Innovationsprojekt Fenster

18.04.2012 LEAD Innovation



Guten Tag liebe ForumsnutzerInnen,

Mein Name ist Maria Hochstöger. Ich bin von der Firma LEAD Innovation und arbeite derzeit an einem Innovationsprojekt im Bereich Fenster.

Wir wenden bei diesem Projekt eine spezielle Methode an, die LEAD User Methode. Hierbei geht es darum, fortschrittliche AnwenderInnen in die Produktentwicklung mit einzubinden.

Vorweg möchte ich gerne festhalten: Ich bin nicht hier, um Ihre Ideen zu sammeln und dann als die unsrigen auszugeben. Dieses Missverständnis kam leider in einem anderen Thread auf. Ich suche nach Personen, nach LEAD Usern, die Interesse haben, an einer Produktentwicklung für ein neues Fenster teilzunehmen. Gemeinsam mit einem großen deutschen Fensterhersteller soll ein Fenster geschaffen werden, das den Bedürfnissen der EndanwenderInnen tatsächlich entspricht. Einige wichtige Trends, die es bspw. zu beantworten gilt, sind:

- Wie kann das Fenster intuitiv einfach werden?
- Wie soll "Lüften" erlebt werden? Wie wird Schimmel vorgebeugt?
- Welche moderne Technik soll das Fenster bieten?
- Wie geht das Fenster auf Bedürfnisse der älteren Generation ein?
- Wie kann das Fenster weg vom Dasein als "(thermische) Schwachstelle in der Gebäudehülle" gehen?
- uvm.

Gerne können Sie mit mir Kontakt aufnehmen!

Bleiben Sie neugierig,

Maria HOCHSTÖGER



Fensterentwicklung



Ich ergänze mal ihren Fragenkatalog:
Wie kann man das Fensterbrett mit Blumen und Nippes vollkramen und trotzdem gut lüften?



Wieviel ...



... zahlen Sie?



versteh



ich das Richtig - die neuen Fenster werden nur wegn/für die Frauen "Hierbei geht es darum, fortschrittliche AnwenderInnen in die Produktentwicklung mit einzubinden" entwickelt ?
Schalten Sie doch erst einmal einen Link zu der Firma, wo man etwas über diese Firma erfahren kann. Schreiben kann man viel.



LEAD-Inovationsmanegement ...



..., bei allem gebotenen Respekt: das erinnert doch stark an das übliche business-sprech, das vorgibt, die Welt mit Neuerungen beglücken zu wollen, die sie nun wirklich nicht braucht. Dafür gibt es mittlerweile den Begriff "Neomanie" = Neuerungssucht.

Viele Fachwerkinteressierte entscheiden sich aus genau diesem Grunde für einen pittoresken Altbau, der nicht energieoptimiert, designgebürstet, ästhetisch tiefergelegt und lifestylemäßig aufgepimpt worden ist.

"keep it simple - keep it right"



Unternehmensdaten



Guten Tag,

Sehr gerne: Auf www.lead-innovation.com können Sie sich zu uns, unserer Arbeit und unseren Referenzen informieren.

Und ich möchte gerne nochmals festhalten, dass ich nicht hier bin, um irgendjemandes Ideen "abzukupfern". Konkret suche ich nach Personen, die Interesse haben, an einer Produktentwicklung für neue Fenster teilzunehmen und wollte deswegen eine Diskussion anstoßen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich, falls Interesse besteht, kontaktieren würden: hochstoeger@lead-innovation.com

Es stimmt, "fortschrittliche AnwenderInnen in die Produktentwicklung mit einzubinden" ist sehr allgemein gehalten. Die LEAD User Methode beruht auf der Erkenntnis, dass oftmals der Anwender und nicht der Hersteller eines Produktes der Ausgangspunkt für Innovationen ist. Und zwar sind es nicht die durchschnittlichen Anwender von denen neue Impulse kommen, sondern konzentrieren sich diese Innovationstätigkeiten auf die Gruppe der LEAD User (im Produktlebenszyklus noch vor den Early Adopters anzusiedeln).

Der Fensterhersteller, mit dem wir dieses Projekt durchführen, möchte ein Fenster entwickeln, das den tatsächlichen Bedürfnissen der Endanwender entspricht. Das bedeutet eben nicht, ein hochtechnologisiertes Produkt zu entwerfen, das "alle Stücklein spielt", sondern, wie von Herrn Pickartz angesprochen, dass das Prinzip "keep it simple, keep it right" verfolgt.

Viele Grüße,
Maria Hochstöger



Fenster



Wenn es nicht die durchschnittlichen Anwender (das sind doch wohl die überwiegende Mehrheit der potentiellen Kunden)sind von denen die Impulse kommen die Sie sich erhoffen dann bleibt doch nur eine kleine Gruppe (LEAD- User?) übrig.
Fenster nach bzw. für die Bedürfnisse einer kleinen und damit elitären Gruppe als Endanwender entwickeln heißt doch im Umkehrschluß das Produkt ist nicht nicht für den durchschnittlichen Anwender gedacht.
Hochtechnisiert soll es auch nicht sein.
Wahrscheinlich auch nicht teuer.
Ich glaube da beißt sich was in Ihren Zielforderungen.
Aber vielleicht liegt das in meinem Unwissen was "LEAD- User" und "Early Adopters" sind.
Könnten Sie mich freundlicherweise über diese Begriffe aufklären?

Viele Grüße



LEAD User



Hallo Herr Böttcher,

Sehr gerne!

LEAD User haben zwei Charakteristika:
- Sie haben heute schon Bedürfnisse, die der Gesamtmarkt erst in Zukunft hat
- Sie profitieren selbst sehr stark von der Innovation und haben deswegen eine intrinsische Motivation, selbst zu innovieren

Wenn Sie sich einen Produktlebenszyklus vorstellen, dann kann man die Anwendergruppen untergliedern in Early Adopter (jene, die vor dem Applestore campen, um das neueste iPad als Erste in der Hand zu halten), Routine Users (die breite Masse) und Laggards (jene Konsumenten, die das iPad 2 kaufen, kurz bevor das iPad 3 erscheint, weil sie sich dann sicher sind, dass sämtliche "Kinderkrankheiten" überwunden sind).
LEAD User wäre in diesem Fall jener, der das iPad möchte und Ideen dazu hat, bevor das erste iPad überhaupt auf dem Markt ist. Er "fällt also aus dem Produktlebenszyklus heraus", weil es das Produkt ja noch gar nicht am Markt gibt.

Es geht also nicht darum, ein Produkt für einen kleinen ausgesuchten Anwenderkreis zu entwickeln, sondern darum, jene Anwender, die dem breiten Markt voraus sind, in die Produktentwicklung zu integrieren.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung! Und falls Sie sich angesprochen fühlen, oder jemanden kennen auf den diese Beschreibung zutrifft, freue ich mich sehr über eine Kontaktaufnahme.

Viele Grüße,
Maria Hochstöger



auch der allerneueste Apple- ....



...Kinkerlitzkram wird immer noch von Apple entwickelt, bzw. im Auftrag von Apple bei einem entsprechenden Dienstleister (das war in der Zeit, als ich meine Apple-Sozialisation erfuhr, z.B. die Fa. frogdesign).

Wenn z.B. Schüco oder Aluplast neue Fenster entwickeln wollen, warum tun die's dann nicht selber?



Moin,



endlich, ich habs doch immer gewusst, jetzt sind sie da, die Bedürfnisse die der Gesamtmarkt erst morgen hat.

Darf ich jetzt mal ko....



Wo ist eigentlich das Problem ?



Es wird gefragt, ob jemand an einer Produktentwicklung in einem sehr frühen Stadium mit seinen Wünschen, Erwartungen, Forderungen teilnehmen will. Nicht mehr, nicht weniger ...

Ich finde es gut ...

(Aber ich fand auch das IPhone gut und das IPad, als alle Welt noch geschrien hat, sowas kauft doch keiner)

Gruß
Hartmut



mal ganz abgesehen davon ...



... dass ich begeisterter Apple-(Computer)-User der ersten Stunde bin, möchte ich die neuen Apple Produkte zwar nicht schlechtmachen, räume aber ein, dass sie vom ergonomischen und betriebssicheren Arbeitsgerät ziemlich in Richtung Lifestyle-Unterhaltungselektronik mit entsprechend verringerter Halbwertszeit entwickelt haben, egal, darum ging es nicht primär.

Ich glaube ganz einfach, dass o.g. Startbeitrag nicht richtig verstanden wurde. Da soll Kontakt aufgenommen werden, um Trend zu beantworten? Da werden soätestens beim besuch der Homepage von LEAD eher bodenständige User mit der Unübersichtlichkeit von business-sprech konfrontiert bis überfordert.

Vielleicht alles eher nur ein Missverständnis?



intrinsische Motivation...



... Early Adopter, Routine Users , Laggards ...

B.U.M. = Big Universal Mumpitz

Im Gegensatz zu Herrn Stöpler, der solche Anfragen (... potentieller Werbekunden für die fachwerk.de-Seite... sog. "late high end advertisers") begrüsst, reicht mir die manchmal grenzwertige Werbung auf dieser Seite vollauf.
Ich muss nur an die ganzen esoterischen Bauwerkstrockenleger denken ..



Fenster



Da bin sich schon mal schlauer.
Um was für Fenster geht es denn?
Um die von Hochhäusern?
Die von normalen Einfamilienhäusern in der normalen Standardgröße?
Geht es um Fassadenverglasungen mit Lüftungsoption? Terrassentüranlagen?
Fenstersysteme für die Sanierung von Altbestand, speziell von Fachwerkbauten?
Oder geht es um die Eigenschaften, die bei allen diesen unterschiedlichen Anwendungen gleich sein sollen?
Na, da gibt es mindestens eine:
Man muß durchgucken können.

Bis zur Beantwortung meiner Fragen gebe ich ihnen einen Ausblick auf Ihre Frage aus meiner Sicht auf die "schöne neue Zukunft".
Ein "intuitiv einfaches" Fenster: Scotty würde sagen "Computer, Fenster aufmachen!"
Computer würde antworten "scheiß drauf, dann stimmt die Wärmebilanz nicht mehr und außerdem läuft sowieso die Lüftungsanlage"
Ich bin mit einem Einhebelsystem ganz zufrieden, einige Verbesserungen am Getriebe wird es sicher noch geben hinsichtlich Leichtgängigkeit, Einbruchsicherheit, Dichtigkeit.
Wie soll Lüften erlebt werden:
Da ich keine Frau bin kann ich mit der Frage nix anfangen. Sollen beim Lüften die Frauen wie in der Werbung einen Gesichtsausdruck bekommen der an einen Orgasmus erinnert?
Eher wohl das Gefühl vermitteln dem Erstickungstod gerade noch entkommen zu sein.
Für mich heißt lüften Fenster auf, Mief raus, frische Luft rein.
Womit wir wieder bei meinem übrigens ernst gemeinten Hinweis auf die vollgerümpelten Fensterbretter wären.
Wenn ich als SV Wohnungen mit Schimmelbefall ansehe läuft da immer ein gewisses Ritual ab. Die Mieter schwören ohne das sie gefragt werden beim Leben ihrer Kinder das sie immer anständig lüften. Die Fensterbretter sagen etwas anderes.
Deshalb hier meine Ideen zu dem Komplex:
Wie wärs mit Fensterbrettern im 45°- Winkel angeschrägt?
Das wäre eine Innovation, die das Lüften wieder zum Erlebnis macht und dem Schimmel vorbeugt.
Dazu noch die Lüfterstellung nicht mehr einbauen. Entweder auf oder zu, nix mehr ankippen.
Durch angekippte Fenster entsteht ein großer Teil des Schimmelbefalls an den Fensterlaibungen.
Leider kann man die Käufer nicht zwingen solche Fenster zu kaufen.

Welche moderne Technik soll das Fenster bieten:
- besserer Wärmedämmung der Profile
- besserer Einbruchschutz
- verbesserte Wartungsfreiheit der Profilmaterialien
- höhere Kratzfestigkeit der Oberflächen
Das ist nix Neues, nur eine laufende Produktpflege, das muß man keinem Fensterhersteller sagen.
Was Neues werden die Glashersteller anbieten, immerhin forschen sie schon lange genug daran (auch ohne ihre Umfrage):
- geringeres Gewicht der Scheiben
- höhere Bruchsicherheit
- bessere Schalldämmung
- sequentielle Reflexion verschiedener Frequenzbereiche, wechselbar,ansteuerbar
- Kopplung mit Photovoltaik

Wer noch sinnlosen Schnickschnack haben will der kann sich einen OLED auf die Scheibe pimpen lassen. Statt der trüben Winterszene mit dem Sujet: "voller Parkplatz vor zerfallender Kaufhalle" kann man sich dann den Sonnenuntergang am Pigeon Point auf Tobago reinziehen (Gekrächze der Flattermänner inklusive). Dann noch die so innovative Kopplung des Rechners mit allem Zeugs, warum nicht auch den Fenstern. Frau kann zwischen 5 Traummännern im Menü wählen die dann bei Bedarf vom OLED auf der Scheibe säuseln: "Schätzchen du solltest wieder mal Fenster putzen!"
Ach so, die sind ja mit Nanotechnik beschichtet, da bleibt kein Dreck mehr kleben.

Was die ältere Generation betrifft:
Die hätte sich früher ein besonders breites Fensterbrett mit eingebautem Kissen gewünscht um zu gucken wer alles auf dem Parkplatz herumfährt und anderen Schrammen verpasst.

Viele Grüße



Werbung...



...soll das hier keinesfalls sein. Es ist nicht meine Absicht, irgendjemanden zu verärgern (oder etwas zu verkaufen).

Wenn Sie präzisieren könnten, was Sie mit "grenzwertig" meinen, Herr Pickartz, nehme ich gerne dazu Stellung.

Viele Grüße,
Maria Hochstöger



Auf jeden Fall ...



... werden in anderen Foren unter den Teilnehmern solcher Umfragen innovative Unterhaltungselektronikprodukte der Fa. Apple verlost.

Dann ist allerdings die Fragestellung etwas eindeutiger, nicht so "cloudy"...





... wenn Georg mal in Fahrt ist! ...

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht! ... Nicht falsch verstehen, ich find's gut geschrieben. Auch wenn ich mich jetzt frage, ob er das zu Hause mit den Fensterbrettern wirklich im Griff hat, oder hier nur seinen Frust losgeworden ist. Falls ja, freue ich mich über jeden Tip, wie das der Frau auf gutem Wege beizubrigen ist. Arbeite da nämlich noch dran.

Andererseits. Frau Hochstöger versucht ja nur Ihre Arbeit zu machen. ... Die Arme! ... Leicht hat Sie's nicht mit unserer Bescheidenheit.

Gruß aus Berlin,



Ich glaube ...



..., die Chinesen wären an innovativen Fenstern interessiert. Die sind immer fix dabei, wenn da irgendetwas Neues aufscheint. Und mögen auch LEAD-Roadshows wirklich gerne.

Die Deutschen sind müde, saturierte Innovationsmuffel und zerstören mit ihrem quengeligen Produktbashing jeglichen Fortschritt. Deshalb wird es uns, ganz im Gegensatz zu den Chinesen, bald nicht mehr geben.

Frau Hochstöger, ich bitte Sie inständigst: lernen Sie Mandarin !!!



Es gibt Nichts, was man nicht noch verbessern könnte !



Die Entwicklung von Vacuum - Isolierglas ist im vollen Gange.-
-
Die Marktreife ist wohl noch nicht ganz erreicht.
Hier ein älterer Link zu diesem Thema :
http://www.glasstec-online.com/cipp/md_glasstec/custom/pub/content,lang,1/oid,8964/ticket,g_u_e_s_t/~/VIG_-_ein_Fenster_d%C3%A4mmt_so_gut_wie_die_Wand.html
-
Persönlich erwarte ich die Markteinführung des VIG mit
großer Ungeduld, da ich mir sehr gut vorstellen kann, daß
man mit diesem Glas endlich auch denkmalgerechte Isolierglasfenster mit filigranen Rahmendimensionen herstellen kann.
-
Aber auch im Neubaubereich werden sich völlig neue
Möglichkeiten ergeben !
-
Das wäre natürlich die Rote Karte für das 3-fach- Isolierglas, auf das sich die Industrie gerade eingeschossen hat.



Es gibt Nichts, was man nicht noch verbessern könnte!



Meine Worte des Tages ;-):

Es gibt Nichts, was man nicht noch verbessern könnte!

Danke Andreas, ältester Lehrling in diesem Haus ;-)

Hartmut



"Über den Fensterrahmen hinaus denken"



Hallo Herr Milling,

Dass man immer etwas verbessern kann, sehe ich ebenfalls so.

Theoretisch ist das Vakuumglas ja schon so weit. Wie Sie geschrieben haben, vor allem filigrane Bauten werden dann viel besser möglich. Die interessante Frage ist, wann ist das Vakuumglas tatsächlich marktreif, denn gesprochen wird darüber seit Jahren...

Ich habe mir Ihre Homepage angesehen, und mir gefällt Ihr Motto:
Ab heute trennen Sie sich von diesem Vorurteil:
"solche Fenster und Türen gibt es nicht"

Darf ich nachfragen, mit welchen Materialien Sie hauptsächlich arbeiten? Holz? Kunststoff? An welchen Punkten müsste man Ihrer Meinung nach ansetzen, um die derzeitigen Fenster zu verbessern?

Gerne können Sie mir auch eine persönliche Nachricht schreiben!

Viele Grüße,

Bleiben Sie neugierig,

Maria HOCHSTÖGER



LEAD



Welche Neuerungen auch immer gesucht werden; unsere dänischen Nachbarn haben fast normale Holzfenster, aber im oberen Flügelquerholz einen Lüftungsschlitz.Mittels Daumenschub zu bewegen,innen wechselbare Filter. Selbst bei Seewind entsteht bei geöffnetem Schlitz keine Zugluft. Ergo können die Blumen keinen Schaden nehmen !



LEAD



Was mich bei dieser Frage ein bisschen aufgebracht hat ist der unterschwellige Eindruck der hier über Frauen hinterlassen wird.
Als ob Frauen sich blöder beim Umgang mit Fenstern anstellen wie Männer. Männer putzen übrigens auch Fenster.
Fenster sind keine geschlechtsspezifischen Produkte. Gekauft werden sie von Hauptunternehmern, Bauträgern und Bauherren nach dem Preis als Hauptkriterium, neben dem vom Gesetzgeber und den technischen Regeln vorgegebenen Eigenschaften. Diese Mindestforderungen und die spezifischen Anforderungen aus dem Bauwerk zählen erst mal. Schallschutz, Wärmeschutz, Einbruchsicherheit, in der Altbausanierung noch material- und gestaltungsgerechte Eigenschaften.
Selbst Haltbarkeit, Bedienkomfort und Pflegeleichtigkeit, also anständige Qualität sind bei dieser Auswahl Nebenkriterien, die in der Regel zugunsten eines niedrigeren Preises zurücktreten. Eine Ausnahme bilden nur Eigenschaften die aus ökologischen Trends stammen. Hier kann die Wärmedämmung oder die Nachhaltigkeit des Rahmenmaterials schon mal einen höheren Preis rechtfertigen.

Viele Grüße



Liebe Maria HOCHSTÖGER,



-
Vielen Dank für Ihre Antwort hier in diesem Forum.
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Wir fertigen denkmalgerechte Fenster und Türen ausschliesslich aus Holz an, welche mit ihren Proportionen und der Rahmenquerschnittsmaße streng den noch existierenden Vorbildern entsprechen.
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In unsere Produkte fließen natürlich auch Materialien ein,
welche es zur Entstehungszeit unserer Vorbilder noch nicht gab.
-
Natürlich Verarbeiten wir bei der Herstellung unserer denkmalgerechten Fenster und Türen selbstverständlich auch
Kunststoffprodukte , wie Dichtungen, Silicon und pyrolytisch beschichtetes Glas.
-
Hätten die alten Handwerker vor Jahrhunderten diese Materialien schon gehabt, hätten sie Diese auch verwandt und eingesetzt.
-
Zu Ihrer Frage :
-
"An welchen Punkten müsste man Ihrer Meinung nach ansetzen, um die derzeitigen Fenster zu verbessern?"
-
Also: Derzeitige Fenster haben stets einen Dreh/Kippbeschlag.
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Speziell die Kippfunktion erzieht automatisch zur Schlamperei !
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Das Fenster ist in der Heizperiode ständig angekippt ---
-- man spürt die Zugluft nicht --- aber das Heizkörperthermostat ruft dem Heizkessel zu : Eh`Kumpel,
schieb mal Wärme nach !! ---
Ach ja, Versicherungen mögen auch ständig angekippte Fensterflügel ---------- !
-
Dann die extreme Schimmelbildung an den oberen Ecken der
ständig gekippten Fensterflügel.
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Zum Schluss möchte ich noch die Verschleißträchtigkeit der
"Modernen Fensterbeschläge" erwähnen.
-
Diese sollten mindestens einmal jährlich geölt werden. --
Doch, wer macht das schon ?
-
Die Lösung : Wartungsvertrag ! -- Doch, wer macht das schon ?
-
Die Eckumlenkungen der Dreh/Kippbeschläge sind nach etwa 10 Jahren verschlissen - was dann, wenn der Hersteller der Beschläge nicht mehr existent ist ?
-
Mein Fazit zu meinem Beitrag :
-
Fenster sollen wieder zu dem werden, wozu sie einst gedacht waren :
-
Sie sollen bei minimalen Rahmenbreiten, größtmöglicher Glasfläche und lichtführenden Fensterleibungen den Einsatz von Elektroenergie soweit es geht verhindern.
-
Komplizierte und verschleissträchtige Beschläge sollte man verbieten.
-
Zurück zu den Wurzeln ! -- Einfacher ist Mehr !



jeah



ich hole denn schon mal Chips und Cola...



Fenster



@LEAD


Innovative Fenster? Klar doch. Erfinden Sie mal Fenster, die NICHT 1000Euro/m² kosten, von 1m² Fläche die Hälfte aus Rahmen besteht, wo bei einseitiger Haussanierung der Fenster die Fundamente verstärkt werden müssen, da die neuen Fenster die Hütte zum kippen bringen...


Sie wollen innovativ sein? Dann lernen Sie von unseren Vorfahren....


Die Fensterindustrie ist nicht mal bereit zu lernen, daß weiße Fenster und schwarzen Dichtprofile NICHT "in" sind...


Andreas



Es gibt doch dieses Fenster der Zukunft schon lange:



Es heißt "Windows".

Ich halte Ihre Fragestellung und Herangehensweise für ebenso überflüssig wie falsch. Das Fenster ist eine technische Baukomponente, und seine Qualität klärt sich über technische Verbesserungen - die aber gar kein Thema Ihrer Fragestellung sind.

Vielmehr allgemeiner Marktforschungsbrei, den Sie gerne noch ergänzen können:

- wie werden die Bedürfnisse von einzelnen Nutzergruppen (wie gleichgeschlechtliche Partnerschaftsformen, Kinder mit AHDS, FDP-Wähler, Gurtmuffel) im "Fenster 2.0" berücksichtigt?
- welche Rolle kann das "Neue Fenster" bei der aktuellen Integrationsdebatte spielen (bitte Herrn Sarrazin anfragen)
-welchen Mindestfensteranspruch haben Hartz 4 - Empfänger?
-ist aus dem Wahlversprechen der "Blühenden Landschaften" ein Mindestanspruch optimistischer Aussichten beim Blick durch das Fenster herleitbar und einklagbar?

Marktforschung halte ich in der hier aufgezeigten Form für völlig überflüssig. Was dabei herauskommt, kann man bei Douglas Adams lesen. Ein Raumschiff, vollbeladen mit Marktforschern, Frisören und Telefondesinfizierern, strandet auf der Erde...

Wenn man also nach Ihrem Schema einen Nachttopf 2.0 neu entwickeln will, hat der vermutlich keinen Boden, der ungehemmten Diffusion wegen. Oder man schafft (der besseren individuellen Entfaltung wegen) ein Fahrrad mit trapezförmigen Felgen, coloriert nach NCS.

Grüße

Thomas



LEAD



Es ist schon unterhaltsam was so zu der Grundfrage geschrieben wird.Richtig ist das das Ding Sonnenlicht in Häuser lassen soll.Wie das Ding gestaltet wird hat sich über Jahrhunderte mit entwickelt.Aus hölzernem Rahmen und Schweinsblase wurden handwerkliche Kunstwerke mit Glas.Dabei hat jedes Jahrzehnt sich materialtechnisch weiter entwickelt.
Veränderungen kamen sowohl vom Macher als auch vom Nutzer.Dieses Geben und Nehmen hat überall zum Fortschritt geführt. Nun sind wir leider da angekommen, s.o., das nur hohe Einheits-Stückzahlen der Industrie und Preisdruck der Einkäufer das Maß sind. Da aber die Massennachfrage abwärts geht, müssen "akademisch-innovative"Berater neue Wege suchen.Da fiel denen ein das zum Fenster oft auch Menschen gehören!
Aber das ist zu einfach= Mensch.Also im Zeitstrom besser=Frau ! Der Schreiner/Tischler/Fensterbauer im Handwerk hat schon immer mit dem Kunden für den Kunden gebaut.



Das i windoof



Hallo LAED,
Vielleicht meinen Sie sowas:
Scheiben als Display:
Die Aussicht kann ich mir aussuchen.
Abends wird das Fenster zum Fernseher.
Es ertönt ein Gong und ein Schriftzug: "Ihre Waschmaschine ist fertig"
Mundgeblasenes Glas kann simuliert werden.
Wenn man das Bad betritt wird die Scheibe undurchsichtig. (nur von Aussen)
Kämpfer und Sprossenteilung können simuliert werden.
Schaufensterscheiben können Public viewing.
Fenster in dunklen Lichthöfen, oder an Nordseiten können Sonnenlicht simulieren.
Touchscreen sowieso.

Der Dreh- Kippbeschlag hat ausgedient.
Der Parallelverschubbeschlag mit Motorantrieb wird eingsetzt.
Dann kann man auch runde Fenster per Fernbedienung öffnen.
undsoweiter



Eigentlich war Windows ...



bzw. sein Vorgänger MS-DOS immer schon eher miefig-muffig konnotiert. Wo andere schon längst bunte Bildschirme mit Fenstern und Mausbedienung hatten, war man dort stolz auf grüne oder bernsteinfarbene Flimmerbuchstaben auf dunklem Grund und das Eintippen kryptischer Befehle. Auch später, als man auf den neuen Zug aufgesprungen war, betonte man stets das seriösere, business-mäßigere des Fensterbetriebssystems.
Zu einer Zeit, als die Fensternutzer gerne allgemeine Schutzverletzungen oder gleich den endlos blauen Himmel namens bluecreen sahen, freuten sie sich besonders diebisch über jede bekanntgewordene Sicherheitslücke bei den Nichtfensteranern.

Innovativ? Hmmm...
Wohl genau so wenig, wie TV-Comedians, die Dialekte verballhornen oder Witze über Behinderte machen.
Aber egal, gibt es eigentlich schon TV-Sendungen oder Apps fürs iPhone, die sich mit den zukünftigen Zielgruppen für zukünftig zu generierende Trends befassen?

Tja, da blicke ich als Werbegrafiker und w&v-Leser längst nicht mehr durch.



ich



glaube - eine Entwicklung wünschen sich alle, ein pflegefreies und nicht putzen müssendes Fenster (für fortschrittliche Anwenderinnen) ....

Ich denke, wenn eine Fensterfirma so eine Sache als "Marktforschung" außer Haus gibt, dann drückt weniger der Schuh als eher das Geld.
Die Firma LEAD jedenaflls hat nicht wirklich was mit Bau zu tun, bin da sehr skeptisch.

Und wenn die Fragende dann mit englischen Fachwörtern nur so um sich wirft, dann wird sie hier wohl unweigerlich bei den harten Junges / und Mädels vom Bau Schiffbruch erleiden. Aber lasst Ihr doch ein bisschen Ehre übrig.

Wenn nur andere technische Fragen so ausführlich behandelt werden würden, immer diese Allgemeinheiten ... :-) LG