Die ewige Arbeit am feuchten Sandsteinfundament

02.10.2006


Hallo an alle.
Ich stehe vor folgendem Problem:
Ich habe eine alte Scheune (vermutlich ca. 100-120 Jahre)gekauft und zum Wohnhaus umgewandelt. Die Wände der Scheune bestehen aus grob behauenen Sandsteinblöcken und haben eine Dicke von ca. 50 cm. Die Scheune hat keinen Keller, d. h. das Haus steht nur auf seinem Fundament. Nun habe ich seit Baubeginn Probleme mit (vermutlich) aufsteigender Feuchtigkeit in den Wänden. Dies ist nur im Erdgeschoss an den unteren Seiten der Wände der Fall (weshalb ich von der aufsteigenden Feuchte ausgehe). Da kein Keller existiert, ist dies schon Wohnbereich und integrierte Garage und die Feuchte stellt ein grosses Problem dar (inklusive Schimmelflecken an Wänden und Einrichtung) Ein weiteres Problem ist, dass das Gebäude mit drei Seiten auf der Grundstücksgrenze steht, so dass der Einbau von Fenstern oder Lüftungsöffnungen nur an der Front möglich ist.
Auf einer Seite liegt der Boden des Nachbargrundstücks zudem ca. 2 Meter über meinem Hausboden, also an meiner Wand an. Diese Seite wurde auch schon abgegraben, mit Drainagerohr, Drainageplatten (zur Belüftung) und Noppenfolie abgeschottet und wieder zugegraben. Innen wurden hinterlüftete Vorbauwände angelegt. Es ist aber kein größerer Effekt spürbar. Zudem: Auf der anderen Seite (wo der angrenzende Boden gleiche Bodenhöhe hat wie bei mir) ist es ebenfalls feucht. Daher gehe ich davon aus, dass das Wasser ca. einen halben Meter die Wände hochsteigt und Außen wie Innenputz teilweise wieder abblättern.
Kann mir jemand Tipps geben, welche Möglichkeiten bestehen, die Feuchtigkeit einzudämmen (dass man sie wohl nie ganz abstellen kann ist mir klar)
Grüße,
Mathias



Zum Thema passend. "Aufsteigende Feuchte".



Der TV Sender Ö2 bringt am Dienstag Abend eine Sendung wie feuchte Mauern "trochenzulegen" sind.
Verschiedene Verfahren werden vorgestellt.
Am nächsten Tag werde ich meinen Kommentar dazu geben.



Die Schwindelei mit der Aufsteigende Feuchte



bitte unbedingt lesen http://www.konrad-fischer-info.de/2aufstfe.htm

dann erst enscheidungen treffen.auf jeden fall die gesamtsituation nochmals von einen fachmann überprüfen lassen.bitte nicht an zauberkästen,gesundbetern etc glauben.

gruß Peter



Leider falsche Angaben



Die Sendung ist am Mittwoch um 20.15 bei ö 2.
Dazu der Link:
http://tv.orf.at/program/orf2/20061004/381761701/229421/
Und Herr Schneider, es gibt auch noch andere Meinungen und Fakten wie die Wände feucht werden.
Ich denke (und würde mir wünschen) es wäre besser Ihre persönliche Erfahrung einzubringen und nicht einfach auf andere zu verweisen.



Ich denke,



dass man ein solch massives Problem nicht im Internet lösen kann. Ich rate ihnen dringend sich die entsprechenden Fachleute ins Haus zu holen. Mir ist klar, dass man hier auch leicht an den falschen geraten kann. Desshalb empfehle ich, sich hier im Marktplatz umzusehen, oder einen Fachmann über einen örtlichen Baubiologen zu suchen.



feuchte wände



ein foto von der gesamtsituation wäre hilfreich, glaube aber dem problem nur in eigeninitiative begegnen zu können weil eine fachfirma kostet für so eine sache ein haufen geld und das ergebnis ist nicht garantiert deshalb lieber selbst hand anlegen und sich die notwendige zeit genommen und dann aber auch eine vernünftige Trockenlegung einschl. eine horiz. sperre mittels tröpfcheninjektion vorgenommen.
es hilft nur : aufbuddeln , vefugen, vert. sperre und horizontale mittels Injektion . ärmel hoch und........



Naja, wenn man so vorgeht ist die Gefahr falsches zu machen auch nicht gerade billig



Normalerweise sollte ein Fachbetrieb helfen, dass unnötig Geld ausgegeben wird.
Es soll sinnvoll die richtige Diagnose und dann - die daraus folgende Arbeit geleistet werden.
Einmal das richtige - statt mehrmals das falsche.
Dann sparen Sie!!!




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