feuchter Boden im Nebengebäude

04.01.2016



guten abend,

wir haben vor ca. 3 Jahren den Dreiseiten Hof meines mittlerweile verstorbenen Stiefvaters übernommen (Hof wurde 1940 erbaut). Wir haben Wasserprobleme im Nebengbäude (nicht Unterkellert, Bruchsteinfundament ca. 50 bis 60 cm Tief darunter Lehmiger Boden. Das Fundament ist auf der Vorderseite komplett nass und an der Hinterseite ebenso. an einer seite liegt das Gebäude direkt am Nachbarsgebäude an. (Nachbarsgebäude ist unterkellert und es stehen meist so 20 bis 40cm Wasser im Keller ebenso ist das Nachbarsgebäude nicht bewohnt und unser Nachbar nutzt seinen Hof nur für seine Maschinen und Lagerung seiner Sachen. Wir nutzten das Nebengebäude als Partyraum und Werkstatt. Teilweise ist der Fussboden Betoniert Teilweise Ziegelsteine. ich habe die Idee an der Hinterseite (Wetterseite) ca. 2-4 Meter weit weg eine Betonspeere ca. 1Meter tief und ca. 50Cm breit zu erichten um das Wasser sozusagen am Gebäude vorbei zu leiten. ist sowas sinnvol? was kann man sonst noch gegen die eindringende Feuchtigkeit tun?



Verwendung ?



Was wollt ihr in Zukunft mit diesem Nebengebäude machen ?

Wenn das Fundament wirklich so tief reicht, und genug Geld da ist, innen ausgraben, dann von oben nach unten:

neue Bodenplatte aus Beton
Abdichtungsfolie
Geotextil (Schutz für Folie)
Schotter oder grober Kies als kapillarbrechende Schicht
ev. Geotextil
Lehmboden

Ich würde auch einen Schacht für eine Tauchpumpe vorsehen, damit kann man den Wasserpegel etwas bändigen. Muss tief genug sein damit einfache Schwimmerschalter funktionieren, andere Schalter sind weniger zuverlässig und teurer.

Günstigere Lösung - habe ich mit gutem Erfolg im Holzschopf neben unserem Haus gemacht:

Oberflächlich abgraben (war auch Lehm)
Teichfolie (PVC oder EPDM) als Feuchtigkeitssperre
Geotextil als Schutz
Splitt zum Ausgleich
Betonplatten





Morgen,

die ganze Sache wie Boden raus, Kies, Folie,Betonring um das Bruchsteinfundament gießen und Abdichten usw. hatte mein Stiefvater noch im Gegenüberliegenden Wohnhaus gemacht dort sind die probleme weg. Jedoch soll das Nebengebäude eigentlich nur weiter als Partyraum und für mein Hobby als Werkstatt genutzt werden.nächstes Problem ist auch die grösse fast 35 Meter lang und und fast 11m Breit Ebenso wurde schon in zwei der Vier Räume der Fussboden neu Betoniert und in den restlichen zwei Räumen ist noch der erste Ziegelfussboden. Gefälle ist auf unserem Grundstück auch Vorhanden an der Wetter seite ist es ca 50 cm höher als an der Frontseite. Von daher meine idee mit der Betonspeere ca. 2-3 Meter vor der Wetterseite. hat jemand erfahrungen mit so einer Sperre? oder bringt diese nichts?



Oberflächenwasser ableiten



Bei versickerungsfähigem Boden würde das Wasser an dieser Betonsperre nur etwas aufgehalten und dann verzögert versickern, was das Problem nicht beseitigen würde.
Je nach Kellerhöhe des Nachbarn liegt der Grundwasserspiegel immer noch ca 200 cm unter eurem Fußbodenniveau.

Am sinnvollsten werden sicher die schon vorgeschlagener Maßnahmen einer Innenabdichtung des Bodens sein.

Je nach Art der Werkstatt würde ich den Boden ausführen-
Bei einer Autowerkstatt mit Dichtbetonboden oder Betonplatten in Sand gelegt, darunter Abdichtung, Schutzvlies, Nivellierung etc

Bei Holzwerkstatt zB mit Feuchtigkeitsabdichtung, Holzunterkonstruktion, Dämmung und Holzdielen.

Sind die teilweise vorhandenen Betonböden trocken?
Evt können die mit Epoxi-Anstrich verbessert werden (nicht gerade umweltfreundlich)
Eine Lösung nur von außen halte ich für sehr unwahrscheinlich bis unmöglich, da der Grundwasserpegel kaum verändert werden kann.

Andreas Teich





Guten Abend,

wir sind uns fast sicher das es sich bei uns nicht um Grundwasser handelt. Hinter unserem Ort ist befindet sich die Halde Trages.
https://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Trages
wir meinen das auf Grund des Höhenunterschiedes zwischen der Halde und unserem Dorf das Wasser von der Halde drückt.Wir haben im Garten Hinter Nebengebäude und Wohnhaus zwei Löcher Graben lassen ca. 2 Meter Tief und 1 Meter durchmesser und im Schnitt liegt der Wassespiegel bei ca. 60cm unter dem Boden wenn es stark Regnet steht das Wasser schon bei 30cm. da unser Grundstück Gefälle hat meinen wir das dass Wasser der Halde sozusagen durch unser Grundstück läuft dadurch meine idee mit der Speere. Die Betonböden sind Trocken jedoch die zwischen Wände zwischen den Räumen sind auch nass wie halt auch das Bruchsteinfundament so wie an einigen Stellen der Puts bis ca. 1,5Meter höhe. Ist den meine Idee sinnvoll wenn es sich wie wir vermuten nicht um Grundwasser handelt?




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