Feuchte durch Kellerboden

15.07.2006



Mein Mehrfamilienhaus stammt aus den 30ern. Die Kelleraussenwände sind aus hartem Kalksandstein(Bruchstein), es gibt weder eine Horizontal- noch eine Vertikalsperre. Die Aussenwände im Keller sind teilweise verschimmelt und mit Salzen bezogen. Die Kellerdecke ist ein sogenanntes preussisches Kappengewölbe mit Eisenträgern. Der Kellerboden besteht aus Klinkersteinen deren Material ich noch nicht weis, die verschlämmt wurden. Es gibt sonst keine Betonplatte. Durch den Boden speziell nähe Kelleraussenwand dringt Feuchte ein, nach starkem Regen steht stellenweise das Wasser ein paar Millimeter in den Fugen. Meiner Ansichtist das Hauptproblem also der Boden. Kann mir jemand ein paar Tips geben, wie ich das Problem angehe? Ausheben bis zur Fundamentoberseite kann ich ja, aber was dann? Folie einlegen und drüberbetonieren? Vielleicht gibt es ja jemanden der ein ähnliches Problem bereits gelöst hat?



Aber auch daran denken, dass bei Regen die Feuchte sehr stark zunimmt.



Es könnte auch Tauwasser sein. Stellen Sie doch erst mal einen Luftentfeuchter (leihweise) auf.
Wenn Wasser eindringt, sollten Sie die Nutzung einschränken, denn eine Abdichtung ist so gut wie ausgeschlossen.
Die Statik des Gebädes gibt nachträglich keine ausreichende Belastung her.



Aber innen ausschachten muss doch möglich sein



Aber man muss doch im Inneren des Kellers den alten Boden raum- oder vielleicht auch nur streifenweise etwas ausschachten können bis Oberkante Fundament ohne das die Bude zusammen bricht, zumindest habe ich das schon gelesen. Und dann kann man doch mit Schüttungen oder vielleicht sogar Drainagen eindrigendem Wasser oder Feuchtigkeit (falls es nicht doch Tauwasser ist) zu Leibe rücken oder?



Aber erst den ersten Schritt vorm zweiten.......



Mit Drainanlagen ist das so eine Sache, man leitet das Wasser auch überall hin.
Natürlich ist es möglich eine Rinne und einen Pumpensumpf herzustellen um das Wasser wegzubekommen, aber ist dies notwendig?
Und was verstehen Sie unter ausschachten?
Eine kleine Ablaufrinne z.B. 5 X 5 cm ist sicher kein Problem und reicht doch um das Wasser aufzufangen bzw. in den Pumpensumpf zu leiten.
Dies gibt es auch an vielen alten Häusern.





hallo josef
wir haben auch ein altes Gebäude ausgebaut.die beschreibung von ihnen passt auf unseren keller.ich habe den fussboden 10 cm zitternt ausgeschachtet,damit man einigermassen drin stehen kann.anschliessend eine folie und Beton drüber.eine lage 1cm Styropor hätte bestimmt nicht geschadet.wenn man bedenkt dass diese steinblöcke sehr dick sind(unsere ca.60cm)kann da nix passieren.aber bei den tragenden aussenwänden würde ich vorsichtig sein.evtl.vorschäden beachten.
um die feuchte zu messen habe ich bei raiffeisen für 2euro einen feutemesser gekauft.an einer Wand hatten wir Kalkputz der schon sehr alt und lose war.hätte ich gleich an den anderen 3 wänden auch machen sollen,weil wir auch einen etwas feuchten keller haben.diese war die einzige trockene wand im keller.habe die fugen mit trass-zement-mörtel ausgefugt.dachte das bringt was.aber die fugen haben auch starke ausblühungen.also kommt auf allen 4 wänden wieder altbewährter kalkputz drauf.vielleicht hat noch einer ein gutes Rezept für eine kalkputzmischung.
viel spass noch!