Planung Abwasser/Feuchte in den Griff bekommen

01.02.2011



Hallo liebe Gemeinde,

ich bin bei der Planung welche Arbeiten ich dieses Jahr am Haus/Nebengebäude machen will.

Ein Problem was ich jetzt ein Jahr beobachte ist Feuchtigkeit in den Nebengebäuden, diese sind unbenutzt ausser als Lager. Es gibt verschiedene Ausprägungen z.B. eine Feuchte Wand, eine nasse Ecke im Lehmboden, Teile die eigentlich trocken sein müssten feucht sind etc. Um mit einem Fachberater bzw. auch hier zu diskutieren wollte ich eine Bestandsaufnahme machen, sprich erstmal in einem Plan einzeichnen welche Probleme wo sind, wo ist der Kanal etc. Macht es Sinn mit einem Messgerät auch die Feuchte an den einzelnen Bauteilen zu messen und zu dokumentieren? Taugt dafür überhaupt ein einfaches Messgerät?

Gruß Mario





eine punktuelle Messung an einzelnen feuchten Bauteilen ist immer sinnvoll, man sollte dafür ein Gerät mit Mess-Sonde verwenden (Kontaktmessung). Die Ergebnisse sind dann auch sehr genau. Sie können auch über einen Zeitraum die Veränderungen an den "kritischen" Stellen beobachten. Wenn jedoch nicht ganz klar ist, welche Ursachen die Feuchtigkeit haben kann, ist es ratsam einen Bausachverständigen zu fragen, er hat alle Geräte zur Hand und findet mit geschultem Auge schneller die Probleme. Stundenhonorar: ca. 60€ + evtl. Anfahrt





Hallo Mario,

ein Aufmaß mit Einträgen ist schon einmal gut. Kanal, Regenrinnen etc. sollten auch eingezeichnet werden.

Auch wichtig:
- Wie wurde das Gebäude früher genutzt?
- Gab es eine Stallnutzung?
- Sind die Bereiche dauerfeucht oder nur nach bestimmten Wetterereignissen, Temperaturwechseln?
- Sind die feuchten Bereiche frei zugänglich oder verstellt?
- Bilder?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer