Neue Fenster, aber welche?

28.02.2009



Hallo zusammen.

Meine Frau und ich sind besitzer eines ca. 100 Jahr altes Fachwerkhauses, was aber nicht unter Denkmalschutz steht. Wir bauen zur Zeit um und wollen alles austauschen was geht. Wir sind im moment beim Thema Fenster und Türen angelangt. Was uns zu gute kommt sind die Rohbaumaße für die Türen, diese entsprechen den Normbreiten der heutigen.

Das Problem was wir haben sind die Fenster.
Wir haben in dem unteren Bereich des Hauses ein Fenster mit den Maßen BxH 1,60mx1,25 und oben 0,85x1,25. Der untere Raum mit dem großen Fenster (sind alle aus Kunststoff) hat in der mitte keinen Balken oder eine Stütze. Bei den anderen Fenster sind immer 2 Stück auf einer Wandseite im Abstand von ca. 50cm. Leider ist alles schon mit Gipskartonplatten verkleidet und man kann nicht auf die Konstruktion schauen.

Meine Frage die ich hier stelle ist folgende:
Warum gibt es unten einen Raum der in der Mitte keine Stütze brauch und die Räume daneben und oben drüber haben in der Mitte eine Stütze? Kann ich diese Stützen einfach entfernen so das ich nur noch 1 Fenster einbauen kann das größer ist? Läuft über den Fenster durchgehend ein Sturz? Leider gibt es keinen Bauplan mehr, oder eine Skizze und auch keinen mehr der das gebaut hat.

Wir haben das Anwesen vor 3 Jahren gekauft. Kann uns einer von Euch helfen oder sagen wen man für solche Fragen zu rate ziehen kann.

Danke im Voraus für alle Antworten.



Neue fenster



Hallo,

das kann Ihnen ein Fensterbauer sagen.
Ich meine Fensterbauer und keinen Fensterhändler.
Und dann sehen Sie sich an, was Ihnen am besten gefällt.
Oder Sie fragen einen ortsansässigen Architekten um Rat.

Die Details "Stütze hier und Statik da", kann man nicht per Internet beantworten.

Nur soviel: liegende Fenster, die breiter sind als hoch, passen i.A. nicht zum Fachwerk.

Grüße



Pfosten???



Das mit den Fenster ist mir ja bewusst, aber ich habe da ja überhaupt keine Probleme mit kleinen Fenster, da das Haus von Außen verputzt ist. Es geht eigentich darum, dass ich mir nicht erklären kann warum ein mehr als doppelt so großes Fenster ist als oben und der Pfosten oder was auch immer sich hinter den Gipskartonplatten befindet unten in dem Raum mit dem großen Fenster fehlt.

Aber danke für die Info mit dem Architekten. Meine Schwiegermutter arbeitet zum Glück bei einem.

Grüße



Ich vermute mal...



...sie meinen einen Ständer der im Untergeschoß fehlt (großes Fenster) und im Obergeschoß (kleine Fenster) vorhanden ist, richtig?

Ich denke früher war im Untergeschoß auch mal ein Ständer vorhanden (ohne jetzt ein Bild des Hauses zu sehen).

Hat man im Renovierungswahn der früheren Jahre gern gemacht (Gibskarton wurde da auch gern verwendet, aber Ihrer ist wohl neu, oder?).
Mal eben einen störenden Balken entfernt damit größere Fenster in die Fachwerkbude passen und somit mehr Licht einfällt.

Auch bei meinem Haus wurden einige Riegel entfernt damit die Normbaumarkfenster auch Platz haben. Der "Rest" wurde dann mit Bauschaum kaschiert.
Die fehlenden Riegel ersetze ich nun im Zusammenhang mit maßangefertigten Fenstern.

Einen Riegel (Querbalken unter dem Fenster) kann man recht problemlos entfernen. Bei Ständern hätte ich da größere "Bauchschmerzen".

Wenn die Fachwerkkonstruktion vermuten lässt, dass im Untergeschoß an dieser Stelle auch ein Ständer war, würde ich an Ihrer Stelle darüber nachdenken wieder einen einzubauen.

Vieleicht mal einen Zimmermann zu Rate ziehen der sich das Ganze anschaut. Wird nicht die Welt kosten.

Ist denn das Untergeschoß überhaupt Fachwerk? Oder wurde das Haus mal unterfangen?

Grüße
M. Wittwar