Mauer Injektion - MEM bzw. Bornit

21.07.2007



Hallo Forengemeinde,

auch ich möchte hier ein Frage loswerden und hoffe, dass mir einige eine Antwort dazu geben können.

Am Anfang möchte ich direkt auf die eigentlich Frage kommen, worum es mir zuerst geht. Wegen einer bevorstehenden Mauertrockenlegung im Injektionsverfahren (Sägen kommt nicht in Frage), habe ich in zwei Baufachhandel ein Produkt der Firma BORNIT (www.bornit.de) gefunden, wo 20 Liter rund 56,00 Euro (inkl. MwSt.) kosten.

In Baumärkten wie Marktkauf, OBI, Praktiker oder Hornbach gibt es ein Produkt „Trockene Wand“ der Firma MEM (www.mem.de), wo ein 5 Liter Kanister 38,00 Euro und ein 30 Liter Kanister 214,99 Euro (jeweils auch inkl. MwSt.) kostet.

Doch wo liegen zwischen den beiden Produkten die Unterschiede? Ich weiß nur, dass BORNIT bis zu einer Wandfeuchtigkeit von 65% geeignet ist, bei MEM ist es derzeit noch unklar. Wenn ich von der Methode (Je teurer, je besser) ausgehe, dann müsste MEM um ein vielfaches besser sein, aber dass kann ja auch falsch sein. Kennt jemand diese beiden Produkte und kann mir aufklären über die Vor- und Nachteile?

Im Grunde müssen bei mir hauptsächlich Mauerwerke aus Granitsteinen damit behandelt werden. Dabei sind Mauerstärken in erster Linie von ca. 50-60 cm (plus Pfeiler) trocken zu legen. Im Keller (Gewölbekeller sogar 120m Wanddicke. Die Fugen dürften dabei auch zum Teil aus Lehm bestehen, so wie man es bei Abbruch des altes Putzes feststellen lies. Natürlich werden nicht alle aus Lehm sein, aber ich gehe davon aus, dass es einige sind, da man Lehm aus den Innenbereich kratzen konnte.

Durch eine Fachfirma wurde sich auch schon alles angeschaut und man hat Feuchtigkeitsmessungen durchgeführt, wo man Werte von bis zu 167? festgestellt hat. Werte ab 100? gelten als Nass so wie man sagte. Ich weiß jetzt aber nicht genau die Bezeichnung der Werte. Salzausblühungen gibt es auch im Putz, daher habe ich an einer Stelle es schon einmal wie man auf dem Bild erkennen kann es abgehackt.

Wäre über eine Aufklärung der beiden Produkte erstmal sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver H.



Injektion



Hallo !

Auch wenn viele das Injektionsverfahren kritisch sehen, schau doch mal bei Remmers unter dem Produkt Kiesol. Dort gibt es wenigstens Prüfzeugnisse über die Wirksamkeit und genaue Anwedungsbeschreibungen.

Karstem



Mauer Injektion - MEM bzw. Bornit



Hallo Herr Händel,

ist eine Mauerinjektion die letzte und entgültigste Lösung für Sie??

Mit freundlichen Grüssen.

Veronika Klepac



Bringt das was?



Nach meiner Vorstellung dürfte sich doch in dem Granit die Flüssigkeit fast nicht verteilen. Aber auch die "Mauerwerksfeuchte" müßte vor allem in den Fugen zu finden sein und dann gezielt dort bekämpft werden.

Oder stimmt das nicht? Ist Granit nicht derartig dicht, daß er nahezu kein Wasser aufnimmt?



Mauer Injektion



Hallo,

so wie das Foto aussieht, wurde zu späteren Zeiten Ihr Haus komplett falsch saniert. Es wurde abgedichtet mit Putzen und Farben. Dies kann nur zu Schäden führen. Injektionen sind schweineteuer und ob dies was bringt ist wirklich die Frage??? Am Besten mit altbewährten Materialien arbeiten. Mauerwerk säubern und wieder wie es hier auf dem Foto sichtbar ist mit reinen Kalkmörtel arbeiten. Dies sollte eine Fachfirma, die sich mit alten Putztechniken auskennt Vorort anschauen.

Mit freundlichen Grüssen.

Veronika Klepac





Hallo Frau Klepac,

ich denke, ich muss hier weiter ausholen und das Haus selbst ausführlicher beschreiben, so dass man sich ein besseres Bild darüber machen kann.

Das Haus (gekauft vor 2 Jahren) selbst ist um 1818 erbaut wurden. Das Haus ist dabei aber nur Teilweise unterkellert. Der Keller besteht dabei aus ca. 120 Meter dicken Außenwänden mit Granitsteinen hat innen ein Gewölbe. Im Keller steht dabei im Frühjahr das Wasser ca. 10 cm. Die Vorbesitzer hatten dieses durch eine extra Vertiefung immer ab gepumpt. Als wir das Haus gekauft haben vor 2 Jahren, haben wir zwei Seiten vom Haus wo die Kelleraußenwand ist mit einer Betonwand neu aufbauen lassen bzw. eine davor gesetzt, mit den üblichen Dingen wie Schutzanstrich und Drainage. Zwei andere Seiten vom Keller selbst lassen sich auf diese Weise aber nicht abdichten, da dass Haus darüber gebaut wurde und somit untergraben werden müsste. Der Aufwand und das Risiko der Statik beim Haus dürfte dabei aber sehr hoch sein.

Die Spezialfirma hatte mir auch das Sägeverfahren erklärt, wobei hier nur das Stichsägeverfahren bei den zwei Seiten die unzugänglich von außen sind in Frage kommt, aber dass soll 440 Euro pro QM kosten. Das wäre aber nur das sägen, nicht das ausgraben der Wand unterm Haus. In anderen Bereichen des Hauses ist es aber so, dass gar kein Keller drunter ist. Dieser Bereich den man auf dem Bild im Beitrag sieht, ist dabei wohl aber die Wand von einem ehemaligen Stall, der auf der anderen Seite auch ca. 0,5 Meter tiefer war. 100% kann ich dieses leider nicht in Erfahrung bringen, da die Vorbesitzer im Streit auseinander gegangen sind und ich damals schon wenig Informationen erhalten habe.

Bedingt aber auch durch den Innenausbau im Haus, sowie neue Einbauküche etc. soll für die Wand die man auf dem Bild sieht das Sägeverfahren etwas ungeeignet sein, da man sonst dass alles wieder ausbauen müsste. Außerdem kommt auch hier wieder das Problem der Statik hinzu, da der Nebenflur auch ein Gewölbe (wobei dieses Ziegel sind) nach oben hat. Die Spezialfirma meinte daher, dass das Injektionsverfahren die einfachste und sauberste Lösung bei mir wäre. Es gibt dabei aber auch Bereiche im Haus wie den Kellerzugang eine Etage tiefer, wo eine Wand komplett von unten nach oben damit abgedichtet werden müsste.

Unter http://hausbilder.haendel.info habe ich auch noch ein paar Bilder mehr von den Stellen im Haus veröffentlicht, von dem Flur (beide Seiten), wo die Fachfirma die meiste Feuchtigkeit festgestellt hat. Die Stellen wo ich den Putz mit einem E-Meisel leicht runter bekommen habe sind die Stellen, wo man das reine Mauerwerk sieht. An anderen Stellen ist der Meise meist über den Putz gerutscht. Auch sind ein paar Bilder vom Kellergang zu sehen. Einzelne Stellen sind dabei noch am Anfang mit den Salzausblühungen. Auf der einen Seite vom Kellergang haben wir aber mal zur Verkleidung eine Gipswand aufgebaut, wo es aber auch feucht ist und sogar schwarzer Schimmel sich gebildet hatte. Ich hoffe, dass man an den Bilder etwas erkennen kann und ich es etwas verständlich ausgedrückt habe.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver H.



Mauerinjektion



Hallo Oliver,
in meiner beruflichen Praxis habe ich es öfters mit "feuchten" Wänden aus Bruchstein zu tun. Bei genauerer Analyse der Feuchteursachen hat sich bis jetzt noch keine Notwendigkeit ergeben, solche Wände mit chemischen, elektrostatischen oder mechanischen Verfahren trockenzulegen.
Es reichte aus, Feuchteeintrag in Form von Spritzwasser und Kondenswasser zu minimieren und die Verdunstungsleistung der Wandoberflächen zu erhöhen.
Damit konnten alle vorher "feuchten" Wände in Wohnungen trocken gelegt werden, die mir bisher untergekommen sind.
(Bei Kellern unter OKG ist das sicher anders).
Das hat seinen Grund in der Struktur von Bruchsteinwänden.
Volker hat beeits richtig vermutet, das die verwendeten Natursteine wie Granit praktisch keine Poren und damit keine Kapillaren haben; sie können somit kein Wasser speichern und transportieren.
Feuchtetransport von unten aus dem Erdreich; diese Art von Feuchtetransport, den ich mit chemischen Sperren wirksam unterbinden kann, ist bei Natursteinwänden nicht die Hauptursache von Feuchtigkeit.
Warum?
Als Sockel bzw. Fundament solcher Mauern wurden besonders große, behauene Quader versetzt, die Fugenflächen sind sehr klein. Nur über die Fugen kann Feuchte kapillar aufsteigen, nicht über die dichten Steine.
Darüber liegt meistens zweihäuptiges, unregelmässiges Bruchsteinmauerwerk im wilden Verband in Lehmmörtel, so wie bei Dir.
Die Lehmfugen können zwar Wasser transportieren, aber woher sollte es kommen?
Vn unten kaum, die Menge ist so klein, das sie nicht ins Gewicht fällt, sie kann durch Verdunstung schnell wieder abgegeben werden.
Da die schweren, dichten Natursteine schlechte Wärmeleiter sind, kann bei einer kalten Wandoberfläche Kondenswasser anfallen. Poröse, saugfähige Putze und die Lehmfugen können dieses Wasser puffern und bei Änderung des Raumklimas wieder abgeben. Bei unverputzten Wänden oder, wenn wie auf Deinem Foto ersichtlich dichten, kunststoffmodifizierten Oberputzen auf Zementbasis, kann kein Wasser aufgesaugt werden, die Wandoberflächen sind sofort durch Kondenswasser feucht. Auch Deine Schilderung des abrutschenden Meißels deutet auf dichten, schweren Zementputz, auf dem Kondenswasser stehen bleibt.

Dagegen nützen Dir keine noch so teuren Injektionslösungen!

deshalb kann ich Dir folgendes empfehlen:
1. Runter mit den dichten, harten Zementputzen
2. Mauerwerk stehen lassen, damit Fugen austrocknen können.
3. Neuverputz mit einem einfachen Kalkputz, am besten selber aus Luftkalk und Sand gemischt.
4. Keine diffusionsdichten Wandbeläge, wie Kunststofftapeten usw.
5. Heizung und Lüftung den Wandmaterialien anpassen.

Noch ein Wort zum Schluß:
Diese ganzen Verfahren zum mechanischen und chemischen trockenlegen sind für Ziegelwände gedacht, die mit ihren porösen Materialien Feuchte kapillar transportieren können und deren innerer Aufbau und Struktur bekannt sind.
Chemische Trockenlegungsverfahren gehören m.E. nach nicht in die Hände von Laien.
Einfach ein paar Löcher in die Wand bohren und irgend ein Zeugs reinkippen, damit ist es nicht getan.
Die Schadens- und Ursachenanalyse, die Wahl des Einbringverfahrens und der einzusetzenden Chemikalien ist Sache des Fachmanns.
Ich glaube übrigens nicht, das Deine "Fachfirma", die bei Dir Messungen durchgeführt hat, in diese Kategorie fällt.

Viele Grüße
Georg Böttcher



Richtig Herr Bötcher, ich stimme Ihnen gerne zu, dass dies Tauwasser ist



In solchen Fällen hilft es auch sehr oft, wenn eine Temperierung an der Wand verlegt wird.
Ich schließe diese Flächen auch immer mit dem I-Bausystem ab. Das heißt aufbringen einer Noppenbahn mit Putzträger und wieder verputzen. Durch die thermische Trennung kommt zu keiner Wasseraufnahme und die Oberflächentemperatur bleibt auch eher im Bereich der Raumtemperatur. Wenn dann noch der Vorlauf der Heizung auf dem Verputz entlang geführt wird, sollte das Problem gelöst sein.
.
Und noch zu den Messungen, was da immer fragwürdige Sachen gemessen werden.
Kostenlose Feuchtigkeitsmessung wird allenthalben angepriesen.
Die Messungen - sehr oft noch mit dem Titel elektronisch oder elektrisch- sind jedoch für die Be-urteilung von aufsteigender Feuchte weitestgehend ungeeignet.
Meist wird die Anzeige mit einem spektakulären Zeigerausschlag auf einer Skala oder gar mit ei-ner leuchtenden Ziffern (Digital-) anzeige dargestellt.
Dies ist meistens Scharlatanerie, denn all diese Messungen können nicht Unterscheiden, um wel-che Feuchte es sich handelt.
Die Anzeige gibt in der Regel unten -in Bodennähe- höhere Werte als weiter oben. Damit wird suggeriert, dass es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt. Normalerweise ist es nur deswegen mehr, weil es unten kühler ist und daher mehr Kondenswasser entsteht.

„Feuchte“ entsteht durch die verschiedenen Möglichkeiten der Wasseraufnahme eines Materials. Dementsprechend können bei feuchten Wänden die verschiedensten Mechanismen der Wasser-aufnahme im Spiel sein :

1. Wasseraufnahme aus der Luft d.h. aus der Gasphase,
- Hygroskopische Feuchte (unterhalb der Kondensation),
der Wassergehalt der Luft – „relative Luftfeuchte“- und Salzgehalt des
Mauerwerks spielen hier die entscheidende Rolle,
- Kapillarkondensation (Auffüllen kleinster Poren mit Wasser, ebenfalls
unterhalb der Kondensation)
- Kondensation (Abscheiden flüssigen Wassers durch Unterschreiten der
„Taupunkttemperatur“, da kalte Luft weniger Wasserdampf speichern kann als
warme Luft),
2. Kapillarer Wassertransport (Saugvermögen der Baustoffe mit einem bestimmten
Porengefüge) z.B. aus dem Untergrund -„aufsteigende Feuchte“- oder bei
Beregnung, auch hierbei spielt der Salzgehalt eine wesentliche Rolle;
3. Eindringen von Wasser wegen Fehlstellen
- aufgrund fehlender Abdichtung,
- durch fehlerhafte Anstriche, Risse, offene Fugen,
- ebenso können undichte Fenster; Fensterbankanschlüsse und defekte
Dachrinnen usw. zu feuchten Wänden führen.

Vorab ist jedoch zu klären, was ist überhaupt „feucht“ oder „trocken“
Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Eine eindeutige pauschale Aussage ist leider nicht so einfach abzugeben.
Dabei sollte man auch wissen, welche Wasseraufnahme von Baustoffen unter welchen Bedingun-gen zu erwarten ist.
Ein weiterer Aspekt für die Definition der möglichen Feuchtewerte ist das Verhältnis der momen-tanen- zur maximalen Feuchteaufnahme.
Außerdem, welche Ausgleichsfeuchte (das ist der Wassergehalt oder die Feuchte, die sich ein-stellt, wenn sich ein Baustoff hinreichend lange, bis zum Gleichgewichtszustand, an die Umge-bungsbedingungen angepasst hat) der Baustoff aufweist usw.
Diese Angaben können jedoch sehr unterschiedlich sein!

Sehr oft bekommen die Hausbesitzer Werte angegeben, die bei 50 bis 80 % liegen. Normale Voll-ziegel weisen jedoch in der Regel einen Feuchtegehalt von weniger als 20% auf.

Tabelle: Feuchtigkeitstechnische Kenndaten „Richtwerte“
Vergleichswert Luft = 1
Baustoff Mittleres Raum¬gewicht in kg/m³ Praktischer Feuchte- gehalt*) in Vol.-% Max.Feuchtegehalt in Masse-% **)
Hochlochziegelmauerwerk 1000 1,5- 4 2,5 - 5
Vollziegelmauer¬werk 1700 1 – 2,5 1 - 3
Außenputz (KZM) 1800 4 – 14 4,4
Innenputz (KZM) 1800 1 – 10 4
Wärmedämmputz  450 2,0....5,0 ?8
Gips- o. Gips-Kalk-Putz 1600 3 6

*) „Praktischer Feuchtegehalt“ ist der Wassergehalt, der bei der Untersuchung genügend ausge-trockneter Bauten in 90 % der Fälle nicht überschritten wird.
**) alle Kapillaren und Poren mit Wasser gefüllt.

Messungen sind deshalb vor jeder Instandsetzung sehr wichtig!
Wenn die Bestimmung der Feuchte eines Baustoffes über elektrische Widerstands-Messungen durchgeführt werden soll, ist dies nur möglich, wenn die Beziehung Widerstand/Feuchte eines Baustoffes z.B. eines Estrichs, eindeutig bekannt ist. Anhand von Vergleichsmessungen kann dann über die einfache elektrische Widerstandsmessung annähernd der Feuchtegehalt bestimmt werden.
Ohne jedoch die vor genannten Parameter zu kennen, ist eine verlässliche Aussage nicht möglich.
Damit ist klar, warum die meisten dieser Messungen falsch sein müssen bzw. bei der Beurteilung äußerste Vorsicht angebracht ist.



Zur eigentlichen Frage



Über MEM habe ich jetzt auch nur gefunden, dass die Dichte der Produktes größer ist als Wasser und es somit für mich nicht in Frage kommen würde.

Bei Bornit handelt es sich um ein Verkieselungskonzentrat. Eine Verkieselung im Natursteinmauerwerk funktioniert nicht oder nur selten. Bei einer Verkieselung muss als Reaktionsstoff Kalk im Mauerwerk vorhanden sein. Dieser ist wie hier beschrieben nicht da, da hier Lehm verwendet worden ist. Auch ein Vorpressen mit Kalkmilch führt in der Rgel nicht zum Gewünschten Erfolg.

Richtig ist, dass in diesem Fall nur die Mauerwerksfugen abzudichten sind. Ausnahmen hierzu sind Sandstein- und Porphyrmauerwerk.

Im allgemeine Verkaufen die gossen Baumärkte immer nur Verkieselungsprodukte zu den unterschiedlichsten Preisen. Auch diese Einfache Verarbeitung der Produkte wie immer gepriesen gibt es nicht. Jedes Mauerwerk ist etwas anders zu behandeln und es gibt auch keine allgemeine gültige Formel.

In diesem Fall würde ich eine Silikonmikroemulsion vorschlagen, welch in des Mauerwerk eingebracht werden kann. Dies sollte in Verbindung mit einer Systemgebundenen Bohrlochverfüllmasse erfolgen. Das einbringen sollte bei diesen Mauerdicken im Niederdruckverfahren erfolgen. Dieses Produkt hat eine Geringere Dicht als Wasser, verbindet sich daher mit diesem um bracht auch zur Reaktion Wasser. Dieses Ist im Mauerwerk vorhanden. Bei hohen Durchfeuchtungsgraden ( Feuchte größer 90 %) kann noch ein Aktivator Injiziert werden. Jedoch ist bei einer Vorverpressung mit Bohrlochsuspension dieses schon ein Aktivator.

Zur Messung des „Fachbetriebes“ kann ich nur anmerken, dass der ermittelte Wert nichts mit der Foto im Forum zu tun haben kann. Dafür ist der Wert viel zu hoch.

Alternativ hierzu könnte noch Heißparafin oder Injektionsharz eingebracht werden.


Mit freundlichen Grüßen

Jens Zinke



Ohne Sperre immer feuchte Wände



Hallo Herr Händel,

wenn Sie keine mechanische horizontale Sperre einsetzen möchten, müssen Sie wohl weiter im feuchten Biotop leben.

Mit freundlichen Grüssen

Andrea Cyba