Förderungen

07.08.2006



Innendämmungen mit Lehm und Rohrdächer scheinen sinnvolle Konstruktionen zu sein. Soweit ich die Forumsbeiträge bisher verstanden habe, erreiche ich damit aber nicht die werte der Wärmeschutzverordnung. Kann ich trotzdem Förderungen z.B. der KFW erhalten?



KfW Förderungen gibt es



für die verschiedensten Massnahmen. Ich empfehle ihnen eine Beratung durch einen Energieberater. Adressen findet man vielleicht hier im Marktplatz, bei den Ingenieurkammern und evtl. unter den Baubiologen (www.baubiologie.de).
Auch eine Schilfdämmung mit Lehmputz kann gefördert werden, wenn sie in ein Gesamtpaket passt.



Förderung



Ja, aber die Restschulbefreiung von ich glaube 5% fällt flach. Wir erreichen auch nicht die Werte, da das Haus aber bis dato mit Holzöfen beheizt wurde und überhaupt nicht gedämmt war, haben wir die Förderung aus dem CO2-Programm erhalten.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Energieberater



kann man getrost vergessen. Was der uns alles empfohlen hat - das hätte sich in 50 Jahren nicht armortisiert, den gesamten Umbau um ein Vielfaches verteuert.

Energetische Verbesserungen sind ja in Ordnung, wenn man sie denn auch bezahlen kann. Allein die Dämmung der Außenwände hätte bei uns minimal 20.000 EUR mehr gekostet. Zusätzlich für ca. 30.000 EUR neue Iso-Fenster.

Wie viele Jahre kann ich dafür einen geringfügigen Mehrverbrauch mit meiner Holzheizung in Kauf nehmen? Das erlebe ich nicht mehr. Ich erlebe schon die Armortisierung der Dämmung der Dachfläche für rund 15.000 EUR und den Einbau der Kastenfenster für rund 8.000 EUR nicht mehr ...

Das Ganze ist ein Rechenexempel, und das sollte man 10 mal rauf und runter rechnen bevor man sich entscheidet. Das KfW Programm "Wohnraum Modernisieren" war für uns die richtige Wahl. Für die Anschaffung und den Einbau des Holzvergasers inkl. der Heizleisten hätten wir auch noch den CO2-Kredit in Anspruch nehmen können.

Grüße



@ Ulrike Nolte



ein schlechter Energieberater und dann darauf schließen, dass man einen ganzen Berufszweig vergessen kann? ...
Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit gehört selbstverständlich zum Aufgabenbereich des Energieberaters. Und auch die Form der Heizung sprich 1. die ökologische Bewertung des Brennstoffes, wie auch die Kostenseite des gewählten Brennstoffes gehören zu jeder Energieberatung.



@Herrn Heim



Nicht einer, sondern 3.
Wenn wir all das gemacht hätten, wozu uns geraten wurde, wäre das Ganze mindestens doppelt so teuer geworden. Wozu? Das Haus ein Denkmal und soll erhalten werden. Wirtschaftlichkeit steht dabei ganz oben.
Grüße



@ Ulrike Nolte



3 Energieberater? Wo wurden die denn gesucht und gefunden?
Gute Energieberater, die sowohl die Wirtschaftlichkeit, wie auch die Gebäudequalität berücksichtigen kenne ich etliche.

Ob Wirtschaftlichkeit an erster Stelle steht ist natürlich eine individuelle Entscheidung und kann nur den Wärmeschutz und die Haustechnik betreffen. Eine solche individuelle Entscheidung möchte ich auch nicht pauschal kritisieren.

Ich persönlich habe eine andere Prioritätenliste:
Es muss nämlich hierbei bedacht werden, dass Wirtschaftlichkeit für die eigene Geldbörse für die Umwelt eine Katastrophe bedeuten kann und schließlich liegen auch hier Verantwortungen eines jeden Hausbesitzers.
Diese Äußerung ist natürlich allgemein zu verstehen und hat nichts mit ihrer Situation zu tun, denn die kann ich natürlich gar nicht beurteilen.