Fragen zum Schaumglas - Materialien, Bezugsquellen

10.03.2014 IngoR



Hallo Ihr Lieben,
ich brauch mal ein paar Infos von euch. Ich will im Erdgeschoss den Fußboden sanieren. Der Raum ist rund 5 x 4 Meter groß.
Da keine Bodenplatte drin ist, will ich Schaumglas verwenden. Also, auf dem gestampften Boden muss ja ein Vlies, was für ein Vlies ist das? Anschließend kommt das Schaumglas, was verdichtet werden soll. Muss ich das mit einer Rüttelplatte machen? Ich glaube das die Küche im Nebenraum ganz schön am wackeln ist ;)
Danach kommt noch mal eine PE-Folie und danach dachte ich an eine Ausgleichsschüttung und Trockenestrich.
Habe ich was vergessen, muss ich noch was beachten?
Wo bekomme ich in Süd-Niedersachsen das Material und das wichtigste was kostet alles im durchschnitt pro Quadratmeter, bei einer Schüttung von ca. 15cm.

Danke und lieben Gruß

Ingo



Schaumglasschotter



Warum wollen Sie unbedingt dieses Material einsetzen?
Wieviel Aufbauhöhe haben Sie?
Was für ein Bodenbelag soll hineinkommen?
Wie soll der Raum einmal genutzt werden?





Ich habe rund 20 cm.
Der Raum soll als Büro genutzt werden.
Laminat will ich verlegen.
Warum das Material? - Es ist isolierend und lässt die Feuchtigkeit nicht durch.



Fußbodenaufbau



Bei 20 cm Aufbauhöhe kann das Material weder großartig dämmen noch die Funktion einer Abdichtung erfüllen.
Dafür ist es nicht geeignet.
Falls Sie mal auf nicht tragfähigem Baugrund eine Bodenplatte für ein Einfamilienhaus bauen oder ein unterirdisches Parkhausdeck überschütten müssen wäre das die richtige Wahl, aber nicht bei Ihnen.
Ich schlage ihnen folgende Variante vor:
Trennlage (Folie)
ca. 5 cm Betonsauberkeitsschicht, eben und waagerecht abgezogen,
Abdichtung aus Dichtbahn, Folie oder Dichtschlämme,
Wärmedämmung ca. 100 mm EPS/XPS,alternativ Holzfaserdämmplatten,
ca. 45 mm Zementestrich, alternativ Anhydritestrich oder Trockenestrichelemente,
Laminat auf Zwischenlage.





Was spricht denn gegen Schaumglas?
Ich sehe auch den Vorteil, dass man dies schnell umsetzen kann und den Raum bald wieder nutzen kann.





Da kam mir Herr Böttcher wieder einmal zuvor. Das würde ich ziemlich genau so ausführen. Von großer Wichtigkeit ist hier die erwähnte Dichtebene damit das Ganze nicht zu Schimmelzuchtanlage verkommt.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

P.S.: Laminat ist ein Mischprodukt aus mehreren Komponenten. Bei uns muss die Entsorgung bereits gezahlt werden.





Ja ok, mit dem Laminat stimmt. Wir haben schon oft über die Alternative Klick-Paket nachgedacht.

Aber warum kein Schaumglas?



Weil Herr B?ttger EPS/XPS Fan ist:-)



War ja nicht anders von ihm zu erwarten.
Schaumglas hat als Platte einen Lambda-Wert von 0,04-0,06 W/m*K, als Schotter 0,075, ist Verrottungsfest, Dampfdicht(sd 1500), Wasserdicht, als Schotter kapillarbrechend, kann als Platte in Hei?bitumen gegossen werden, ist Druckfest, nicht brennbar (A1) und wird aus Recyclingglas hergestellt. Als zu gut b?ttgerisch "bescheidener geht es nicht". Da lieber EPS, weil es B1 ist, aus Erd?l hergestellt wird , bei einem Brand ab geht wie Napalm, weil es bei Wasser absorptiv reagiert u.u.u.. Oder dann doch sogar Howeifa "Organic to Earth", weil sich Holz in Erdn?he so gut macht.



feuer



hallo

Wenn es mal im unter dem Estrich im erdberührten Bereich brennt!!!!!!!!!!!

Da unten nimmt xps erst schaden, wenn man schon ne gute Weile aus dem Haus sein sollte.

Und jaaa, man kann es so machen. Aber warum sollte man, wenns anders kostengünstiger und besser gedämmt ist.

Allerdings dauert es länger bis ein Estrich belegereif ist.



Fußbodenaufbau



Schaumglas in Form von Schotter wie es der Fragesteller einbauen wollte ist nicht dampfdicht, Spatzl.
http://www.u-wert.net/daemmstoffe/schaumglasschotter

Hallo Ingo,

Schaumglasschotter hat einen Lambda- Wert von etwa 0,12; EPS von etwa 0,04. das bedeutet das sie die dreifache einbauhöhe brauchen um den gleichen Dämmwert zu erreichen wie mit EPS oder XPS.
Wenn Sie unter einer Bodenplatte ohnehin einen halben oder ganzen Meter Boden zur Stabilisierung austauschen müssen ist das kein Problem, da fällt die Dämmung nebenbei mit an.
Aber bei 20 cm zur Verfügung stehender Aufbauhöhe und Ihrem geplanten Aufbau käme ein U- Wert von etwa 0,45 heraus. Das ist über dem Grenzwert der ENEV. Die von mir vorgeschlagene Variante ist weitaus besser in der Dämmwirkung und liegt im Bereich der ENEV.
Ihr Aufbau ist zwar theoretisch möglich aber problematisch in der Durchführung.
Ein Geotextil brauchen Sie unten nicht,das wird keine Baustraße. Besser ist es wenn sich der Schotter mit dem Planum verzahnen kann. Das Verdichten selber und dabei auch noch die Schaffung einer ebenen, waagerechten Fläche mit Toleranzen im Bereich 1 oder 2 Zentimeter hinzukriegen wird schwierig. Ein dampfdichte Folie da draufzupacken geht nur wenn Sie ab dann über der Fläche schweben denn die Folie wird schnell beim Darüberlaufen perforiert. Eindiffundierenden Wsserdampf sehe ich da nicht als Problem, wohl aber das Einrieseln der Ausgleichsschüttung wenn die nicht gebunden ist. Das alles ist auch nicht gerade billig dafür problembehaftet.

Wenn Sie ein Zeitproblem beim Einbau haben und konsequent im Trockenbaubereich bleiben wollen gehen auch Foamglasboards in Feinsandausgleich und in Verbindung mit Trockenestrichelementen; allerdings sollte das besser ein Fachmann einbauen (damit bist Du nicht gemeint, Spatzl!).

http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/fussboden-aufbauen-219760.html



Klaro



Das Styro ist ja nicht einmal Wärmebeständig. Haben sie eine Ahnung was für Temperaturen bei einem Wohnraum-Brand entstehen können? Bei einem Rohrbruch im EG oder anderen unerwarteten Sachen sieht`s bestimmt auch gut aus für´s Styro.
Bei einer homogenen, in Bitumen eingegossenen Foamglas-Platte hat man keine Not.
Aber ist schon Klar, ihr habt das schon immer so gemacht. Ist ja ein toller Baustoff das Styro. Was kann der eigentlich außer dämmen? Was ja beim Fußboden total viel Sinn macht!!!!!! Da ja über den Fußboden ganz ganz ganz viel Wärmeverluste entstehen.



Hasimausi Böttger



1. als Schotter 0,075
laut Thermopor und Technopor siehe oben!!!
2. Als Platte 0,04-0,06 als nicht wesentlich schlechter wie EPS
3. hast du mal deine 0,04 auf 10cm deiner Schichtstärke gerechnet? Da kommste nicht auf 0,35 laut ENEV
4. Platte in Heißbitumen ist Dampfdicht Schnucki!!
5. Mach mal dein Styro, Miwo, Ytong und Gips-Kram, eben das was einem Fachmann wie dir würdig ist.
6. Erwartet man von eimem Mäuer eh nichts anderes.



Der Typ ohne Ahnung,



Würde also Heißbitumen auf den anstehenden Boden gießen und die Schaumglassplatten so rein legen....?

Ahnungslos aber anonym....

Mfg Danilo



Verdammen



Das Verdammen von EPS & Co. als erdölgeprägt und gleichzeitige Propagieren von Bitumen mit hochenergetisch-fossil recycletem Glas ist eigenartig...
Und mich KOTZT ES EHRLICH GESAGT an, wenn von ständig wechselnden ANONYMEN accounts aus einfach nur BLABLABLA kommt...

MfG,
Sebastian Hausleithner





Schaumglas an sich ist dampfdicht, der Schotter jedoch nicht. Als Vlies eignet sich ein gewöhnliches Geovlies ab ca. 150g/mq.
Die Variante mit Trockenestrich wird nix ohne Dampfsperre und Dampfsperre wird nix pur auf Schaumglasschotter.

Mein Dielenaufbau sieht wie folgt aus:
WU-Beton armiert 8cm , PE Folie als Trennlage, Geovlies, Schaumglasschotter 18cm verdichtet, Geovliess, Sand 1cm Stampflehm ca. 40mm, gewachsener Boden.

Bezugsquellen per PN.

Gruß
Selle



...



@ Danilo. Das hat keiner behauptet.
@ SH. Ich hätte nicht erwartet das ich ihnen erklären muss, das Bitumen zum einem als natürlicher Stoff ein vorkommen hat und zum anderen ein Abfallprodukt der Rohöldestillation ist. Des weiteren erfreuen sich Produkte wie natürl. Bitumen und Teere (Holzteer)seit tausenden Jahren an großer Beliebtheit.
Herr IngoR fragte ob er Schamglas als Material verwenden könne. Anstatt dies zu bejahen, wurde gefragt warum dieses Material und zum erstaunen wurde ihm EPS/XPS empfohlen und über die ENEV gefaselt, die man selber mit den empfohlenen 10cm EPS mit 0,04 W/m*k nicht einhält, denn U = 0,375 IST und 0,35 SOLL!! Dem noch nicht genug des Guten, wird noch "HOWEIFA" ein organisches Material aus Holz in Erd- Bzw. Bodennähe empfohlen. Was soll das?

Da gibt es ein Produkt namens Schaumglas, welches als "z.B. Schotter" dämmt, es ist dazu, verrottungsfest, druckfest, kapillarbrechend, A1, hydrophob, säurebeständig, leicht und gegen Mäuse positiv. Also so ziemlich alle guten Eigenschaften in sich vereint die dafür nützlich sind. Doch die große Weisheit empfiehlt statt dessen EPS/XPS. Da stellt sich schon die Frage von Ahnung und Fachmann.
Schlimm genug das solche Empfehlungen von einem Sachverständigen kommen. Ich Schäme mich dafür.

PS:@SH
Sie Kotzt es doch nur an, weil sie selber kein Fachmann sind, sich aber profilieren wollen obwohl sie von Baukultur null Plan haben.





Ich liebe Diskussionen :)

So, ich habe mich für Schaumglas entschieden.
Warum? Es erfüllt das, was ich will und dazu ist es Umweltfreundlicher als Styropor.
Ich nehme Öko-Strom, kaufe Bio-Produkte und nehme dann Styropor???
Nein, geht nicht. Dazu kommt auch noch ein Argument, was hier nicht aufgeführt wurde. Das sind die Weichmacher, Lösungsmittel in Materialien wie Kunststoffe, die sich gleichmäßig im Raum verteilen.



Wenn man



... mit "Abfallprodukt der Rohöldestillation" ein Recycling-Produkt der "modernen" Wegwerfgesellschaft gebundenes hochenergetisch aufbereitetes Material als "Baukultur" bezeichnet, dann kann man auch Antibiotika allgemein als Naturmedizin betiteln...
Kokain ist auch rein pflanzlich...

MfG,
Sebastian Hausleithner



@Sebastian Hausleithner



Was würden sie denn vorschlagen?
Schaumglas kann aus allem anfallenden Recyclingglas hergestellt werden und ist immer wieder recycle- und einschmelzbar (zumindest als Schüttgut)und damit immer wieder verwertbar. Man kann dafür Mehrwegflaschen oder altes Fensterglas herzunehmen. Ich kann mir auch kein Haus vorstellen, welches voll mit dem Zeug eingepackt ist, aber als Bodendämmung ist es ideal, denn es vereint "dafür" mind. 10 positive Eigenschaften in sich bei denen man sonst mehrere Baustoffe benötigen würde. Ich denke auch eher ÖKO, doch ich glaube kaum, das sie ohne Fensterscheiben wohnen, und Ihre Getränke im Tonkrug holen! Oder?



Schaumglas



Mein erster Einsatz von Foamglas bei einem Bauvorhaben war 1992 in Halle.
Im Unterschied zu Dir, Spatzl, kann ich mir denken das jemand der mit einem Rüttler verdichten will damit keine Platten meint.
Was hast Du eigentlich 1992 gemacht?



Er schrieb aber,



" Anschließend kommt das Schaumglas, was verdichtet werden soll. Muss ich das mit einer Rüttelplatte machen? Ich glaube das die Küche im Nebenraum ganz schön am wackeln ist ;)"!!!

Er stellt die Frage!! Zwischen Frage und Aussage besteht ein kleiner Unterschied. Das habe ich 1986 gelernt. Hätten sie auch mal besuchen sollen so eine Schule, dann würde das erfassende Lesen besser Klappen. Schnucki!
Haben sie denn Herrn IngoR darauf hingewiesen, dass es Foamglas auch als Platte gibt? Nein haben sie nicht, sie haben EPS/XPS empfohlen.
Sie stapeln ganz schön hoch mein Lieber! Denn das was sie so schreiben deckt sich nicht mit dem wie sie sich darstellen. Und ihr Alter sagt über Können und Wissenstand gar nichts aus. So viel Zeit wie sie hier in diesem Forum verbringen und schreiben, sieht es aus als wenn sie sehr wenig Aufträge hätten.



Schaumglas



Gerade WEIL ich so viel Zeit hier im Forum investiere HABE ich viele Aufträge und gut zu tun.
Das klappt natürlich nicht wenn man sich in der Anonymität versteckt und statt Leuten zu helfen ideellen Unrat verteilt.



@Spatzl (Beitrag gelöscht)



Bewahren Sie die Contenance und bleiben Sie höflich.





Ich will mal so sagen, das alter sollte wirklich nicht viel aussagen. Jemand der frisch von der Fachschule kommt kennt ggf. neuere Techniken und Baustoffe.
Jemand der Älter ist hat die Lebenserfahrung.
Dies ist erst einmal grundsätzlich in jedem Beruf so.
DI Frage, die ich mir stelle ist, ob ich in Zukunft überhaupt noch hier eine Frage einstelle.
Ich habe mich über das Baumaterial vorab informiert und meine Frage steht gaaaaanz oben. Ich habe nun die Change 20cm Schaumglas einzubringen. Es wird mit der Rüttelplatte verdichtet. Anschließend noch mal Filz. Danach kommt ein ausgleich, dann der Trockenestrich.

Meine Persönliche Meinung ist, dass Styropor als Baumaterial ausgedient hat!



Mir kommen die Tränen!



-allerdings sollte das besser ein Fachmann einbauen (damit bist Du nicht gemeint, Spatzl!).

-Und mich KOTZT ES EHRLICH GESAGT an, wenn von ständig wechselnden ANONYMEN accounts aus einfach nur BLABLABLA kommt...
-Im Unterschied zu Dir, Spatzl, kann ich mir denken das jemand der mit einem Rüttler verdichten will damit keine Platten meint.
Was hast Du eigentlich 1992 gemacht?
-ideellen Unrat verteilt.

Und das nennen sie höflich Herr Fachwerk.de?!!

Wenn ihr fachlich nicht mehr weiter wist hilft Papa und löscht! Zensur? Das kennt man eigentlich wo anders her!!



ich kann es nicht lassen



Auch ich hatte mich schon ?ber den Bodenaufbau informiert. Damals hatte ich das Gef?hl, dass Schaumglass ?ber keine Lobby verf?gt. Trotzdem habe ich mich f?r Schaumglas und gegen Styropor entschieden.

Ich teile Euch in ein paar Jahre gerne meine Erfahrungen mit.

Aber ich finde es sehr schade, dass aus einer einfachen Frage ein solch niveauloser Disput entsteht und ich finde es auch schade, dass Mann/Frau anonym (nicht angemeldet) teilnehmen k?nnen. Egal welche Meinung, aber habt doch den Mut und steht zu Euren Aussagen.

Nicole



Schaumglasschotter



früher haben wir Bodenaufbauten mit solchen Eigenschaften aus gebrochenem Hartgestein und darauf einer Schicht mit Blähton (mit Trasskalkmilch gebunden) hergestellt. Das geht natürlich nicht bei einer Aufbauhöhe von 20cm. Schaumglasschotter ist da schon gut. Den Qubikmeter gibst da schon für ca. 100€ inkl. MWST. Das macht ca. 20 €/m² und die EnEV ist da auch nicht allzuweit entfernt. Auch auf Folien oder andere Sperren kann da verzichtet werden. Wenn du z.B. mal bei Geozell anfragst wirst du, unter der Hand, die gleiche Auskunft bekommen. Obwohl bei den Verarbeitungsrichtlinien immer eine Folie eingebaut wird, wird auch darauf hingewiesen, dass die Aufbauten den Erfordernissen angepasst werden können. Da verschaffen die sich aber nur Rechtssicherheit, da Sperren z.B. laut DIN für Fußbodenaufbauten vorgesehen sind.



Hallo



Ich finde es mal wieder toll welche Diskussion ausgelöst wird wenn es um ein wirklich tolles material geht. Wer hat Schaumglasschotter verbaut? Also ich und auch weitere Kunden von mir die sich für dieses material entschieden haben sind beeindruckt.
Liebe Grüße
Die Lehmschwalbe
Ralf
PS ich wenn du bei wenn du bei Schaumglas bleiben willst, Ich kann es dir besorgen und einbauhinweise aus erster Hand Liefern und stehe gern zur Verfügung bei weiteren Fragen.
http://www.lehmschwalbe.de/Laden/schaumglasschotter/index.html



Werte Nicole,



ihr Unbehagen ?ber den Tatbestand meiner Anonymit?t verstehe ich in gewisser Weise und bitte um ihre Nachsicht.
Wie man in dem Thread feststellen kann obliegt das Forum der Zensur und der einseitigen H?flichkeit. Dies ist schon h?ufiger vorgekommen und auch der Grund der Anonymit?t, die nicht immer bestand!
Auch unser Unternehmen ist im Altbausektor angesiedelt. Speziell in der Restaurierung. Unser Hauptgesch?ft liegt in der Restaurierung von historischen Profan- u. Sakralbauten. Wir besch?ftigen Zimmerleute, Dachdecker, Maurer/Putzer und Steinmetze. Als Partnerunternehmen haben wir ein Kunst und Kirchenmaler, eine Kunstspenglerei und einen Kunstschmied.
Unser Leistungsspektrum umfasst Bestandsaufnahmen, Befunduntersuchungen, restauratorische und denkmalpflegerische Konzeptionen sowie deren fachliche Ausf?hrungen.
Wir haben einen ausgezeichneten Leumund beim LfD und stehen auch dort gern fachberatend zur Seite.
Deshalb f?llt es mir sehr Schwer, das gestehe ich zur meiner Last auch ein, die Beherrschung zu bewaren, wenn es darum geht fachliche Belange zu vertreten.
Es tut mir in der Seele weh, wenn Sachverst?ndige, wie Herr B?ttger einer ist, Ytong f?r Fachwerkausfachungen empfehlen, EPS o. Howeifa f?r EG Fu?b?den vorschlagen,
wenn sie sich nicht vorstellen k?nnen das es auch eingeschossene und nicht nur durchgeschossene DB im Gescho?bau gibt, sich aber selber als Fachwerkexperte f?r Fachwerke bezeichnet, wenn er behauptet, dass es nur zweischaliges Bruchsteinmauerwerke gibt, es aber im Fr?hmittelalter die Regel war Tonnengew?lbe einschalig einzubringen, wenn ihm andere Fachleute (z.B Herr Emzet) meine Aussage best?tigen und er sich trotz alle dem noch als der Schlauere hinstellt, wenn er die Zeitepoche der salischen Romanik in die Gotik legt, wenn er historische Holzkonstruktionen des b?uerlichen Raumes aus dem 17.Jh als falsch hinstellt, obwohl er den historischen Grund der Bauweise nicht in Betracht zieht bzw. gar nicht kennt. Wenn man sich aber gegen all diese Sachen stellt und auch mit der selbigen zynischen und teils beleidigenden Art und Weise wie es ein Herr B?ttger selber gern tut schreibt, wird durch Herrn St?pler fein gel?scht.

In Persona bin ich Restaurator i.H. und Handwerksmeister zweier Handwerke

Vielleicht haben sie nun etwas mehr Verst?ndnis f?r meine Anonymit?t.



Ach herjeh!



Ronny, bleib mal auf dem Teppich. Es ist nicht Dein Fachwissen, sondern Deine cholerische Form der Kommunikation.

Das wird auch nicht besser, wenn Du jetzt die - ganz einer Zensur widersprechenden - Möglichkeit nutzt, Deinen guten Namen zu verstecken und anonym hier das Rumpelstilzchen spielst.

Und gleich vorweg: obiger Absatz ist höflich formuliert!

Hartmut



Umgangston



Zu unserem Verhältnis empfehle ich Dir Ronny, erst zu lesen was ich geschrieben habe und dann zu antworten.
Aktuelles Beispiel: Eine Bruchsteinwand ist kein Tonnengewölbe.



Es



wissen doch alle trotz deiner Anonymität wer du bist,ist das dann nicht n bisschen schwachsinnig?





dieses wei? steht ja au?er Frage. Die anderen ?bernehmen es nur. Ob anonym oder offen ?ndert an der fachlichen Kontroverse nicht?s. Es ist schon merkw?rdig, dass Art und Weise von Kommunikation denen vorgeworfen wird , die mit Herrn B?ttger im Disput stehen. Und da schein ich ja nicht der einzige zu sein, wenn man sich mal die Threads der letzten Monde zugrunde legt. Das sie, Herr St?pler, ihr Zugpferd nicht r?gen, trifft da bei mir sogar auf Verst?ndnis.
Vielleicht ist es ihnen auch aufgefallen, dass bei meiner Kommunikation in der Regel Anreden mit sehr geehrte, Werte, Vor- und Zunamen, Herrn, Frau oder dem Personalpronomen Sie Verwendung finden. Dies ist bei mir Ausdruck von H?flichkeit und Respekt. Was ich von ihnen auch erwarte! Ausnahme ist das "Hasimausi B?ttger", welches seiner sehr h?flichen Anrede Spatzl geschuldet war.
Des weiteren bin ich auch nicht der Ansicht, dass von mir ideeler Unrat verteilt wird, denn sonst w?rden nicht weitere 5 Kommunikanten dieses Threads meine Ansicht teilen.



Freies beschimpfen.



Ein nicht unerheblicher Vorteil des anonymen Herumbellens liegt darin, dass Tante Google und andere Suchmaschinen den Nachnamen des Schreibenden nicht mit dessen Beiträgen verknüpft.

Somit schadet solch ein rumgemähre auch nicht dem Geschäft. Viele potentielle Kunden informieren sich zunächst im Internet über evt. zu beauftragende Firmen / Unternehmer und versuchen über deren / dessen Auftritt und Hinterlassenschaften im Internet einen Eindruck hinsichtlich fachlicher Eignung und Seriosität zu erlangen.
Mit der Technik des anonymen Schreibens also bleiben eventuelle Beschimpfungen, Bedrohungen, Bezichtigungen, niedergeschriebener fachlicher Unsinn, sprachliche / orthographische Unzulänglichkeiten, offensichtliche Fehleinschätzungen und sonstiger wie im Dunning-Kruger-Effekt beschriebener Muster auf der Plattform auf der sich der Schreiber katatonisch abreagierte zurück und landen nicht auf seinem digitalen "Seriositätskonto". Die oft beklagte Anonymität kann somit auch ganz schön sein.

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Nochmal zurück zur Urfrage, denn der Punkt mit der Rüttelmaschine wurde noch nicht beantwortet:

Generell zum Einbau von Schaumglasschotter
Zum zu erwartenden höchsten Grundwasserstand ist ein ausreichender Abstand einzuhalten, der in der Regel über 50cm hierzu liegen sollte.
Der Aushub und dessen Planum sollte auf durchgängig gewachsenem Boden entstehen. Auf dem so erstellten Planum ist ein Geotextil als Trennlage zu verlegen, das einen ausreichenden Überstand hat um das Geovlies nach dem Verdichten auf den Schaumglasschotter einzuschlagen.
Anschließend wird der Schaumglasschotter auf die Vlieslage gebracht, verteilt und mit einer leichten Rüttelplatte verdichtet. In der Regel ist die Verdichtung bei einer Volumenreduzierung von etwa 1,3 : 1 ausreichend. Bei statisch beanspruchten Systemen ist ein Nachweis zu führen. Bei größeren Flächen wird gewalzt, nicht gerüttelt.
Anschließend wir das überstehende Geotextil auf die fertige Glasschaumschotterschicht eingeschlagen und diese mit einer Trennlage abgedeckt. Deren Aufgabe ist es zu verhindern, dass Prozesswasser aus dem Gießvorgang nicht in die Schotterlage gerät. Anschließend erfolgt das Gießen der Platte.
Soll anstatt einer gegossenen Platte ein Bodenaufbau für einen Dielenboden hergestellt werden oder mit Trockenestrichelementen weitergebaut werden, muss unter diesen Konstruktionen eine dampfdichte Lage eingebaut werden. Sonst beginnt irgendwann die Pilzzucht. Der Schaumglasschotter ist zwar kapillarbrechend, nicht aber in der Lage Wasser in der Dampfphase aufzuhalten.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



SGS



Habe nur mit Schottter Erfahrung,stell mir aber vor das eine leichte Platte(90kg) es nicht schafft ,20cm SGS in einem Rutsch zu verdichten,immer lagenweise einbauen und verdichten.

Grüße Martin





Die Platte sah ich bei 100 bis 120 kg. Lagenweiser Einbau ist – wenn ich mich recht entsinne – erst ab 30cm Aufbau nötig, dann aber in Lagen nicht unter 15cm, bei Interesse kann ich das mal nachblättern.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Würdet Ihr



wirklich mit einer Rüttelplatte in einem bestehenden Haus /Fachwerkhaus? mehrfach im Erdgeschoß umherfahren und den Schotter verdichten???

Ich hätte da etwas Bange vor...

Mit Grüßen
Danilo



Yepp...



Danilo, jetzt hat das mal jemand kapiert und reflektiert. Die "Grundsatz-Diskussion" ist keine... es geht um die Praxis...
Ich wünsch auch viel Spaß beim Howerbowern mit der Platte da auf den 20 Quadradmetern bis die Küche bebt... EPS ist "Out", "GSS" ist in, Bitumen gebunden... Es lebe die Baukultur im Sinne der krassen Unterscheidung von Romanik zur Gotik...
Und ich will mich natürlich nur profilieren, ohne eine einzige geschäftliche Adresse zu hinterlassen, wobei meine Kompetenz natürlich angezweifelt wird, während die eigene Qualifikation" erwähnt wird... ach lassen wir's

MfG,
Sebastian Hausleithner



Genau Herr Struve!



Und keiner, der das Zeug jemals verarbeitet hat, fährt im Raum mit der Rüttelplatte direkt auf dem Schotter, sondern mit Gummi auf einer Druckbohle oder Werkstoffplatte.
Denn Schaumglasstaub ist ohne Maske und Augenschutz schwer zu ertragen.
Daran erkennt man wer es schon verarbeitet hat. Es kann natürlich sein, dass 1992 das noch nicht bekannt war.

Werter Herr Hausleithner,
soviel zur Praxis! Ich hatte ja keinen Schimmer das sie in ihrer Berufung so viel Praxis mit Schaumglas haben. Sorry





Zum Thema Rüttelplatte ist mir eingefallen, dass wir im letzten Jahr aufgrund eines Wasserrohrbruch vor unserem Haus schachten mussten. Hier wurde anschließend alles neu angefüllt und verdichtet. Die Rüttelplatte ist direkt am Haus am Küchenfenster lang marschiert und das Haus steht noch. Also werde ich es auch im Haus durchführen.
Ich werde natürlich nicht 30cm aufschütten und dies auf ein Schlag verdichten, sondern nach und nach.



Zum Glück



... kam weiter oben der Hinweis auf einen "Fachbetrieb", damit sind alle fein raus...
Bleibt festzuhalten, dass März 2014 wohl nicht posthum als Datum des Paradigmenwechsels zum Zeitalter der "ökologischen" Bodendämmung hin erklärt werden wird...





Zum Thema Fachunternehmen bin ich auf der sicheren Seite ;)

So habe ich alle Fachkräfte in der Familie und die ist nicht klein. Allerdings mein Schwiegervater als Maurer kennt Schaumglas NOCH nicht. Ist aber neuen eher aufgeschlossen als viele andere.
Ist nicht das erste Haus was gebaut bzw. modernisiert wird.



Ist es wirklich n?tig?



Diesen Kleinkrieg auf der Frage von Ingo auszutragen?

Ich bin Fan von Schaumglass-Schotter. Ich habe schon viele gute Tipps, Informationen und Erkl?rungen - direkt und indirekt - von Georg Boettcher und Sebastian Hausleithner und auch von vielen Anderen erhalten. Ich bin nicht immer der selben Meinung wie einige "Fachleute" hier im Forum.

Ich bin keine Fachfrau!!!

Aber ich schlage mich seit nun fast einem halben Jahrhundert mit viel gesundem Menschenverstand durchs Leben - Kann ein Mensch ?berhaubt ?ber gesunden Verstand verfügen?
-und bin bis jetzt ganz gut damit gefahren.

Ein Anonymer Ronny schreibt, was er alles für kann und gelernt hat. Vor kurzem wurde Georg Boettcher getadelt, weil er mit seinen Diplomen und Titeln gep.. hat.

1. Ich finde es störend und vollkommen deplatziert, wenn ein solcher Kleinkrieg ausbricht, nur weil nicht alle der gleichen Meinung sind.

2. Wenn schon Krieg, dann bitte offen und ehrlich dazustehen.

3. Ich w?nsche mir, dass diese Kriege auf dem bilateralen und nicht trilateralen Weg stattfinden würden. Also z.B. über das Gästebuch.

4. Es passt zu Eurem politischen Verhalten, dass Deutschland zur Zeit der Schweiz gegenüber an den Tag legt. Schlimmer als im Kindergarten! Nicht Sachlich und nicht Lösungsorientiert! Nicht überlegend, weshalb funktioniert etwas beim Andern was meiner Meinung nach überhaupt nicht funktionieren kann?

Das hat mich heute immer wieder beschäftig und danke, dass ich mir das jetzt von der Seele geschrieben habe.

Ich wünsche allen Foren-Benutzern einen wunderschönen Freitag und ein noch schöneres Wochenende.
Nicole



@OlliStruve



finde ich auch. Weiste noch...Beitrag: Wasserführung am Gebäude vol. 1und 2. Da haben wir uns ganz schön in die Haare bekommen. ich habe reflektiert und mittlerweile eine tolle Lösung gefunden. Und siehe da, in einigen der letzten Beiträge vertreten wir ähnliche Vorgehensweisen. Das fördert Sympatie, so können Kleinkriege in Foren doch auch positiv sein.

Mit freundlichen Grüßen
Emzet