alte fließen auf neueren fließen

10.07.2005



hallo,
ich möchte historische betonfließen verlegen.

hierzu habe ich 2 fragen:
1. wie bekomme ich die mörtelreste und fugenmaterial-reste von den fließen?
2. ich beabsichtige diese fließen auf 60er-jahre-fließen zu verlegen.
diese fließen sind sehr hässlich aber knallhart und sehr fest im Untergrund vermörtelt. ich würde diese gerne drinn lassen um schmutz und Schutt zu vermeiden. zudem muss ich den "neuen" boden anheben. ich habe zwischen alter schicht und neuer schicht ca. 3,5 cm raum. was hält auf den alten fließen? was kann als Ausgleichsmasse taugen? (wobei mir hier die historischen bzw. baubiologischen Materialien am liebsten sind.)

bitte versorgt mich mit informationen. vorab bedankt sich
lothar schöneck





zu 1.: kratzen, bürsten, schruppen, notfalls Schleifpapier von Korn 24-220

zu 2.: die Verwendung von historischen usw. Materialien ist sehr lobenswert. Ist es dann nicht zwingend notwendig die alten Fliesen und Verlegmaterialien der 60er Jahre raus zu reißen?





zu 2.: die Verwendung von historischen usw. Materialien ist sehr lobenswert. Ist es dann nicht zwingend notwendig die alten Fliesen und Verlegmaterialien der 60er Jahre raus zu reißen?

Hallo
Eine Frage des Standpunktes, wenn es sich nicht um ein historisch sehr bedeutendes Gebäude handelt könnte es ja auch sein das der Fund von Renovierungsspuren die aufzeigen das auf 60er Jahre Fliesen wieder älteres Material aufgetragen wurde in fünfzig oder hundert Jahren auch von Bedeutung ist, und das sogar bei Gebäuden die heute noch nicht alt sind.
Auch das zeigt irgendwann etwas über einen Trend der Rückbesinnung unserer jetzigen Gesellschaft, und könnte Irgendwann von Interesse sein.
Bei meinen Möbeln mag ich die Spuren und Veranderungen und Reperaturen die über 150 Jahre gemacht wurden, immer mit den Mitteln die gerade zur verfügung standen, inclusive der Spuren von Bobby Cars und Obi Leisten.
thats live
Gruß
Hartmut





Ich wollte eigentlich darauf hinaus, daß ich, wenn ich die 60er Jahre Technik im Haus eingebaut lasse, nunmehr auch die heutige Technik obendrauf setzen könnte. Da gibt es verschiedenste Haftvermittler, Ausgleichestriche und Fliesenkleber. Siehe z.B. www.sopro.de
Wenn jemand ein baubiologisch einwandfreieres Verfahren kennt, wäre ich dankbar.



@ Lothar



Hallo Lothar, zu welchem Ergebnis bist Du gekommen?



hallo uwe, hallo hartmut,



erstmals danke an euch antwortschreibenden!

also, der alte boden ist nur noch fragmentarisch da.
es wurden viele dinge im lauf der zeit gemacht , auf kosten des bodens.

die historischen fließen hab ich gekauft, weil ich die gleichen in kleinen mengen im Garten als gefunden habe und ich davon ausgehe, dass die vor den 60ern verlegt waren.

da das ganze haus eine ansammlung von umbauten ist, sehe ich dies als merkmal an und mache in dieser Tradition meine renovierung.
da ich altbaumaterial aus notbergungen eingelagert habe, versuche ich diese materialen wieder zu verwenden.

es ist hier also eher eine villa kunderbunt, wo der bauherr sparsam und altmaterialverliebt die zeiten durcheinanderwirbelt.

die mörtelreste sind übrigends auf der unterseite. das heisst, ich könnte etwas robuster rangehen.

den tipp mit den sopro-produkten werde ich verfolgen und schauen, ob es im baubiologischen bereich was ähnliches gibt, bzw. ob die sopro-produkte bedenkliche dinge beinhalten. also vorerst danke für die reaktion und wenn euch noch ein Wundermittel zur mörtelbeseitigung einfällt, lasst es mich wissen. grüße aus dem süden, lothar