Feuchte Bruchsteinwand

31.01.2016 Erik_Meyer



Hallo,

ich möchte Zeitnah das Bauernhaus meines Onkels übernehmen. Im Moment sind noch paar Dinge zu klären, aber da das Haus unbewohnt ist versuchen wir es weitgehend zu erhalten.

An das Haus wurde seinerzeit ein Backhaus angebaut. Leider ist dort ein Sparren gebrochen und das Gefälle des Backhausdaches zeigt nun zur Hauswand. Ich habe Gesucht wie ein Blödmann bis ich mitbekommen habe, dass die Lokale Feuchtigkeit nur durch den gebrochen Sparren entstanden ist.

Kurzum ich habe im EG eine Lokal Feuchte Wand, leider zieht sich die Feuchte bis auf Höhe der Zwischendecke (Balkendecke).

Ein Bauingenieur war schon da und hat gesagt, bitte Ursache abstellen und wenn möglich trocknen (Vermeidung von Schäden an den Deckenbalken).

Im Haus selbst liegt kein Strom, kein Frischwasser, etc. an. Aber in diesem betroffen Raum ist ein alter offener Kamin eingebaute.

Mir schwirrt schon eine Weile durch den Kopf, ob man diesen Kamin zum "Trocken Heizen" verwenden kann. Klar kann ich den Kamin auch wegreisen (ist nicht wirklich schick) und einen Werkstattofen anschließen. Nur ich bin ehrlich, ich traue mich solch eine Frage nicht unseren Bauingenieur zu stellen!?

Macht solch eine Trocknung Sinn oder schade ich damit vielmehr?

Danke schonmal im Vorraus.

Gruß



Erstmal den Sparren reparieren und wenn dann kein Wasser mehr eindringt..



..können Sie trocknen. Besonders jetzt im Winter.
Gibt Sinn.
Am einfachsten gleich den gebrochenen Sparren verheizen!
Nun nach dem abtrocknen - was sicher längere Zeit braucht muss der dann geschädigte Putz ausgetauscht werden.
Evtl. auf den Salzgehalt achten.