Holzfenster: Gefahr bei Trocknung des Innenputz?




Hallo zusammen,

wir haben in unser 65 Jahre altes, aber mit 10cm Styropordämmung versehnes Haus schöne Holzfenster mit Zweifachverglasung eingebaut. Nun soll in allen Räumen ein Sritz-, dann ein Gipsputz aufgebracht werden. Dies soll ca. Ende Januar / Anfang Februar erfolgen.

Der Fensterbauer sieht die Angst, dass sich die Holzfenster verziehen, wenn man im Winter die Fenster nur gelegentlich zum Stoßlüften (wegen der Minusgrade im Außenbereich können wir ja die Fenster nicht offen oder gekippt lassen, ohne den Putz im Fensterbereich zu gefährden) öffnen kann. Teilen die Experten im Forum diese Befürchtung?

Ferner erwartet der Fensterbauer eine Trockenzeit des Innenputzes von 2 MONATEN, bevor er gestrichen werden kann. Unser Architekt hingegen geht von einer Trockenzeit des Innenputzes von 2 WOCHEN aus. Ich bin verwirrt. Was sagen die Experten im Forum, wie lange die Trockenzeit des Innenputz üblicherweise ist?

Vielen, vielen Dank und beste Grüße!!!!!!!!!!!!!!!



Moin Gumbo,



in unserem "feuchtesten" Raum ist uns lediglich das weiss lackierte Fensterbrett durch die Putzfeuchte ein wenig eingerissen. Die Fenster haben es alle überlebt.....

Faustregel sagt: Pro mm Putz 1 Tag Trocknungszeit. In einer ungeheizten und schlecht belüfteten Baustelle geht natürlich noch mehr........ bei einer schiefen Wand mit unterschiedlichen Putzstärken haben also beide recht...;-)

Wenns eilt, solltet ihr über die Anmietung eines Bautrockners nachdenken.

Gruss, Boris



Ich



hab auch bei minusgraden verputzt, kurz vor Weihnachten ca 16qm Lehmputz bis zu 5 cm dick, größtenteils Außenwand
Ordentlich Heizen und Lüften vorausgesetzt,
Putz hält, ist super durchgetrocknet, meine alten Kastenfenster haben es problemlos weggesteckt,
Zur absoluten Sicherheit wie Boris schon schrieb Bautrockner mit reinstellen
Bei Stoßlüftung dürfte auch der Bereich in unmittelbarer Fensternähe m.E. nicht gefährdet sein