Bitte um Beurteilung

23.06.2011



Liebe Fories, hier einmal ein Foto der Fachwerk-Aussenwand auf der Nord-West Seite des Hauses und ein Foto von Innen poste ich gleich noch nach. Alte Ziegel raus und neue (evt.Lehmziegel) rein? Nur die Risse neu verputzen? Fachwerk, behandeln, ersetzen?

Hier gab es gemäss Vorbesitzer eine undichte Dachstelle, die geflickt wurde, an die glaube ich aber weniger. Das Zimmer ist jetzt trocken... bis vielleicht der nächste starke Regen kommt und gegen die Wand drückt???

Ich persönlich würde so vorgehen: Aussen Holz behandeln (muss noch herausfinden, womit), Risse verputzen, Innen eventuell vorhandenen losen Putz abklopfen und Kalkdämmputz + Kalkfarbe drauf... das klingt fast zu einfach. Ist es das?

Ich bin gespannt auf Nachrichten :-)





Das ist Foto Nr. 2





Ich würde die alten Steine rausnehmen, Holz auf Schäden untersuchen und gegebenenfalls tauschen und dann die Gefache mit den alten Steine wieder ausmauern

Grüße
Oliver Struve

[pubimg 19402]



bei



dem Dachüberstand (ist bei dem Foto nur zu schätzen) dürfte Regen auch nicht so oft anschlagen, hier könnte Kondensat von Innen auch eine Befeuchtung verursachen.



Kleine Lösung



Wenns dann die "Kleine Lösung" sein soll, würde ich das Holz, wenn überhaupt, mit einer Lasur behandeln.Vorher natürlich die Fugen ausbessern. Innen könnte man über Calcium- Silikatplatten nachdenken, da auf dem Foto ja schon ein Schimmelschaden zu sehen ist.

Gruß Uwe



Schlagregen



Hallo,
für mich sieht es so aus, als wenn der Dachüberstand max. das Rähm sowie die oberen Bereiche der Streben und Stiele schützt.

Aber zum Wesentlichen:
Sie haben hier ein Außenfachwerk mit Ausrichtung Nord-West in einer Gegend mit der höchsten Schlagregenbeanspruchungsgruppe III (Harz). Da kann es nur eines geben: das Fachwerk verkleiden.

Wenn es sich gar um Nadelholz handelt, werden bei dieser Schlagregenbeanspruchung sicher Schäden an den Fachwerkhölzern vorhanden sein. Und wenn ich die Bleche sehe, denke ich, dass man unter diesen zuerst gucken sollte.

Gruß aus Braunschweig
Boris Blenn