Leicht feuchte Kelleraussenwände, Ausblühung der Steine und Fugen.

03.03.2009



Hallo,

so wie in vielen anderen alten Häusern haben auch wir Feuchte Wände im Keller. Die Stärke der Feuchte würde ich als gering bezeichnen, es ist nicht so dass das Wasser die Wände hinunter läuft. Auch hat man keine sichtbar feuchten Hände wenn man dranpackt, es fühlt sich eher klamm an. In den extrem kalten Tagen im Januar war es allerdings so dass in Nähe des Bodens, genauer über der Sockelfliese ein geringer Wassereintritt war. Es wurde vermutet dass Regenwaaser durch den gefrorenen Boden nicht versickern konnte. Ein muffiger Geruch ist nicht festzustellen. Was etwas nervt ist die Tatsache dass keine Farbe auf Dauer hält. Weiter mache ich mir Sorgen ob der Hohlblockstein sich irgendwann in Wohlgefallen auflöst, die Fugen sehen teils etwas bröselig aus, es rieselt gelegendlich etwas Material hinaus.
Nun stellt sich die Frage was am besten zu tun ist damit das ganze im vertretbaren Kostenrahmen bleibt. Der Keller ist weitgehend Nutzkeller, einen Raum möchten wir gerne als Büro nutzen. Dort hat der Nachbar des Vorbesitzers bereits ein versuch mit selbst produzierten Sanierungsplatten unternommen, Erfolg hatte dies jedoch nicht wirklich. ich habe schon anfangen sie wegzukloppen da ich gerne die Heizungsrohre gescheit dämmen möchte.
Für die Sanierung des Kellers hatte ich schon eine Fachfirma hier, die sich die Sache angeschauen hat. Nach anfänglichem Rat aussen aufzugraben war nun die Empfehlung von innen abzudichten da günstiger und weniger Aufwand. Kostenpunkt bei ca. 70qm Wandfläche 17500,- Euro. Produkt: Köster NB1 schnell und Crisin 76.
Welche Alternativen gibt es hier? welche man evtl. auch selbst ausführen kann.

Gruß,
Michael



Mauerfeuchte



Hallo Michael,

kommt die Feuchtigkeit von unten oder seitlich? Pfützen hast Du nicht im Keller, also ist es sicher Kapillarwasser. Kondensfeuchte wird das sicher nicht sein.

Tipp: Wenn die Feuchte von unten kommt injiziere in die untere Steinlage Porofin. Ich habe erst vor gut einem Jahr eine Porotonstein Wand damit ausgetrocknet. Da Deine Steine hohl sind muss das Injektionsmittel eine hohe Eigenkriechfähigkeit haben, dass Lösungsmittel muss also eine besonders niedere Oberflächenspannung gegenüber Wasser aufweisen um sich selbständig zu verteilen. Vorsicht vor der Idee die Hohlräume mit Gel zu verstopfen. Gefahr von Wärmebrücken usw.

Gruß Ralf





Hallo Ralf,

die Feuchte kommt aus der Vertikalen.
Wieviel Porofin bräuchte man für die Fläche und wieviel kostet das Material.

Gruß, Michael



Zaubermittelchen



Hallo
Zitat forum 112970
"Dies Art von Baukultur gibt es immer wieder!
Elektronisch, Abdichtend, Schutz, Silicon, Suspension, Schnell, Preiswert, Super! Wenn sich dann nach Jahren rausstellt, das sich das "Super" auf: Superschwindel oder Super-Schlecht bezieht - dann ists zu spät, das Geld weg und der Schaden DOPPELT da!
ABER: Praktisch und Modern!"

Den Grund, die Ursache muss man orten und feststellen - dann kann man Massnahmen ergreifen.
Nicht einfach eine Verkleidung hinbasteln oder sonst was hinzaubern.

Nach meinem Motto: Anamnese - Diagnose Therapie!

FK



Vertikale



Hallo Michael,

mit Porofin kann man auch ganze Flächen sperren. 25 cm senkrecht wie waagerecht im Schachbrettformat bohren und entweder drucklos oder im Niederdruckverfahren injizieren. Also 16 Injektionen der Quadratmeter, die Menge hängt von der Wandstärke ab. Sollte sich ein versteckter Druckwasserschaden herauskristalisieren wäre dann eine Hohlraumverfüllung mit einem Spezialepoxidharz anzuschließen. Die Wand trocknet hinterher komplett ab so das der Raum nach Wunsch genutzt werden kann. Auf Grund der langen Wirksamkeit des Sperrsystems (seit 42 Jahre) bekommst Du auch bei Selbstverarbeitung 20 Jahre Garantie.

Prominentes Beispiel wo das gemacht wurde ist das Kloster Blagowischenskya in Sergijeva (UNESCO Weltkulurerbe, ca. 400 Jahre alt). Das Kloster ist im Hang gebaut der eine 3,5 m dicke Hangmauer hat. Die ersten 50 cm wurden mit Porofin flächig ausgetrocknet.

Wenn hier jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat mit Injektion sollte er auch den Produktnamen nennen und nicht nur pauschalisieren. Etwas Fairnes sollte schon sein, die Wirksamkeit eines Produktes hängt von seinem chemisch wie physikalischen Wirk- und Verteilungsverhalten ab. Denn der liebe Gott lässt nicht mit sich handel(Albert Einstein).

Viel Erfolg, Ralf.



Feuchter Keller



Lieber Herr Rupnow, aus was besteht das Porofin und wie wirkt es in der Wand?

Viele Grüße



@Böttcher



Was meinen Sie Herr Böttcher?

Aus was Porofin besteht wissen Sie ja nun schon seit langem, für Michael, der Wirkstoff ist ein Polymermolekül das sich auf die Porenwand lackiert und sich nicht von Wasser benetzen lässt. Der Baustoff trocknet also aus, die Mörtelfugen verlieren vielleicht 4 % ihres Durchmessers der auch ca. max 1,3 mm betragen darf. Und das Spezialepoxidharz ist geheim, aber es ist verdammt gut.

Gruß Ralf
Muss zum Termin.



Verhältnismäßigkeit



Hallo Michael,

sind alle Kellerräume gleichmäßig betroffen oder handelt es sich um ein partielles Auftreten der Schäden?

1. Wie werden die Kellerräume bisher genutzt?
2. Stehen Heizanlage oder Waschmaschinen und/oder Trockner im Keller?
3. Sind die Kellerräume alle beheizt?
4. Gibt es einen Außenzugang? Wenn ja, wie sehen die Schäden in diesem Raum aus? Wie ist die Tür beschaffen?
5. seit wann tritt die Feuchte auf?
6. Sie schreiben vom Nachbar. Handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus oder ein Reihenhaus?
7. Sind alle Kellerfenster permanent geschlossen oder gibt es Ausnahmen?

1960, Hohlblocksteine. Geschätzt liegt die Sockelfliese mal auf 160cm unter OK-Erdboden. Trotz des auch für die Wetterau etwas kälteren Winter: So tief friert da nix! Das mit dem Regenwasser ist ziemlich sicher quatsch. Im Taunus hatten wir im Januar auf einer Baustelle 40 cm gefrorenen Boden ermittelt, in Wiesbaden 30 cm. Weshalb sollt Regenwasser dann erst so tief an die Wandoberfläche treten? Dazu ist in der Wetterau meiner Kenntnis nach überwiegend Sandboden zu finden.

Eine Imprägnierung oder Injektage mit an sich preiswertem Parrafinöl würde ich nicht wie empfohlen auf gut Glück vornehmen solange nicht wirklich geklärt ist, woher die Feuchtigkeit stammt - und vor allem wo hin diese dann verschwinden soll. Das gleiche gilt für andere Maßnahmen.
Eine Pauschalanalyse wie"... also ist es sicher Kapillarwasser. Kondensfeuchte wird das sicher nicht sein." ohne Kenntnis der Sachlage ist wertlos.

Wenn die Feuchtigkeit nur gering ist und nichts mufft und müffelt scheint ja der Zustand nicht so schlimm zu sein. Also nicht überstürzt handeln und erstmal klären was los ist. Der finanzielle Rahmen der Maßnahme muss auch im Verhältnis zum Schaden sein.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Feuchter Keller



Hallo Michael,
für mich ist dieses ominöse Polymermolekül ein Phantom.
Nirgens gibt es dazu eine konkrete Aussage.
Ich war vorige Woche auf der Messe in Dresden und habe die Mitarbeiter dort nach der Zusammensetzung und dem Wirkstoff gefragt.
Antwort: "Dürfen wir nicht sagen, ist geheim".
Ein Produkt, das Jahrzehnte am Markt ist, mit einem geheimen Inhaltsstoff?
Meine Antwort:"Jedes bessere Labor sagt Ihnen in ein paar Tagen, was da drin ist. Wenn Sie etwas schützen wollen, gibt es Patente"
Antwort: "Wissen wir nicht, Patent gibt es nicht."
Ich: "Sie müssen doch Kunden sagen können, welchen Stoff Sie verkaufen"
Antwort: "Wir sind bloß Angestellte".
Herr Rupnow konnte es mir bis heute auch nicht sagen.

Nun, es gibt einen Weg, herauszukriegen, was drin ist, das Sicherheitsdatenblatt.
Auch für Porofin gibt es eins.
Da müssen alle Inhaltsstoffe des Produkts deklariert und hinsichtlich ihres Gefahrenpotential eingeschätzt werden.
Im Sicherheitsdatenblatt von Porofin ist nur ein Inhaltsstoff aufgeführt:
Paraffin, ein leicht flüchtiges Erdöldestillat, eine Art Lampenöl.
Sonst nichts.
Kein wundersames Polymermolekül.
Also entweder ist nichts anderes im Porofin drin oder das Sicherheitsdatenblatt ist falsch.
Ein falsches Sicherheitsdatenblatt ist eine ernste Sache.
Das hieße, es gibt im Produkt einen nicht deklarierten chemisch aktiven Stoff, über dessen Wirkung auf Lebewesen auch nichts bekannt ist.
Ich möchte einfach nur wissen, was denn nun wirklich drin ist.
Falls kein Polymer drin ist, wie kann es denn wirken?
Wenn es drin ist, was ist es denn nun für ein Stoff?

Ich jedenfalls werde das Produkt ohne diese Antworten an meine Kunden nicht empfehlen, unabhängig davon ob es wirken sollte oder nicht.

Und was die Wirksamkeit betrifft:
Die Mitarbeiter am Stand drückten mir dazu einen Prüfbericht des Materialprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen in die Hand.
Dort wird die hydrophobierende Wirkung anhand von behandelten im Vergleich zu unbehandelten Proben aus Gasbeton nachgewiesen.
Nun glaube ich kaum, das es Keller gibt, die aus Gasbeton dieser niedrigen Dichte erbaut wurden.
Ihr Keller sicher auch nicht.
Dann gibt es im Prüfzeugnis eine bemerkenswerte Ausführung:

"Beschreibung der Probennahme

Das Probematerial wurde ohne Kennzeichnung einer amtlichen Probenahme durch den Auftraggeber im MPA NRW angeliefert...
...Die Prüfung wurde abweichend von der Norm an Probekörpern der Abmessung 50 mm x 50 mm x 100 mm durchgeführt."

Also:
-Es wurden keine Ziegel, das übliche Wandmaterial in Kellern,untersucht,
-die Proben wurden vom Auftraggeber angeliefert, das heißt wie die Hydrophobierung und mit was durchgeführt wurde, ist nicht nachvollziehbar,
-die Probekörper entsprechen nicht der Prüfnorm.

Mit diesem Prüfbericht ist die Wirksamkeit für mich nicht nachvollziehbar.
Den gesamten Prüfbericht habe ich bei den Bildern eingestellt.

Viele Grüße



schau mal an



Herr Böttcher war am Porofin Stand bei der Haus2009 und hat sich nicht zu erkennen gegeben. Herr Böhme und Herr Mühle waren auch da und haben sich Infomaterial angesehen, wie ich dann auch auf dem Fachwerk.de Stand war. Wer hat Ihnen die Aussage mit dem Geheim gegeben? Ich war das nicht. Und Angestellte gab es am Porofinstand nicht, da saugen Sie sich wohl mal wieder was aus dem Finger. Eigentlich hätten Sie mir auffallen müssen, waren schließlich nur begeisterte Leute da, bei dem was wir so alles können. Schade das Sie zu Feige waren sich erkennen zu geben, Sie hätten einen Extraexkurs von mir in kapillarphysikalische und chemische Vorgänge im Mauerwerk bekommen damit Sie nicht immer so einen Schwachsinn von sich geben. Sie wollen aber wieder Stimmung machen, damit das hier wieder eine Dauerzerrederei wird. Sie haben sich doch noch nie die Mühe gemacht das Produkt kennen zulernen geschweige es anzuwenden um Ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Sind wir wieder bei dem substanzlosen gesappel Herr Böttcher?

Michael, ein Tipp, wenn Ihnen jemand was erzählen will fragen Sie Ihm nach seinen Erfahrungen mit den genannten Produkten. Wer keine hat kann auch keine treffenden Infos geben. Herr Oppel von Porofin Mitteldeutschland kennt alle Verfahren zur Mauerwerkstrockenlegung und ist auch Mitglied beim DHBV. Er hat übrigens noch Microemulsion rumzuliegen die er sich nicht mehr traut irgend jemanden anzudrehen. Vielleicht braucht auch jemand eine Mauersäge?

MfG, Ralf
PS. Dem mutigen gehört die Welt Herr Böttcher. Sie gehören nicht dazu.



Geheimnisse!



Hallo

Immer nur sachte Herr Rupnow!

Um Ihnen etwas weiter zu helfen zu dem Satz:
"Wer hat Ihnen die Aussage mit dem Geheim gegeben? Ich war das nicht."

Hier die Auflösung: SIE! einfach nach oben scrollen!
"Und das Spezialepoxidharz ist geheim, aber es ist verdammt gut."

Is ja nett und gut, dass Sie sich so mit IHREM Produkt identifizieren ... besser wirds dadurch auch nicht.

Das nächste Mal wird sicher Herr Böttcher mit seiner Geburtsurkunde bei Ihnen am Stand vorstellig werden!?

Is doch lachhaft, was Sie da von sich geben.

FK





Ähmmm... könnt Ihr das offline austragen?, mir geht´s hier eigentlich vornehmlich um Lösungsansätze. Wer hier das beste Produkt hat ist mir schnuppe.

Wie Christoph schreibt sehe ich das auch, der finanzielle Rahmen der Maßnahme muss auch im Verhältnis zum Schaden sein.

Gruß, Michael





"Ähmmm... könnt Ihr das offline austragen?, mir geht´s hier eigentlich vornehmlich um Lösungsansätze...."

Sie wissen ja guter Rat ist teuer. Daher also: Ganz schön pampig und stichelig, für jemand der sich hier kostenfrei Rat einholt.





Hi Christoph,

"sind alle Kellerräume gleichmäßig betroffen oder handelt es sich um ein partielles Auftreten der Schäden?" Die sind alle mehr oder weniger betroffen, jedoch nicht gleichmäßig über die ganze Wandfläche.

1. Wie werden die Kellerräume bisher genutzt?
Stauraum, aber zur Zeit nichts drinne da letzten Mai ein ordentlicher Rückstau alles vernichtet hat.
2. Stehen Heizanlage oder Waschmaschinen und/oder Trockner im Keller?
Heizungskessel, Waschmaschine und Trockner
3. Sind die Kellerräume alle beheizt?
Nein, es gibt einen Heizkörper in dem Raum den wir gerne als Büro nutzen möchten. Das ist der in dem die selbstgebastelten Platten vom Nachbar angebracht wurden, siehe Bilder.
4. Gibt es einen Außenzugang? Wenn ja, wie sehen die Schäden in diesem Raum aus? Wie ist die Tür beschaffen?
Es gibt keinen.
5. seit wann tritt die Feuchte auf?
Schon immer, auch beim Vorbesitzer, laut Aussage immer gleichbleibend.
6. Sie schreiben vom Nachbar. Handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus oder ein Reihenhaus?
Freistehendes EFH.
7. Sind alle Kellerfenster permanent geschlossen oder gibt es Ausnahmen?
Nein, sind nicht permanent zu. Wären sie auch nicht wenn sie geschlossen sind :-)

Sockelfliese ist ca. 200cm unter OK Erdboden. Könnte das Regenwasser den an der Aussenwand hinunter gelaufen sein und hat sich dann den Weg durchs Mauerwerk gesucht?

Ich bin sicher kein Profi, denke jedoch sehr stark an eine fehlende Abdichtung zum Erdreich hin. Über dem ersten Stein sieht man eine Horizontalsperre aus Bitumenpappe oder Ähnliches (ich weiß nicht was früher so verbaut wurde), unter vor der Decke eine weitere Bahn Bitumen.

Gruß,
Michael





Oh Spax,

ich wusste nicht das alle anderen hier bezahlen, sorry!
Der Disput hat nichts mit der eigentlichen Frage zu tun, und Dein Beitrag ist genauso überflüssig.

Michael



Na ja Wundermittel oder .....



zuerst sollte klar sein, um was es sich handelt, drückendes Oberflächenwasser, Grundwassereinbruch aufsteigende Feuchtigkeit odr vielleicht nur Kondenswasser.
Vor der Sanierungsmassnahme sollte dies abgeklärt werden.
Wie kommen Sie lieber Herr Rupnow darauf, dass es sich hierbei nicht um Kondenswasser handelt?

Solltest du dich Michael jedoch für ein solche Mittelchen entscheiden, und nicht alle Mittelchen dieser Art den versprochenen Erfolg erzielen, empfielt es sich bei diesen Arbeiten eine Gewährleistungspflicht nach BGB von mindestens 5 Jahren oder mehr zu vereinbaren.

Grüsse und viel Erfolg

Thomas



... sachte Herr Kurz



wie es heißt, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Herr Böttcher spielt auf Porofin an nicht auf das Epoxidharz. Es ist in der Tat so das wir hier ein spezielles Epoxidharz haben mit einer verzögerten Wasserreaktionszeit. Wer sich mit Epoxidharzen auskennt weiß das die eigentlich nur auf komplett trockenen Untergrund verarbeitbar sind.
Und fangen Sie hier erst gar nicht an frech zu werden, immer schön sachte und den Ball flach halten. Mir ist ein netter Ton im Interesse des Foreninhabers wichtig.

Ralf





Hallo Ralf,

wenn die Wände nach dieser Methode behandelt werden habe ich eine nach innen dichte Wandfläche richtig?
Der Hohlblockstein ansich ist dann aber immer noch feucht oder nass vom Erdreich, schadet das nicht auf Dauer?

Gruß, Michael





"Oh Spax,

ich wusste nicht das alle anderen hier bezahlen, sorry!
Der Disput hat nichts mit der eigentlichen Frage zu tun, und Dein Beitrag ist genauso überflüssig.

Michael"

Ein sinnfreies Statement, Michael. Soviel zur "Überflüssigkeit".

Der Sinn meiner Aussage, um es Ihnen noch einmal deutlich vor Augen zu führen: Niemand ist Ihnen hier eine Antwort und Rat schuldig. Aber ganz im Gegenteil, man bemüht sich Schaden von Ihnen fernzuhalten, daraus entstand dieser Disput. Das sollten sie vielleicht mal mit einer weniger "fordernden" Grundhaltung honorieren. Und ich wüsste auch nicht, dass sie mich zu duzen haben. Danke, der Spax.



Ihre Aussage:



"Wer sich mit Epoxidharzen auskennt weiß das die eigentlich nur auf komplett trockenen Untergrund verarbeitbar sind."

Ist nicht richtig. Da verwechseln sie was. Epoxidharze dürfen bis: Beton max. 6 M-% Zementestrich max. 6 M-% verwendet werden.
Und sind diffusionsoffen.

H. Köhler





Hallo Michael,

Ähnliches Problem hatten wir bei uns, wir habens mit richtigem Lüften in den Griff bekommen.
Mussten aber zuerst die Scheiben an ein paar Fenstern reparieren, die Waschmaschiene und den Trockner mussen wir auf anraten eines Fachmanns und zum leidwesen meiner Frau aus dem Keller verbannen.
Jetzt lüften wir vorwiegend im Winter und es funktioniert bisher.

Grüsse Thomas



@ Kehle



Wenn es Druckwasser wäre hätte der Michael Pfützen im Keller. Er schreibt aber die Wände sind gering nass. Wann Kondensfeuchte entsteht haben wir schon in der Vergangenheit kräftig durchgekaut und kann deshalb möglich sein, ist aber nicht ursächlich, vom Bild und der Beschreibung nach tippe ich auf aufsteigende Feuchte. Das "Wundermittel" welches die aufsteigende Feuchtigkeit stoppt sollte im Hohlblockstein drucklos eine ordentlich Eigenverteilung besitzen. Damit diese Eigenverteilung real wird muss die Oberflächenspannung des Lösemittels sehr niedrig sein um Wasser in den Poren unterwandern zu können. Porofin kann das, wenn Du noch ein anderes Mittelchen kennst raus damit. Ich würde noch empfehlen eine Ausgleichsfeuchte Messung des Putzes zu machen. Knapp über Bodenniveau und ca. ein Meter drüber Proben nehmen und ins Labor schicken. Die Hydro Chemie macht das gegen Zahlung von 30,- €. Es ist möglich das bei den eingespülten Salzen auch hygroskopische dabei sind die nach der Trockenlegungsmaßnahme unterumständen Feuchte aus der Raumluft in den Putz ziehen. Dann muss der ausgetauscht werden.

Was die Gewährleistung angeht, 5 Jahre Gewährleitung ist nach BGB Gesetz, da die Wirkung des Porofin Wirkstoffes seit 42 Jahren anhält gibt die Hydro Chemie 20 Jahre Wirksamkeitsgarantie, auch wenn der Michael es alleine machen will.

Viel Erfolg, Ralf

Das Bild zeigt den Fusch der Firma G aus B die versucht hatte in einem Hohlblockstein mit Silikonaten unter Druck zu injizieren. Man hat dabei die Funktionstüchtige aber leider zu hoch gebaute Horizontalsperre zerstört.



Pfützen kann es auch bei Kondenswasseranfall geben



und nicht nur bei drückendem Wasser. Eine fehlende Abdichtung aussen kann Ursache sein muss aber nicht.
Lieber gehe ich Schritt für Schritt vor und versuche zuerst mal die Dinge, die nicht viel Kosten, z.B. handelt es sich bei dem Trockner um einen Kondens- oder Ablufttrockener und führt die Abluft ins Freie? Sind vielleicht Teilweise die Fenster defekt und sollten repariert werden? Hatte der Vorbesitzer vielleicht zuerst einen Naturkeller und wurde nachträglich gefliest?

und ausserdem gibt es ja auch noch andere Mittelchen die man verwenden kann und wenn für es Poorofin eine schon eine 20jährige Wirksamskeitgarantie gibt, gibt es auch eine Geld zurück Garantie bei nichtfunktionieren? und fühlen Sie sich doch bitte nicht immer gleich angegriffen, wenn mal jemand eine andere Meinung hat wie Sie. Es gibt ja schliesslich und endlich auch noch richtigere bzw viel richtigere Möglichkeiten als Ihre.

Und das was bei der Firma G aus B kann auch bei der Firma PFR aus BM auch passieren.

Grüsse Thomas



@Kehle



Aber Thomas, Kondenstrockner beseitigen das Problem doch nicht. Wenn man Pfützen oder Hochwasser im Keller hat fließt das Wasser durch die Hohlräume der Wand in den Keller. Ich hatte mal nach einer Druckwasserbeseitigung in einer Teilunterkellerung aus Kalksander das Wassertropfen aus den Kapillaren weinten. Porofin baute einen ordentlichen Kapillardruck auf das Wasser förmlich rausgedrückt wurde. Ja ja, die Naturgesetze, der Kunde glaubte schon an einer wiederholten Undichtheit, ist aber alles dicht.

Im übrigen, Meinungen die Sinn machen werden von mir nicht in Frage gestellt. Ich bin nicht so vermessen zu glauben alles Wissen dieser Welt in mich vereinigt zu haben, aber in meinem Gebiet kenne ich mich aus. Ich stehe für Ursachenbeseitigung und Austrocknung.

Gruß Ralf



@Michael



Der untere Stein ist mit Mörtel auf dem Fundament oder der Bodenplatte verbunden. Der Mörtel zieht das Wasser aufwärts und gibt es an den Stein und Putz ab. Porofin unterbricht diesen kapillaren Wassertransport durch die auf den Porenwänden lackierten Kunststoffmolekülen die sich nicht von Wasser benetzen lassen. Die Wand trocknet ab.

Ich habe gerade einen großen Ytong Stein im Lager aus dem ich ein Aquarium bauen will. Du kannst mir glauben das der dicht hält nach der Porofin Behandlung.

Wer mir jetzt den Tierschutz auf den Hals hetzen will, nur zu.

Gruß Ralf



Wer hat gesagt, dass Kondenstrockner das Problem beseitigen????



Es geht um vernünftige Lösungsansätze, hier muss erstmal die Ursache ermittelt werden, bevor man Anhand eines Tipps oder Ferndiagnose eine Massnahme ergreift, die Geld kostet und vielleicht nicht die richtige ist oder nichts bringt.
Wem ist dann geholfen?

Grüsse



Habe ich es überlesen?



Wurde schon der Tipp gegeben im Keller die relative Luftfeuchtigkeit und die Oberflächentemperatur der Wände zu messen? Da könnte man schon etwas besser sagen ob möglicherweise Kondensfeuchte beteiligt ist.

Aber mal ins Blaue geschossen, würde ich sagen, dass der unter Bereich deutlich feuchter ist. Gibt es denn irgendwie einen zeitlichen Zusammenhang zu starken Niederschlägen? Ist der Grundwasserspiegel bekannt?

Ich kann nur nochmal das bereits gesagte unterstreichen: Erst die Ursache feststellen. Dann nach der richtigen Lösung zu deren Beseitigung suchen. Alles andere ist Kosmetik oder bestenfalls ein Glücksspiel!

Gruß Marko





Spax,

bist Du Lehrer? welches Fach unterrichtest Du?

"Niemand ist Ihnen hier eine Antwort und Rat schuldig"
Da kann ich nur zu sagen: Du hast vollkommen recht.

Wünsch Dir einen schönen Abend,
Michael





Hallo Thomas,

es ist ein Ablufttrockner und die Abluft wird nach draussen geleitet.
Fenster sind telweise defekt, auf jeden Fall sind sie alle undicht, das hatte ich auch schon erwähnt im Verlauf.

Gruß, Michael





Hallo Ralf,

ich kann nicht genau sagen wo der erste Stein aufsitzt. Ich meine das Haus hat Streifenfundamente. Ein Raum ist ja noch Naturkeller (das Bild mit dem Schacht), vielleicht kann man es dort erkennen.

Gruß, Michael





Hallo Michael,

Dass die Abluft vom Trockner nach draussen geht ist gut.
Ich habe noch alte Einglasscheiben in meinen Fenstern, die Teilweise kaputt waren, die habe ich repariert und ein Fensterdichtungsband eingeklebt. Bei Dir würde ich mal den Vorschlag von Marko Linder aufgreifen und mal eine Luftfeuchtigkeitsmessung machen und die Oberflächentemparatur der Wand messen.

Grüsse Thomas





ok, mache ich.

Gruß, Michael





Hallo Michael,

leider war ich gestern nicht im Büro und konnte die berlin-brandenburgischen Wellen nicht mitverfolgen. Manche Lösungsansätze sind halt nicht nachvollziehbar, sodass die Wogen höher kochen. Manche Menschen wissen manchmal nicht, was sie sagen, aber sie meinen es dann gewiss genau so! Einfach überlesen.

Das Haus klingt fast wie ein alter Bekannter aus der Familie. Wenn alle Außenwände gleich betroffen sind kann vermutlich eine Beschädigung einer Grundleitung ausgeschlossen werden. Die Räume stehen zur Zeit leer => wunderbar, erstmal so beibehalten. Ich nehme an die alten Stahlkellerfenster sind noch drin oder wurden die ausgetauscht?

Ist der Raum des Standortes der Heizungsanlage weniger betroffen?

Der zur Büronutzung gedachte Raum trägt die Platten des Nachbarn. Diese verhindern dauerhaft, dass Luft an das feuchte Mauerwerk kommt. M. E. müssen die erstmal runter, sonst trocknet die Wandoberfläche nicht ab.

Zur Frage: Nein, das Regenwasser bahnt sich normalerweise nicht erst 2m den Weg an der Wand herunter um dann in das Mauerwerk einzudringen und exakt oberhalb der Sockelfliese auszutreten, es sei denn ausgerechnet hier wäre dann hausumlaufend der Bitumenanstrich defekt. In der Gänze dann - und im Besonderen im Sandboden - ist das als eher unwahrscheinlich einzustufen.

Die Feuchte tritt schon immer auf, immer gleichbleibend. Die Fenster sind nicht permanent zu => Je nach Witterungslage befördert die Außenluft (auch durch kleine Öffnungen) Feuchtigkeit in den Keller - und zwar nicht zu knapp. Auf Wunsch gebe ich Ihnen hierzu gerne noch etwas zu lesen.

Wie bereits angesprochen gilt es hier zunächst einmal ein Auge auf Luft- und Wandtemperaturen und die Luftfeuchtigkeit zu werfen. Das ist einfach, günstig und im Falle des Nichtzutreffens hat man erstmal nichts durch chem. Behandlungen o. Ä. zerstört.
Also => Taupunktermittlung.

Da Wärmequellen im Keller vorhanden sind werden beim Messen unterschiedliche Wandtemperaturen in unterschiedlichen Wandhöhen auftreten. Selbst der abwegigste Mitdiskutierer wird in seinem physikalischen Weltbild zugeben müssen, dass warme Luft nach oben steigt und sich zum Einen hieraus schon eine Differenz ergeben wird und zum anderen der Sockelbereich kälter sein wird als die angrenzende Wand – und diese zudem keine Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen kann.

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft und gibt diese dann beim Vorgang des Abkühlens an entsprechend temperiertem Wandbereich oder auch Fenster wieder ab.

... und zwar egal ob im Keller, in der Küche oder im Bad oder wo auch immer. Das hat häufig alles nichts mit Kapillarität, aufsteigender Feuchte drückendem Wasser oder dem 150m entfernt liegenden Bach usw. zu tun und ebenso sind dann auch die darauf basierenden Lösungsvorschläge zu bewerten. => Messen => Interpretieren => Lösen
Ich will aber ohne es gesehen zu haben die anderen Lastfälle die für Feuchtigkeit sorgen können nicht ausschließen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



@Kornmayer



Herr Kornmayer,

Sie dürfen gern anderer Meinung sein aber rumklugscheißern dürfen Sie sich sparen. Anscheinend ist es Ihnen wichtig hier die Forenschreiber zu defamieren anstatt selbst gute Ideen zu produzieren. Was ich von Ihren "Lösungsansätzen" zu halten habe konnte ich in der Vergangenheit schon kennenlernen. Sorry, aber für mich sind Sie ein Künstler am Reißbrett, Architekt hin oder her. Ich arbeite mit Architekten zusammen die Wert auf meine Meinung legen und diesen folgen weil Sie wissen das der Erfolg sicher ist. Sie kennen mich nicht und versuchen mich ständig anzup... Lassen Sie das bevor wir hier Schützengräben bauen.



@ Herrn Rupnow



schön dass Sie mir eine andere Meinung gestatten, doch ist es bei weitem keine Diffamierung, wenn ich beschreibe, dass Ihre Beiträge hier im Forum oft zu hohen Wogen führen. Habe ich mehr über Sie geschrieben? Da liegt die Schmerzgrenze wohl etwas niedrig.

Ich nehme es so wahr, dass Sie immer wieder versuchen meine Berufsgruppe zu diffamieren, für den Künstler gebe ich Ihnen hiermit eine rote Karte. Das dürfen Sie denken aber nicht niederschreiben. Ich schreibe hier auch nicht nieder was ich alles denke.

noch freundlichen Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Kornmayer



Sie provozieren meine Reaktion. Ihre Berufsgruppe ist auch nicht gemeint Herr Kornmayer, mit der komme ich sehr gut zurecht, wenn Sie lesen könnten wüßten Sie das. Ich habe es einfach satt mir von Ihnen immer diese schwachsinnigen Anmachen gefallen zu lassen.
Wenn Sie anderer Meinung sind schreiben Sie das in einen ordentlichen Ton ohne irgend einen anzumachen. Konzentrieren Sie sich auf das Problem und versuchen Sie zu helfen. Ich hoffe wenn der Michael dieses Problem angeht wird er später mitteilen was das an seinem Haus war. Das eine Ferndiagnose nicht immer ideal ist, eine vor Ort Besichtigung besser wäre bezweifelt wohl keiner. Doch wie soll das aussehen bei fachwerk.de, dieses Medium gibt nur Hinweise worauf der Hausbesitzer achten sollte und welche Möglichkeiten er in Betracht ziehen kann. Wenn es aber das ist was ich vermute liege ich mit meiner Hilfestellung genau richtig.

Also kümmern Sie sich lieber mehr um sich und die Objekte als um die Subjekte. Gern eröffne ich ein Forum: die Fachwerkerin.de oder je nach Bedarf der Fachwerker.de oder jetztlasseichdampfab.de, dann sind Sie herzlich eingeladen.

Im übrigen, ich habe mal auf Ihrer Internetseite gestöbert. Ihre Ansicht das: Manche Menschen glauben der Schimmel in ihrer Wohnung entstünde weil Feuchtigkeit durch undichte Fenster, durch angeblich regenbelastetes Mauerwerk herein käme, -ist was den Regen angeht falsch. Den Gegenbeweis führt Herr Bley aus Elsterwerda, er schreibt: Ronald Bley aus Elsterwerda am 26.01.2009 / 14:35
Hallo, bei uns bestand das Problem das wir feuchte Wände im Innenbereich hatten und dadurch Schimmelbildung. Aufrund des Baujahres um ca. 1930 des Hauses war der Putz nicht mehr in der Lage das Wasser welches bei Regen eindrang abzuweisen. Die Feuchtigkeit zog nach Innen.Durch den Auftrag von Lotupur ist der Putz wieder Dicht geworden. Die feuchte im Innenbereich ist Stellenweise total verschwunden besonders an der Wetterseite. Das Lotupur ist jetzt seit zwei Wochen auf der Wand. Und man kann jeden Tag sehen das die Feuchtigkeitsschäden kleiner und kleiner werden. Es ist sicherlich nur noch das sich in der Wand befindliche Wasser was noch Austritt und immer weniger wird. Was aber auch kein Wunder ist wenn man bedenkt wie viele Jahre das Wasser eindringen konnte. Noch ein mal vielen Dank an Herrn Rupnow der uns sehr kompetent Beraten hat. Mfg R. Bley

Nichts und keiner ist vollkommen. Ralf D. Rupnow



teilweise Naturkeller



Hallo Michael,

Habe eben gelesen, dass du noch teilweise einen Naturkeller hast.
Habe mir auch das Bild mit dem Schacht angesehen.
Dies könnte z.B eine Mögliche Ursache sein, da eine Naturkeller eine höhere Luftfeuchtigkeit aufweist als ein herkömmlicher Keller kann sich die feuchte Luft am kälteseten der Wand nierderschlagen und es entsteht der Eindruck, dass man eine durchfeuchtete Wand hat.
Daher wie schon geschrieben erstmal messen und Ursache finden und dann handeln.

Viel Erfolg und Grüsse Thomas





Ich wüde freilegen, KMB aufbringen, Drainage verlege und dem ganzen Keller ne vernünftige Perimeterdämmung verpassen, sollten Sie ernsthaft an einer Nutzung als Büro interessiert sein. Egal ob die Innernabdichtung Funktioniert, sind die Wände nicht von außen gedämmt werden Sie auch zukünftig Kondensatausfall an den Wänden haben u.u. sogar mehr als vor der Innen-Dämmmaßnahme.

Wer, wie in diesem Fall, bei großporigem Steinen eine wässrige Lösung als Abdichtung propagiert zeigt doch recht genau welch geistes Kind er ist. Hier ist es immer Hilfreich im Vertrag das Ergebnis der Sanierung genau zu definieren und schriftlich zu fixieren. Das ist dann bei späteren Streitigkeiten für den Bauherren sehr Hilfreich.

Im übrigen scheinen mir die Kosten von 17500€ bei 70m² Fläche für eine Innenabdichtung mehr als reichlich!

gruß jens



Die Diskussion ist sehr interessant



Für uns Leser ist diese Diskussion zwischen verschiedenen Fachleuten mit ihren teils sehr gegensätzlichen Ideen und Ansichten ausserordentlich interessant.

Falls ein Fragesteller gerne eine einseitige Beratung ohne Diskussion wünscht, möge er sich doch bitte per email, Telefon oder persönlich an einen, und zwar an nur einen einzigen Fachmann wenden, dann bleibt ihm eine solche Diskussion erspart.

In einem Internet-Forum hingegen ist dies ausgesprochen nützlich und erwünscht, dafür hat man's ja.

stt





Verehrter Herr Rupnow,

ich zügle meine Worte bereits seit einem halben Jahr sehr. Ich habe das hier jetzt alles fünfmal durchgelesen und verstehe überhaupt nicht, weshalb Sie hier so hochgehen.

Bitte erklären Sie sich und nennen Sie mir die Textstelle, dann kann ich näher darauf eingehen, sollten Sie etwas nicht verstanden haben.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



=>forum 110592





Hallo Michael .
Echt interesant was hir geschriben wird.
Beste Metohde Ganz klar von Außen. Wenn es nicht geht.Dann von innen:.Hohlräme Mussen Verfühlt werden Dann ein Abdichtung Saltz Speicher ,Sanierputz, Silicatplatten.
Bei mehr info bitte Melden.



Wie???



@Michael Reise

Wenn ich Sie nun richtig verstanden habe, sollte eine Aussenmassnahme nicht möglich sein, dann müssen die Hohlräume verfüllt werden (wie und mit was?) und mit Sanierputz verputzt oder Silikatplatten verkleidet werden. Und das bei einem Teilnaturkeller mit offenem Kontrollschacht, der geändert werden soll.

Grüsse Thomas



@Kornmayer



Herr Kornmayer,

hier bei Fachwerk gibt es eine Funktion im Account wo Sie die Möglichkeit haben Ihre Texte der Vergangenheit nachzulesen. Nutzen Sie diese, dann werden Sie verstehen was ich meine. In vielen Punkten sind wir sicher nicht weit auseinander, doch in meinem Fachgebiet kenne ich mich gut aus -deshalb werde ich auch von Ihren Kollegen nachgefragt. Bei denen die in Dresden auf der Haus2009 oder auch bei der Denkmal 2008 in Leipzig letztes Jahr waren und an unserem Stand vorbeigeschlendert sind oder auch mal kurz verweilten, haben gesehen das wir mit unseren Leistungen kein Mauerblümchendasein fristen. Daher nehme ich Ihre Nadelstiche mehr mit Humor. Wenn Sie aus Wiesbaden kommend gerne mal mein Stand besuchen möchten können Sie das am kommenden Wochenende in Frankfurt Oder machen. Bei der vom letztem Wochennede in Potsdam hätte ich leider keine Zeit für Sie gehabt.

Einen schönen Tag, Ralf





"Wurde schon der Tipp gegeben im Keller die relative Luftfeuchtigkeit und die Oberflächentemperatur der Wände zu messen?"

Ich wollte mir eh mal ein Infrarot-Thermometer zulegen, was muß das Teil denn können, hat jemand eine Empfehlung?

Ich dachte an Fluke, mein BSM hat ein Wöhler IR Hygrotemp 24

Gruß, Michael





Hallo Christoph

"Ich nehme an die alten Stahlkellerfenster sind noch drin oder wurden die ausgetauscht?"

Nein nein, genau die sind noch drin, jedoch undicht und teilweise kaputt, die wollte ich jetzt wenns wärmer wird austauschen gegen Kunststofffenster mit Wärmeverglasung.

"Ist der Raum des Standortes der Heizungsanlage weniger betroffen?2
Nein.

"Der zur Büronutzung gedachte Raum trägt die Platten des Nachbarn. Diese verhindern dauerhaft, dass Luft an das feuchte Mauerwerk kommt. M. E. müssen die erstmal runter, sonst trocknet die Wandoberfläche nicht ab."

Das hatte ich schon vor da ich die Dämmung sonst nicht über die Rohre bekomme.

Zur Frage: Nein, das Regenwasser bahnt sich normalerweise nicht erst 2m den Weg an der Wand herunter um dann in das Mauerwerk einzudringen und exakt oberhalb der Sockelfliese auszutreten, es sei denn ausgerechnet hier wäre dann hausumlaufend der Bitumenanstrich defekt. In der Gänze dann - und im Besonderen im Sandboden - ist das als eher unwahrscheinlich einzustufen.

"Je nach Witterungslage befördert die Außenluft (auch durch kleine Öffnungen) Feuchtigkeit in den Keller - und zwar nicht zu knapp. Auf Wunsch gebe ich Ihnen hierzu gerne noch etwas zu lesen."

Sehr gerne, immer her mit dem Lesestoff.

"Wie bereits angesprochen gilt es hier zunächst einmal ein Auge auf Luft- und Wandtemperaturen und die Luftfeuchtigkeit zu werfen. Das ist einfach, günstig und im Falle des Nichtzutreffens hat man erstmal nichts durch chem. Behandlungen o. Ä. zerstört.
Also => Taupunktermittlung."

Welches Gerät besorge ich mir da am besten?

Gruß, Michael





Hallo Marko,

"Aber mal ins Blaue geschossen, würde ich sagen, dass der unter Bereich deutlich feuchter ist. Gibt es denn irgendwie einen zeitlichen Zusammenhang zu starken Niederschlägen? Ist der Grundwasserspiegel bekannt?"

Ich beschrieb ja oben schon dass wir vor einigen Wochen, als wir die kältesten Tage hatten und es regnete, einen Wassereintritt im Sockelbereich hatten. Das war allerdings nur in der Waschküche. Ich vermutete ja den starken Frost dafür veranwortlich machen zu müssen.
Ansonsten gibt es eigentlich eher keinen Zusammenhang mit den Niederschlägen.

Grundwasserspiegel müsste ich erfragen, hinter unserem Grundstück beginnt eine Wasserschutzzone.

Gruß,
Michael





Hallo Michael,

zu den Kellerfenstern: "zum Teil undicht und kaputt" - bereits hier können Sie sich feuchte Luft in das Haus holen. Der Austausch der Fenster ist sinnvoll, vermutlich würde eine Ertüchtigung/Reparatur aber schon ausreichen. Bei einer Nutzung der Räumlichkeiten als Keller sind Fenster mit Wärmeschutzverglasung schon ziemlich große Waffen. Bei einer geplanten Büronutzung sollten Sie nochmals den Beitrag von Herrn Schröter lesen.

Wenn Sie Messungen und deren Interpretationen selbst vornehmen wollen gibt es schon noch einiges zu beachten. Generelles (nicht nur für den Keller):

zur relativen Luftfeuchtigkeit
Diese bezeichnet das prozentuale Verhältnis des augenblicklichen Feuchtegehalts der Luft zur maximal möglichen Aufnahme bei gleicher Temperatur. Sie ist Temperaturabhängig.

Beispiel: Beim Betreten eines Badezimmers herrscht 50% rel. Luftfeuchtigkeit was bedeutet, das die dortige Raumluft nur halb soviel Feuchtigkeit enthält, wie sie bei gleicher Temperatur aufnehmen könnte. Der Duschvorgang beginnt: Bei 100% relativer Luftfeuchtigkeit ist die Raumluft vollkommen gesättigt und kann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Wird dieser Punkt überschritten so fällt die überschüssige Feuchtigkeit als Kondenswasser aus. Somit kommen wir zum

Taupunkt
Der Taupunkt ist exakt jene Temperatur, auf die nicht gesättigte Luft abkühlen muss, um wieder vollständig gesättigt zu sein um dann beispielsweise am kühleren Bauteil zu kondensieren.

Beispiel: Beim Betreten des Badezimmers herrscht eine Raumtemperatur von 19°C. Durch duschen erhöht sich die Luftfeuchtigkeit – und auch die Temperatur der Raumluft beispielsweise auf 25°C. Erwärmte Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kühlere Luft. Wände, Spiegel etc erwärmen sich Träger als die Raumluft und bilden somit kühlere Flächen im Raum. An diesen Flächen kühlt sich die feuchte Raumluft soweit ab, bis der Sättigungsgrad von zuvor ungesättigter Raumluft auf einen Sättigungsgrad von 100% steigt und an der kühleren Oberfläche ausfällt.

Wechselwirkungen zwischen materialfeuchten Bauteilen und der Luftfeuchtigkeit
Bei etwa 70 % relativer Luftfeuchte beginnen wasseraufnahmefähige Bauteile Feuchtigkeit aus der sie umgehenden Luft aufzunehmen. Steigt der Feuchtegehalt der Luft darüber nimmt der Baustoff Feuchtigkeit auf, sinkt er darunter, gibt er Sie wieder an die umgebende Luft ab.

Wenn über einen längeren Zeitraum – z. B. durch Leerstand, nicht heizen oder auch eine Baumaßnahme – in hohem Maße so größere Feuchtemengen in die Wände gelangt sind kann es nötig sein die Wände durch Luftentfeuchter, heizen etc. wieder auf ein vertretbares Maß zu entfeuchten.

Den Feuchtigkeitshaushalt beeinflussen
Zusammengefasst: Heizen und Lüften! Hier könnte das Kapitel enden. Es muss aber heißen: Richtig heizen und richtig lüften. Hier geht es eher um das Verstehen der Vorgänge und einem daraus resultierenden Verhalten als um eine einfache Handlungsanweisung. Gerade bei Kellerräumen, die im Regelfalle keine Heizkörper besitzen ist mehr Sensibilität gefragt.

Beim normalen Lüften ist stets darauf zu achten, dass die Temperatur der Außenluft kühler ist als die Oberflächentemperatur der Innenwände. Im Winter kein Problem denn besonders in Zeiten mit niedrigen Außentemperaturen ist das Lüften ganz besonders wirksam, da die kalte Luft - die eben gerade wenig Feuchte enthält - beim "einströmen" an den Oberflächen erwärmt wird. Hierbei sinkt die relative Luftfeuchtigkeit, die Luft wird „trockener“ und gerade jetzt erst richtig aufnahmefähig für die abzutransportierende Feuchtigkeit. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt nun wieder an, bis auf etwa 70%, dann ist die normale Aufnahme weitgehend erschöpft, ein erneutes Lüften ist nötig. Je kälter die Außentemperatur ist, um so effektiver erweist sich die Lüftung.

Am wirksamsten ist eine kurze Stoßlüftung, bzw. bei höherem Feuchtegehalt mehrere. Aber: Der Abtransport der von der ausgewechselten Luft aufgenommenen Feuchtigkeit geschieht immer erst mit der nächsten Stoßlüftung.

Ein langes Lüften (auch kippen der Fenster) ist hier nicht wirksamer, da der Luftaustausch schneller vollzogen wird als sich die Luft erwärmen kann. Die Erwärmung der Luft ist zu schwach und die vom Bauteil aufgenommene Feuchtigkeit kann nicht abgegeben werden. Auch wird beim Dauerlüften die Oberflächentemperatur herabgesetzt, was ein Erwärmen der Luft verhindert.

Gekippte oder nicht dicht schließende Fenster führen zur Auskühlung der Fensterlaibungen. Genau hier wird sich das ausfallende Kondensat niederschlagen.
Im Sommer eignen sich die frühen Morgenstunden am besten, wenn sich die Außenluft soweit abgekühlt hat bis Sie den Sättigungsgrad erricht hat: Morgentau, landläufig genannt. Nach dem Tauausfall ist die nun abgekühlte Luft wieder bereit zur Aufnahme von Feuchtigkeit.
Problematisch im Sommer wird es, wenn wärmere Außenluft in kühlere Innenräume gelangt und beginnt hierdurch abzukühlen. Wie bereits beschrieben steigt nun die relative Luftfeuchtigkeit bis zur Sättigung an und es kommt zum Tauwasserausfall an den kühleren Raumbereichen wie - ggf. Jahreszeitabhängig - am Boden, Boden-Wand-Anschluss, Fenstern und Fensterleibungen. Ein Abtransport der gepufferten Feuchte ist ebenso nicht möglich. Der „klassische“ feuchte Keller entsteht. Hierbei hilft kein dichten, sperren, beschichten, injizieren, schmieren, aufgraben, horizontalabsperren, stromeinleiten oder halbedelsteinindeneckenvergraben.
Halten Sie ihren Keller im Sommer am besten weitgehend verschlossen.

Besser: Wenn Sie sich hinsichtlich des Lüftungsverhaltens nicht sicher sind nehmen Sie sich ein Hygrometer zur Hand und peilen einen permanent unter 60% relativer Luftfeuchte liegenden Wert an. Wenn Sie es präziser wollen nehmen Sie noch zusätzlich ein Thermometer und eine Taupunkttabelle hinzu.
Inzwischen gibt es auch recht preiswerte Datenlogger, die Sie in gewissen Zeitabständen auslesen lassen können. Das zeigt Ihnen über Monate, was im Keller los ist.


Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer





Hallo Christoph,

vielen Dank für die ausführliche Darstellung der Zusammenhänge.

Welchen Datenlogger kann man denn empfehlen?

Gruß,
Michael





Hallo Michael,

die gibt es für jeden Geldbeutel, mit unterschiedlichen Lesezeiträumen und Auswertungsmöglichkeiten. Auf alle Fälle eine Kombination wählen mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsaufzeichnung.
Sieh doch mal bei dem großen Elektronikversender mit dem "C" nach der hat auch ein Ladengeschäft in Frankfurt.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

Noch ein Erfahrungsbericht: "Messgeräte verhindern Schimmelbildung:"
In einem mehrgeschossigen Mietobjekt traten nach einer Fenstererneuerung immer wieder Schimmelbildungen auf. Der Eigentümer verwies immer wieder auf die neuen Fenster und das nun zu ändernde Lüftungsverhalten, die Mieter immer wieder auf die mangelhafte Bausubstanz.
Nach zwei Jahren entschied sich der Eigentümer nach Schimmelentfernen permanent laufende Messgeräte zur Temperatur und Luftfeuchtigkeitskontrolle in den betroffenen Räumen zu installieren. Das Lüftungsverhalten der Bewohner war somit beweisbar geworden.
Der Schimmel kam in nahezu allen Fällen nicht wieder.



Datalogger



Hallo

Schau Dir mal das an, scheint so die günstigste zu sein.
TFA 30.3015 Klimalogger
42.95 EUR

TFA 30.3125 Temperatur-/Feuchte-Sender 433 MHz
14.90 EUR

Vorsicht mit der Schnittstelle und Notebook, Adapter RS232 auf USB scheint nicht zu funktionieren.

(C ist meiner Meinung nach zu teuer)

Gruß
Joerg



Ich hoffe das hilft



Hallo Michael,

wie Sie schreiben haben Sie ein Angebot für eine vertikale Innenabdichtung mit Köster NB 1 Schnell (mineralische Dichtungsschlämme) sowie eine Horizontalsperre mit Köster Cresin 76 (Kunstharz). Hat Ihnen der Anbieter auch verraten wo er die Horizontalsperre einbauen will,
oben oder unten? Und vor allem warum?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht von außen eine Probeschachtung zu machen um sich die Vertikalsperre anzusehen. Wenn Sie das tun, werden Sie sehen, das Sie von einer Abdichtung Bj. 1960 nicht mehr viel sehen.
Genau von dort, erdberührter Bereich, kommt aber immer Wasser. Das ist der Lastfall „Bodenfeuchte“ der an jedem Bauwerk anliegt, mal mehr, mal weniger.
Und wenn es mal mehr kommt, sind die sich mit Wasser füllenden Hohlblocksteinen ein Wasserspeicher welcher das Wasser mal eben doch auch 2 Meter nach unten durch reicht.
Ferndiagnose hin oder her, es ist um einiges wahrscheinlicher das es sich um diese Uhrsache handelt und weniger um Kondenswasser Bildung. Wo soll das Wasser in einem weitgehend ungenutztem Keller auch herkommen, das in diesen Größenordnungen an den Wänden kondensiert. Warum kondensiert es nicht mehr im oberen Bereich? Hier ist der Temperaturunterschiet (ohne es zu messen) höher als im unterem, erdberührtem Bereich.
Von den Fensterscheiben mal ganz abgesehen, hier müsste es in großen Tropfen runter laufen.
Es ist nicht auszuschließen das an Ihrem Haus auch noch aufsteigende Feuchtigkeit eine Rolle spielt, das sehen Sie aber recht einfach an Ihren Innenwänden. Sind diese Nass, kann es sich weder um Bodenfeuchte, noch um Kondenswasser handeln. Dann kommt`s auch noch von unten.


Ich habe ein ähnliches Haus vor 2 Jahren abgedichtet. Hier steht das Grundwasser ca. 15 cm unter dem Kellerfußboden. Der gute Mann hatte beide Lastfälle.
Ich bin hier wie folgt vorgegangen. In jeden Hohlblockstein des erdberührten Bereiches wurde ein Loch 20 mm gebohrt. Dann wurde von unten beginnen, mit einer Putzmaschine, Mörtel in die Steine gepresst. Über ein Loch habe ich den Bereich von etwa 2 qm Mauerwerk verpresst, die Bohrlöcher an denen der Mörtel austrat wurden mit Weinkorken verschlossen.
Dann wurde ein zweireihiges Bohrlochraster 12mm ca. 20 cm über dem Kellerfußboden erstellt und über Injektoren ein bauaufsichtlich zugelassenes PUR Harz im Hochdruckverfahren eingepresst.
Als letztes wurde das Haus von außen freigelegt und mit einer KMB inkl. Gewebe in zwei Lagen nebst Perimeterdämmung versehen.
Die Wandflächen hat sich der Bauherr selbst mit einem Reinkalkmörtel verputz.

Neben allerhand Unsinn, überwiegend von Herrn Rupnow, habe ich hier die Empfehlung ein EP-Harz für die Hohlraumverfüllung zu verwenden gelesen.
EP-Harze sind weniger für die Bauwerksabdichtung als mehr für die Beton- und Rissanierung zum Kraftschlüssigen verpressen. Um Hohlräume zu verschlissen und das unkontrollierte abfließen des eigentlichen Injektionsgut zu verhindern verwendet man PUR-Schäume.
Diese sind Wasserreaktiv, wer legt auch schon eine trockene Wand trocken?

Wenn Sie Fachleute in Ihrer Nähe suchen empfehle ich Ihnen das Beim DHBV.
Unter Fachfirmen stehen dort ausschließlich Qualifizierte Unternehmen drin.
http://www.dhbv.de/firmen.php?sect=Bauwerksabdichtung&menuid=32&plz=6&firma=





Hallo Michael,

bevor Du anfängst darüber nachzudenken die großen Kanonen auszupacken solltest Du doch erstmal den einfachen Maßnahmen wie beschrieben folgen.
Bei Dir geht es doch eher um leicht feuchte Kelleraußenwände und nicht um wassergesättigte Hohlblocksteine aus deren Poren es bereits heraus läuft.

Wie denn die aufsteigende Feuchtigkeit von Stein zu Stein aufsteigen soll kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Eine Probeschachtung an der Außenwand, sowie die Begutachtung der Innenwände halte ich nicht für große Kanonen sondern für ein adäquates Mittel um die Ursachen, die Bodenbeschaffenheit und unter Umständen den Lastfall heraus zu finden.
„leicht feuchte Kelleraußenwände“ Bei einem Blick auf das Foto, kann man in Bezug der Nutzung eines Kohlenkeller eventuell von leichter Feuchtigkeit sprechen. Hier soll aber ein Büro rein. Das heißt weiterer Feuchteintrag durch Nutzer, Erhöhung der Innentemperatur, damit vorprogrammiert Kondenswasserbildung an den ungedämmten Beton Außenwänden. Die Möblierung wird die Luftzirkulation auch nicht erhöhen.
Mit dem Lüftungsverhalten wird hier nichts in den Griff zu bekommen sein.
„Wie denn die Feuchtigkeit von Stein zu Stein aufsteigen soll“ Ich hab nicht gesagt das es sich zwangsläufig um aufsteigende Feuchtigkeit handelt. Wenn das der Fall ist, ich sagte es bereits, sieht man das an feuchten Innenwänden. Diese werden dann etwa 20- 30 cm über dem Fußboden feucht sein. Je nach Putz- oder Fugenmaterial und deren stärken. Wird eine Wand durch fehlerhafte Vertikalabdichtung punktuell, meist über Fugen, quer durchfeuchtet, wird sich über lang oder kurz die Feuchtigkeit auf dem Wandaufbau, Putz, Fuge oder auch nur Farbe der Innenseite kapillar in alle Richtungen ausbreiten. Und so sieht mir das Schadbild nun mal aus. Wie gesagt der Bauherr kann vieles selbst herausfinden. Ein Sanierungskonzept zu erstellen würde ich, wenn ich keine Ahnung davon hätte von einem unabhängigen Sachverständigen machen lassen. Also auch nicht von einer ausführenden Firma, vor allem nicht wenn ich diese nicht kenne. Vertreter, die mit nur einem Mittelchen alle Krankheiten dieser Welt heilen zu können vorgeben, würde ich mit der Empfehlung, mal jeden zweiten Messetermin gegen eine weiterbildung auszutauschen vor die Tür setzen.
Die Ausführung eines solchen Auftrag würde ich ausschließlich qualifizierte Fachbetriebe vergeben.

Viel Erfolg





Hallo Herr Struve,

"Hat Ihnen der Anbieter auch verraten wo er die Horizontalsperre einbauen will,
oben oder unten? Und vor allem warum? "

Unten. Warum muß ich nochmals erfragen.

"Wenn Sie Fachleute in Ihrer Nähe suchen empfehle ich Ihnen das Beim DHBV.
Unter Fachfirmen stehen dort ausschließlich Qualifizierte Unternehmen drin.
http://www.dhbv.de/firmen.php?sect=Bauwerksabdichtung&menuid=32&plz=6&firma=
Die Ausführung eines solchen Auftrag würde ich ausschließlich qualifizierte Fachbetriebe vergeben. "

Das Angebot kam von an vierter Stelle aufgelisteter FACH-Firma ihres Internetlinks :-)

Gruß, Michael





Die Frage ob Qualifizierte Fachbetriebe Mitglied im DHBV sein müssen sei mal dahingestellt.
250€m² für eine Innenwandabdichtung sind überteuert egal ob vom Fachbetrieb oder nicht!
Eine Vorwandvergelung(also eine Wandabdichtung an der Außenseite der Wand von innen durch die Wand hindurch) liegt bei etwa 150€m² bei 25l Material pro m² Wandfläche, rechnet man nun nochmal 50€m² für Altputz ab und Sanierputz drauf kommt man auf max! 200€m² incl. MwSt.
Mit diesen Preisen kommt der Unternehmer gut zurecht und der Bauherr hat eine ordentliche Außenabdichtung des Mauerwerks mit rücktrocknung selbiger und nicht eine dauerfeuchte kühle Außenwand mit ständigem Salzeintrag und Kondensatbildung und damit verbundenen Salzsprengungen an der Innenseite der Wandfläche. Den die Salze wandern durch die mineralische Dichtschlämme hindurch und werden im Sanierputz abgelegt, was der nur bedingt mitmacht!
Sag ich jetzt mal als Unqualifizierter.

viele Grüße



Asche auf mein Haupt



MICHAEL: bin entsetzt... der Kollege hat nicht die Qualifikation unter der er beim DHBV geführt wird.
Ich wird beim DHBV nachfragen.

PAAS: Natürlich müssen Fachbetriebe nicht im DHBV sein, ist aber zur Zeit die beste Adresse welche zu finden.
Ausnahmen bestätigen die Regel.





Die Ausführungen vom 10.03.09 von Herr Kornmayer sind doch schlüssig, was anderes wird wohl nicht viel helfen.

Halten Sie sich einfach an die Tipps die er gegeben hat und warten Sie einfach ab was geschieht, das ist auf jeden Fall besser, als einen Schnellschuss zu wagen der evtl. viel Geld kostet und nichts bringt, vorallem bei einer Ferndiagnose. Die einfachste Lösung ist oftmals die Beste (natürlich nicht immer).
Wie heisst es so schön Gut Ding braucht Weile.

Grüsse Thomas



@Thomas



Von alleine trocknet es ja offensichtlich nicht.
Also Büro rein, immer mal messen und warten. Worauf ??? Dass das Wasser die Wände runter läuft ?



Leicht feuchte Kelleraussenwände



Das Wasser läuft schon nicht die Wände runter, wo sollte das denn her kommen. Hier tut sich doch seit Jahren nichts. Es ist halt immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

Bevor die Mauersäge angesetzt oder draußen geschachtet wird sollte doch zuvor einmal darüber nachgedacht werden, was im Hausinneren so alles falsch gelaufen ist.

Da fallen mir zuerst
- die undichten Fenster ein, die wer weiß wie lange offen stehen,
- der Trockner,
- die Waschmaschine,
- die selbstgebastelten Platten an der Außenwand.
- etc.

Erst wenn hier einmal alles was "böse" ist ausgeschlossen wurde und es dann irgendwo ins Haus suppt würde ich weitere Maßnahmen verfolgen. Ausgeschlossen ist da natürlich nichts, das kann ich aus 70 km Entfernung nicht erahnen.

Ein Büronutzung im Hohlblockkeller ist nicht ganz so einfach, erst recht wenn nur ein Teil des Kellers zukünftig beheizt, und die anderen Räume im bisherigen Zustand verbleiben sollen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

P.S.: Ach ja und nicht zu vergessen ist der etwa 40cm hoch vollgelaufene Keller im vergangenen Jahr.



@Herr Kommayer



Das Haus ist Bj. 1960, die Hochzeit der Vertikalandichtungen
Der Eigentümer lässt verlauten:

1. die Feuchte kommt aus der Vertikalen.
Wieviel Porofin bräuchte man für die Fläche und wieviel kostet das Material.

2. seit wann tritt die Feuchte auf?
Schon immer, auch beim Vorbesitzer, laut Aussage immer gleichbleibend.

Darf ich hierrüber auch nachdenken, und meine Schlüsse ziehen ?
„Die selbstgebastelten Platten an der Außenwand“, dem Vorbesitzer wird die ständig rieselnde Wand angestunken haben.

„Erst wenn hier einmal alles was "böse" ist ausgeschlossen wurde und es dann irgendwo ins Haus suppt würde ich weitere Maßnahmen verfolgen“

Sorry Herr Kommayer, Sie meinen ernsthaft der Eigentümer soll seine Waschmaschine, ich gehe mal davon aus das es keine Bottichmaschine ist, sowie seinen Trockner (Abluft nach Außen geführt) aus dem Keller holen und warten. Die Vertikalabdichtung anno 1960 verdient es Ihrer Meinung also nicht mal überprüft zu werden.

Ich bin entsetzt.



Wie soll ein Keller,



der teilweise Naturkeller ist vollkommen austrocknen?

Hier gehe ich mit den Ausführungen von Herr Kornmayer konform. Diese Ausführungen sind klar verständlich und schlüssig und andere Ursachen kann man aus der Ferne nicht ausschliessen.

Und wo steht geschrieben, dass das Wasser die Wände runter läuft?
Hab ich da was überlesen?

Grüsse Thomas





"in Nähe des Bodens, genauer über der Sockelfliese ein geringer Wassereintritt" (!!)



mal relahoch, mal, relatief was ist denn das hier für ein Mief ?



Auch das noch, aber das ist ja nur geringer Wassereintritt.
Ist halt alles relativ, und überhaupt, soll doch „bloß“ ein Büro rein.
Ich frage mich hier schon, wie die Säulen gegründet sind die mancher hier so hinstellt.

Die Relativitätstheorie meines Lehrmeister lautete so.:

Wenn du eine Stunde, nackt mit deiner Traumfrau im Bett liegst, ist das relativ kurz,
sitzt du, mit deinem nackten Hintern 1 Sekund auf einer glühenden Herdplatte ist das relativ lange.





@Struve
"Wenn du eine Stunde, nackt mit deiner Traumfrau im Bett liegst, ist das relativ kurz,
sitzt du, mit deinem nackten Hintern 1 Sekund auf einer glühenden Herdplatte ist das relativ lange."

Kurz oder lang, völlig egal.
Beides ist doch ne nette bleibende Erinnerung.
Wenn es Sie jedoch im Nachhinein des öfteren zur Herdplatte drängt würd ich mir Hilfe suchen:-)

humoristische Grüße





Verehrter Herr Struve,

1. die Feuchte kommt aus der Vertikalen.
Wieviel Porofin bräuchte man für die Fläche und wieviel kostet das Material.

Da müssen Sie sich vielleicht an Herrn Rupnow wenden, der gibt Ihnen – möglicherweise - Auskunft über die Preise und beschafft bestimmt auch das Material. Ich glaube ich sollte Ihn besser nicht fragen ...
Preise wären da aber schon mal interessant. Einen gibt es ja schon von Michael (17.500 € für die Innenbehandlung). Auch Sie bieten Mauerwerkstrockenlegung im Injektionsverfahren an. Was würde das denn bei Ihnen kosten?

2. seit wann tritt die Feuchte auf?
Schon immer, auch beim Vorbesitzer, laut Aussage immer gleichbleibend.

genau

Darf ich hierrüber auch nachdenken, und meine Schlüsse ziehen ?
„Die selbstgebastelten Platten an der Außenwand“, dem Vorbesitzer wird die ständig rieselnde Wand angestunken haben.

Von einer ständig rieselnden Wand war hier nirgends die Rede. Aber nachdenken ist gut. Überlegen Sie doch mal was passiert, wenn man Platten - wir wissen noch nicht aus was diese sind weil wir nicht dort waren - egal ob diese nun aus Rigips, Fermacell, Holzwolle etc. bestehen, an die Wand schraubt. Denken Sie an die Oberflächen. Bedenken Sie auch dabei das die Fenster offen stehen, möglicherweise sogar das ganze Jahr. Teilweise gibt es da Naturkeller.

Raumerfahrung: Nachdem bei Ihnen zu Hause die zweite Waschmaschine gelaufen ist und der Trockner läuft (Entlüftung nach außen, von mir aus auch Kondenstrockner) gehen Sie doch mal in den entsprechenden Raum um festzustellen ob dieser eher warm und feucht erscheint oder nicht. Kann man messen. Übertragen Sie diese Erfahrung auf die Materialien eines 60er-Jahre-Kellers aus Hohlblock und Naturstein gemauert. Überlegen Sie dabei wo die warme Luft hingeht (geöffnetes Fenster z.b:) und was für Luft dafür hereinkommen kann, und wo? Gibt es mehrere offene Fenster? Was wäre, wenn die Tür zur Waschküche offen stünde... Der Schaden ist in einem sehr kalten Januar bei teilweise geöffneten Fenstern aufgetreten. Das wird jetzt müßig aber lohnt und könnte Ihr Entsetzen mildern.

Herr Struve, ich habe nicht ausgeschlossen, dass da etwas von außen kommen kann und habe auch nicht gesagt, dass eine Überprüfung nicht lohnen würde. Es gilt erst einmal alle Faktoren im betroffenen Bereich zu prüfen. Der Keller ist ja generell leicht feucht, vielleicht gibt es ja zwei Ursachen? Wenn für eine Innenbehandlung der 70 qm Wände 17.500€ aufgerufen werden lohnt sich schon ein genaueres hinsehen.

Auch glaube ich, das die von Ihnen zitiererte "sich mit Wasser füllende Hohlblocksteinwand" wohl etwas anders aussehen würde.

Im Trüben stochern mag ich nicht, ich bin kurz davor mal hinzufahren ...

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





1. die Feuchte kommt aus der Vertikalen.
Die Aussage kommt vom Eigentümer, verbunden mit der Frage nach dem (nicht zugelassenem) Porofin.
Woher haben Sie diese Aussage???
„.. Der Schaden ist in einem sehr kalten Januar bei teilweise geöffneten Fenstern aufgetreten.“
Der Eigentümer sagte doch unmissverständlich:


2. „seit wann tritt die Feuchte auf?“
wörtlich wie Folgt:
“Schon immer, auch beim Vorbesitzer, laut Aussage immer gleichbleibend.“
Ihre Frage:
„Überlegen Sie dabei wo die warme Luft hingeht (geöffnetes Fenster z.b:) und was für Luft dafür hereinkommen kann, und wo?“
Meine Antwort:
Die warme Luft geht raus, die kalte kommt rein. So soll es sein. Die warme Luft vermag mehr Feuchtigkeit aufzunehmen als die kalte. Das sind wichtige Grundkenntnisse, sollte man alle berücksichtigen.
Also nichts besser als die Fenster im Winter aufzumachen und im Sommer zu schließen.(im Keller)

In dem vorhandenem Angebot scheint aber eine Horizontalsperre drin zu sein, und da hätte mich halt interessiert wo diese rein soll, wie und vor allem warum wenn ich doch innen abdichte.



Vertikalabdichtung anno 1962



Hab hier mal das Bild von dem Keller den ich wie erwähnt abgedichtet habe.
Auch ein Hohlblockstein Keller.
So sieht eine Vertikalabdichtung aus den 60er Jahren heute aus.



@ Struve



Rein Interessehalber
Ich zitiere: Frage nach dem (nicht zugelassenem) Porofin.
woher haben Sie diese Information?


Grüsse Thomas





Ich habe nach Anfrage keine bekommen.
Und hier auch keine gefunden.
http://www.porofin.de





weils keine gibt!!



Zulassung



Sehr geehrter Herr Struve,

welche Zulassung wünschen Sie denn? Der Prüfungsbericht vom Materialprüfungsamt NRW wo auch die WTA e. V. prüfen lässt, oder die Unbedenklichkeit von Porofin/Lotupor Lösemitteln. Eine bauamtliche Zulassung ist im übrigen nur für bestimmte Produkte gefordert wie z. B. für den Brückenbau Verwendung finden. In meinem Profil finden Sie die nötigen Infos, den Prüfbericht könnte ich Ihnen zumailen die Unbedenklichkeitserklärung der von uns verwendeten Isoparaffine müssten Sie sich von der ISEGA - Forschungs- und Untersuchungs- Gesellschaft mgH in Aschaffenburg (hat die von uns in den Produkten Lotupor und Porofin als Lösemittel verwendeten flüssigen Isoparaffine -die auch bei der Herstellung von Verpackungsmaterialien für Lebensmittel eingesetzt werden- auf ihre Unbedenklichkeit getestet) abrufen. Sie haben die Möglichkeit dieses Gutachten bei der entsprechenden Gesellschaft unter der Registrierungsnummer 27406 U 09 abzurufen.

Nur soviel, unser Lösemittel ist so unbedenklich das es sogar mit Lebensmittel in Kontakt kommen darf. Da die Veröffentlichung der Ergebnisse derer Arbeiten und Gutachten sowie die Verwendung für Werbezwecke, auch auszugsweise, der schriftlichen Genehmigung bedarf, bestellen Sie sich dieses Dokument bitte selbst.

Hallo Michael,

vom Prinzip ist eine Vertikalabdichtung möglich wenn genug Mörtel vorhanden ist über das sich Porofin verteilen kann. Ich möchte aber - auch wegen der Kostenkontrolle- empfehlen die Porofin Horizontalsperre als erstes einzubauen. Vor einem Jahr habe ich hier in Berlin diese Sperre in hohlen Porotonsteinen eingebaut, Porofin einfach in den Hohlraum gegossen. Der Kunde hat kürzlich angerufen und war über die Austrocknung begeistert da er natürlich auch erst misstrauig war. Ob sich ein Lösemittel gut in Hohlräumen verteilt hängt von seiner niederen Oberflächenspannung zu Wasser ab, um so niedriger um so besser. Wenn Du das selbst machen möchtest benötige ich die Wandstärke und die laufenden außen gemessenen Meter. Das Porofin musst Du dann nur noch in den Hohlraum gießen und das Bohrloch mit gipsfreien Mörtel verschließen. Auf Grund der sehr niederen Oberflächenspannung von Porofin zu Wasser können wir sogar Drücke wiederstehen wenn die Fugen im Mauerwerk geschlossen sind.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf

Bild. Porofin Injektion mal von außen.





Hallo Herr Rupnow,

dann senden Sie das gute Stück doch mal zu, habe Interesse. Als Hersteller des geprüften Produktes und Auftraggeber des Gutachtens dürfen Sie das doch gewiss.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Es fehlen immer noch die Angaben über die Inhaltsstoffe



@ Rupnow

ich verweise auf meine Frage, deren Antwort Sie bis heute schuldig sind:



---Forenreferenz-----------
Herr Rupnow, ich möchte es gerne wissen... -
@Rupnow

Hallo Herr Rupnow, schön, dass Sie mal wieder Zeit für das Forum haben. Etwas schade, dass ich hier antworten muss, weil Sie meine eigentliche Frage nicht bedienen wollen.

Sie schreiben:

"Also Herr Lipfert, glauben Sie was Sie wollen, man wird Sie aber nur ernst nehmen wenn Sie wissen was Sie behaupten."

Ich will nicht glauben was ich will und ich will auch nichts behaupten.

Genau deshalb frage ich Sie ja nach den Inhaltsstoffen. Ich möchte es wissen, welche Stoffe Porofin enthält. Es geht mir erst einmal nicht um die Anwendungserfahrung. Es geht mir um die Stoffe, die ich mir und meinem Mauerwerk zumuten will/kann/muss.

Wenn Sie aber weiterhin um den heißen Brei schreiben und sich nicht klar äußern, dann brauchen Sie sich nicht wundern, wenn hier das Schlimmste vermutet wird.

Ich erwarte von einem Fachberater wie Ihnen, dass Sie die Inhaltsstoffe nennen können. Wenn Sie nun bei der Aussage 100% Paraffinöl stehen bleiben wollen, dann ist das auch Ihre Verantwortung, wenn hier von 100% Paraffinöl ausgegangen wird. Es wird aber auch was von gelösten Kunststoffen gesprochen - genau hier möchte ich aber exakt wissen, was da noch alles außer dem Paraffinöl engesetzt wird.

Ich hoffe nun sehr, dass Sie endlich einen Kontakt zu Ihrem Chemiker aufbauen oder uns das mitteilen, was Sie eh wissen müssten.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de mehr ...
----------------------------------




die eigentliche Frage steht unter

---Forenreferenz-----------
Aus was besteht Porofin ? -
Diese Frage stelle ich hiermit an das Forum, da man doch wissen will, was man da in seine Mauern pumpt - vor allem wenn es um historische geht. Aber auch aus gesundheitlichen Gründen wünscht man sich klare Antworten.

Vielleicht kann Herr Rupnow selbst Licht ins Dunkle bringen - wenn nicht, es gibt ja Fachleute hier, Chemiker, Wissenschaftler mit kompletter Laborausrüstung - vielleicht können die weiterhelfen, wenn Herr Rupnow das im Moment nicht kann.

Vielen Dank für jede Hilfe in dieser Sache

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de mehr ...
----------------------------------




Hallo Herr Rupnow



ich grüsse Sie,
Dass Parafin als Lösemittel unbedenklich ist, wird auch nicht bezweifelt, aber die Frage ist, wenn Paraffin das Lösemittel ist, was ist dann darin gelöst???????

Ich möchte Sie nachdrücklich Bitten, die Disskussion in das folgende Forum zu Verlegen

---Forenreferenz-----------
Aus was besteht Porofin ? -
Diese Frage stelle ich hiermit an das Forum, da man doch wissen will, was man da in seine Mauern pumpt - vor allem wenn es um historische geht. Aber auch aus gesundheitlichen Gründen wünscht man sich klare Antworten.

Vielleicht kann Herr Rupnow selbst Licht ins Dunkle bringen - wenn nicht, es gibt ja Fachleute hier, Chemiker, Wissenschaftler mit kompletter Laborausrüstung - vielleicht können die weiterhelfen, wenn Herr Rupnow das im Moment nicht kann.

Vielen Dank für jede Hilfe in dieser Sache

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de mehr ...
----------------------------------




Grüsse Thomas





Herr Rupnow,
beim (seriösen) Dienstleister geht ohne technisches Merkblatt und allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung nichts. Ihre Unbedenklichkeit hört sich ja beeindruckend an, man könnte den Eindruck bekommen es ist das einzige unbedenkliche Mittel auf dem Markt. Da Sie aber ein Geheimnis aus dem „Wässerchen“ machen, kann es theoretisch Trinkwasser sein und das ist nun mal unbedenklich.
Der Kostenkontrolle wegen empfehle ich erstmal eine Schadensanalyse, eine solche macht so manche Horizontalsperre überflüssig.

Naturgesetze sind nachweisbar. Machen Sie das doch einfach.



Ich jedenfalls sehe bei dem Bild von Herrn Rupnow keinen Feuchteschaden.



Damit lässt sich auch erklären, warum diese Arbeiten so Erfolgreich sind.



welch Interesse ?



Herr Bromm, Ferndiagnostiker wieder neben den Schuhen. Daher kein weiterer Kommentar.

Herr Kornmayer, wir sind nicht die Auftraggeber dieses Gutachtens. Der Auftraggeber ist die TOTAL Fluides, 92907 Paris in 51 Esplanade du General de Gaulle.

Herr Lipfert, ich habe Ihnen diese Frage schon längst beantwortet. Verschiedene Polymermoleküle und das genannte Isoparaffin welches Lebensmittelverpackungsqualität hat und damit auch unbedenklich ist. Wie ich dieses Wochenende auf der Barnim Bau in Eberswalde erfahren habe verwendet das WTA e. V. zertifizierte Silikon Abdichtungsprodukt Vainal auch Isoparaffine als Lösemittel.

Herr Struwe, bauamtliche Zulassungen müssen wo nachgewiesen werden? Im übrigen, weil Sie immer so auf den DHBV wert legen, ich kann Ihnen Mitglieder des Verbandes nennen die mit Porofin arbeiten. Der frühere Chef von Sachsen war jetzt erst in Dresden an unserem Messestand und fand Porofin echt gut. Herr Mühle hier aus dem Forum stand mit dabei.

FAZIT: Porofin funktioniert hervorragend, ist staatl. geprüft und die Wirksamkeit ist bestätigt. Das Sperrsystem hält bereits seit 42 Jahren dicht ohne die Poren mit gut wärmeleitenden Massen zu verstopfen oder sogar Salze mit einzuspülen. Und zu guter letzt, Gebäude mit bereits geschwächtem Mörtel die mechanische Gewalt durch Druckerzeugung oder Gefügezerstörung beim Mauersägeverfahren erspart werden sollte kann drucklos und wenigen kleinen Bohrlöchern sehr gut geholfen werden.

Einen schönen Tag, bin wieder am Band.

Ralf



Bitte im richtigen Thread antworten



@ Herr Rupnow

bitte antworten Sie auf meine Frage in dem folgendem Thread:



---Forenreferenz-----------
Verschiedene Polymermoleküle .... -
@ Herr Rupnow

Sie schreiben - leider in einem anderen Thread:

"Herr Lipfert, ich habe Ihnen diese Frage schon längst beantwortet. Verschiedene Polymermoleküle und das genannte Isoparaffin welches Lebensmittelverpackungsqualität hat und damit auch unbedenklich ist. Wie ich dieses Wochenende auf der Barnim Bau in Eberswalde erfahren habe verwendet das WTA e. V. zertifizierte Silikon Abdichtungsprodukt Vainal auch Isoparaffine als Lösemittel."

Bitte nennen Sie doch genau diese "verschiedene Polymermoleküle" - es geht um die Volldeklaration der Inhatlsstoffe. Die Angabe "verschiedene Polymermoleküle" ist dafür unzureichend. Sie sind in der Lage diese zu nennen. Bitte tun Sie es auch.

Wenn Sie nicht in der Lage sind, dann nennen Sie mir bitte den Fachmann bei Profofin, der da Auskunft geben kann.

Grüße

Frank Lipfert mehr ...
----------------------------------




Vielen Dank

Frank Lipfert



staatlich geprüft und die Wirksamkeit bestätigt ... das hätte ich gerne IM ZUSAMMENHANG gelesen



dann verstehe ich das mal so, dass Sie das Gutachten also nicht zusenden dürfen? Also entweder Verschlusssache oder 20 € an das Institut bezahlen.

Das erinnert mich an den Prüfbereicht der Materialprüfungsamt NRW. Ich entsinne mich:

- das angelieferte Material wurde teilweise und kurzzeitig eingetaucht
- das Probematerial wurde ohne Kennzeichnung einer amtlichen Probenahme angeliefert
- die Probekörper entprachen nicht der Prüfnorm
- die Probekörper bestanden nicht aus Ziegeln wie viele Keller sondern aus Porenbeton
- Dieses Prüfzeugnis (420002066) ersetzt ein anderes Prüfzeugnis(420001459) - weshalb auch immer.

Das macht mir deutlich, weshalb Sie in Ihrer Firmenwerbung ausschließlich eine einzige Seite dieses Prüfberichtes abdrucken. Im Ganzen gelesen kann halt ein Zweifel über die Probekörper bzw. die nicht amtliche Entnahme und Behandlung entstehen.
Ein kurzzeitiges Steineeintauchen im Labor hat nichts mit der Realität eines Kellers zu tun.

Der Prüfbericht lässt sich im Profil von Herrn Böttcher nachlesen.

... andererseits gibt das dem Satz "staatlich geprüft und die Wirksamkeit bestätigt" eine ganz andere Qualität - schließlich sagen Sie damit nicht aus unter welchen Bedingungen die Prüfung stattgefunden hat bzw. wie deren Ergebnis zustande kam und auch nicht wer die Wirksamkeit bestätigt.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer


-----

Mal generell und nicht auf den Prüfbericht bezogen: Wer durchfällt ist auch staatlich geprüft.



Bauaufsichtliche Zulassung



@ Herrn Rupnow

Bauamtliche Prüfungen gibt es in diesem Zusammenhang nicht. Die Bauämter in unserem Land prüfen etwas anderes.
Aber um den Wissensdurst zu stillen:

Bauaufsichtliche Zulassung.

Wer neu baut, saniert, modernisiert, der braucht geeignetes Material und sichere, geregelte Technik. Welche Produkte, Materialien und auch Techniken benutzt werden dürfen regeln die Landesbauordnungen der Bundesländer (LBO) in den jeweiligen Abschnitten über Bauprodukte und Bauarten. Hier erfolgen ebenso die Hinweise auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik und eben die Bauregellisten.

Einträge in die Regellisten A, B und C erfolgen durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin, eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Länder. Von eben diesem Institut kann auch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erfolgen, wenn ein Produkt nicht in den Regellisten geführt wird.

Die Bauregellisten weisen aus, welche Normen für Bauprodukte gelten, wobei unterschieden wird zwischen:

– geregelten Bauprodukten gem. der technischen Regeln der Liste (mit geringen Abweichungen)
– nicht geregelten Produkten, wenn diese von den technischen Regeln der Liste stark abweichen, (oder) es keine technischen Bestimmungen, (oder) diese nicht dem allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen
- sonstige Produkte die nicht in der Bauregelliste enthalten sind, auch wenn es für diese allgemein anerkannten Regeln der Technik gibt

Gleiches gilt für die Bauarten:
– geregelten Bauarten gem. den technischen Baubestimmungen (=> Verwaltungsvorschriften)
– nicht geregelte Bauarten, wenn diese von den Baubestimmungen wesentlich abweichen oder es keine allgemein anerkannten Regeln der Technik gibt

Hersteller von Bauprodukten müssen die Tauglichkeit nicht geregelter Produkte und/oder Bauarten nachweisen, wobei verschiedene Arten des Nachweises möglich sind:

– durch allgemeine bauaufsichtliche Zulassung,
– durch allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis,
– durch die Zustimmung im Einzelfall.

Bauaufsichtliche Zulassungen erteilt – wie oben erwähnt – ausschließlich das DIBt. Prüfzeugnisse werden ausschließlich von durch das DIBt anerkannten Prüfstellen ausgestellt, Einzelfälle durch die Baubehörden geprüft. Die allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung wird zeitlich befristet – in der Regel fünf Jahre auf Widerruf erteilt.

Werden Bauprodukte in den Bauregellisten geführt oder besitzen eine allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung werden Einzelprüfungen unnötig und der Planungs- und Bauprozess für Planer und Bauherren hinsichtlich Kosten, Zeit und Sicherheit überschaubarer als Produkt- oder technische Lösungen mit der Prüfung im Einzelfall.

Genau genommen könnten verantwortliche Entscheider der öffentlichen Hand zur Verantwortung gezogen werden, wenn bei öffentlichen Gebäuden nicht zugelassene Produkte zum Einsatz kommen. Privat darf man sich so nahezu alles in die Wände jubeln was keine anderen gefährdet.



Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Wer durchfällt ist auch staatlich geprüft



... und das Siegel "staatlich geprüft" reicht dann für die Werbung?

So einfach kann man blenden.

Grüße

Frank



@ Rupnow



Wenn Paraffin das Lösungsmittel ist, "was ist darin gelöst"??????????
Diese Frage wurde bisher noch nicht beantwortet.

Ich bitte Sie aber trotzdem in den Thread von Frank Lipfert zu wechseln, der eigens für Sie und Porofin eröffnet wurde.

Grüsse Thomas





Herr Rupnow,
Ich habe, als DHBV Mitglied „Ihr“ „Allheilmittel“ auch mal verarbeitet. Sie erinnern sich sicher noch. Sie wollten mich verklagen weil ich öffentlich äußerte, das Ihr Baby Porofin nicht Berg auf fließt.
Zu Ihren Kommentaren fällt mir Franz Josef Strauß ein.
Er sagte mal in einer Bundestagsdebatte:
Zitat:
„Lieber Gott, hilf mir das Maul zu halten, wenigstens bis ich weiß worüber ich rede“
Zitat Ende

PS
Als halbwegs seriöses Unternehmen, würde ich mich von Außendienstlern wie Ihnen distanzieren.



@Lipfert



Lernen Sie erstmal das Wort Porofin richtig zu schreiben Herr Lipfert. Ihre Frage ist ausreichend beantwortet worden.

MfG, Rupnow

PS. Im übrigen ist dass das Forum von Michael. Konzentrieren Sie sich lieber auf Ihre Lösungsansätze sein Feuchteproblem zu lösen.



@Struve



Herr Struve, Sie haben ja auch klugerweise Ihren Schwanz eingezogen weil Ihre Behauptungen gelogen waren und Sie diese demzufolge nicht beweisen konnten. Auch Ihren Kauf des Porofin konnten wir nicht nachvollziehen. Wenn Sie ehrlich gewesen wären und Ihre Behauptungen Hand und Fuß gehabt hätten wären Sie gegen uns vorgegangen. Wie ich gerade gehört habe geht der DHBV gegen unseriöse Produkte vor. Die Firma Aquapol (ohne behaupten zu wollen das die unseriös sind und Ihr System nicht funktioniert)soll da gerade mit dem Verband zu tun bekommen haben, das Urteil aus München liegt bei mir auf der Festplatte.

Im übrigen, Vertreter ist ein Harter und auch meist ein ehrlicher Job. Sie sollten andere Berufsgruppen nicht negrieren. Da ich auch einen Bautenschutzbetrieb betreibe befinde ich mich allerdings nicht von Ihnen angemacht.

Immer schön den Ball flach halten Herr Struve.



Die Frage ist nicht ausreichend beantwortet worden...



@Rupnow von Porofin

Herr Rupnow, ich gebe Ihnen recht, hier hat die Beantwortung meiner Frage nicht viel zu suchen.

Ausreichend ist das was Sie bisher genannt haben leider nicht: Meine Frage besteht weiterhin:

Aus was besteht Porofin? --> Sie schreiben, dass es aus 100% Paraffin-Öl besteht (als Lösemittel) und aus verschiedenen Polymermolekülen.

"Polymermoleküle" - das ist keine ausreichende Antwort - bitte nennen Sie mir welche Polymere da verwendet werden.

Bevor man seine Mauern mit etwas vollpumpt möchte man doch wissen, aus was dieses Material wirklich besteht. Eine Volldeklaration sollte für Sie kein Problem sein.

Hier schließt sich der Kreis..

Wenn Michael sich tatsächlich für Ihr Produkt entscheiden wird, dann sicherlich nur, wenn er auch weiß aus was es besteht und nicht aufgrund von vagen Aussagen.

Dennoch ... beantworten Sie meine Frage bitte bei meinem Thread. Sie finden ihn unter der Nummer 113287

http://fachwerkhaus.historisches-fachwerk.com/fachwerk/index.cfm/ly/1/0/forum/a/showForum/113287$.cfm

Grüße

Frank Lipfert



@Kornmayer



Hallo Herr Kornmayer,

vielen Dank für Ihre ausführliche Ausführung.

Ist vielleicht noch zu sagen das Produkte für die Mauerwerkstrockenlegung der Gruppe C angehören und keiner bauamtlichen Zulassung bedürfen. Daher werden für Produkte dieser Kategorie auch keine Zulassungen ausgegeben.

Das ständige verlangen von bauamtlichen Zulassungen wie es hier einige tun entspricht daher wohl mehr der Unkenntnis dieser Tatsache bzw. Stimmungsmache. Aber versuchen kann man es ja mal.

Her Kornmayer, der TOTAL Konzern hat uns die Unbedenklichkeit zur Verwendung überlassen. Ich schicke es Ihnen daher zu.

MfG, Ralf





Vielen Dank, erwarte Ihre Information.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Lipfert



Ohhh Herr Lipfert, jetzt sprechen Sie schon für den Michael! Ich habe hier noch keinen Auftrag von Ihm gesehen dass Sie das wirklich tun dürfen.

Nochmal, Ihre Frage ist ausreichend beantwortet. die Inhaltsstoffe von Porofin und Lotupor bestehen aus dem unbedenklichen Lösemittel Isoparaffin und den Oberflächenspannungsverändernden Wirkstoff, die Polymermoleküle.

MfG, Ralf



Welche Polymermoleküle



@Rupnow

Es reicht mir nicht und es ist auch nicht ausreichend.

"Polymermoleküle" - das umschreibt so viel, wie wenn Sie bei Lebensmittel "mit Aromastoffe" schreiben würden.

Welche Polymermoleküle verwenden Sie? Das haben Sie bisher nicht beantwortet und wollen es oder können es anscheinend auch nicht.

Grüße,

Frank Lipfert



Was ist nun in Porofin?



Nun Herr Rupnow was oder welches?

Paraffinöl als Lösungsmittel so viel ist klar und wurde schon mehrfach geschrieben.
Um den Durcheinander mal etwas zu entwirren.
Welche Polymermoleküle sind nun drin:

Homopolymer
Copolymere
Biopolymere
chemisch modifizierte Polymere
synthetische Polymere

oder gar Geopolymere

Grüsse Thomas



Die Quadratur des Kreises



Herr Rupnow,
Sie bzw., Ihr Anwalt Mendl wollten mich doch Verklagen, wegen Beleidigung und Verunglimpfung. Habe aber nie wieder etwas von Ihnen gehört.
Bei aller Liebe warum soll ich gegen Sie vorgehen, degradieren Sie sich, und Ihr Mittelchen mit Ihren Äußerungen doch selbst vom feinsten. Ich denke Sie sollten vor allem erstmal die Inhalte der Einträge versuchen zu verinnerlichen bevor Sie Rechtschreibfehler anderer rügen.
Etwas nachzuvollziehen, heißt es zu verstehen, und das setzt Verstand voraus.
Herr Rupnow, bei Ebay gibt es sogar Zaubermittel.
Kleine feine Unterschiede. Bauamt und Bauaufsicht, machen Sie sich schlau.
Aquapol, schönes Beispiel, ausgerechnet von der Porofin Fraktion. Sie stehen auf der selben Stufe wie diese Firma. Das Urteil ist, (Hoffnung?) noch nicht rechtskräftig.

Herr Rupnow, wer lesen kann... ich negriere keine anderen Berufsgruppen, im Gegenteil, ich fordere schwarze Schafe auszusondieren. Das war meine Aussage.
„Als halbwegs seriöses Unternehmen, würde ich mich von Außendienstlern wie Ihnen distanzieren“

Schön aber dass Sie zugeben Vertreter zu sein.
Das Sie, wie Sie sagen auch einen Bautenschutzbetrieb betreiben würde mich schon mal interessieren was Sie dazu befähigt.



Polymermoleküle



dieser Begriff ist absolut schwammig. Da könnte Natural bei seinen Farben auch schreiben: "Mit Naturstoffen" - Oder bei einer Putzsorte steht: "mineralische Zuschläge"

Solche schwammigen Verkäufer gibt es - aber das hilft bei der Erhaltung von alter, aus historischen Gründen erhaltungswürdiger, Bausubstanz nicht weiter.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



@BAUST



Herr Struve,

halten Sie mal schön Ihre Nerven im Griff. Wir hatten es seinerzeit auf einer Warnung belassen, seien Sie froh, Herr Mendl ist ein sehr besonnener Anwalt der nicht gleich alles bis aufs Blut verklagen will um gute Honorare zu kassieren. Ihr Verhalten damals und jetzt hat sich allerdings nicht wesentlich verbessert wie es aussieht. Nur mal zur Erinnerung, hier geht es nicht um Ihr Ego sondern um die Probleme von Michael. Anscheinend verwechseln das hier einige.

Wenn Porofin mit Aquapol auf der gleichen Stufe stehen sehen wir uns wohl bald mit dem DHBV im Gericht? Komisch, bei der Messe in Dresden wurde ich gefragt ob ich einen Vortrag zu Porofin beim DHBV machen würde. Der Porofin Stützpunktleiter für Mitteldeutschland (S, SA u. Th) ist übrigens DHBV Mitglied.

@Lipfert

Es wurde eigentlich das wichtigste gesagt was für das Feuchteproblem von Michael wichtig war.

Viel Erfolg



Rupnow



Herr Rupnow,
ich bin ganz entspannt, was Sie nur wollen?
Porofin und Aquapol, beide bauaufsichtlich nicht zugelassen, beide schulden den wissenschaftlichen Beweis der Funktionalität. Eine Ebene.
Warum haben Sie denn Ihren Vortrag nicht gehalten, um den Sie angeblich gebeten wurden?
Und warum ignorieren Sie permanent Fragen anderer?

Wo bleiben Ihre Lösungsansätze?

„Nur mal zur Erinnerung, hier geht es nicht um Ihr Ego sondern um die Probleme von Michael“

Gehen Sie mal auf Ihre Webseite und sehen sich unter „andere Verfahren“ an wer Probleme mit seinem Ego hat. Außer Porofin sind alle anderen Verfahren mit Nachteilen behaftet.
Ich halte das für äußerst dilettantisch.

„Es wurde eigentlich das wichtigste gesagt was für das Feuchteproblem von Michael wichtig war.“

Ja Herr Rupnow, das wurde es, aber nicht von Ihnen.



@STRUVE



Struve, was geben Sie bloß wieder für einen Mist von sich.

Die organische Sperre beweist seit 1967 das sie funktioniert und das bis heute. Mag ja sein das Sie das aus Ihrer engen Sichtweise nicht verstehen wollen da Sie mit anderen althergebrachten Methoden Ihr Glück versuchen, aber lügen Sie nicht immer so übers Internet. Beweisen Sie Ihre Behauptungen und widerlegen die Freude über den Trocknungserfolg bei unseren Kunden und die mehreren Millionen Metern erfolgreicher Trockenlegungsarbeit. Ihre Behauptungen sind nur dumme hohle Worthülsen die eigentlich mir gelten. Was Sie daher plappern interessiert keinen Menschen und mich schon garnicht. In das Forum von Michael gehört das auch nicht rein.

Im übrigen vertrete ich lieber was als nicht zu vertreten, meine Meinung und Überzeugung nämlich. Ich frage mich wie Sie ohne diese Eigenschaften Aufträge bekommen können.

Ich widme mich lieber wieder meiner produktiven Arbeit.

Bild: Denkmalschutz- Porofin Flächensperre in Kattowitz Oberschlesien 29.12.08. Hier können Sie mich mal von hinten sehen Herr Struve, so wie ich es gern habe.





"mehreren Millionen Metern erfolgreicher Trockenlegungsarbeit"

So konservative Statements zeugen doch von einem ganz eigenen Humor.-))



Denkmal?



... ich sehe nur die Perforation eines Denkmals.

Darf man das überhaupt?

Bin gespannt, was da die Fachleute für Denkmalschutz dazu sagen.

Grüße

Frank



Hallo Herr Rupnow



schön dass Sie auch mal wieder hier sind!!!!
Sie sind uns immer noch eine Antwort schuldig!!!
Und drücken gilt nicht!!

Auch bitte ich Sie Ihre Wortwahl etwas zu zügeln.
Immer an's HB Männchen Denken "wer wird denn gleich in die Luft gehen"

Sie froschen mit ihrem Zaubermittelchen (das ist es bis klar ist, was in paraffin gelöst ist)im Denkmalgeschützten Bereich herum, da muss ich doch gleich mal in Bonn oder Fulda nachhaken.

Grüsse



Ja Herr Rupnow,



das unterscheidet uns beide so sehr voneinander. Ich sehe den Leuten lieber in die Augen als das ich gerne von hinten gesehen werde, auch nach der Sanierung.
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht das es auch andere Verfahren gibt die gut doppelt so alt sind wie Ihre, die immer noch am Markt sind und vor allem zugelassen?
Was meine enge Sichtweise betrifft:
Ich arbeite in der Bauwerksabdichtung mit etwa 10 verschiedenen zugelassenen Verfahren
Sie, mit einem einzigen nicht zugelassenen Zaubermittel gegen alle Lastfälle bei allen denkbaren Bedingugen.
Ich arbeite als Maurer seit 25 Jahren in der Altbausanierung, seit 15 Jahren im Bautenschutz mit diversen Zertifikaten.
Und Sie ???
Vertreten Sie doch Ihre Meinungen, Überzeugungen und andere Glaubensfragen am Stammtisch in der Kneipe oder in der Kirche und warten hier mit ein paar Fakten auf.
Sie schulden dem Forum noch einige Antworten.
Wo finde ich den Ihre zufriedenen Kunden, im Forum bei Ihrem Mittelchen ist ja nicht so viel für mehrere Millionen Meter Abdichtung zu Finden , und kritische Stimmen werden rausgelöscht.
Was meine Bemerkungen, die „dummen leeren Worthülsen“ (Hülsen sind immer leer) betrifft:
Die gelten nicht im geringsten Ihnen sondern Ihren geistigen Ergüssen und gehören genau in die Foren in denen Sie diese ablassen.
Ich hoffe schon, dass das was ich plappere den ein oder anderen interessiert und vor allem dem ein oder anderem Laien weiter hilft. Wenn Sie das nicht Interessiert, reagieren Sie einfach nicht drauf, und wenn, dann ein bisschen gesittet. Was sollen den Ihre Kunden denken?



@Struve



Herr Struve,

wir kennen uns ja nun aus anderen Foren und ich speziell auch Ihre unqualifizierten und beleidigenden Ergüsse die keinerlei Bezug auf Realität sondern eher auf andere Dinge die ich nicht weiter beschreiben und erläutern möchte. Das diese gelöscht werden mussten war einfach nur logisch. Wenn Sie nachgewiesener Maßen die wirkliche Erfahrung mit Porofin und Co. belegen können dürften Sie sich äußern. Ihre lange Berufserfahrung schützt Sie nicht vor Torheit. Eingefahrene Wege aus denen Sie nicht mehr herauswollen, es sei Ihnen gegönnt.

Herr Schröters, Wasserverdicker im Mauerwerk auch mal wieder da. Was halten Sie eigentlich von Austrocknung allein der Wärmedämmung wegen?

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende.



@Lipfert



Im übrigen Herr Lipfert,

"Perforation eines Denkmals", senkrecht wie waagerecht ein 12 - 14 mm Bohrloch, mehr nicht. Dann die komplette dauerhafte Austrocknung ohne die Poren zu verschließen oder irgendwelchen ätzenden Misst reinzugießen. Was soll das Herr Lipfert??? Fragen Sie mal den Struve über die Inhaltsstoffe einer seiner 10 verschiedenen chemischen Keulen aus. Na vielleicht sind ja nicht alle so schlimm, würde mich auch mal interessieren.



@Kehle



Her Kehle,

ich bin immer die Ruhe selbst.

Keine Angst vor einem HB Männchen.

Gruß Ralf.



Schön Herr Rupnow,



dass Sie die Ruhe selbst sind, dann wird es ja wohl kein Problem sein, uns noch die offenen Fragen zu beantworten.

Welches (reaktive) Kunstharz das mit Paraffin reagieren ist in Poorofin bzw Paraffin gelöst?????

Da Sie ja nun zeitlich sehr eingespannt sind, hoffe ich dass Sie bald mal zeitlich und wissentlich in der Lage sein werden uns endlich diese Frage zu beantworten.

Grüsse

PS Bitte bringen Sie diesmal Fakten und keine schwammigen Aussagen, die nur Ihre Fachkompetenz in Frage stellen.



Herr Rupnow



Der unqualifizierte hat mal, extra für Sie, ein paar Zertifikate in sein Profil gehängt, nun zeigen Sie mal Ihre.
Und wenn Sie schon dabei sind… woraus besteht denn nun Porofin?