Welches Holz für den Boden des Spitzbodens ?

29.09.2009



Hallo zusammen,

wir ziehen in ca 6 Wochen in unser neues Eigenheim und müssen bzw. wollen den Spitzboden als Abstellfläche und später vielleicht als zusätzliches Zimmer nutzen.

Meine Frage bezieht sich auf die verschiedenen Möglichkeiten den Boden zu verlegen.

Was wäre hier besser ? OSB Platten oder Rauspunddielen ?

Haben leider von der Materie wenig Ahnung und somit erhoffe ich mir hier ein wenig Hilfe.

Gruß

Sascha



Rauhspund!



Hier ist ein Rauhspund die optimale Lösung.
24er, doch eher 28er wählen.
Langlebig, atmungsoffen (OSB ist dampfdicht!!!!) und u.U. auch mit Anleitung im Selbstbau zu verlegen.
Vielleicht einmal die FA. Restauratio kurz per Telefon anfunken.

Grüße in den Bau,
Udo Mühle



Was habt ihr denn jetzt?



Offene Balken mit was dazwischen?
Betondecke?
???

Gruss, Boris



Deckenaufbau



Die Decke ist mit Regipsplatten verbaut. Darüber befindet sich diese Folie und darüber die Dämmung. Oben auf dem Spitzboden sieht man also nur die Dämmung zwischen den Balken.

Gruß

Sascha



Wenn da oben mal ein Zimmer sein soll....



dann wollt Ihr später bestimmt mal dämmen.

Zur Zeit ist der Spitzboden kalt. Deshalb ist es gut, wenn Ihr etwas offenporiges oberhalb der Dämmung anbringt. Genau das, was Udo Mühle empfohlen hat: Rauhspund ist da die richtige Lösung.

Langfristig gedacht wäre es von Vorteil, wenn Ihr diesen gleich so anbringt, dass er eben ist.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Masse fehlt auch!!



Hier fehlt auch die Masse in der Balkendecke.
Wenn unterseitig die Rigipsplatten montiert sind und auf der Bodenebene sich bewegt bzw. gelaufen wird, dann kann es zu Schwingungen kommen, die die Plattenstöße reißen lässt.
Hier gehört eine Masse zwischen die Balken auf einen Blindboden, keine Folie dazwischen, sondern ein Rieselschutz.
Ist die Folie bei Euch fachgerecht verklebt und allseitig an allen Bauteilen strömungsdicht verklebt worden?

Wenn nicht, säuft Euch die Dämmung ab!!!!!!!!!!!

Handwerklicher Gruß,
Udo



Da dat Ding



von unten bereits mit Folie abgedichtet ist, könnt ihr also auch 22er OSB nehmen - is wesentlich schneller & fugenfrei verlegt, aber nicht so schön.

Was für ne Dämmung habt ihr?

Gruss, Boris



Und wer unterschreibt, dass die Folie konvektionsfrei eingebaut wurde...?



@Boris
Wenn der Ausbau und damit die Dachdämmung bald ausgeführt werden, dann kann man das wagen. Aber wer will denn die fugenfreie Verlegung der Folie garantieren? - Ich würde das Verlegen der OSB-Platten als ausführende Firma nicht risikieren - zumal die Ausführungsqualitäten bei dem Einbringen der Folie nicht nachvollziehbar sind.

@Udo
Bei der Masse würde ich bedenken, dass es sich um einen Spitzboden handelt. Das Kehlgebälk hat da statisch schnell seine Grenzen erreicht.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



@Frank



Berechtigter Einwand - aber falls da mit Glaswolle etc. gedämmt ist, krieg ich die OSB besser Dicht und hab nicht nach einem Jahr durch die Schwundfugen der Dielen diesen "herrlichen" Nebel bei jedem Schritt.... für Teppich, Parkett, Linoleum hab ich nen geigneteren Untergrund.

Wenn drunter kein Bad/Küche ist und Sascha täglich lüftet, sehe ich das mit der Feuchte nicht so dramatisch - die Dichtigkeit der Folie sollte man vorm zubauen natürlich kontrollieren.

Gruss, Boris