Bien Fertighaus Bj 1972 gesundheitsschädlich?

16.06.2012



Hallo
Wir haben Interesse am Kauf eines Bien Fertighauses mit Baujahr 1972.
Online bin ich auf eine Studie aufmerksam geworden zum Thema Formaldehyd und Asbestbelastung alter Fertighauser und wüsste gerne, Wie das Bien Fertighaus aus 1972 abschneidet, bzw ob Sie mir hierzu weitere Indormationen zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit geben können,da ich einen neun Monate alten Sohn habe und Angst habe,dass im damals verbauten Material schädliche Stoffe enthalten sind.
Ich hoffe,dass mir hemand weiterhelfen kann!Viele Grüße



Schadstoffe in Fertighäusern



Hallo Frau Etz

Mann kann nicht alle älteren Fertighäuser über einen Kamm scheren.
Die wahrscheinlichkeit der Belastung durch Formaldehyd aus den äußeren Spanplatten, PCP oder Lindan aus dem Ständerwerk ist möglich. Verlangen Sie ein baubiologisches Gutachten.
Ist die Fassadenverkleidung aus Asbestzement(Eternit)-Platten?
Diese sollten Sie tauschen, bzw die Aussenwände sanieren.
Haben Sie die möglickeit die Baubeschreibung einzusehen, hier steht der Wandaufbau und die verwendeten Materialien.

Für weitere Fragen und möglichkeiten einer Sanierung bitte direkt unter info@fertighauskernsanierung.de.

Schönes WE

Rudolf Weiner



Fertighaus



Hallo Miriam


Unabhängig von Deiner Frage, ich finde es interessant, daß es immer noch so viele mögliche Umweltbomben gibt. Ich würde mir wünschen, daß der Gesetzgeber endlich handelt und die Hersteller dazu verpflichtet, auf ihre Kosten eine Sanierung vorzunehmen.


Zu Deiner Frage: Ich würde Dir empfehlen, ein Umweltbüro mit einer Schadstoffanalyse zu beauftragen. Dann weißt Du, was da schlummert und kannst weitere Maßnahmen ergreifen.


Andreas



Fertighaus



Hallo,

bei Bien kann ich es konkret nicht sagen, weil hier nur ein geringer Marktanteil bestand. Die meiten anderen Fertighäuser bis ca. 1980 sind aber eine Katastrophe hinsichtlich:
Chloranisole (stinken), PCP (mittlerweile verboten), Formaldehyd und in der Fassade KMF (kurzfasrige Mineralfasern, cancerogen) und Asbest, meist allerdings gebunden.
Diese Häuser sind in der regel entsorgungsreif.
Aber wenn Sie ein Gutachten wollen, sollten SIe eine kobinierte Luft-, Staub- und Materialprobe nehmen lassen.

Erster Selbstveruch: Steckdose aus Außenwand ausbauen und einen tiefen Atemzug nehmen. Am besten bei Sonnenschein auf die Wand.

Grüße



schadstoffe



Hallo Miriam, unbedingt vor dem Kauf Schadstoffanalyse machen!Lg aus Fertighaus bj 77 Tina



Bien Haus



"Erster Selbstveruch: Steckdose aus Außenwand ausbauen und einen tiefen Atemzug nehmen. Am besten bei Sonnenschein auf die Wand".....


und dann hoffen, daß man rechtzeitig gefunden wird...


Andreas



Danke



Vielen Dank für die vielen Tipps!!!
Ich habe von Bien erfahren, dass für ihre Fertighäuser kein Asbest verbaut wurde, das war nur bei den Fertighäusern der Firma Zenker der Fall.
Ebenso habe ich durch die Vorbesitzer erfahren, dass kein Formaldehyd in den Wänden ist, diese hatten sich wohl damals an Bien gewendet und das nachgefragt, nachdem rauskam, dass es gesundheitsschädlich ist.
Der Wandaufbau lautet:
Putz
Putzträger
22mm HOlzspanplatte V100 DIN 68 761
110 mm Rahmenkonstruktion
80mm Mineralfaserplatte DIN 18165
30mm Luftschicht
Alufolie
13mm HOlzspanplatte V20 DIN 68761
9,5mm Gipskartonplatte DIN 18180
Viele Grüße





Hallo Miriam,

was ist denn aus dem Kaufvorhaben geworden? Wenn noch Fragen bestehen, kann ich vielleicht weiterhelfen, da ich auch in einem Bien-Haus wohne. :-)

Gruß



Fertighaus Bj 1972



Hallo,

hier finden Sie einen Erfahrungsbericht mit einem Bien-Haus:
http://www.selbst.de/forum/bauen-renovieren/schadstoffanalyse-fertighaeuser-150808.html

Sie könnten Glück haben !

Grüße