Feuchte Wände im Fachwerkhaus?

27.05.2016 doernberger



Hallo,

wir möchten ein Haus kaufen (Erdgeschoss Ziegeksteine, erster Stock Faxhwerk, BJ. 1904).
Wir möchten keine Außendämmung anbringen, aber neue Fenster.
Ich habe jetzt hier im Forum schon alles mögliche gelesen, muss aber doch nochmal fragen, da verwirrt.

1. Spricht etwas dagegen, das Haus innen mit Lehmputz über einem Dämmmaterial zu dämmen?

2. Ich habe gelesen, dass neue Fenster (2-Fach verglast) zu kondensierendem Wasser an den Wänden führen kann, trotz guter Lüftung oder wenn man es vergißt zu lüften, was i. Alltag ja schnell passiert.
Wenn das tatsächlich der Fall ist, kann ich dann nicht einfach in die kalten Ecken eine Metallplatte in die Wand einbringen u d das Kondenswasser in einer Schale auffangen ( so wie es bei alten Fenstern der Fall ist)?

3. Eine Außenwand ist verputzt.(ca. 1970 sieht aber vollkommen makellos aus, könnte also auch neueren Datums sein).Kann es da nicht sein, dass sich über die Jahre das Kondenswasser in der Wand gesammelt hat und die Balken des Fachwerks marode sind?

Vielen Dank schon mal. Wie man erkennen kann, bin ich absoluter Laie.

Gruß



Hallo,



werden nur die Fenster erneuert ist die Wand die kälteste Stelle an der sich dann Feuchtigkeit niederschlägt.

In so einem Fall empfehle ich die Oberflächentemperatur auf der Wand anzuheben .

Hier hat sich eine leichte Innendämmung in Kombination mit einer Wandheizung bewährt.

1. Nein hier sind die Ausführungsdetails wichtig

2. Von Metallplatten würde ich abraten, halt ich in der Praxis für untauglich

3. Könnte sein, halte ich aber bei Intakter makelloser Fassade für unwahrscheinlich.

Grüße aus Koblenz