aber ein ähnliches Bauvorhaben, wird gerade in der Nähe von Ostrach realisiert, dies kann auch besichtigt werden. Bei Interesse einfach melden.
Meine Daten stehen im Profil

Grüsse Thomas



Auf jeden Fall



sollte die Vormauerung im Keller entfernt werden, damit die Kellerwand abtrocknen kann.
Ob und wie eine Abdichtung von aussen sinnvoll ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und der geplanten Nutzung des Kellers ab.
Wenn der Fassadenputz bereits in Auflösung ist, sollte das Styropor gleich mit entsorgt werden, vermutlich sind bereits Schäden am Fachwerk vorhanden.
MfG
dasMaurer